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Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir haben auf dieser Website eine Liste jener Internet-Auftritte publiziert, die kritische Ärztebewertungen veröffentlichen. Wir möchten Ihnen raten, diese Websites regelmäßig zu besuchen, damit Sie zeitnah erfahren, was Ihre Patienten dort anonym über Sie veröffentlichen! Mit kollegialem Gruss Dr.med.J.Kubitschek
 

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Arzt und Beruf

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Als Arzt in der Dritten Welt

Arbeiten im Schatten von Armut, Elend und Katastrophen




Wer den Beruf des Arztes ergreift, tut dies neben der Faszination für das Fachliche wohl hauptsächlich aus der Motivation heraus,anderen Menschen zu helfen. Und wo kann man das besser als in medizinisch unterversorgten Regionen der Dritten Welt?

In den Slums der Dritten Welt leben Millionen Menschen ohne jegliche Chance auf medizinische Versorgung. Die Kinder, die im Dreck und Müll groß werden, leiden unter Würmern, Infekten und superinfizierten Hautläsionen. Tuberkulose, AIDS und Malaria grassieren, fatal kariöse Gebisse sind schon in jungen Jahren verbreitet, und Mangelernährung ist an der Tagesordnung. Wo Bürgerkrieg herrscht, kommen Wunden und die Vertriebenenproblematik hinzu. Mangelnde Hygienemöglichkeiten gibt es fast überall.

Was die Menschen hier brauchen, ist vor allem eine Grundversorgung: handfeste Medizin, jenseits lästiger Bürokratie und ohne blockierende hierarchische Strukturen. „Kaum irgendwo war ich so nahe an dem Traum, den ich während des Studiums von meinem Beruf hatte,“ resümiert Dr. med. Nicole Zeller, die sechs Wochen in den Slums von Nairobi tätig war. „Hier konnte ich helfen, helfen, helfen - und bekam dafür unendlich viel Dankbarkeit zurück.“ (Siehe Reportage Nairobi: „Eintauchen in eine andere Welt“)

Dem „Traum“ vom Arztberuf ganz nahe
Es sind hauptsächlich humanitäre Beweggründe, die Ärzte in die Armenviertel der Welt treiben. Neben einer Portion Reiselust klingen in den Interviews immer auch die Worte „Dankbarkeit“ und „persönliche Bereicherung“ mit.

„Wir wollen helfen und das können wir kaum irgendwo so komprimiert wie in Elendsgebieten“, berichtet Dr. med. Maximilian Gertler, „und gerade deshalb schlägt uns kaum irgendwo so viel direkte Dankbarkeit entgegen. Ein Gut, das in Zeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen riesigen Kliniken oder verstreuten Fachärzten hierzulande rar wird. Direktes Feedback wird selten, weil der Patient längst durch Kollegen übernommen wurde. Die unbürokratische, „handfeste“ Medizin im Auslandseinsatz, die mit ihrer Patientennähe an vergangene Zeiten erinnern mag, stellt uns auf eine Probe, aber sie vermag uns auch privat, wie in unserer ärztlichen Persönlichkeit festigen und kann uns im deutschen Arbeitsalltag anschließend helfen.“

Der Berliner Arzt Dr. med. Maximilian Gertler erinnert sich an Tschad trotz der aufzehrenden Situation zwischen Krieg, Elend, Hitze und Staub an „viel Spaß, gute Teamerlebnisse, grandiose Natur und ein unheimlich gutes Gefühl als Arzt“ (siehe Reportage Tschad: Es kommt immer anders, als man denkt).

„Letztendlich geben einem die Einsätze mehr als man den Menschen dort geben kann“, bestätigt auch Dr. med. Dorothea Woiczechowski aus Tirschenreuth nach ihrem Philippineneinsatz (siehe Reportage Philippinen: Diese Nacht werde ich nie vergessen).

Und Dr. med. Tina Klusmeier aus Kaufingen bei Kassel berichtet noch heute, acht Jahre nach ihrem Sudanaufenthalt mit Cap Anamur im Sudan: „Ich habe meine Wertschätzung verändert und lebe heute, trotz aller Höhen und Tiefen beim Einsatz, privat und beruflich glücklicher und zufriedener. Ich habe einen Eindruck bekommen, was wirklich wichtig ist im Leben.“ (Siehe Reportage Sudan: Es gab viele Glücksmomente)

Feste Struktur vor Ort
Die „German Doctors“, die in der Dritten Welt in den humanitären Projekten von Hilfsorganisationen arbeiten, finden vor Ort meistens ein festes Team aus deutschen und/oder einheimischen Mitarbeitern, von der Schwester, über die Hebamme bis zum Übersetzer. Das Team arbeitet die wechselnden Ärzte ein, hilft bei der Überwindung sprachlicher und kultureller Hürden, wirkt als „Bindeglied“ zu den Menschen und unterstützt den Arbeitsalltag vor Ort bei Organisatorischem, wie der Medikamentenbeschaffung, oder bei der Anamneseerhebung. Dieses System ermöglicht eine kontinuierliche Betreuung trotz wechselnder Ärzte.

Viele Hilfsorganisationen etablieren vor Ort neben der medizinischen Grundversorgung auch Schulen, „Feeding Programme“, Aufklärungs- und Impfkampagnen, Brunnenbauprojekte oder feste Kliniken. Für entlegende Gebiete rollen mobile Kliniken in Form von Jeeps mit Medikamenten und medizinischer Besatzung zum Einsatz und auch Zahnärzte oder Kieferorthopäden sind regelmäßig gefragt und sorgen begleitend durch Beratung zur Ernährung und Zahnhygiene längerfristig für Hilfe. Die Einsatzgebiete für Ärzte sind fachlich sehr breit – in der Praxis oft deutlich breiter als gewohnt.

Zu den Tätigkeitsfeldern gehören neben der Basisgesundheitsbetreuung je nach Projekt auch die Betreuung von Ernährungsprogrammen, Impfkampagnen oder spezifischen Behandlungsprogrammen für AIDS, Tuberkulose oder die Schlafkrankheit, Malaria-Prävention (u.a. Mosquitonetze), Mutter-Kind-Versorgungen, psychosoziale Betreuungen oder die Notfallchirurgie. Die Aufgaben der Ärzte werden von den Organisationen je nach Können und Erfahrung so gut es geht verteilt. Letztendlich sind viele Tätigkeiten aber übergreifend - oder sie werden es notgedrungen, weil die Umstände es vor Ort so verlangen. Jeder muss anfassen, wo es notwendig ist.

Kurzzeiteinsätze erleichtern niedergelassenen Kollegen die Mitarbeit
Beim Komitee „Ärzte für die Dritte Welt“ lieg die Altersstruktur der mitarbeitenden Ärzte zwischen 28 und 35 Jahren bzw. über 60 Jahre. Viele junge Ärzte gehen vor Antritt einer festen Stelle oder vor der Niederlassung. Ältere Kollegen engagieren sich im Ruhestand. Warum die Kollegen mittleren Alters fehlen, liegt nahe: Wer mitten im Berufsleben steht, kann sich einen solchen Einsatz finanziell schwer leisten. Das Komitee „Ärzte für die Dritte Welt“ bietet daher gezielt auch Kurzzeiteinsätze von sechs Wochen an, so dass die Mitarbeit bei den Hilfsprojekten unter Opferung des Jahresurlaubs möglich wird. „Mehr ist im Praxisalltag kaum möglich", bestätigt Dr. med. dent. Jochen Wegener aus Bonn, der als niedergelassener Zahnarzt für das Komitee auf den Philippinen war. Die Kosten der Praxis laufen weiter und man muss Rücksicht auf Kollegen und Patienten nehmen. Ohne Partner, etwa in einer Gemeinschaftspraxis, ist der Hilfseinsatz betriebswirtschaftlich kaum möglich.

Der zweite Grund für die Altersstruktur ist sicher die Familiensituation. Wer kleine Kinder hat, kann rein familienlogistisch selten länger „verreisen“ und wird auch bezüglich der Lokalität sehr kritisch sein. Tina Klusmeier (s.o.) war nach ihrer Ausbildung mit „Cap Anamur“an der Bürgerkriegsfront im Sudan, was sie heute, mit drei Kindern, nicht machen würde. Auch sie will aber im Ruhestand wieder dabei sein.

Unterschiedliche Anforderungen
Bei den Hilfsprojekten gibt es bezüglich der fachlichen, psychischen und logistischen Anforderungen an den Arzt große Unterschiede. Es gibt außergewöhnliche Projekte in Risikogebieten; aber auch Projekte weitab von jeder Dramatik, wo es schlicht um fachkundiges und geduldiges Arbeiten geht.

Wer eine normale Anstellung oder nur den Wechsel des Arbeitsplatzes sucht (weil er in Deutschland alles langweilig findet),liegt aber wohl generell falsch. „Wer hier in der Heimat keine Wurzeln hat, konkret, wer niemanden hat, der sich freut, wenn er heimkehrt, sollte nicht für uns arbeiten,“ so die Organisation Cap Anamur auf ihrer Homepage.

Viele Kollegen, die schon mehrere Auslandseinsätze geleistet haben und dabei auch mit „Ärzte für die Dritte Welt“ auf den Philippinen waren, sehen dieses tropische Land mit seinem üppigen Grün rückblickend als „emotional guten Einstieg“. Auch hier gibt es Armut und Elend, sonst wären die Hilfsorganisationen nicht dort. Aber es gibt während der Arbeit keine Bombenangriffe, wie etwa im Sudan, man muss sich als Weißer in der Dunkelheit draußen nicht fürchten, wie in vielen Großstadtrandgebieten anderer Länder der Dritten Welt. Man wird nicht von der AIDS-Problematik erschlagen, wie in den Slums von Nairobi und man ist nicht in dem Maße unter Zeit-Leistungs-Druck, wie im Akuteinsatz in Erdbebengebieten oder im Bürgerkrieg. Auch hier wird Hilfe dringend benötigt und man wird als Arzt vielleicht Menschen sterben sehen, die bei uns nicht sterben müssten. Aber die Arbeit erfolgt unter „verhältnismäßig“ routinierten Bedingungen, ohne größere Gefahren.

Wer sich für den Einsatz in Hilfsprojekten interessiert, sollte also nicht nur auf die zeitlichen Anforderungen der einzelnen Organisationen achten, sondern auch das Ziel darauf abstimmen, was er bzw. sie sich als Mensch und Arzt/Ärztin zutraut. Es ist für den Anfang sicher einfacher, sich gut durchorganisierte Projekte zu suchen, als gleich als einziger Arzt weit und breit in Krisengebieten zu agieren.

Vorbereitung und Wiederkehr
Vor seiner Abreise wird der Arzt in der Regel nach persönlichen Gesprächen mit der Organisation in einer etwa einwöchigen Schulung allgemein, medizinisch und ortsspezifisch vorbereitet.

Weniger vorbereitet sind dagegen die Zurückkehrer: Durch die eindringlichen Erlebnisse ist der Wiedereinstieg in den deutschen Arbeitsalltag nach mehreren Monaten Projekteinsatz oft nicht leicht. Hier hilft nur der Kontakt und Austausch mit Kollegen, die ähnliche Erlebnisse teilen. „Ärzte ohne Grenzen“ bietet dazu ein Netzwerk mit Kontakten zu anderen Rückkehrern.

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein?
So manchem mag die kurzfristige Hilfe wie der berühmte „Tropfen auf den heißen Stein“ erscheinen, in der Summe aber besteht für die Ärmsten der Armen dadurch ein wenig Hoffnung auf Menschenwürde und Zukunft. Durch die medizinischen Projekte wird zum Beispiel die Kindersterblichkeit in den Gebieten gesenkt, werden Familien erhalten, Trinkwasserversorgungen gesichert oder sogar Berufsausbildungen ermöglicht, wie die von Dr. Arturo Eligan, Philippinen, der durch ein Stipendium von „Ärzte für die Dritte Welt“ Medizin studieren konnte und danach lange Jahre auf der Station der Organisation als Einheimischer tätig war.

Organisationen
„Ärzte für die Dritte Welt“, „Ärzte ohne Grenzen“ und „Cap Anamur“ zählen zu den bekanntesten Hilfsorganisationen, die Ärzten die Mitarbeit in humanitären Projekten bieten. Die Bewerbung verläuft in der Regel schriftlich (Vorgaben und Unterlagen gibt es online bei der jeweiligen Organisation). Danach folgen ein persönliches Auswahlgespräch, eine kurze Schulung und eine oft überraschend schnelle Vermittlung. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich, das heißt unentgeltlich im weitesten Sinne. Einige Organisationen zahlen für die Dauer des Auslandsaufenthaltes so genannte Aufwandsentschädigungen in Form von Fixhonoraren, um die in Deutschland laufenden Kosten für Praxis, Wohnung etc. abzufangen. Ob eine solche Pauschale besteht oder wie hoch sie ist, muss bei jeder Organisation individuell erfragt werden.

Ärzte für die Dritte Welt
Seit seiner Gründung durch den Jesuitenpater Bernhard Ehlen vor 24 Jahren hat „Ärzte für die Dritte Welt“ rund 1900 „German Doctors“ zu 3500 Einsätzen gebracht: auf die Philippinen, nach Indien, Bangladesch, Nicaragua und nach Kenia. Daneben unterstützt die Organisation 131 einheimische Gesundheits- und Sozialprojekte in 21 Ländern. Die Spendengelder fließen fast uneingeschränkt in die Projekte; in Ambulanzen, Impfkampagnen, mobile Krankenstationen, Health Care Center oder in die zahnärztliche Versorgung. 16000 Dollar kosten allein die Medikamente für Mathare-Valley (Nairobi) monatlich.

„Ärzte für die Dritte Welt“ fängt den auslandsunerfahrenen Arzt für den Einstieg mit hervorragender Planung, Organisation und Durchführung vor Ort auf. Die Einsätze sind relativ sicher und die Unterkünfte gut. Das Komitee bietet die Möglichkeit, für sechs Wochen und länger an Brennpunkten des Elends zu helfen, unentgeltlich und mit einem Eigenanteil von etwa den halben Flugkosten. Voraussetzung ist eine Berufserfahrung von mindestens eineinhalb Jahren und das richtige Persönlichkeitsprofil. (Siehe Adressen)

Ärzte ohne Grenzen
„Ärzte ohne Grenzen“, französisch „Médecins Sans Frontières" (MSF), leistet medizinische Nothilfe in Krisengebieten, in Kriegsgebieten oder nach Naturkatastrophen, wo das Leben vieler Menschen bedroht ist. Zu den Hilfsangeboten gehören aber auch Langzeitprojekte, wie HIV-Langzeitbetreuungen und Impfkampagnen. Das internationale Netzwerk von MSF setzt sich aus Sektionen in 19 Ländern zusammen. Hilfsprojekte laufen u.a. in Armenien, an der Elfenbeinküste, in Griechenland oder Guatemala, auf Haiti, in Indonesien, Jordanien, Kambodscha, Kolumbien, Liberia oder Malaysia sowie im Kongo, in Niger, Pakistan, Peru, Somalia, Sri Lanka, Tschad, Sudan oder Uganda. Weltweit wurden 2005 mehr als 2.200 internationale Mitarbeiter entsendet, die in den Projekten mit knapp 26.000 nationalen Kollegen zusammengearbeitet haben. 2006 gingen 262 deutsche Ärzte für MSF ins Ausland. Die Mindestaufenthaltsdauer liegt bei sechs bis 12 Monaten, die meisten Einsätze umfassen neun Monate. Der Arzt erhält dabei eine Aufwandsentschädigung von etwa 800 Euro pro Monat, wobei sich dieser Betrag bei wiederholten Einsätzen durch die erweiterte Erfahrung leicht erhöhen kann.“ (Siehe Adressen)

Cap Anamur
1979 initiierten Christel und Rupert Neudeck die Rettung vietnamesischer Bootsflüchtlinge ("boat people"), die bei ihrem Versuch, über das südchinesische Meer in die Freiheit zu entkommen, Opfer von Stürmen und Überfällen wurden. Sie charterten für die Mission einen Frachter und retteten 10.375 Menschen. So entstand das Komitee „Deutsche Not-Ärzte e.V.“, heute bekannt unter dem Namen des gecharterten Frachters: „Cap Anamur“. Es folgten Einsätze rund um den Globus. Cap Anamur kümmert sich seither um Vertriebene und Geschundene, baut Ambulanzen und Schulen, organisiert Hilfsgüter und Baumaterial. In den Projekten arbeiten Ärzte und Pfleger, Baufachleute und Logistiker zum Einheitslohn von 1.100,- Euro brutto.

Voraussetzungen sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung sowie gute Englischkenntnisse. Da mindestens die Hälfte der Patienten Kinder sind und die Einsatzgebiete oft in tropischen Regionen liegen, sind auch ein Tropenkurs sowie Pädiatriekenntnisse erwünscht. Die Mindestaufenthaltsdauer liegt bei sechs Monaten – viele verlängern. (Siehe Adressen)

Neben diesen drei Organisationen gibt es eine lange Liste anderer Einrichtungen, auch viele kleine oder private Hilfsorganisationen, die Ärzten oder Zahnärzten eine kurz- oder langfristige Mitarbeit bieten.

Autorin: Dr. Susanne Schwarzer

 

 

 

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Langzeitstudie Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, deswegen an Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt Entwarnung. Offenbar gibt es sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbett ohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
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Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

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Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

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Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

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Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

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Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

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Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

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Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
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(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

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Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

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Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

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Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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