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Ernährungsmedizin - Qualifizierte Beratung gefordert

Obwohl erst im Entstehen begriffen und von vielfältigen Unwägbarkeiten betroffen, stößt die Ernährungsmedizin auf große Nachfrage nicht nur bei kranken, sondern auch bei gesunden „Patienten“. Somit eröffnet sie entsprechend fortgebildeten Ärztinnen und Ärzten ein viel versprechendes Betätigungsfeld.

„Lasst das Essen Eure Medizin und die Medizin Euer Essen sein“. Schon Hippokrates wusste, dass Ernährung und Medizin zusammen gehören. Und bereits in der Antike war der Arzt die erste Instanz bei allen Fragen zur Ernährung.

Heute steht das Thema „Ernährung“ mehr denn je im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses und geht weit über Empfehlungen bei Erkrankungen hinaus. „Was soll ich essen, um gesund zu bleiben?“, möchten die Menschen wissen. Entsprechend hat sich aus der Diätetik in nur zwei Jahrzehnten das Fach „Ernährungsmedizin“ entwickelt, mit zahlreichen Facetten von enteraler und parenteraler Ernährung in der Akutmedizin über die Therapie von Stoffwechselerkrankungen bis hin zur Prävention.

Beratungsbedarf steigt rasant
„Der Bedarf an ernährungsmedizinischer Beratung ist riesig“, berichtet Evelyn Gieren, niedergelassene Allgemein- und Ernährungsmedizinerin in Donzdorf, aus ihrer Praxis. Bereits heute leidet jeder fünfte Bundesbürger an Adipositas, jeder dritte an einer Hypercholesterinämie, fast jeder zehnte an Diabetes. Gut 40 Mrd. Euro und damit jeder dritte Euro im Gesundheitswesen wird für ernährungsabhängige Krankheiten und krankheitsbedingte Ernährungsstörungen ausgegeben - mit steigender Tendenz.

Doch nicht nur ein Zuviel an Nahrung schafft Probleme, sondern auch ein Zuwenig: „In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der alten Damen, die ich in meiner Stuttgarter Praxis als mangelversorgt diagnostiziere, deutlich erhöht“, stellt die Allgemeinmedizinerin Dr. med. Gisela Dahl, Präventionsbeauftragte der Landesärztekammer Baden-Württemberg, fest. „Wir finden auch immer mehr Kinder, die schlecht ernährt sind. Die Ursachen sind vor allem in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und fehlender Bildung zu suchen. Vater und Mutter haben ihren Job verloren und dann gibt es Tütensuppe, weil es billig ist. Hier besteht dringender Beratungsbedarf!“, führt die Ärztin weiter aus.

Eine besondere Ernährung benötigen auch viele schwer kranke Menschen, sowohl in der Klinik als auch im ambulanten Bereich, unterstreicht Professor Dr. med. Berthold Koletzko vom Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität in München. „Dieses Feld wird von Ärzten oft nicht ernst genug genommen“, mahnt der Pädiater, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin.

Auch der Bedarf an Beratung gesunder Menschen steigt. Gesunde Ernährung ist zum „Megathema“ geworden. Keine Publikumszeitschrift, die ohne eine Ernährungsseite auskommt, kein Fernsehsender, der nicht einen Ernährungsexperten zu Wort kommen lässt. Doch viele Aussagen zum Thema Ernährung sind wissenschaftlich nicht abgesichert, manch ideologisch verbrämte Lehren prägen die Szene. Wobei das Spektrum der Betrachtung vom Übergewicht bis umgekehrt zur Magersucht (Anorexia nervosa) reicht.

Ernährungsmedizin heute
Vor diesem vielfältigen Hintergrund war es nötig, eine evidenzbasierte Ernährungsmedizin zu entwickeln und ein Curriculum für die Weiterbildung „Ernährungsmedizin“ zu erstellen. Die erste Ausgabe wurde 1998 von der Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), der wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Ernährungsmedizin, herausgegeben. Eine aktuelle, den neuen Vorgaben der Weiterbildungsordnung angepasste Version ist in Arbeit.

Um qualifizierte ärztliche Fort- und Weiterbildung in Ernährungsmedizin anzubieten, wurde bereits 1983 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM) gegründet.

Mehrere hundert praktizierende Ernährungsmediziner haben sich im Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) zusammengeschlossen. Im Januar 2005 initiierte der BDEM, gemeinsam mit dem Institut für Qualitätssicherung in Ernährungsmedizin und Diätetik, das Projekt „Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin (BDEM)“, um Arztpraxen mit Schwerpunkt in der Ernährungsmedizin zu zertifizieren. Diese Prozedere haben bis jetzt 26 Praxen absolviert.

Ärzte spielen in der Ernährungsberatung eine besondere Rolle, denn sie genießen hohes Vertrauen in der Bevölkerung und haben zu Menschen unterschiedlicher sozialer Gruppen Kontakt. Geht es nicht um Prävention, sondern um Ernährungstherapie, dann ist der Mediziner besonders gefordert. „Qualifizierte Ernährungsberatung bei einem Patienten muss immer unter der Sicht der Diagnose erfolgen“, hebt Ernährungsmedizinerin Gieren hervor.

„Die ganz dicken Menschen, die zu uns kommen, haben bisweilen eine schier unglaubliche Diätkarriere hinter sich: von Weight-Watchers bis zu obskuren Pillen aus dem Internet. Eine wesentliche Aufgabe des Ernährungsmediziners besteht auch darin, bei der großen Vielfalt an Angeboten zum Abnehmen die Spreu vom Weizen zu trennen“, bringt der Frankfurter Ernährungsmediziner Dr. med. Klaus Winckler seine Erfahrungen auf den Punkt.

Kostenerstattung in der Therapie ...
Die Finanzierung von Ernährungsberatung ist über den EBM (einheitlicher Bewertungsmaßstab) der kassenärztlichen Gebührenordnung nicht vorgesehen. Doch viele Krankenkassen übernehmen im Rahmen von § 43 SGB V bei fünf Einzelberatungen einen großen Teil der Kosten, sofern adipöse Menschen mit Risikofaktoren betroffen sind. Der Arzt muss seinem Patienten dazu eine medizinische Notwendigkeitsbescheinigung ausstellen.

Eine Ernährungsberatung des Patienten ist auch in die Disease-Management-Programme (DMP) von Koronarer Herzerkrankung und Diabetes mellitus Typ 2 integriert. Eine Kostenerstattung durch die Krankenkasse ist dann meist einfacher zu erzielen.

Gruppenkurse zur Therapie von Adipositas werden dagegen durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) meist nicht erstattet, mit Ausnahme des M.O.B.I.L.I.S -Programm der Sportmedizinischen Universitätsklinik Freiburg. Der Name M.O.B.I.L.I.S. steht für multizentrisch organisierte bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung und greift zugleich den lateinischen Begriff „mobilis“ für „beweglich“ auf.

... und in der Prävention
Basierend auf dem Leitfaden zur Gesundheitsförderung der Spitzenverbände der Krankenkassen, basierend § 20 Abs. 1 und 2 SGB V, können Leistungen in Ernährungsberatung als Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen mitfinanziert werden und zwar in den Feldern „Vermeidung von Mangel- und .Fehlernährung“ sowie „Vermeidung und Reduktion von Übergewicht“. Die Krankenkassen legen dabei fest, welche Qualifikation ein Ernährungsberater in diesem Sinn aufweisen muss. In der aktuellen Version des Leitfadens „Prävention“ vom 10. Februar 2006 sind neben Ernährungswissenschaftlern und Diätassistenten Ärzte aufgeführt, die das Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer absolviert haben und/oder beim Institut für Qualitätssicherung in der Ernährungstherapie und -beratung (QUETHEB) registriert sind. Dem QUETHEB haben sich bisher rund vierzig niedergelassene Ärzte angeschlossen.

Im Rahmen dieses Präventionsmodells kann beispielsweise ein Kurs zur Gewichtsreduktion, der die Elemente Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie verknüpft, mit Unterstützung der GKV finanziert werden.

In welchem Umfang solche Kosten tatsächlich erstattet werden, variiert je nach Bundesland und Krankenkasse. Das zeigte eine Umfrage unter niedergelassenen Ernährungsmedizinern, die während eines gemeinsamen Kongresses von Ernährungsmedizinern, Ökotrophologinnen und Diätassistentinnen im April 2006 vorgestellt wurde. Ein Arzt, der ernährungsmedizinische Leistungen anbieten möchte, tritt deshalb am besten an die Krankenkassen seines Umfelds heran und stellt seine Projekte vor.

Da ein niedergelassener Haus- oder Facharzt kaum Zeit finden wird, selbst Sprechstunden für Ernährungsberatung anzubieten, arbeiten die meisten Ernährungsmediziner mit einer Diätassistentin oder Ökotrophologin zusammen. Dabei kann die Ernährungsfachkraft als fest angestellte oder als freie Mitarbeiterin in der Praxis tätig sein. Auch eine Überweisung an eine freiberuflich tätige Fachkraft ist möglich.

Ernährungsmedizin morgen
Zieht man ein Fazit, bleibt festzustellen, dass die Situation in der Ernährungsmedizin immer noch unbefriedigend ist. Die Weiterbildung ist in der Entwicklung, die Finanzierung durch die GKV unsicher. Gleichwohl es ein wichtiges und zukunftsträchtiges Fach. „Ernährungsmedizin ist ein spannendes Feld. Man kann viel bewirken, und es macht großen Spaß“, lautet trotz aller Widrigkeiten das Resümee von Evelyn Gieren.

 

 

 

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Aktualisiert am: 24.04.17, Uhrzeit: 11.17

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US-Arzneimittelbehörde FDA: Gen-Selbsttest zugelassen

Erstmalig wurde in den USA ein Gentest (23andMe)von der FDA zugelassen, mit dessen Hilfe Endverbraucher - ohne ärztliche Hilfe - in ihrer Erbmasse die Veranlagung für zehn Erb-Krankheiten, bzw. besondere erblich bedingte Gesundheits- Zustände erkennen können.  Dies kann sie dann zu bestimmten Änderungen ihrer Lebensweie motivieren, bzw. zu einer ausführlichen Beratung durch ihren Arzt.

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Quelle:  Presseerklärung FDA, Informationen 23andMe

 

Hilft warme Milch bei Einschlafstörungen?

Neue Forschungsergebnisse belegen: warmer Milch enthält keine Bestandteile, die tatsächlich als eine Art wirksames Schlafmittel gelten können. Doch Schlafstörungen beruhen meist auf seelischen Problemen, daher spricht auch nichts dagegen,  warme Milch versuchsweise als Einschlafhilfe zu nutzen.

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Quelle: Spiegel online April 2017

Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde

Die eher unscheinbare Küchenpflanze Wasserkresse - auch Brunnenkresse genannt- ersetzt eine ganze Apotheke

Trotz der zunehmenden Beliebtheit alternativer Heilmethoden ist wenig bekannt, dass die weit verbreitete Brunnenkresse/Wasserkresse zahlreiche Wirkstoffe enthält, die als sehr gesund gelten.

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Quelle:  Ulster University of Ireland

Krebsvorbeugung: Wundermittel Aspirin?

Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu.  Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.

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Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

mehr lesen
Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Diagnostik:  machen Computer in naher Zukunft viele Ärzte überflüssig?

Ist die software-gestützte künstliche Intelligenz (Arteficial Intelligenz  AI) möglicherweise selbst erfahrenen menschlichen Diagnostikern überlegen?  In der Zeitschrift The New Yorker wurde die Problematik der Treffsicherheit medizinischer Diagnosen anhand der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien bzw. Experten-Interviews ausführlich und auf hohem Niveau analysiert. Anspruchsvolle Algorithmen, die zum "Deep learning" fähig sind, könnten in nicht allzu ferner Zukunft selbst erfahrenen Diagnostikern überlegen sein.

mehr lesen hier (Englisch)
Quelle The New Yorker

Langzeitstudie:  Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, aus diesem Grund an einem Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt nun Entwarnung. Offenbar verursacht die Pilleneinnahme sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

mehr lesen
Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbettohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

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Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

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Volltext kostenlos
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

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Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

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Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen
(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

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Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

mehr lesen
Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

mehr lesen
Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

mehr lesen

 

Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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