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Frau im Arztberuf - Klinik, Kind, Karriere


Mehr als die Hälfte der Medizinstudenten sind weiblich und auch der Anteil der Ärztinnen an der Ärzteschaft steigt kontinuierlich an. Doch nur wenige trauen sich eine erfolgreiche Karriere zu. Viele kapitulieren vor der Mehrfachbelastung in Familie und Beruf. Auf den Entscheiderebenen in Universitäten und Kliniken sind Frauen dann gänzlich unterrepräsentiert. Dabei ist längst klar, Ärztinnen werden dringend gebraucht. Nicht nur deshalb, um die ärztliche Grundversorgung in Deutschland sicherzustellen. Mehr denn je sind auch so genannte weibliche Aspekte in der Forschung und in der Patientenversorgung gefragt.


Mit den berühmten drei großen „K“ hatten Frauen schon immer ihre Probleme. Früher standen sie für „Küche, Kinder, Kirche“. Heute werden sie von Frauen im Arztberuf als selbstbewusste Forderung interpretiert: „Klinik, Kind, Karriere“. Indem Ärztinnen mit diesem Spruch sogar auf der Straße demonstrieren, soll klar gemacht werden, dass sie sich längst nicht mehr mit dem gleichberechtigten Zugang zum Beruf zufrieden geben. Sie möchten ebenso wie ihre männlichen Kollegen gefördert und entsprechend ihren Leistungen honoriert werden. Und sie möchten Familie und Karriere vereinen können.

Ganz oben wird die Luft sehr dünn
Obwohl der Frauenanteil der Studierenden der Humanmedizin über 50 % beträgt, verringert sich dieser Anteil eklatant je höher man in die Endscheiderebenen an Kliniken und Universitäten steigt. Dies konstatierte nicht zuletzt die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) in ihren Materialien zum Thema „Frauen in der Medizin“: „Während derzeit bei den Hochschulzugangsberechtigten, Erstimmatrikulierten und Studierenden die Frauenanteile über denen der Männer liegen und nahezu gleich viele Frauen wie Männer in einem medizinischen Fach promoviert werden, erreicht nur ein Bruchteil des weiblichen Ausgangspotenzials eine Führungsposition.“

Tatsächlich ist der Anteil der Medizinerinnen an der gesamten Ärzteschaft in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Zum 31.12.2005 waren an den Landesärztekammern insgesamt 400.562 Ärztinnen und Ärzte gemeldet, unter ihnen 166.013 Ärztinnen. Damit beträgt der aktuelle Anteil der Medizinerinnen an der Ärzteschaft 41,4 % und hat somit im Vergleich zu 2004 (41,0 %) erneut leicht zugelegt. In dieser Erhebung sind jedoch auch jene Mediziner erfasst, die ohne ärztliche Tätigkeit oder, wenn auch zu einen sehr geringen Prozentsatz, arbeitslos sind. So beträgt der Anteil der berufstätigen Ärztinnen an der berufstätigen Ärzteschaft dann auch nur mehr 39 %.

Die Verteilung der Geschlechter gerät jedoch noch mehr aus dem Gleichgewicht, wenn man die in der aktuellen Ärztestatistik der Bundesärztekammer verzeichnete Zahl der Ärztinnen und Ärzten heranzieht, die stationär leitend tätig sind. Hier sind von den 14.328 leitenden Medizinern gerade mal 1.597 weiblich, also nur noch knapp über 11 %. Wobei ihr Anteil an der stationären Tätigkeit insgesamt ebenfalls rund 39 % beträgt.

Je höher man in den Hierarchien steigt, in Klinikleitungen und an den Universitäten, desto weniger sind Frauen repräsentiert. „In der klinisch-praktischen Humanmedizin waren im Jahr 2001 sogar nur 2,8 % aller C4-Professuren, die dort mit einer Klinikleitung verbunden sind, mit Frauen besetzt“, resümiert die BLK in ihren Materialien.

Nicht nur der Weg nach oben erweist sich für Ärztinnen als schwieriger als für ihre männlichen Kollegen. Auf bestimmten Gebieten, wie der Chirurgie und der Orthopädie, sind Frauen ganz besonders selten vertreten. Laut aktueller Statistik der Bundesärztekammer sind von den 19.398 Chirurgen gerade mal 2.819 weiblich. Erst 2001 erlangte mit Prof. Dr. med. Doris Henne-Bruns die erste Frau in der Bundesrepublik eine C4-Professur für Visceral- und Transplantationschirurgie und wurde Klinikchefin an der Universitätsklinik Ulm.

Stolpersteine in den Weg gelegt
Frau Dr. med. E. Wagler von der Universitätsklinik Leipzig schilderte in einem Vortrag das Dilemma. Denn gerade in der Phase der Familienplanung türmen sich den angehende Chirurginnen eine ganze Reihe von Stolpersteinen in den Weg: „Insbesondere auch während der Schwangerschaft haben Chirurginnen Schwierigkeiten hinsichtlich ihrer Weiterbildung. So werden durch das Mutterschutzgesetz Nachtarbeit, dazu zählt natürlich auch der Bereitschaftsdienst bzw. Notarztdienst, sowie Arbeiten, die mit langen Stehzeiten (Operationen) verbunden sind, spätestens ab dem 5. Monat untersagt. Daraus resultierend sind diese Kolleginnen meist in den Ambulanzen eingesetzt oder gar arbeitsunfähig geschrieben, was de facto zu einer längeren Weiterbildungszeit führt oder im Extremfall zur Aufgabe der chirurgischen Laufbahn.“

Warum sich Ärztinnen auf ihrem Berufsweg nicht genauso wie Männer durchsetzen, sondern es eine Reihe von so genannten Segregationsprozessen gibt, also die Unterrepräsentation von Frauen in bestimmten Fachgebieten und in den prestige- und einkommensstarken Hierarchieebenen zu verzeichnen ist, untersuchen Psychologen an der Freien Universität Berlin in einer Langzeitstudie, die dort 1998 startete. Erste Ergebnisse stellten die Forscher 2003 im Deutschen Ärzteblatt vor (Dtsch. Ärzteblatt 2003; 100: A 166-169 [Heft 4]). Untersucht wurden die Berufsbiografien von Medizinern und Psychologen. Ein Fazit, das dort veröffentlicht wurde, lautete: Männer machen Karriere ­– Frauen versuchen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Außerdem, so die Psychologen, legten Frauen bei der Definition von Erfolg oft andere Maßstäbe an als Männer: „Erfolgreich ist für sie oft der Berufsverlauf, der sich optimal in ein ganzheitliches Konzept von Lebensführung einfügt, beziehungsweise, der sich optimal mit dem privaten Lebensstrang integrieren lässt.“

Doch auch jene Frauen, die auf eine Familie verzichten, machen in der Medizin nicht automatisch Karriere. Denn, so berichtet Frau Dr. med. Astrid Bühren , Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e. V., ein Karrierehemmnis sei alleine schon die gesellschaftliche Erwartung, eine Frau könne Kinder bekommen. Die BLK spricht in ihren Materialien zudem von einer „subtilen Diskriminierung“, denn sowohl Frauen als auch Männer neigten dazu, Frauen unterzubewerten und Männer überzubewerten. Sicher aber haben Männer im Gegensatz zu Frauen auf ihrem Weg nach oben bereits feste Beziehungssysteme geschaffen, die sie in ihrer Karriere unterstützen.

Netzwerke für die Karriere knüpfen
Der Deutsche Ärztinnenbund (DÄB) hat genau dieses Manko früh erkannt und bietet deshalb ein Mentorinnennetzwerk an, das Ärztinnen auf ihrem Karriereweg intensiv berät. Ähnliche Hilfestellung bieten der Marburger Bund sowie eine Reihe von Projekten an Universitäten.

Um bereits Studentinnen und Ärztinnen bis 40 Jahre bei der Studien- und Berufsplanung sowie bei der Weichenstellung für die Karriere mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, etablierte der Deutsche Ärztinnenbund das „Junge Forum“, dessen Vorsitzende Dr. med. ToniaIblher seit September 2005 ist. Sie kennt die Fragen und Probleme der Studentinnen und ihrer jungen Kolleginnen: „Häufig wiederkehrende Fragestellungen auf den Treffen des Jungen Forums im DÄB sind: „Wie gelingt mir der Berufseinstieg? Wie werde ich Fachärztin? Wie lässt sich Familie und Beruf vereinbaren? Wo liegen typisch weibliche Karrierehemmnisse? Wie kann ich mich gelassen durchsetzen?“ Und Frau Dr. Iblher weist darüber hinaus auf ein weiteres Problem hin: „Ein großes Problem im Studium für Studentinnen sind sicherlich die fehlenden Vorbilder, da es nur sehr wenige weibliche Dozenten und Professoren an den Universitäten gibt. Über das Mentorinnennetzwerk des DÄB versuchen wir hier Abhilfe zu schaffen.“

Dass nicht jede junge Ärztin – ebenso wenig wie jeder junge Arzt – in einer C4-Professur das einzige Ziel ihrer beruflichen Laufbahn sieht, liegt auf der Hand. „Im Ärztinnenbund sprechen wir statt von ‚Karriere’ von ‚Lebensplanung’“, erläutert Dr. Iblher. Manche Ärztinnen, seien zufrieden mit zwei Kindern und einer Halbtagsstelle oder der Tätigkeit in einer Allgemeinarztpraxis. „Schön wäre es, wenn möglichst viele Frauen ihre Lebensplanung verwirklichen könnten. Dafür ist bei der Kombination von Familie und Beruf sicherlich eine grundsätzliche Planung wichtig.“ Dass viele Frauen deshalb aber auf eine Karriere beispielsweise auf dem Gebiet der Chirurgie augenscheinlich verzichten müssen, möchte Frau Dr. Iblher nicht akzeptieren.

Sie weiß aber auch, wo die „Kardinalfehler“ liegen: „Viele Kolleginnen stellen ihr Licht zu sehr unter den Scheffel und geben sich mit zu wenig zufrieden. Schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Ausbildung werden zu oft hingenommen. Wegen der hohen Arbeitsbelastung zeigen Ärztinnen und Ärzte aber auch wenig politisches Engagement. Es herrscht zu viel Einzelkämpfermentalität vor. Die Tarifstreiks zeigen zum ersten Mal das Gegenteil.“ Deshalb rät sie ihren Kolleginnen, Initiative zu zeigen und nicht auf das große Glück zu warten und davon überzeugt zu sein, dringend in der Patientenversorgung gebraucht zu werden.

Dr. Astrid Bühren: „Prinzipiell ist es noch erforderlich, Ärztinnen und Studentinnen Mut zu machen, auch Leitungspositionen zu übernehmen.“ Dazu gehört auch, Studentinnen und jungen Ärztinnen besser darüber zu informieren, wie sie ihren Berufsweg erfolgreich planen und strukturieren können. Angeregt von den Ärztinnengremien der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztinnenbundes wurde das Handbuch „Karriereplanung für Ärztinnen in Hochschule, Klinik und Praxis“ realisiert. Das Handbuch soll mithelfen, Ärztinnen auf Schwierigkeiten und Hindernisse vorzubereiten, mit denen sie während ihres Berufsweges konfrontiert werden können, und es soll Lösungswege aufzeigen. Damit sollen Hürden auf dem Weg in Leistungs- und Führungspositionen für Ärztinnen abgebaut werden. Das Handbuch gibt unter anderem Hinweise auf Möglichkeiten, das eigene Verhalten zu ändern, zeigt Initiativen zur Verbesserung der Chancengleichheit von Mann und Frau auf europäischer und nationaler Ebene auf und informiert über Mentoringprogramme. Herausgeber des Handbuchs ist die Bundesärztekammer. Durchgeführt wird das Projekt an der Charité Berlin unter Leitung von Frau Prof. Dr. Kaczmarczyk und gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Strukturen für Familien schaffen
Auch im Handbuch wird auf die notwendige Eigeninitiative von jungen Ärztinnen hingewiesen. Doch Dr. Iblher vom Jungen Forum des Deutschen Ärztinnenbundes erkennt auch, dass nicht alles in der Hand der jungen Akademikerinnen liegt. Die großen Probleme treten dann auf, wenn Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden müssen. „Mit dem neuen Elterngeld ist sicherlich ein wichtiger Schritt getan, aber es müssen vor allem mehr Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden.“

Dass beispielsweise die Kindertagesstätte, direkt am Krankenhaus und auf die speziellen Anforderungen der Ärzte zugeschnitten, Vorteile für beide Seiten bietet, das beweist seit Jahren die Kita am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus in Murnau. Seit dem 1. März 2006 bietet auch die Universitätsklinik in Halle Kinderbetreuung an. Auch dort war man davon überzeugt, dass die Einrichtung eines Kindergartens nicht nur für Eltern und Kinder, sondern auch für die Klinik insgesamt Pluspunkte bringt. Denn wer die Arbeitszeiten der Eltern bei der Betreuung der Kinder berücksichtigt, Krippenplätze und Hausaufgabenbetreuung und einen Mittagstisch anbietet, der entlastet die Eltern und hier besonders die Mütter von häuslichen Pflichten. Das wiederum bedeutet Flexibilität bei deren Einsatz im Klinikalltag und weniger Ausfallzeiten. Eine Win-Win-Situation für Eltern und Klinik.

Trotzdem tun sich augenscheinlich viele Kliniken schwer, diese Einrichtung anzubieten. Nur rund 15 % der Krankenhäuser in Deutschland, so ergab eine Umfrage des Deutschen Ärztinnenbundes, kümmern sich in einer Kindertagesstätte um den Nachwuchs ihrer Mitarbeiter. Als Grund geben viele mangelndes Interesse ihrer Angestellten und die Kosten an.

Gefragt: Frauen in der Medizin
Wie wichtig es ist, Frauen im Arztberuf und in der medizinischen Forschung stärker zu fördern und zu Wort kommen zu lassen, das zeigen nicht zuletzt aktuelle Entwicklungen in der Geschlechterforschung. In ihren Materialien von 2004 fasste die Bund-Länder-Kommission zusammen: „Die Anforderungen der ärztlichen Praxis sind bis heute in ihren Lehrinhalten, Leistungskriterien, Forschungsmethoden und Arbeitsbedingungen an der männlichen Normalbiographie ausgerichtet. In den letzten Jahren wird jedoch der Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen Gesundheitsforschung in der Medizin auch in Deutschland Rechnung getragen.“ Eine Entwicklung, die sich fortsetzen soll.

Hierzu leistet auch der Deutsche Ärztinnenbund einen Beitrag: „Wir veranstalten alle zwei Jahre wissenschaftliche Kongresse“, berichtet Dr. Astrid Bühren. „Mit diesen Kongressen bemühen wir uns, Themen zu befördern, die unserer Meinung nach vernachlässigt sind. Zum Beispiel gendergerechte Gesundheitsversorgung. Wie etwa 1999 mit dem Kongress ‚Frauenherzen schlagen anders – Geschlechtsspezifische Aspekte der Herz/Kreislauferkrankung’. Damit waren wir wirklich sehr bahnbrechend. Letztes Jahr war unser Thema ‚Geschlechtsdifferente Aspekte des Schmerzes’.“

Ebenso wie man Frauen als vernachlässigten Part in der medizinischen Erforschung erkannt hat, genauso erkennt man das vernachlässigte Potenzial an gut ausgebildeten Medizinerinnen, die man jetzt endlich für den Arztberuf gewinnen möchte. Denn die Ausübung des Arztberufes in Deutschland hat in den letzten Jahren an Attraktivität eingebüßt. Viele Ärzte zieht es deshalb beispielsweise nach Skandinavien oder Großbritannien. Dort locken weniger Bürokratie und geregeltere Arbeitszeiten. Und während in den Ballungszentren der deutschen Großstädte momentan noch nicht von einem Ärztemangel gesprochen wird, so dünnen sich die Arztpraxen in ländlichen Gebieten und hier insbesondere im Osten der Republik merklich aus. Immer mehr ältere Ärzte setzen sich zur Ruhe, während immer weniger jüngere an einer Übernahme der Praxen interessiert sind. Nachfrage besteht auch an den Krankenhäusern. Abhilfe hat in den neuen Bundesländern vorerst der Zuzug von ausländischen Ärzten vor allem aus Mittel- und Osteuropa geschafft.

In einem Statement weist auch Dr. Andreas Köhler, Bundesvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf den drohenden Ärztemangel hin. Er ist sich sicher, dass es an den Rahmenbedingungen liegt, warum beispielsweise Kolleginnen nicht für die Patientenversorgung gewonnen werden können. Er fordert deshalb: „Das Vertragsarztrecht muss dahingehend geändert werden, dass auch niedergelassene Kolleginnen und Kollegen teilzeittätige Ärztinnen und Ärzte anstellen können, dass die Flexibilität größer wird und die Bindung des Vertragsarztes an einen Praxissitz deutlich geringer wird. Damit könnte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich erhöht werden und ein derzeit brachliegendes Potenzial hochqualifizierter Ärztinnen wieder für Patienten gehoben werden.“

Dr. Tonia Iblher glaubt auch, dass in diesem drohenden Mangel eine Chance für junge Ärztinnen besteht: „Ärztinnen werden in der Patientenversorgung dringend gebraucht.“ Mittlerweile schwindet auch das Schreckensimage der so genannten Rabenmutter, die trotz Familie Karriere machen möchte. Denn, so Dr. Iblher: „Berufstätigkeit trotz Familie ist ‚en vogue’.“

 

 

 

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US-Arzneimittelbehörde FDA: Gen-Selbsttest zugelassen

Erstmalig wurde in den USA ein Gentest (23andMe)von der FDA zugelassen, mit dessen Hilfe Endverbraucher - ohne ärztliche Hilfe - in ihrer Erbmasse die Veranlagung für zehn Erb-Krankheiten, bzw. besondere erblich bedingte Gesundheits- Zustände erkennen können.  Dies kann sie dann zu bestimmten Änderungen ihrer Lebensweie motivieren, bzw. zu einer ausführlichen Beratung durch ihren Arzt.

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Quelle:  Presseerklärung FDA, Informationen 23andMe

 

Hilft warme Milch bei Einschlafstörungen?

Neue Forschungsergebnisse belegen: warmer Milch enthält keine Bestandteile, die tatsächlich als eine Art wirksames Schlafmittel gelten können. Doch Schlafstörungen beruhen meist auf seelischen Problemen, daher spricht auch nichts dagegen,  warme Milch versuchsweise als Einschlafhilfe zu nutzen.

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Quelle: Spiegel online April 2017

Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde

Die eher unscheinbare Küchenpflanze Wasserkresse - auch Brunnenkresse genannt- ersetzt eine ganze Apotheke

Trotz der zunehmenden Beliebtheit alternativer Heilmethoden ist wenig bekannt, dass die weit verbreitete Brunnenkresse/Wasserkresse zahlreiche Wirkstoffe enthält, die als sehr gesund gelten.

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Quelle:  Ulster University of Ireland

Krebsvorbeugung: Wundermittel Aspirin?

Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu.  Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.

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Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Diagnostik:  machen Computer in naher Zukunft viele Ärzte überflüssig?

Ist die software-gestützte künstliche Intelligenz (Arteficial Intelligenz  AI) möglicherweise selbst erfahrenen menschlichen Diagnostikern überlegen?  In der Zeitschrift The New Yorker wurde die Problematik der Treffsicherheit medizinischer Diagnosen anhand der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien bzw. Experten-Interviews ausführlich und auf hohem Niveau analysiert. Anspruchsvolle Algorithmen, die zum "Deep learning" fähig sind, könnten in nicht allzu ferner Zukunft selbst erfahrenen Diagnostikern überlegen sein.

mehr lesen hier (Englisch)
Quelle The New Yorker

Langzeitstudie:  Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, aus diesem Grund an einem Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt nun Entwarnung. Offenbar verursacht die Pilleneinnahme sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbettohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

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Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

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Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

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Volltext kostenlos
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

mehr lesen
Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

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Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen
(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

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Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

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Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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