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Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir haben auf dieser Website eine Liste jener Internet-Auftritte publiziert, die kritische Ärztebewertungen veröffentlichen. Wir möchten Ihnen raten, diese Websites regelmäßig zu besuchen, damit Sie zeitnah erfahren, was Ihre Patienten dort anonym über Sie veröffentlichen! Mit kollegialem Gruss Dr.med.J.Kubitschek
 

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Kommunikation und Interaktion in der Arztpraxis - Vom Hören und Sagen

Erfolg und Misserfolg einer Arztpraxis hängen nicht nur vom fachlichen Können eines Arztes ab. Der persönliche Umgang mit den Patienten und die nach außen strahlende Reputation bestimmen vielmehr einen wesentlichen Teil des ideellen und wirtschaftlichen Erfolges.


Schon im Vorfeld des Kontaktes zwischen Arzt und Patient wird in informellen Netzwerken ein Image des Arztes und seiner Mitarbeiter in der Praxis vermittelt. Urteile von Patienten im Verein mit der Beurteilung durch Kollegen, mit den Einstellungen der kooperierenden Kliniken sowie mit den Kommentaren überweisender Kollegen wecken bereits im Vorfeld des Erstkontaktes eine bestimmte Erwartungshaltung bei den Patienten.

Prof. Hans Peter Rosemeier


Prof. Hans Peter Rosemeier, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie der Freien Universität Berlin, betonte auf einem Fortbildungsseminar den für eine langfristige Patientenbindung prägenden Charakter des Erstkontaktes. Der Patient registriert meist sehr genau das Umfeld und den Ablauf in der Praxis.

Das fängt bereits an mit dem telefonischen Kontakt und mit der Terminvergabe:

Wie ist der Praxisablauf organisiert?
Geht es „gerecht“ zu oder gibt es Bevorzugungen bestimmter Patienten?
Über die Spielregeln (Zielvereinbarungen, „Rituale für den Erstkontakt“) sollte Klarheit zwischen dem Arzt und seinen Mitarbeitern herrschen.
Instruktionen (organisatorische Anweisungen und medizinische Erklärungen) sollten eindeutig und in verständlicher Form erfolgen.
Ganz wichtig ist die Rolle des „Tresens“, wo die Arzthelferin als öffentliche Praxis-Drehscheibe agiert. Als Praxisassistentin und auch als Praxismanagerin bringt sie ihre Erfahrungen ein, macht Service-Angebote, kann über zusätzliche Wunschleistungen (IgeL) und deren Kosten aufklären (Mitarbeiter: Auswahl und Delegation).

Bei der Kommunikation mit dem Wartezimmer sollte an öffentliches Mithören gedacht werden. Rücksicht sollte genommen werden auf Intimität und Schamgefühle; daher sollten Takt und Datenschutz stets gewahrt werden.

Einheitliche Ausstrahlung des Praxisteams
Das „Unternehmen Arztpraxis“ sollte sich wie ein Industrieunternehmen ein Corporate design zulegen und Corporate communication pflegen, empfiehlt Prof. Rosemeier:

Die Selbstdarstellung der Praxis nach außen für Öffentlichkeit und Patienten sollte ein einheitliches Bild ergeben.
Logos, schriftliche Materialien sowie die gesamte Innenarchitektur der Praxis sollten dem gewählten Corporate design Rechnung tragen.
In diesem Sinne sollten auch alle Mitarbeiter des Praxisteams eine einheitliche professionelle Ausstrahlung haben. Für das Praxisreglement will Prof. Rosemeier – frei nach Kant – ganz bestimmte Gebote gelten lassen:

Du musst in jedem Fall…!
Reglement: verbindlich!
Du sollst…!
Reglement: Ausnahmen von der Regel denkbar!
Du kannst…!
Reglement: Ermessensspielraum vereinbart!
Du darfst auf keinen Fall!
Reglement: Ausschlüsse einhalten!
Nachhilfe für den psychosozialen Umgang mit Patienten
Für die Beziehung zwischen Arzt und Patient sollten nach Rosemeier bestimmte Kriterien gelten:

Empathie:
Abgrenzen von Sympathie und Antipathie
Offenheit:
für emotionale Schwebungen das Ohr leihen
Feedback:
„Spiegeln“, Verbalisierung (auch von Szenen)
Patientenbindung:
Vertrauensbildung, Recall
Kooperation:
Entscheidungsfreiheit des Patienten fördern
Verabschiedung:
Chance für mündliche Kontakte
Weitere kommunikative Schnittpunkte entstehen aufgrund heikler Interaktionen, weil es zu Störungen und Konflikten wegen schwieriger Patienten, aber auch wegen eigener Schwächen gekommen ist. Dabei sollte in angemessener Weise Kritik geübt werden, jedoch auch Kritik in geeigneter Weise entgegen genommen werden. Im Praxisteam muss dem Arzt zwar stets die Führungsrolle zukommen, gegen egalitäre Prinzipien, die den Frieden im Team gewährleisten, sollte jedoch nicht verstoßen werden (Gemeinsam lernen im Praxisteam).

Eine besondere Herausforderung für das Praxisteam stellt der Umgang mit Patienten bei infauster Diagnose dar. Das routinemäßige Aufklärungsgespräch wird in solchen Fällen zum „existenziellen Gespräch“, das besondere psychosoziale Kompetenz erfordert.


Werner Knigge

Das Gespräch mit dem Patienten


In diesem Sinne agiert auch Werner Knigge als Unternehmenstrainer und Geschäftsführer von vivendi concept. Dieses Trainingsunternehmen überträgt bestimmte Erfolgsstrategien, die sich in Industrie und Handel bewährt haben, auf die Anforderungen des Gesundheitswesens.

Um ein wirklich gutes Gespräch mit einem Patienten führen zu können, müsse man vor allem mehr über den Gesprächspartner wissen, sagt Kommunikationstrainer Knigge (www.vivendi-concept.de). Er rät daher:

Gehen Sie auf Ihre Patienten ein!
Es ist wichtig, mehr über sein Umfeld zu erfahren, über seine Hobbys, Vorlieben für Sportarten oder Urlaubsgewohnheiten, die unter Umständen für die weitere Behandlung eine Rolle spielen.
Übernehmen Sie im Gespräch den aktiven Part!
Sie selbst bestimmen, wie lange ein Patientengespräch dauert und wann es endet. Vergewissern Sie sich während des Gesprächs, ob der Patient ihrer Argumentation noch folgt und sie auch versteht.
Die KV Westfalen-Lippe gibt in ihrem Online-Dienst (www.kvwl.de/arzt/kv_dienste/) weitere Tipps für das Gespräch mit Patienten:

Sprechen Sie Ihre Patienten immer mit Namen an!
Begrüßen Sie jeden Patienten, der Ihre Praxis betritt! Schauen Sie nicht weg, auch wenn Sie gerade telefonieren oder anderweitig beschäftigt sind!
Die beiden Zauberwörter „bitte“ und „danke“ sollten fester Bestandteil eines jeden Gesprächs sein!
Nehmen Sie Patienten immer ernst! Beantworten Sie auch Routinefragen konzentriert, sorgfältig, ausführlich und zuvorkommend!
Geben Sie jedem Patienten das Gefühl, dass er in Ihrer Praxis willkommen ist.
Halten Sie Augenkontakt während des gesamten Gesprächs! Schenken Sie Patienten Ihre volle Aufmerksamkeit!
Gemeinsam entscheiden für eine Therapie
Die alte Prämisse „Salus aegroti suprema lex“ ist in den letzten Jahren gelegentlich abgewandelt worden in “Voluntas aegroti suprema lex” – sprich: Der Arzt macht das, was der Patient will. Über eine solche Einstellung lässt sich natürlich heftig streiten. Mittlerweile liegt dazu eine Alternative in Form der so genannten partizipativen Entscheidungsfindung (PEF) bzw. Shared Decision Making (SDM) vor.

Ärzte und Patienten gelten dabei als gleichberechtigte Partner. Ein Gespräch auf dieser Basis erfordert allerdings aufgeklärte, selbstbewusste Patienten und geduldige Ärzte, die über ein großes Maß an Kommunikationsfähigkeit verfügen. Der Patient sollte bei einem solchen Vorgehen Schritt für Schritt „entscheidungsfähig“ gemacht werden, indem ihm die notwendigen Informationen vom Arzt vermittelt werden. Erst dann können auf fairer Basis gemeinsame Therapieziele entwickelt und umgesetzt werden.

Folgende Schritte sind nach der PEF-Methode zu befolgen:

Das medizinische Problem ist zu definieren und anhand der vorliegenden Untersuchungsergebnisse zu erläutern.
Dem Patienten sind die unterschiedlichen Behandlungsoptionen und Risiken zu erklären.
Medizinische Fachbegriffe sollten dabei allgemeinverständlich übersetzt werden, damit nicht eine unnötige Sprachbarriere aufgebaut wird.
Erwartungen und Befürchtungen des Patienten sind zu eruieren und müssen ernst genommen werden.
Beide Seiten müssen sich am Ende dieses Prozesses gemeinsam für die gewählte Therapieoption entscheiden. Dem Patienten sollte dazu ausreichend Zeit zum Nachdenken gegeben werden.
Hilfen für die Kommunikation im Team und mit dem Patienten
In den siebziger Jahren wurde in den USA die Methode des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) entwickelt. Dieses Kommunikationswerkzeug (www.nlp.de) kann hilfreich sein im Umgang mit Patienten, aber auch zur Mitarbeiterführung.

Bei Befolgen der NLP-Gesprächstechnik sollte auf bestimmte Reaktionen des Patienten während des Gesprächs geachtet werden, z.B. auf Atem-Muster, Pupillengröße und Sprachtempo. Beim so genannten Spiegeln passt der Arzt sein Verhalten an das des Gegenübers an und imitiert Körperhaltung, Sprache und Atmung des Patienten. Mit der NLP-Methode soll auch herausgefunden werden, ob die bisher vom Arzt verfolgten Strategien im Umgang mit Patienten tatsächlich erfolgreich sind oder ob bestimmte Defizite bestehen.

Die Kommunikationstrainerin Dr. Stephanie Bohn vom Unternehmen Bohn-Kommunikation in Bergheim (www.mmbohm.de) setzt die NLP-Methode unter anderem ein:

Für den Umgang mit Patienten.
Die Kommunikationstechnik kann sich positiv auf die Interaktion zwischen Arzt und Patient auswirken. Hilfen für den Umgang mit schwierigen Patienten werden in speziellen Seminaren vermittelt. Anamnese-Gespräche bringen mehr Ertrag.
Für die Bedürfnisse des Arztes selbst.
Strategien, wie man besser mit Stress, Frust und Ärger umgehen kann, werden in Seminaren vermittelt und führen zu größerer Zufriedenheit im beruflichen Alltag.
Für das Praxismanagement.
Defizite in der Führung von Mitarbeitern werden aufgearbeitet.
Die Methode ist nicht unumstritten. Therapeutische NLP-Interventionen sollten auf jeden Fall nur von entsprechend ausgebildeten Personen, z. B. von Psychologen, angewendet werden.

Die Körpersprache kann Bände sprechen
Körperhaltung, Gestik und Mimik sollten im ärztlichen Gespräch mit Patienten beachtet werden. Was verbal nicht zur Sprache kommt, kann sich in der Körpersprache ausdrücken. Der Arzt kann hier von dem bekannten Pantomimen Samy Molcho (www.samy-molcho.de) lernen, dessen Motto lautet: „Körpersprache ist wie gesprochene Sprache, aber sie kann nicht lügen.“

Nach Samy Molcho ist vor allem die Haltung der Hände aufschlussreich: Gesten mit ausgestrecktem Zeigefinger wirken dominant, eine nach oben geöffnete Hand signalisiert hingegen Vertrauen und Entgegenkommen. Der Aachener Internist Dr. Wolfram Hüttemann hat von Samy Molcho viel gelernt und daraus eigene Erkenntnisse gewonnen:

Wer beim Händedruck nicht fest zugreift, sondern etwas Luft zwischen seiner Hand und der des anderen lässt, will wenig über sich sagen.
Patienten, die kleine Schritte machen, mögen meist keine Risiken eingehen.
Wer im Gespräch die Schultern hebt, verteidigt sich.
Patienten, die die Hände verschränken, sind oft unsicher.
Dr. Hüttemann hat das Wissen um die Körpersprache mit Erfolg auch an die Mitarbeiterinnen des Praxisteams weitergegeben. Und er setzt die Körpersprache auch selbst aktiv ein, um ein Gespräch zu beenden: „Wenn ich die Arme verschließe, mich zur Seite drehe und ein Bein von links nach rechts überschlage, dann geht von mir das Signal aus: Das Gespräch ist beendet. Das klappt in fast allen Fällen.“

Was sagt ein Lächeln in der Praxis aus?
An die Auswirkung der ärztlichen Körpersprache wird oft nicht gedacht, macht der Berliner Medizinpsychologe Prof. Hans Peter Rosemeier aufmerksam. Schon die Kopfhaltung des Arztes im Gespräch mit dem Patienten werde als bestimmtes Signal verstanden. Für die Glaubwürdigkeit des Lächelns von Arzt und Patient nennt Rosemeier typische Formen, die positiv bzw. negativ aufgenommen werden können:

Echtes Lächeln (stimmig in Mimik eingebettet mit Augenbeteiligung)
Gedämpftes, trauriges oder verächtliches Lächeln (Leid vermittelnd)
„Flirt-Lächeln“ (verstohlener kurzer Blickkontakt)
Relativierendes oder Verlegenheitslächeln (Blick nach unten, Kopf zur Seite, Kontakt meidend)
Fügsames oder „Koordinierungslächeln“ (höflich, konventionell, demonstrativer Konsens)
Falsches Lächeln (asymmetrisch, falsches Timing)
Allein schon die Kopfhaltung, ob geneigt oder senkrecht starr, weckt nach Rosemeier beim Gegenüber ganz bestimmte Gefühle: Eine leicht geneigte Kopfhaltung kann z.B. interpretiert werden als „lieb, weich, passiv, bescheiden, nachgiebig, verträumt, empfindsam, zärtlich, ruhig, ehrlich“. Die gerade, starre Kopfhaltung wirkt hingegen „kalt, distanziert, unbeteiligt, unfreundlich, grob, abweisend, unangenehm, unsympathisch, stolz“.

Die richtige Farbe für jeden Patienten
Für einen adäquaten Umgang mit unterschiedlichen „Idealtypen“ von Patienten

schlägt der Münchener Kommunikationstrainer Werner Knigge die Nutzung des ursprünglich in den USA für Führungskräfte entwickelten DISG-Modells vor. Für die Anwendung des Modells in der ärztlichen Praxis will er vier Patiententypen unterschieden haben: den dominanten, den initiativen, den stetigen und den gewissenhaften Typ. Jedem Patienten-Typ wird eine unterschiedliche Farbe zugeordnet:

Rot für dominante Patienten:
Sie geben auf Fragen klare Antworten, brauchen keine langen Erklärungen und sind meist ungeduldig.
Gelb für initiative Patienten:
Sie sind Neuerungen aufgeschlossen, treffen jedoch ungern Entscheidungen (z.B. bei IgeL-Angeboten); ihnen sollten Entscheidungshilfen angeboten werden.
Grün für stetige Patienten:
Sie legen Wert auf eine vertrauensvolle, entspannte, freundliche Atmosphäre.
Blau für gewissenhafte Patienten:
Sie haben eine Vorliebe für Zahlen, Daten, Fakten und Untersuchungen, sind ergebnisorientiert, legen Wert auf ausführliche Begründung einer Therapie-Empfehlung und auf Nennung von Alternativen.
Mit einer entsprechenden farblichen Markierung auf der Karteikarte kann jeder Patient aufgrund der gemachten Erfahrungen eingeordnet werden. Damit sollten sich auch die Arzthelferinnen im Praxisteam vertraut machen, weil die Kenntnis den Umgang mit verschiedenen Typen von Patienten erleichtert. Auch innerhalb des Praxisteams kann sich die Kenntnis einer solchen Einordnung menschlicher Typen als wertvoll erweisen, z. B. für die Einstellung von Mitarbeitern.

Praxisleitlinien für den Umgang mit Patienten
Theresia Wölker hat Leitlinien für den Umgang mit Patienten formuliert, die im Sinne einer guten Zusammenarbeit und freundlichen Atmosphäre in der Praxis zu beachten sind:

Arzthelferinnen müssen Konflikte entschärfen – egal, wer der Verursacher war. Wunder wirkt bei eigenem Verschulden eine Formulierung wie „Das tut mir leid“ oder „Entschuldigen Sie bitte“.

Patienten sollten sich in der Praxis wohlfühlen. Die Arzthelferin kann durch ihr Verhalten dazu beitragen. Belastet wird die Bilanz zum Beispiel durch Lärm, Gerüche, Hektik, Wartezeiten, kurz angebundenes Personal und Befehlston.

Positiv verbucht werden gute Ablauforganisation, Verständnis, Hilfsangebote, offene Fragestellung und freundliche Mimik.

Praxisteams sollten gemeinsam festlegen, welche Äußerungen in Zukunft tabu sind. Kriterium dafür ist, welche Sätze man selbst nicht hören möchte: „Dafür bin ich nicht zuständig“, „Das kann ich Ihnen nicht sagen“, „Heute auf keinen Fall“, „Der Doktor hat jetzt keine Zeit“ oder „Ich kann Sie nicht verbinden“.

Gute Manieren erleichtern nicht nur die Zusammenarbeit im Praxisteam. Sie sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima, aber auch für den Abbau unfreundlicher Affekte im Praxisalltag. Eigene Aggressionen sollten in Teamgesprächen artikuliert oder durch Supervision abgebaut werden.

Weitere wertvolle Hinweise über Optimierung der Praxisorganisation finden sich im Internet, z. B. unter

www.vitamed.de (Unternehmen M + R Praxismarketing),
www.praxismanager.de (Praxisberater Joachim Deuser)
www.fortbildungspunkte-online.de
www.aerzte.marcapo.com
www.kukm.de
www.linus-geisler.de
www.ifabs.de
www.frauenaerztin.org

 

 

 

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Langzeitstudie Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, deswegen an Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt Entwarnung. Offenbar gibt es sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbett ohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen
 

 

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

mehr lesen
Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen 
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

mehr lesen 
Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

mehr lesen
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

mehr lesen
Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

mehr lesen
und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

mehr lesen
Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen
(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

mehr lesen
Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

mehr lesen
Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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