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Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir haben auf dieser Website eine Liste jener Internet-Auftritte publiziert, die kritische Ärztebewertungen veröffentlichen. Wir möchten Ihnen raten, diese Websites regelmäßig zu besuchen, damit Sie zeitnah erfahren, was Ihre Patienten dort anonym über Sie veröffentlichen! Mit kollegialem Gruss Dr.med.J.Kubitschek
 

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Arzt und Beruf

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Werbung für die Arztpraxis - Eine Frage des Erscheinungsbildes


Der Erfolg einer ärztlichen Praxis hängt nicht nur vom beruflichen Können des Praxisinhabers ab. Bei zunehmender Konkurrenz unter Ärzten hat auch die Präsentation nach außen zusätzlichen Stellenwert erhalten. Das Bundesverfassungsgericht hat das Werberecht für Ärzte erheblich liberalisiert. So ist den Ärzten mehr Freiraum beim Marketing eingeräumt worden. Wie also sollte sich heute eine Arztpraxis den Patienten und der Öffentlichkeit präsentieren?



Die Selbstdarstellung sollte grundsätzlich nach den Prinzipien eines „Corporate Design“ erfolgen, also in sich stimmig und aus einem Guss sein. Dies betrifft die Gestaltung des Praxisschildes und eines unverkennbaren Logos, das die Praxis nach innen und außen repräsentiert, sowie Visitenkarten, Flyer über das Praxisangebot, Informationsmappen, IGeL-Poster, Praxis-Zeitung etc. Auch der Empfang, das Wartezimmer und die Behandlungsräume sollten in Gestaltung und Farbgebung einem einheitlichen, ansprechenden Leitbild folgen. Bei zunehmender Nutzung des Internets durch Ärzte wie durch Patienten gehört eine eigene Website zum selbstverständlichen Repertoire einer modernen Arztpraxis. Auch können Ärzte in einem angemessenen Rahmen Öffentlichkeitsarbeit betreiben (Kontakt mit der lokalen Presse, Leserbriefe, Veranstaltungen zur gesundheitlichen Aufklärung).

Nicht zu unterschätzen ist die Gestaltung einer Arztpraxis, die bei einer nicht unbeträchtlichen Zahl von Patienten eine mitentscheidende Rolle spielt. Ein sympathisches Ambiente ist für sie ein zusätzlicher Anreiz, eine bestimmte Praxis auch weiterhin aufzusuchen.

Innenarchitektur und Möblierung einer Arztpraxis sollten einem gemeinsamen Prinzip in der Materialauswahl und in der Farbgebung folgen. Dabei muss keineswegs das Teuerste gut genug sein. Nicht jeder Arzt kann und will sich professioneller Praxiseinrichter bedienen, die für die Einrichtungsplanung (inklusive Boden-, Wand-, Deckengestaltung) und Möblierung Summen zwischen 30.000 und 200.000 Euro veranschlagen. Ärzte können mit geringeren Mitteln, aber mit individuellem Geschmack ein angenehmes Ambiente in ihrer Praxis schaffen, das auch Ausdruck ihrer Persönlichkeit ist.

Im Vordergrund sollte stets die Funktionalität der Praxisräume stehen. Die Innenarchitektur sollte den Prinzipien der kurzen Wege, der einfachen Handgriffe, angenehmen Beleuchtung und hygienischer Oberflächen folgen. Die Münchener Praxisberaterin Anne M. Schüller hat dazu in einem Beitrag der Zeitschrift „IgeL Plus“ angemerkt:

„Die drei Säulen des Praxiserfolgs sind Organisation, Kommunikation und Gestaltung. Wenn die Gestaltung der Räume nicht stimmt, lassen sich organisatorische Probleme oft nicht lösen und die Kommunikation untereinander und mit den Patienten wird belastet.“

Bei der Praxisgestaltung sollte großer Wert gelegt werden auf Individualität und Patientenorientierung, aber auch auf die Beachtung gesetzlicher Vorgaben, z. B. für die Beleuchtung am Empfang und für Hygiene-Vorschriften in den Funktionsräumen.

Willkommen am Empfang
Der Empfang ist die Visitenkarte einer Arztpraxis, sagen erfahrene Praxisberater. Der Patient, der zum ersten Mal eine Praxis betritt, empfängt hier entscheidende Eindrücke. Von den Abläufen am Tresen zieht er nicht selten Rückschlüsse auf die Qualität der ärztlichen Versorgung. Ist er hier wirklich willkommen, fragt er sich angesichts eines genialischen Durcheinanders am Empfang, wo eine Praxishelferin gerade telefoniert, eine zweite in einem Wust von Papieren blättert, Briefe sortiert oder Rezepte für andere Patienten ausdruckt.

Einen verheerenden Eindruck hinterlässt das Gedränge von Patienten in einem schmalen Gang vor dem Tresen, wo im hektischen Alltag leicht die Diskretion vernachlässigt wird. Im Anmeldebereich der Arztpraxis sollte daher stets für genügend Platz gesorgt werden. Eingehende Telefonate sollten nach Möglichkeit in einen anderen Raum verlagert werden. Eine solche Regelung hat sich gerade in großen Praxen mit vielen Anrufen bewährt. Das persönliche Gespräch am Empfang kann auf diese Weise ungestört geführt werden, die Arzthelferin kann sich ganz auf den Patienten konzentrieren.

Kaum weniger wichtig als der Empfang sind das Wartezimmer, das Sprechzimmer und die Funktionsräume. Auch hier gilt es, Fehler zu vermeiden und ein positives Bild zu vermitteln (siehe „Wartezimmer, Sprechzimmer und Funktionsräume“).

Werben ja, aber richtig!
Die Barrieren der ärztlichen Berufsordnung im Hinblick auf Werbung sind nach Liberalisierung durch das Bundesverfassungsgericht in den letzten Jahren gelockert worden. Auch nach dem neuen Berufsrecht gilt jedoch noch immer: Die Werbung für eine Arztpraxis darf grundsätzlich nicht anpreisend, irreführend oder/und vergleichend sein.

Die Werbung muss strikt sachlich bleiben. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten übertriebene Wertungen und Superlative (Adjektive wie das beste, neueste, größte etc.) vermieden werden. Der Arzt kann seine eigene Leistung umfangreich darstellen, muss dabei allerdings das Berufsrecht beachten und auch die Bestimmungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) einhalten.

Das Heilmittelwerbegesetz findet Anwendung bei „…Verfahren, Behandlungen und Gegenständen, soweit sich die Werbeaussage auf die Erkennung, Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden bei Mensch oder Tier bezieht“.

Bei der Bevölkerung genießt der ärztliche Beruf nach wie vor hohes Ansehen. Es sollte nicht durch unangemessene, marktschreierische Werbung beeinträchtigt werden. In Erinnerung an das früher geltende strikte Werbeverbot scheuen sich viele Ärzte auch heute noch, die jetzt erweiterten Spielräume zu nutzen. Sinnvolle, sachlich gehaltene Öffentlichkeitsarbeit ist Ärzten jedoch heute durchaus erlaubt. Dazu gehören

Praxisbroschüren, in denen das Leistungsspektrum, die Sprechzeiten und z.B. die Notdienst-Rufnummern aufgeführt sind,
Preislisten, die GOÄ-konforme Regelpreise für zusätzliche ärztliche Leistungen enthalten,
Informationsblätter, in denen einzelne individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im Detail vorgestellt werden,
Poster und Plakatemit Hinweisen im Wartezimmer auf das Leistungsspektrum oder auf bestimmte Aktionen (z.B. Grippeschutzimpfung, Zeckenschutzimpfung, Reisemedizin),
Vorträgein und außerhalb der Praxis, auch in Zusammenarbeit mit örtlichen Geschäftsstellen der Krankenkassen, Selbsthilfeorganisationen, Sportvereinen, Fitnesszentren, Unternehmen, Kindergärten und Schulen, Volkshochschulen oder Kirchengemeinden,
Kontakte zur Lokalpressemit Hinweisen auf bestimmte Veranstaltungen,
Eigene Homepage im Internet, wichtig vor allem für Fachärzte, die mit ihrer Spezialisierung auch überregional Praxisbesucher ansprechen wollen.
Bei der Umsetzung der neuen Freiheit für ärztliche Werbung sollte stets der zu kommunizierende Nutzen für den Patienten im Vordergrund stehen. Die Informationen sollten eine Entscheidungshilfe für den Patienten darstellen und ihn in die Lage versetzen, eine angebotene Leistung adäquat zu bewerten.

Werbung als Zukunftsthema
Die Hamburger Stiftung Gesundheit hat zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 8000 deutsche Ärzte und Zahnärzte befragt und als Ergebnis die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ vorgestellt. Aus den Ergebnissen geht hervor, welchem Wandel die Arztpraxen heute bereits unterliegen:

In 74 Prozent der Praxen gibt es bereits IGeL, weitere acht Prozent planen solche Angebote.
Marketing betreiben 78 Prozent der befragten Ärzte über Visitenkarten.
75 Prozent legen Informationsmaterial in der Praxis aus.
Eine eigene Homepage haben 65 Prozent der Befragten.
Durch Zusatzinformationen auf dem Praxisschild machen 46 Prozent, durch Einträge in einem Online-Verzeichnis 43 Prozent und durch Anzeigen in Branchenbüchern 41 Prozent der befragten Ärzte auf ihre Praxen aufmerksam.
Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie Werbemaßnahmen für ihre Praxis als wichtig ansehen.
59 Prozent der Befragten halten massive Werbebeschränkungen auf Dauer nicht mehr für haltbar.

Zusammenarbeit mit Medien
Vorträge von Ärzten in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern können als Einstieg in eine aktive Zusammenarbeit mit Medien genutzt werden. Sie können redaktionell angekündigt werden und finden häufig auch Niederschlag in der anschließenden Berichterstattung.

Für eine Zusammenarbeit kommen in erster Linie Regionalzeitungen und lokale Anzeigenblätter, teils auch Vereins- und Kirchenblätter in Frage. Zu klären ist, welche Medien im Einzugsbereich der Praxis insbesondere beachtet werden und welche journalistischen Mitarbeiter bzw. Redakteure sich insbesondere mit Gesundheitsthemen beschäftigen. Bei Kontaktaufnahme sollte das öffentliche Interesse an einem bestimmten Gesundheitsthema im Vordergrund stehen. Dabei sollte stets deutlich gemacht werden, dass es nicht darum geht, eine bestimmte Praxis mit ihren Leistungen besonders herauszustellen. Auf verkappte Werbung reagieren Journalisten meist allergisch. Deutlich zu machen ist vielmehr, dass ein angebotenes Thema für die große Mehrheit der Leser relevant ist.

Schriftliches, gut aufbereitetes Informationsmaterial sollte zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere kleine Anzeigenblätter legen Wert auf allgemeinverständliche Texte, die honorarfrei ohne großen Aufwand abgedruckt werden können.

Für niedergelassene Ärzte sind gute Kontakte zur Lokalzeitung und zum kostenlos verteilten Wochenblatt immer wertvoll. Diese Medien werden von den Patienten vorwiegend beachtet. Eine kontinuierlich und auf vertrauensvoller Basis betriebene Pressearbeit zahlt sich auf lange Frist stets für eine Arztpraxis aus, weil sich eine positive Imagebildung auch auf den Zuspruch von Patienten auswirkt. Für eine erfolgreiche Patientenansprache sollte sich der Arzt ein Gesamtkonzept überlegen, in dem er seine Praxisziele definiert:

Wo soll meine Praxis in den nächsten Jahren stehen?
Welche Patienten will ich in meiner Praxis haben?

Online gehen mit eigener Homepage
Zum öffentlichen Auftritt einer Arztpraxis gehört heute eine eigene Homepage. Sie sollte sich möglichst im Sinne des Corporate Design im Einklang befinden mit allen Merkmalen der individuellen Praxisgestaltung. Die Website eines Arztes muss immer als Teil eines Ganzen gesehen werden und so die Identität der Praxis widerspiegeln. Dabei muss nicht gleich ein multimediales Kunstwerk zustande kommen.

Der Anfänger sollte zunächst Erfahrungen mit einer ganz einfachen Minimal-Homepage sammeln. Dafür braucht er keinen eigenen Server, es genügt, wenn er seine Homepage einem der allgemeinen oder einem der auf Ärzte spezialisierten Provider anvertraut. Im Hinblick auf die Preis-Leistungs-Korrelation dürften allgemeine Provider den Vorzug verdienen. Bei größeren Providern ist die eigene Homepage bereits ohne weitere Kosten im allgemeinen Internetzugang enthalten. Sie liefern kostenlos auch Vorlagen, Baukästen oder sogar Programme für die Installation einer Homepage.

Mit Hilfe einer aktuellen Microsoft-Office-Software kann der Arzt seine Homepage auch auf der Basis von Word oder Powerpoint aufbauen. Vorlagen und Assistenten helfen dabei vom ersten Schritt bis hin zum Provider. Gute Provider stellen auch Berichte und Tools zur Verfügung, mit denen man den Erfolg seiner Homepage verfolgen kann.

Bevor ein Arzt das Unternehmen Homepage startet, sollte er sich die Fragen vorlegen:

Was will ich mit dem Internet-Auftritt erreichen?
Was muss ich, was darf ich unter werberechtlichen Aspekten berücksichtigen?
Was kann ich bei der Unterhaltung der Homepage auf Dauer leisten?
Welche Patienten will ich vornehmlich ansprechen und an die Praxis binden?
Die Homepage dient als Visitenkarte, Schaufenster und Eingangstor einer Arztpraxis.

Die Visitenkarte der Homepage sollte die notwendigen Basisinformationen enthalten: Adresse, Erreichbarkeit, Öffnungszeiten, Lageplan, Parkplatzsituation, Praxisteam (mit Fotos), dazu auch die Pflichtangaben von Kammer- und KV-Zugehörigkeit, Berufsordnung, Haftungsausschluss etc. Nicht zuletzt sollte auch auf die individuelle „Philosophie“ der Praxis eingegangen werden.

Als Schaufenster nach außen ist eine Homepage die ideale Plattform für eine übersichtliche und umfassende Darstellung des Leistungsangebotes einer Arztpraxis. Aufgeführt werden sollten Praxisschwerpunkte und Informationen über IGeL-Angebote. Im Hinblick auf die angeführten Schwerpunkte kann näher auf einzelne Krankheitsbilder eingegangen werden, eventuell mit Verweisen auf weitere Informationen im Internet.

Als Eingangstor für die Praxis kann die Homepage genutzt werden durch die Hereinnahme interaktiver Elemente, z. B. Terminvereinbarungen oder Rezeptanfragen online. Dies setzt allerdings voraus, dass die Mailbox der Homepage regelmäßig kontrolliert wird.

Eine Homepage ist kein Selbstläufer. Der Praxisinhaber sollte jeden Patientenkontakt wahrnehmen, auch seinen Internet-Auftritt bekannt zu machen. Hinweise auf die Website sollten in Rechnungen, Postern und Aushängen im Warteraum, Visitenkarten und Ansagen auf dem Anrufbeantworter enthalten sein.

Wichtig bei der Umsetzung einer Website sind rechtliche Aspekte, über die man sich informieren und die man beachten sollte (siehe „Website rechtlich absichern“).

Ratschläge aus der Praxis für die Praxis
Für die Erstellung eines erfolgreichen Homepage-Konzeptes gibt beispielsweise der Gynäkologe Dr. H. Walter aus Peine wertvolle Ratschläge aufgrund eigener Erfahrungen. Nachdem seine ersten, vor zehn Jahren begonnenen Versuche wenig erfolgreich waren, unternahm Dr. Walter mit Hilfe zweier im Website-Design tätiger Töchter einen neuen Anlauf für Konzept, Planung und Erstellung seiner Internet-Präsentation, die ihm rasch den Preis der Ärztekammer Niedersachsen für die beste medizinische Website 2001 einbrachte: www.gynpraxis-drwalter.de

Seine Website enthält über Startseite und Navigationsleiste nicht nur die üblichen Angaben über Praxislage, Praxisräume, Praxisteam, Leistungsumfang und Kontaktmöglichkeit, sondern auch weitere Angaben über fachliche und praktische Informationen, aktuelle „News“, wichtige Kooperationen, Angaben über den beruflichen Werdegang des Praxisinhabers und seine Mitgliedschaft in medizinischen Organisationen.

Im aktuellen Teil kann nach Dr. Walter Bezug genommen werden auf:

praxisbezogene Informationen ( z.B. Urlaub, Reise, Umzug etc.),
Nachrichten aus dem Gesundheitssystem (z.B. Früherkennung von Darmkrebs),
aktuelle Presseberichte (z.B. kontroverse Darstellungen über Hormontherapie),
saisonale Tipps (z.B. Reiseimpfungen, Reiseapotheke, Allergiker, Insektenstiche, Grippeschutzimpfung).
Diese Angaben müssen allerdings ständig kontrolliert und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Bei der Gestaltung der Website sind nach Dr. Walter vor allem die „schlimmsten Fehler“ zu vermeiden:

Zu kleine oder unleserliche Schrifttypen,
zu lange, ungegliederte Texte,
zu bunte Gestaltung (Farborgie),
zu viele Grafiken und Animationen, dadurch lange Ladezeiten,
schrilles, unseriöses Design,
tote Links,
leere Seiten,
komplizierte Navigation,
Texte ohne Vorspann,
abgelaufene Aktualität (z.B. Winterurlaub 2005/2006).
Am Internet kommt heute kein Arzt mehr vorbei. Er sollte es sich dienstbar machen, aber nicht zu seinem Knecht werden. Informationen geben, nutzen, abfragen – im Umgang von Arzt und Patient ist mit der Internet-Welt eine neue Dimension für wertvolle Kontakte erwachsen.

Natürlich ist es wichtig, mit der Homepage auch Präsenz zu zeigen, das heißt, auf sie aufmerksam zu machen. Dabei gilt es, einige Dinge zu beachten (siehe: „Mit der Homepage Präsenz zeigen“).

Im Zusammenspiel mit dem Ambiente der Arztpraxis und den öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen trägt das Internet zu einem stimmigen Praxisimage bei, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und das Arzt-Patienten-Verhältnis positiv beeinflusst.


 

 

 

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Aktualisiert am: 24.04.17, Uhrzeit: 11.18

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US-Arzneimittelbehörde FDA: Gen-Selbsttest zugelassen

Erstmalig wurde in den USA ein Gentest (23andMe)von der FDA zugelassen, mit dessen Hilfe Endverbraucher - ohne ärztliche Hilfe - in ihrer Erbmasse die Veranlagung für zehn Erb-Krankheiten, bzw. besondere erblich bedingte Gesundheits- Zustände erkennen können.  Dies kann sie dann zu bestimmten Änderungen ihrer Lebensweie motivieren, bzw. zu einer ausführlichen Beratung durch ihren Arzt.

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Quelle:  Presseerklärung FDA, Informationen 23andMe

 

Hilft warme Milch bei Einschlafstörungen?

Neue Forschungsergebnisse belegen: warmer Milch enthält keine Bestandteile, die tatsächlich als eine Art wirksames Schlafmittel gelten können. Doch Schlafstörungen beruhen meist auf seelischen Problemen, daher spricht auch nichts dagegen,  warme Milch versuchsweise als Einschlafhilfe zu nutzen.

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Quelle: Spiegel online April 2017

Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde

Die eher unscheinbare Küchenpflanze Wasserkresse - auch Brunnenkresse genannt- ersetzt eine ganze Apotheke

Trotz der zunehmenden Beliebtheit alternativer Heilmethoden ist wenig bekannt, dass die weit verbreitete Brunnenkresse/Wasserkresse zahlreiche Wirkstoffe enthält, die als sehr gesund gelten.

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Quelle:  Ulster University of Ireland

Krebsvorbeugung: Wundermittel Aspirin?

Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu.  Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.

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Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Diagnostik:  machen Computer in naher Zukunft viele Ärzte überflüssig?

Ist die software-gestützte künstliche Intelligenz (Arteficial Intelligenz  AI) möglicherweise selbst erfahrenen menschlichen Diagnostikern überlegen?  In der Zeitschrift The New Yorker wurde die Problematik der Treffsicherheit medizinischer Diagnosen anhand der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien bzw. Experten-Interviews ausführlich und auf hohem Niveau analysiert. Anspruchsvolle Algorithmen, die zum "Deep learning" fähig sind, könnten in nicht allzu ferner Zukunft selbst erfahrenen Diagnostikern überlegen sein.

mehr lesen hier (Englisch)
Quelle The New Yorker

Langzeitstudie:  Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, aus diesem Grund an einem Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt nun Entwarnung. Offenbar verursacht die Pilleneinnahme sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbettohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

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Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

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Volltext kostenlos
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

mehr lesen
Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen
(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

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Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

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Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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