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Suizidgefährdete Patienten



Über 11.000 Menschen nehmen sich in Deutschland jährlich das Leben. Damit sterben mehr Menschen durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Aids und Gewalttaten zusammen.



Die Zahlen, die Prof. Dr. Armin Schmidtke von der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) (www.suizidprophylaxe.de) nennt, sind erschreckend. Nimmt man die Suizidversuche hinzu, liegen sie noch um ein Zehnfaches höher. Dabei ist dieses besonders dramatische und trügerisch als „Freitod“ benannte Sterben kein isoliertes Problem des Betroffenen. Nach Studien der WHO sind von jedem Suizid- und Suizidversuch mindestens sechs weitere Menschen direkt oder indirekt psychosozial betroffen.

Suizidales Verhalten von Angehörigen führt oft zu depressiven Reaktionen, Arbeitsunfähigkeit und manchmal auch zu einem weiteren Suizid. Selbstmord ist ein großes gesellschaftliches und gesundheitspolitisches Problem - nicht nur wegen des Leids, auch wegen der erheblichen Gesundheitskosten.

Wie lassen sich Suizide und Suizidversuche verhindern? Sicher gibt es da zunächst viele Ansatzpunkte außerhalb der ärztlichen Praxis: Prof. Schmidtke rät u.a.zu verstärkten Kontrollen an Brücken und Bahnabschnitten, an so genannten „Hot Spots“, die häufig für die Selbsttötung benutzt werden. An solchen Stellen ereignen sich über 80 Prozent der jährlich 1.000 Suizide an Bahnstrecken. Ein zweiter wichtiger Schritt ist nach Schmitdke die verstärkte Öffentlichkeitsaufklärung für vermehrte Gesprächsbereitschaft und Früherkennung. Er betont jedoch auch die fundamentale Rolle der Hausärzte. Sie haben den direkten Kontakt zu den Patienten und sind oft deren letzte Anlaufstelle.

Warnsignale erkennen
Die Erkennung und Verhütung von Suiziden ist, entgegen einer weitläufigen Annahme, keine Domäne der Psychiatrie. Allerdings werden Ärzte mit der Problematik in unterschiedlichen Stadien konfrontiert. Während Kliniker suizidale Patienten in der Regel nach einem aktuellen Selbstmordversuch erleben, wird der Hausarzt mit den Betroffenen überwiegend in der präsuizidalen Phase konfrontiert.

Nach einer Schweizer Studie waren 92 Prozent aller Suizidversucher und 86 Prozent aller Suizidvollender in dem halben Jahr vor ihrer Tat in ärztlicher Behandlung (Professor Dr. Linus Geisler, Arzt und Patient - Begegnung im Gespräch). Davon rund die Hälfte regelmäßig und die meisten beim Hausarzt. Andere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen (Ärzte Woche Nr. 47, 2005). Meistens kannten sich Arzt und Patient über Jahre. Dennoch war mehr als ein Drittel der Ärzte von der Suizidhandlung „überrascht".

Tatsächlich gehört die Früherkennung der Suizidgefahr zu den schwierigsten und verantwortungsvollsten Aufgaben des Arztes. Schwierig auch deshalb, weil „Selbstmörder“ zu den eher unbequemen Patienten gehören. Kaum einer setzt sich gerne mit dem Thema „Tod“ auseinander, schon gar nicht mit dem „Freitod“. Gründe dafür gibt es viele: Defizite in der ärztlichen Ausbildung und damit Unsicherheit in der Führung solcher Patienten, persönliche Hemmschwellen oder die Angst vor der Verantwortung.

Doch die „Vogel-Strauß-Mentalität", die stille Hoffnung, dass der Patient es nicht ernst meint, oder dass das Gefühl für die Gefahr trügt, kann hier fatale Folgen haben. Kaum ein suizidgefährdeter Patient spricht das Thema beim Arzt von sich aus offen an. Vor allem ältere Menschen haben gelernt, im Stillen zu leiden und Schwächen zu verbergen. Von Ihnen darf man noch weniger als von Jüngeren erwarten, dass sie suizidale Absichten offen von sich aus ansprechen.

Die Aufgabe des behandelnden Arztes ist es, rechtzeitig Warnsignale zu erkennen und Hilfe anzubieten, und wenn dies seine Kräfte und Kompetenzen übersteigt, Hilfe zu vermitteln (siehe Interview Dr. Althaus). Dabei gibt es bis heute kein Verfahren, das Suizidrisiko eines Patienten objektiv zu erfassen. Die Kenntnis der Risikogruppen, der suizidalen Entwicklung und des Präsuizidalen Syndroms (s.u.) geben aber dem Arzt im Zusammenhang mit der Vorgeschichte des Patienten (z.B. unbewältigte Lebenskrisen) und der Befindlichkeit (fast immer tritt eine depressive Befindlichkeit als Leitsymptom auf) genug Anhaltspunkte, um beim Zusammentreffen entsprechend relevanter Faktoren hellhörig zu werden.

Besondere Aufmerksamkeit bei Risikogruppen
Eine Suizidgefährdung ist grundsätzlich bei jedem Menschen möglich. Dennoch gibt es ein statistisch erhöhtes Risiko in bestimmten Bevölkerungsgruppen, bei gewissen Grunderkrankungen und in bestimmten sozialen Spannungsfeldern.

So sind drei Viertel der bundesweiten Opfer Männer. Und mit dem Alter, vor allem jenseits der 60, nimmt die Suizidgefahr für beide Geschlechter dramatisch zu. Gescheiterte Suizidversuche (Parasuizide) häufen sich dagegen in der jüngeren Bevölkerung, vornehmlich bei Frauen zwischen 15 und 30 Jahren.

Statistisch gelten als besonders gefährdet:

Menschen mit affektiven Psychosen, vor allem Depressionen, seltener manische Spitzen. Affektive Störungen sollen bei etwa 60 Prozent aller Suizide registrierbar sein. Dieser Anteil liegt beim Parasuizid (ohne Todesfolge) deutlich niedriger.
Chronisch Kranke, vor allem mit chronischen Schmerzen ohne Heilaussichten
Alkoholabhängige und Rauschdrogenabhängige (unter den Alkohol- und Drogentoten finden sich immer auch verdeckte Suizide)
Schizophrene (besonders junge Männer mit hohem Bildungsstand)
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen (z.B. emotional instabil)
Menschen in Haft, besonders in der ersten Zeit (U-Haft)
Generelle Risikohinweise sind Suiziddrohungen und vorangegangene Suizidversuche. Fast die Hälfte aller Menschen, die einen Suizidversuch hinter sich haben, versuchen es irgendwann erneut (WHO-Studie). Den höchsten Prozentsatz wiederholter Versuche gibt es unter schizophrenen Psychosen.

So genannte „soziale Variablen“ können das Risiko eines Suizids ebenfalls erhöhen. Dazu gehören:

helfende Berufe (nicht zuletzt Ärzte!)
soziale Instabilität (Geschiedene, Alleinlebende, vereinsamte alte Menschen, vor allem Männer)
der Wechsel der gewohnten Lebenssituation
Arbeitslosigkeit und Armut
Entwicklungsphasen der Suizidalität
Jeder Suizidhandlung geht eine suizidale Entwicklung im Erleben und Verhalten voraus. Diese gliedert sich nach Pöldinger (1968) in drei Phasen. Prof. Dr. Paul Götze (siehe Interview) vom Therapiezentrum für Suizidgefährdete (TZS) am Klinikum Hamburg Eppendorf, hat diese 1988 auf fünf erweitert, um dem Geschehen detaillierter Rechnung zu tragen:

Stadium 1: Der Suizid wird als Mittel zur Lösung von Lebensproblemen erwogen (Krisenbewältigung).
Stadium 2: Ambivalenz zwischen lebenserhaltenden und lebensvernichtenden Kräften.
Stadium 3: Entschluss zum Suizid.
Stadium 4: Präsuizidale Pause
Stadium 5: Durchführung des Suizids

Stadium 1kann eine durch äußere und innere Faktoren hervorgerufene Lebenskrise sein, die der Patient zu diesem Zeitpunkt nicht bewältigt. Der Suizid wird als Auswegmöglichkeit erwogen. Dieses Stadium der „latenten Suizidalität“ wird von der Umwelt meistens nicht ausreichend wahrgenommen.

Im Stadium 2 lebt der Patient ambivalent zwischen lebenserhaltenden und lebensvernichtenden Kräften, was er der Umwelt auch direkt oder indirekt mitteilt. Es kommt zu Suizidsignalen, -drohungen und parasuizidalen Gesten, die als Hilfeschrei zu bewerten sind. In diesem Stadium, betont Götze, ist immer bereits von einer akuten Suizidalität zu sprechen.

Im Stadium 3 ist der innere Kampf zwischen lebenserhaltenden und lebensvernichtenden Kräften erloschen. Er weicht der „Ruhe vor dem Sturm“. Der Patient hat sich zum Suizid als Ausweg entschieden.

Die „präsuizidale Pause" (Stadium 4) ist besonders kritisch, da sie schnell fehlgedeutet wird. Die getroffene Entscheidung ermöglicht dem Patienten vorübergehend klares Denken, Empfinden und Handeln. Nicht selten hat es den Anschein, als wenn es in den Beziehungen wieder zu intensiveren Kontakten kommt, manchmal geradezu mit Euphorie und zukunftsorientierten Äußerungen. Es handelt sich aber wohl eher um eine Art intuitives Ablenkungsmanöver, aus Angst, die Umwelt könnte sonst die getroffene Entscheidung zum Suizid in Frage stellen oder die Tat verhindern.

Die präsuizidale Pause schafft die Voraussetzungen für gezieltes suizidales Handeln (Stadium 5) und im Rückblick oft das trügerische Bild eines kühl bilanzierten Suizids.

Das präsuizidale Syndrom
Das so genannte „präsuizidale Syndrom" läßt sich durch drei Leitsymptome kennzeichnen und ist nach Götze am ehesten im 2. Stadium der suizidalen Entwicklung zu diagnostizieren.

Einengung
Der Patient versucht Kränkungen, Schmerz, Enttäuschungen und Misserfolgen bevorzugt mit Vermeidung und Regression zu begegnen. Er tritt den inneren und äußere Rückzug an: Er zieht sich aus dem Sozialgefüge bis zur sozialen Isolation zurück. Apperzeption und Assoziation laufen starr und rigide ab. Die Verhaltensmuster sind wenig flexibel, die Reaktionen kaum modulations- und anpassungsfähig.

Aggressionsumkehr
Dem Wunsch, den Geschehnissen mit aggressiven Impulsen zu begegnen steht das streng rigide „Über-ich“ entgegen, das Schuldgefühle weckt und zur unbewussten Aggressionsumkehr führt.

Selbstmordphantasien
Die innere Spannung lässt immer häufiger passiv sich aufdrängende Suizidphantasien im Sinne einer Befreiung vom seelischen Druck zu.

Fragenkatalog zu Abschätzung des Risikos (nach Pöldinger, 1982)
Der Fragenkatalog Pöldingers soll dem Arzt als Leitfaden dienen, die wichtigsten Punkte in Bezug auf das Suizidrisiko abzuschätzen. Er ersetzt natürlich nicht das sensible Gespräch, dass diesem diagnostischen Anliegen als Basis dienen sollte!

JA
Haben Sie in letzter Zeit daran denken müssen, sich das Leben zu nehmen?
Häufig?
Haben Sie auch daran denken müssen, ohne es zu wollen?
Haben sich Selbstmordgedanken aufgedrängt?
Haben Sie konkrete Ideen, wie sie es machen wollen?
Haben Sie Vorbereitungen getroffen?
Haben Sie schon mit jemandem über Ihre Selbstmordabsichten gesprochen?
Haben Sie schon einmal einen Selbstmordversuch unternommen?
Hat sich in Ihrer Familie oder in Ihrem Freundeskreis schon jemand das Leben genommen?
Halten Sie Ihre Situation für aussichts- oder hoffnungslos?
Fällt es Ihnen schwer, an etwas anderes als an Ihre Probleme zu denken?
Haben Sie in letzter Zeit wenig Kontakt zu Ihren Verwandten, Bekannten und Freunden?

NEIN
Haben Sie noch Interesse daran, was in Ihrem Beruf und in Ihrer Umgebung vorgeht?
Interessieren Sie noch Ihre Hobbys?
Haben Sie jemanden, mit dem Sie offen und vertraulich über Ihre Probleme sprechen können?
Wohnen Sie zusammen mit Familienangehörigen oder Bekannten?
Fühlen Sie sich unter starken familiären oder beruflichen Verpflichtungen stehend?
Fühlen Sie sich in einer religiösen bzw. weltanschaulichen Gemeinschaft verwurzelt?

 

 

 

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Langzeitstudie Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, deswegen an Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt Entwarnung. Offenbar gibt es sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbett ohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
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Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen 
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

mehr lesen 
Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

mehr lesen
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

mehr lesen
Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

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Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
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(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

mehr lesen
Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

mehr lesen
Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

mehr lesen
Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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