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Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, wir haben auf dieser Website eine Liste jener Internet-Auftritte publiziert, die kritische Ärztebewertungen veröffentlichen. Wir möchten Ihnen raten, diese Websites regelmäßig zu besuchen, damit Sie zeitnah erfahren, was Ihre Patienten dort anonym über Sie veröffentlichen! Mit kollegialem Gruss Dr.med.J.Kubitschek
 

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Telemedizin: „Standleitung“ zum Arzt

Zwar ist die Telemedizin als solche nicht neu, dank moderner Datenübertragung tritt sie aber erst jetzt in eine Phase der stürmischen Entwicklung, die die Medizin der Zukunft nachhaltig prägen wird. Sie überbrückt problemlos weite Distanzen, bringt Arzt und Patient ohne Haus- oder Praxisbesuch zusammen, sorgt für eine zeitaktuelle Beobachtung chronisch kranker Patienten – und erleichtert die Konsultation erfahrener Fachärzte. Dass dabei neue Fragen (auch rechtliche) aufgeworfen werden, ist nicht überraschend und soll im folgenden Artikel diskutiert werden.



Herr S. leidet an Herzschwäche. Er wird engmaschig überwacht, ohne dass er ständig in die Arztpraxis kommen muss. Jeden Morgen stellt er sich auf eine elektronische Waage, die das Wiegeergebnis an ein telemedizinisches Zentrum sendet. Wird dort eine ungewöhnliche Zunahme registriert, erhält der Herzpatient einen Anruf mit dem Hinweis, seinen Hausarzt aufzusuchen. Schon allein das Wissen, dass er sorgfältig überwacht wird, verschafft dem Patienten Ruhe und Sicherheit. Seit zwei Monaten nimmt er an einem Modellprojekt teil, das auslotet, inwiefern Arzt, Patient und Kostenträger von einer telemedizinischen Betreuung profitieren.

Anfänge der Telemedizin
Telemedizinische Verfahren sind jedoch keineswegs neu. So existiert bereits seit 75 Jahren der funkmedizinische Dienst in Cuxhaven, der Schiffsärzte oder die Crew auf hoher See berät. In größerem Umfang hat sich die Telemedizin seit den Achtziger Jahren entwickelt. Als Triebkraft wirkten dabei Expeditionen in Arktis und Antarktis sowie die bemannte Raumfahrt. Auch Länder mit dünn besiedelten, entlegenen Gebieten wie Norwegen haben früh Bedarf für telemedizinische Anwendungen gesehen und deshalb Forschung und Entwicklung vorangebracht.

In den letzten Jahren hat sich die Telemedizin in zahlreiche Bereiche aufgefächert, wie Teleradiologie, Telepathologie oder Telechirurgie. „Vorreiter in der Telemedizin waren Intensivmediziner und Radiologen. Heute gibt es kein medizinisches Fach mehr, das nicht Telemedizin einsetzt“, kommentiert Dr. rer. med. Bernd Schütze vom Universitätsklinikum Essen die Entwicklung (siehe Interview Dr. Schütze).

Breites technisches Spektrum
Die technologischen Möglichkeiten der Telemedizin eröffnen facettenreiche Anwendungsfelder. Manche sind schon erprobte und gängige Praxis, andere – wie zum Beispiel die ferngesteuerte Operation – stecken noch in den Anfängen. Zum technischen Spektrum der Telemedizin werden u.a. folgende Bereiche gezählt:

Die Fernüberwachung von Patienten mit Adipositas, Asthma, Diabetes, Hypertonie und Herz- oder Niereninsuffizienz, aber auch mit psychosomatischen oder psychiatrischen Erkrankungen.
In der Teleradiologie können Röntgenbilder, CT-Bilder oder MRT-Bilder an Kollegen anderer Fachgebiete übermittelt werden, die aus ihrem Blickwinkel Diagnose und/oder Therapie bewerten können.
Bei Operationen ist es oft wichtig, schnell festzustellen, ob ein Gewebe maligne oder benigne ist. Steht in dem entsprechenden Krankenhaus kein Pathologe zur Verfügung, so kann die Gewebeprobe in ein ferngesteuertes Mikroskop eingelegt und der Pathologe eines anderen Krankenhauses zur Beurteilung herangezogen werden.
Ähnlich wie in der Telepathologie können in der Ophthalmologie Bilder vom Auge an einen anderen Spezialisten übermittelt werden, um z. B. eine unklare Diagnose bestätigen zu lassen oder andere Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren.
Mit Hilfe eines ferngesteuerten Operationsroboters kann eine Operation von einem entfernt gelegenen Ort vorgenommen werden.
Fernbetreuung des Patienten
Für niedergelassene Ärzte eröffnet die Telemedizin die Möglichkeit, chronisch kranke Patienten im Blick zu behalten, ohne dass der Patient ständig in die Praxis kommen muss oder ein Hausbesuch notwendig ist. Ein solches Telemonitoring ermöglicht kranken oder älteren Menschen, länger in vertrauter Umgebung zu leben und sich dennoch sicher zu fühlen.

Schon etabliert ist ein Telemonitoring von Diabetikern und Hypertonikern. Auf dem Markt sind Blutzuckermessgeräte oder Blutdruckmessgeräte, die mit einem Handy verknüpft werden und die Messwerte automatisch per Handy an die Arztpraxis oder ein telemedizinisches Zentrum senden. In einer anderen Variante werden die Daten über ein integriertes Modem per Telefon an ein medizinisches Servicezentrum weitergeleitet. So wird engmaschig kontrolliert, wie sich der Blutdruck des Patienten entwickelt. Gerade nach einer Neueinstellung, Änderung der Medikation oder Dosismodifikation ist das ein entscheidender Vorteil.

Herzinsuffizienz unter Kontrolle
Auch Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz profitieren von der Telemedizin. Hier konnte der gesundheitsökonomische Vorteil bereits gezeigt werden. Dekompensierte Herzpatienten, die wiederholt in die Klinik eingewiesen werden, gehören zu den teuersten Patienten. Eine bessere und kostengünstigere Versorgung bietet eine telemedizinische Überwachung, die neben einer Waage aus einem Handy mit Bluetooth Standard sowie einer e-Health Datenbank für Arzt oder Klinik besteht.

Nach Auswertung der Daten und einem Vergleich mit den individuell festgelegten Gewichtswerten des Patienten erhält der Arzt eine Information oder einen Alarm-Report. „Wir konnten in unserer Studie nicht nur eine erhebliche Kostenreduktion, sondern überraschenderweise bereits nach einem Jahr auch eine deutliche Senkung der Mortalität zeigen“, hebt Professor Dr. med. Martin Middeke vom Hypertoniezentrum München die Ergebnisse der Studie hervor (siehe Interview Prof. Dr. Middeke).

Kleidungsstück mit EKG-Elektroden
Einen Schritt weiter als nur einzelne Parameter wie Blutdruck, Blutzucker oder Gewicht zu bestimmen, geht beispielsweise der mobile Gesundheitsassistent, den Institute der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt und kürzlich als senSAVE® (Sensor Assistance for Vital Events) vorgestellt haben. Gerade die Überwachung von Herzerkrankungen ist für Patienten lästig, denn im täglichen Leben sind Monitore und Kabel störend. Inzwischen wurde eine hochflexible Trockenelektrode entwickelt, die in die elastischen Fasern eines Sensorhemdes eingearbeitet und dem jeweiligen Träger angepasst wird. Kleine Sensoren, die am Körper des Patienten angebracht werden, messen regelmäßig Blutdruck, Cholesterin oder den Puls. Die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Pulswellenkurve werden von einem kabellosen Pulsoximeter ermittelt, das die Daten per Funk überträgt.

Patienten mit Vorhoffflimmern bietet ein EKG-Gerät im Scheckkartenformat neue Möglichkeiten, denn die Rhythmusstörung muss während des Anfalls aufgezeichnet werden, um sicher diagnostiziert zu werden. Spürt der Patient Symptome, presst er selbst das kleine Tele-EKG auf die Brust. Vier Elektroden auf der Rückseite des Geräts erstellen ein EKG, das an die Zentrale übertragen wird. Die Hamburger Universitätsklinik Eppendorf hat eine Tele-EKG-Monitoring-Zentrale eingerichtet, mit der rund vierzig Kardiologen im Hamburger Umfeld zusammenarbeiten.

Nachsorge per SMS
Auch bei psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen wird ein Telemonitoring erprobt. So kann beispielsweise die für Bulimie- und Anorexia nervosa-Patienten kritische Phase zwischen Klinikentlassung und Beginn einer ambulanten Psychotherapie überbrückt werden, indem die behandelnden Ärzte oder Therapeuten ihren Patienten einmal pro Woche eine SMS senden. Dabei geht es um Standardfragen nach Stimmung, Körpergewicht und Essverhalten, die die Patienten mit einer Einstufung zwischen 1 und 5 bewerten und auf die die Therapeuten entsprechend reagieren. So bleibt ein Kontakt zu den Patienten gerade in der rückfallgefährdeten Phase bestehen.

AGnEs und TEMPiS
Zwei weitere Beispiele für erfolgreich umgesetzte telemedizinische Projekte firmieren unter den Akronymen AGnEs und TEMPiS. Im August 2005 startete in Mecklenburg-Vorpommern das Projekt AGnES (Arzt-entlastende, Gemeinde-nahe, E-Health gestützte, Systemische Intervention), das seinen Kunstnamen einer Fernseh-Krankenschwester verdankt. Im Auftrag einer Rügener Hausarztpraxis besucht eine „Telegesundheitsschwester“ die Patienten und überwacht unter anderem die Nutzung von Telecare-Geräten. Die erhobenen Daten werden in verschlüsselter und pseudonymisierter Form an das zuständige Institut verschickt. Treibende Kräfte des AGnES-Projektes sind die demografische Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Ärztemangel in ländlichen Gebieten.

Um Schlaganfallpatienten geht es bei TEMPiS (Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ost-Bayern). Bei dem 2003 gegründeten Projekt sind vierzehn bayerische Kliniken mit den Schlaganfallzentren in München und Regensburg über Datenleitungen verbunden, die Live-Videokonferenzen sowie das Übermitteln von Kernspin- und Computertomographien ermöglichen. Bei einem Notfall stellen die Schlaganfall-Experten gemeinsam mit den Ärzten vor Ort die Diagnose.

„Sowohl nach drei Monaten als auch nach einem Jahr wiesen Patienten, die in das Projekt TEMPiS eingeschlossen waren, weniger Behinderungen auf als Patienten außerhalb des Netzwerks“, fasst Dr. med. Johannes Schenkel, wissenschaftlicher Leiter der TEMPiS-Studie die Ergebnisse des Projektes zusammen. Vor allem Telekonsile haben die Entscheidungssicherheit der behandelnden Ärzte erhöht (siehe Interview Dr. Schenkel).

Alles was Recht ist
Rechtlich wird in der Telemedizin vielfach Neuland betreten. Einen Patienten nur über das Telefon oder das Internet zu behandeln, sei standesrechtlich nicht zulässig, mahnt Dr. Schütze. Das lässt sich aus der Musterberufsordnung ableiten. Dagegen ist es unbedenklich, einen Telemediziner hinzuziehen, um eine zweite Meinung oder eine Beurteilung eines Befundes einzuholen. Um hierbei auch die Haftungsfrage abzusichern, seien beim Schlaganfallprojekt TEMPiS zwischen allen Beteiligten Verträge geschlossen worden, betont Wolfgang Loos von der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (siehe Interview Loos).

Auch Fragen zur Abrechnung telemedizinischer Leistungen sind noch weitgehend ungeklärt. „Wir arbeiten derzeit an einem Konzept, wie man telemedizinische Leistungen als DRGs abbilden kann“, erklärt Dr. Schenkel. In der ambulanten Patientenversorgung übernehmen private Krankenversicherer in der Regel die Kosten für ein Telemonitoring, beispielsweise des Blutdrucks. Für gesetzliche versicherte Patienten könne die erbrachte Leistung bis jetzt nur im Rahmen von IGeL abgerechnet werden, abgesehen von der schon länger etablierten telemetrischen Schrittmacherkontrolle, fasst Prof. Middeke den jetzigen Stand zusammen.

Arzt und Patient gewinnen Zeit
Dem Patienten erspart die Telemedizin viel Zeit, ohne auf die Sicherheit einer engen medizinischen Beobachtung verzichten zu müssen. Auch der Arzt profitiert von der Telemedizin: Er muss die Gesundheitsdaten nicht im laufenden Betrieb auswerten. Das schont angesichts überfüllter Wartezimmer die Nerven.

Wie die Patienten zur Telemedizin stehen, zeigte eine Studie des Bundesinstituts für Sozialforschung (BfS): 70 Prozent der über 50-Jährigen Befragten zeigten Interesse an Telemonitoring. Auch in der senSAVE-Studie, initiiert von der Fraunhofer-Gesellschaft, äußerten 70 Prozent der Patienten, sie würden ein telemedizinisches Überwachungssystem nutzen. Jeder Fünfte der Befragten schränkte sein Interesse an der innovativen Technik jedoch ein und äußerte Skepsis. Er fürchtete, dass seine Daten von Unbefugten gelesen werden.

 

 

 

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Aktualisiert am: 25.05.17, Uhrzeit: 14.06

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Gesunde Ernährung: Gluten sorgt für Verwirrung

Glutenfreie Nahrung ist teuer - aber für Gesunde nicht von Vorteil - manchen Menschen schadet eine solche willkürliche Diät sogar. Wird die unberechtigte "Cholesterin-Panik" durch die ebenfalls unberechtigte "Gluten-Panik" abgelöst?

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zur Originalstudie (BMJ)  hier 

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Quellen: Spiegel online, BMJ 2017

 

Viagra (Sildenafil) wirkt in allen Altergruppen - unabhängig von Vorerkrankungen

Rund 10.000 Patienten erhielten im Zusammenhang mit ihrer geklagten erektilen Dysfunktion im Rahmen von 42 Plazebo-kontrollierten Doppelblind- Untersuchungen entweder Sildenafil,  oder ein wirkstofffreies Scheinmedikament. Es zeigte sich,  dass Sildenafil in allen Altersgruppen, und mit,  bzw. ohne Vorerkrankungen,  statistisch signifikant besser wirkte, als die in der Kontrollgruppe gegebene wirkstofffreie Kontrollsubstanz.

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Quelle:Int J Clin Pract. 2017

 

Überraschende Erkenntnis:  Fruchtsäfte sind eher als ungesund einzuschätzen und sollten daher im Regelfall  durch den Konsum von Früchten ersetzt werden.

Selbst "hochwertige",  frisch gepresste Fruchtsäfte sind nach Expertenmeinung nicht mehr als teures Zuckerwasser, das dick macht.  Den hochkalorischn Fruchtsäften fehlen oft Vitamine, Mineralien, Balaststoffe und Antioxydantien.  Sie können bei regelmäßigem Konsum  ein Übergewicht verstärken und die Insulin-Produktionskapazität des Organismus überfordern.  Fruchtsäfte lösen gelegentlich sogar eine Zuckerkrankheit (Diabetes-Typ-II) aus und erhöhen so mittel- und langfristig das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko.

 

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Quelle: Washington Post, Mai 2017

Tödliche Fehler: Früherkennung Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)  auch in Deutschland nicht optimal organisiert

Kritiker vermuten, dass jährlich das Leben zahlreicher Frauen gerettet werden könnte,  wenn die praxisnahe Ausbildung der Frauenärzte durch spezielle Weiterbildungsmaßnahmen verbessert würde.

Obgleich ein Gebärmutterhalskrebs leicht und ohne großen Aufwand früh erkannt und geheilt werden kann, wird die lebensrettende Diagnose jährlich bei rund 1.500 Frauen zu spät gestellt. Die Ursachen sind prinzipiell vermeindbar.   Zum Einen gehen nur 50% der für die Maßnahmen in Frage kommenden Frauen regelmäßig zur angebotenen Früherkennungsuntersuchung und zum Anderen sind viele Frauenärztinnen und -ärzte aufgrund ihrer kliniklastigen, lückenhaften praktischen Ausbildung nicht immer in der Lage, einen Abstrich vom Gebärmutterhals sachkundig abzunehmen. 

 

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Quelle: Medizinjournalisten-Stammtisch 2017

US-Arzneimittelbehörde FDA: Erster Gen-Selbsttest zugelassen

Erstmalig wurde in den USA ein Gentest (23andMe)von der FDA zugelassen, mit dessen Hilfe Endverbraucher - ohne ärztliche Hilfe - in ihrer Erbmasse die Veranlagung für zehn Erb-Krankheiten, bzw. besondere erblich bedingte Gesundheits- Zustände erkennen können.  Dies kann sie dann zu bestimmten Änderungen ihrer Lebensweie motivieren, bzw. zu einer ausführlichen Beratung durch ihren Arzt.

 

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Quelle:  Presseerklärung FDA, Informationen 23andMe

 

Hilft warme Milch bei Einschlafstörungen?

Neue Forschungsergebnisse belegen: warmer Milch enthält keine Bestandteile, die tatsächlich als eine Art wirksames Schlafmittel gelten können. Doch Schlafstörungen beruhen meist auf seelischen Problemen, daher spricht auch nichts dagegen,  warme Milch versuchsweise als Einschlafhilfe zu nutzen.

 

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Quelle: Spiegel online April 2017

Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde

Die eher unscheinbare Küchenpflanze Wasserkresse - auch Brunnenkresse genannt- ersetzt eine ganze Apotheke

Trotz der zunehmenden Beliebtheit alternativer Heilmethoden ist wenig bekannt, dass die weit verbreitete Brunnenkresse/Wasserkresse zahlreiche Wirkstoffe enthält, die als sehr gesund gelten.

 

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Quelle:  Ulster University of Ireland

Krebsvorbeugung: Wundermittel Aspirin?

Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu.  Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.

 

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Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

 

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Langzeitstudie:  Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, aus diesem Grund an einem Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt nun Entwarnung. Offenbar verursacht die Pilleneinnahme sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

 

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

 

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbettohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

 

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
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Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

 

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

 

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

 

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

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Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

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Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

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Volltext kostenlos
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

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Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

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Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

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Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen (Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

mehr lesen
Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

 




 

 


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