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Opferentschädigungsgesetz

Das Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (kurz: Opferentschädigungsgesetz – OEG) ist am 16. Mai 1976 in Kraft getreten. Sozialpolitisch ist bedeutsam, dass noch etwa bis Mitte der 60er Jahre die Person des Täters im Vordergrund des öffentlichen Interesses gestanden hat (Gedanke der Resozialisierung), während die Opfer von Gewalttaten eher unbeachtet geblieben sind. Deren zivilrechtliche Schadensersatzansprüche sind wegen Mittellosigkeit der Täter oftmals nicht zu realisieren gewesen. Nunmehr steht die staatliche Gemeinschaft für die Folgen von Gewalttaten nach den Vorschriften des OEG ein.


Für Personen, die in der Zeit vom 23. Mai 1949 bis 15. Mai 1990 geschädigt worden sind, gilt eine Härteregelung: Sie erhalten eine Versorgung, solange sie:

allein infolge dieser Schädigung schwerbeschädigt und
bedürftig sind und
im Geltungsbereich dieses Gesetzes ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben.
Das OEG gilt in den neuen Bundesländern seit dem 03. Oktober 1990 mit geringfügigen Modifikationen nach Maßgabe des „Einigungsvertrages“. Ist die Gewalttat in der Zeit vom 07. Oktober 1949 bis zum 02. Oktober 1990 begangen worden, gilt vorstehende Härteregelung entsprechend.

Für Ausländer, die nicht EU-Angehörige sind, ist als Stichtag der 1. Juli 1990 maßgeblich. Für sie gilt als Besonderheit das Erfordernis der „Gegenseitigkeit“. Dies bedeutet, dass von Seiten der hiesigen Behörden (Versorgungsverwaltung) nur dann Leistungen zu bewilligen sind, wenn ein Deutscher im Ausland von den dortigen Stellen vergleichbar entschädigt werden würde. Ausländer, die sich in der Bundesrepublik Deutschland rechtmäßig sechs Monate oder länger aufhalten, erhalten Leistungen nach dem OEG in Abhängigkeit von ihrer Gesamt-Aufenthaltsdauer (mit gewissen Einschränkungen). Bei einer entgültigen Ausreise wird eine Abfindung bewilligt.

Zusammenfassend: Bis auf wenige „Altfälle“, die teilweise noch an den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit anhängig sind, erhalten nunmehr Opfer von Gewalttaten die gesetzlich vorgesehenen Leistungen des „Sozialen Entschädigungsrechts“, dessen Ursprung im Recht der Kriegsopferversorgung (und damit auch Soldatenversorgung) wurzelt. Ende des Jahres 2006 sind bundesweit an mehr als 15.000 betroffene Opfer von Gewalttaten Rentenleistungen erbracht worden.

Anspruch auf Versorgung
Der Gesetzgeber hat grundlegend normiert: Wer im Geltungsbereich dieses Gesetzes oder auf einem deutschen Schiff oder Luftfahrzeug infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen Angriffs gegen seine oder eine andere Person oder durch dessen rechtmäßige Abwehr eine gesundheitliche Schädigung erlitten hat, erhält wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen auf Antrag Versorgung in entsprechender Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes (BVG). Die Anwendung dieser Vorschrift wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Angreifer in der irrtümlichen Annahme von Voraussetzungen eines Rechtfertigungsgrundes gehandelt hat (sogenannte „Putativnotwehr“).

Ein Entschädigungsanspruch steht nicht nur dem unmittelbar Angegriffenen selbst zu, sondern im Falle des Versterbens auch seinen Hinterbliebenen, vor allem der Witwe oder dem Witwer und den Kindern. Eltern- oder Großelternrenten kommen nur in besonderen Ausnahmefällen in Betracht, sofern sie nachweislich von dem Verstorbenen unterhalten worden wären. Geschiedene Ehefrauen sind anspruchsberechtigt, wenn der Verstorbene unterhaltsverpflichtet war oder Unterhalt geleistet hat. Auch mittelbar Geschädigte können Leistungen vor allem in sogenannten Fällen eines „Schockschadens“ erhalten. Beispiel: Der Ehemann bricht psychisch zusammen, nachdem seine Gattin von einem Dritten brutal misshandelt und vergewaltigt worden ist.

Unter einem tätlichen Angriff ist ein gewaltsames Vorgehen gegen eine Person in feindseliger Absicht zu verstehen. Gefordert wird also eine unmittelbar auf die körperliche Integrität eines anderen abzielende feindliche Aktion ohne Rücksicht auf ihren Erfolg. Kein tätlicher Angriff in diesem Sinne liegt daher vor, wenn eine junge Frau von einem Mann in die Luft geworfen wird, weil dieser seine Freude über eine neue Arbeitsstelle mit ihr teilen will, ihm aber das Wiederauffangen misslingt und die Frau sich bei dem Aufprall auf dem Boden erheblich verletzt. Opfer einer Gewalttat ist dagegen auch derjenige, der sich bei dem Versuch verletzt, sich aus der durch eine strafbare Auseinandersetzung geschaffenen hilflosen Lage zu befreien. Der hier durch den tätlichen Angriff in Gang gesetzte schädigende Vorgang endet nicht mit der Vollendung der Aussetzung als solcher. Sozialrechtlich kommt es vielmehr auf die Fortdauer der Hilflosigkeit an. Verletzungen, die sich das Opfer bei dem Versuch der Befreiung zuzieht, fallen daher noch in den Schutzbereich des OEG.

Ausdrücklich geregelt hat der Gesetzgeber, dass auch die vorsätzliche Beibringung von Gift sowie die wenigstens fahrlässige Herbeiführung einer Gefahr für Leib und Leben eines anderen durch ein mit gemeingefährlichen Mitteln begangenes Verbrechen einem tätlichen Angriff im vorstehenden Sinne gleichsteht. In diesem Zusammenhang sei zum Beispiel an das Wies`n-Attentat in München vom 26. September 1980 erinnert. Dies verdeutlicht, dass der Gesetzgeber vor allem gravierende Folgen von Gewalttaten in den Schutzbereicht des OEG einbezogen hat.

Sexueller Missbrauch vor allem von Kindern
Für den Bereich des sexuellen Missbrauchs vor allem von Kindern hat das Bundessozialgericht den Begriff des „tätlichen Angriffs“ erweiternd ausgelegt und die strenge Anknüpfung an das Strafrecht aufgegeben. Nicht notwendig ist hier, dass der Täter gegenüber dem Opfer feindselig gesinnt ist; es reicht aus, dass die Handlungen als solche „rechtsfeindlich“ sind. Daher genügt in diesen Fällen auch ein gewaltloses nur mit List oder unter Ausnutzung eines besonderen Vertrauensverhältnis gleichsam spielerisches Vorgehen des Täters. Dementsprechend können auch die Folgen eines gewaltlosen sexuellen Missbrauchs von Kindern entschädigt werden.

Aus dieser Rechtsprechung kann jedoch nicht rückgeschlossen werden, dass jedes gewaltlose feindselige Handeln zu einer Entschädigung nach dem OEG führt. Schwere Erziehungsfehler, drakonische Strafen wie Schweigetage im Keller bei Wasser und Brot verbunden mit einer erheblichen Vernachlässigung der Kinder aufgrund katastrophaler Überforderung einer alleinerziehenden Mutter sind ein Fall für das Jugendamt (und Leistungen der Jugendhilfe), bedingen jedoch keinen Anspruch nach dem OEG.

Straftaten im Straßenverkehr
Das OEG findet keine Anwendung auf Schäden aus einem tätlichen Angriff, die von dem Angreifer durch den Gebrauch eines Kraftfahrzeugs (oder eines Anhängers) verursacht worden sind. Drängt also ein rücksichtsloser Raser den Vordermann auf der Autobahn in den Straßengraben, sind hierfür nicht die Versorgungsbehörden zuständig. Hilfe leistet jedoch in solchen Fällen die Verkehrsopferhilfe in Hamburg.

Rechtswidrigkeit des tätlichen Angriffs
Der tätliche Angriff muss rechtswidrig sein. Liegt ein Rechtfertigungsgrund vor, besteht kein Anspruch auf Entschädigung nach dem OEG. Beispiel: Ein Epileptiker droht erkennbar auf das Bahngleis zu stürzen. Um ihn vor dem herannahenden Zug zu retten, wird er von einem anderen Bahnreisenden bewusst so zu Fall gebracht, dass er noch auf dem Bahnsteig – wenngleich verletzt, aber lebend – zum Liegen kommt. Das Rechtsgut „Leben“ genießt hier Vorrang vor dem Rechtsgut „körperliche Integrität“, sodass das Handeln des Retters gerechtfertigt gewesen ist.

Einen weiteren Rechtfertigungsgrund stellt das allgemeine Festnahmerecht dar. Beispiel: Ein Handtaschenräuber, der einer alten Dame die Geldbörse entwendet hat, wird von Jugendlichen beobachtet und verfolgt. Bei dem Versuch ihn zu stellen, bricht sich der Handtaschenräuber das Ellenbogengelenk, weil er bei dem Festhalteversuch der Jugendlichen unglücklich stürzt. Das allgemeine Festnahmerecht ist jedoch nur auf das Maß des Notwendigen beschränkt. Die Jugendlichen sind also nicht berechtigt, den Handtaschenräuber bei dieser Gelegenheit „aufzumischen“, also Selbstjustiz zu üben.

Auch gerechtfertigte Notwehrmaßnahmen lassen die Rechtswidrigkeit eines tätlichen Angriffs entfallen. Beispiel: Nachts dringt ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus ein. In der Dunkelheit ist nicht erkennbar, ob er bewaffnet ist. Wird er von dem heranwachsenden Sohn mit dem Baseball-Schläger niedergeschlagen, so ist wegen der Schädelverletzungen keine Versorgung nach dem OEG zu bewilligen.

Auch eine Einwilligung des Betroffenen bedingt grundsätzlich, dass die Verletzung der körperlichen Integrität nicht als Gewalttat im Sinne des OEG anzusehen ist. Dies gilt vor allem für den Bereich des ärztlichen Heileingriffs. Hintergrund dieser Rechtssprechung ist, dass eine Reihe von Patienten das Verfahren nach dem OEG zu dem Zweck missbrauchen wollten, um gleichsam mit staatlicher Hilfe ihrem behandelnden Arzt einen Kunstfehler nachweisen zu können, wenn der erhoffte Heilerfolg nicht eingetreten ist.

Beweislast
Ähnlich zivilrechtlichen Grundsätzen muss ein Anspruchssteller im Zweifel nachweisen, dass er Opfer einer Gewalttat geworden ist. Dies wird besonders bei „Beziehungstaten“ zwischen Partnern (oder ehemaligen Partnern) deutlich. In vielen Fällen lässt sich nicht klären, wer mit einer tätlichen Auseinandersetzung begonnen hat, wer also Angreifer und wer Opfer ist. Der Unterlegene einer tätlichen Auseinandersetzung ist nicht notwendig auch das Opfer einer Gewalttat. Beispiel: Bei einem Streit kommen sowohl sie als auch er gemeinsam zu Fall. Sie erleidet einen Spiraldrehbruch der rechten Elle, weil er während des Sturzes ihr Handgelenk festgehalten hat. Mangels Zeugen des Vorfalles hat nicht mehr geklärt werden können, ob sie wegen des vermuteten Verhältnisses mit einer anderen Frau die tätliche Auseinandersetzung durch Ziehen an seinen Haaren begonnen hat, oder er wegen angeblich noch bestehender Geldforderungen ihr gegenüber.

Wichtig: Auch wenn das Gesetz in seltenen Ausnahmefällen allein die Angaben eines Antragstellers genügen lässt (dann müssen vor allem alle Tatumstände in sich schlüssig für das Vorliegen einer Gewalttat sprechen), gibt es keinen Grundsatz „in dubio pro aegroto“. Während für Straftäter der Grundsatz gilt „im Zweifel für den Angeklagten“, gehen Restzweifel wie im vorstehenden Beispiel zu Lasten der Antragstellerin bzw. des Antragstellers.

Versagungsgründe
Der Gesetzgeber hat deutlich gesehen, dass Opfer von Gewalttaten oftmals eine Mitverantwortung an der tätlichen Auseinandersetzung tragen. Leistungen sind daher zu versagen, wenn der Geschädigte die Schädigung verursacht hat oder wenn es aus sonstigen, insbesondere in dem eigenen Verhalten des Anspruchstellers liegenden Gründen unbillig wäre, Entschädigung zu gewähren. Zu denken ist in diesem Zusammenhang vor allem an Fälle, in denen der Anspruchsteller zuerst den anderen Teil beleidigt oder provoziert, und dieser mit einem Faustschlag in das Gesicht reagiert hat. Auch aus scheinbar harmlosen Situationen kann eine Gewalttat erwachsen. Beispiel: In einem Badesee einer Großstadt dürfen keine Hunde baden. Ein Schwimmer weist den Hundehalter, der seinen Hund dennoch in den See gelassen hat, auf die entsprechenden Verbotsschilder hin. Der hieraus entstehende Streit eskaliert tätlich. Der erheblich verletzte Hundehalter erhält wegen Unbilligkeit keine Leistungen nach dem OEG, weil er sich durch sein eigenes Fehlverhalten außerhalb der Rechtsordnung gestellt hat.

Versagungsgründe liegen nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers auch in Fällen eines politischen oder kriegerischen Hintergrundes in dem bisherigen Heimatland des Geschädigten oder Antragstellers vor, wenn sich dieser dort aktiv beteiligt hat, ebenso bei einer Verwicklung in die organisierte Kriminalität.

Leistungen können auch versagt werden, wenn der Geschädigte es unterlassen hat, das ihm Mögliche zur Aufklärung des Sachverhalt und zur Verfolgung des Täters beizutragen, insbesondere unverzüglich Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden zu erstatten. Problematisch ist dies vor allem in Fällen von Sexualstraftaten durch nächste Angehörige. Hier wird man vielfach akzeptieren müssen, dass die Geschädigten einer mehrjährigen Inzestbeziehung Scham empfinden, sich an die Polizei respektive Staatsanwaltschaft zu wenden. Wird jedoch nach Lösung aus dem elterlichen Haus von einer 35jährigen Frau vorgetragen, ihr mittlerweile knapp 70jähriger Vater habe sie nach mehr als siebzehn Jahren erneut vergewaltigt, stellt sich allerdings die berechtigte Frage, warum anlässlich dieser behaupteten neuerlichen Tat wiederum auf eine Strafanzeige verzichtet worden ist, zumal erbrechtliche Auseinandersetzungen als mögliches Motiv für die Vorwürfe der erwachsenen Tochter aktenkundig gewesen sind.

 

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Langzeitstudie Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, deswegen an Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt Entwarnung. Offenbar gibt es sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

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Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

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Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbett ohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

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Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen
 

 

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

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Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

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Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

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Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

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Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

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Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

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Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

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Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

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Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

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Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

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Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

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Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen 
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

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Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

mehr lesen
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

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Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

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und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

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Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

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Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

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Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
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(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

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Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

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Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

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Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

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Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

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Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

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Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

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Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

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