Bildnachweis: Fotolia 

 MEDIZINRECHT
 
DEUTSCHE ÄRZTE

  www.medizinrecht.deutsche-aerzte.info  

 
        >    Zurück

  |Suche | Nutzung | Impressum| Kontakt| 24.04.17, Uhrzeit: 11.18

   

Themen Websites A-Z im Info-Netzwerk
MEDIZIN 2000
 

 

 


Soziale Netzwerke


             

 


 


Medizinrecht

WERBUNG
 

 

ein kostenloser werbender Service
für Ärztinnen und Ärzte
von
sanofi-aventis

(keine Produkt-Werbung)

 

 

Gemeinschaftspraxis - Praxisgemeinschaft: Unterschiede aus sozialrechtlicher Sicht

Die Frage, ob eine Gemeinschaftspraxis oder eine Praxisgemeinschaft vorliegt, ist vor allem im Rahmen der Zulassung (beziehungsweise der Entziehung der Zulassung) als auch im Rahmen des Honoraranspruchs nach dem jeweils gültigen Honorarverteilungsmaßstab (HVM) von Bedeutung. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat mit Urteil vom 10.01.2007 (1*) nochmals den Grundsatz hervorgehoben, dass eine Gemeinschaftspraxis von einer gleichberechtigten Teilhaberschaft geprägt ist. Dies gilt auch bei Aufnahme eines „Juniorpartners“ in eine bestehende Einzelpraxis.

Ausgangspunkt ist gewesen, dass der dortige Kläger, ein Zahnarzt, nach rund zehnjähriger Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung gesetzlich Krankenversicherter einen Kollegen aufgenommen hat. Der notariell beglaubigte „Vertrag über die Gründung einer zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis“ enthielt unter anderem Regelungen über das Eigentum am Betriebs- und Anlagevermögen, die Gewinnbeteiligung, die Auflösung der Gesellschaft und die sich daraus ergebenden Folgen für den Praxisbetrieb sowie die Verteilung des Betriebsvermögens. Danach war dem Kläger, der der Gesellschaft die gesamte zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bestehende Praxisstruktur der bisher von ihm allein betriebenen Praxis inklusive sämtlicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zur Verfügung gestellt hatte, dieses Anlagevermögen, das den materiellen und immateriellen Wert der gemeinschaftlichen Praxis ausmachte, als Sonderbetriebsvermögen zugewiesen. Dem Vertragspartner des Klägers wurden Optionen zum Kauf von Anteilen am Sonderbetriebsvermögen bis zu 50 % des Wertes der Praxis innerhalb eines Zeitraumes von vier bis zehn Jahren eingeräumt. Von dem erzielten Gewinn der Gemeinschaftspraxis erhielt der „Seniorpartner“ zunächst 80 %, der „Juniorpartner 20 % (mit Änderungsoption).

Bei einer Kündigung der Gesellschaft durch einen der Vertragspartner sollte grundsätzlich der Vertragspartner des Klägers (also der „Juniorpartner“) aus der Gesellschaft ausscheiden; der „Seniorpartner“ blieb berechtigt, seine vertragszahnärztliche Tätigkeit allein oder mit einem neuen Partner am bisherigen Praxisstandort fortzusetzen beziehungsweise die Praxis zu verwerten und seinen Partner abzufinden. 

Der Zulassungsausschuss für Zahnärzte erteilte dem Kläger und seinem Vertragspartner die Genehmigung zur gemeinsamen Ausübung der vertragszahnärztlichen Tätigkeit und teilte ergänzend mit, dass die Partnerschaft als nicht gleichberechtigt eingestuft werde. Das bedeute, dass der Kläger den Faktor 1,0 und sein Partner den Faktor 0,7 erhalte. 

Nach Klärung verfahrensrechtlicher Fragen hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 10.01.2007 [1] hierzu ausgeführt: Der Kläger und sein (mittlerweile ehemaliger) Partner haben ihre gemeinschaftliche vertragszahnärztliche Tätigkeit nicht gleichberechtigt ausgeübt. Nach § 85 Abs. 4 b Satz 5 des Sozialgesetzbuches – Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V) in der hier noch anzuwendenden alten Fassung erforderte eine gleichberechtigte Teilhaberschaft der zahnärztlichen Mitglieder einer Gemeinschaftspraxis, dass vertraglich gleiche Rechte und Pflichten der Teilhaber in Berufsausübung und Praxisführung vereinbart waren. Abzustellen ist danach auf den zwischen den Partnern abgeschlossenen Gesellschaftsvertrag. 

Für eine gleichberechtigte Berufsausübung und Praxisführung reichte es jedoch nicht aus, dass die Vertragspartner die Gleichberechtigung als solche vereinbaren; vielmehr muss sie sich aus der Vereinbarung der einzelnen Rechte und Pflichten der Partner ergeben. Hierfür ist eine Gesamtwürdigung aller Umstände des zu beurteilenden Falles anzustellen. Dazu gehören alle Regelungen des Gesellschaftsvertrages, insbesondere auch die über die Verteilung der wirtschaftlichen Lasten und den Gewinn aus der vertragszahnärztlichen Tätigkeit sowie die Regelungen über die Rechte an der Praxisausstattung und ihrem Patientenstamm, die den wesentlichen Wert der Praxis ausmachen. 

Entgegen der Auffassung des klagenden „Seniorpartners“ kommt es deshalb nicht allein darauf an, dass die Partner ihre vertragszahnärztliche Tätigkeit weisungsfrei und gleichberechtigt ausüben und die für die Praxistätigkeit maßgeblichen Entscheidungen gemeinschaftlich treffen. Denn soweit einer der Vertragspartner die für die Praxisführung wesentlichen Entscheidungen auch gegen den Willen des anderen Partners durchsetzen könnte, wird es in der Regel schon an der selbständigen Tätigkeit beider Zahnärzte fehlen, weil der den Entscheidungen seines Partners in der Praxistätigkeit und Berufsausübung unterworfene Zahnarzt in einem für ihn „fremden“ Betrieb eingegliedert und somit abhängig beschäftigt wäre. Hierfür reicht es schon aus, dass die Praxistätigkeit vertraglich so organisiert ist, dass einer der Partner (der „Seniorpartner“) auf Grund von „Sachzwängen“ seine Entscheidungen durchsetzen kann. 

Zur Feststellung der Gleichberechtigung von Partnern einer Gemeinschaftspraxis reichte es nicht aus, dass sie Entscheidungen über das beschäftigte Personal, die Praxisräume und die Praxiseinrichtung gemeinschaftlich und gleichberechtigt treffen, weil dies auch Partner einer Praxisgemeinschaft regelmäßig tun, die aber schon zulassungsrechtlich einen anderen Status hat als eine Gemeinschaftspraxis. 

Die Gemeinschaftspraxis unterscheidet sich von der Beschäftigung angestellter Zahnärzte und der Praxisgemeinschaft gerade durch die gemeinsame Leistungserbringung unter einer Abrechnungsnummer und auf gemeinsame Rechnung; sie tritt gegenüber den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), der KZV und den Krankenkassen als einheitliche Rechtspersönlichkeit auf. Daraus folgt, dass das Verhältnis der Partner einer Gemeinschaftspraxis zueinander maßgeblich durch die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages über Gewinn und Verlust ihrer Praxis und die Rechte an Praxisräumen und Inventar sowie am Patientenstamm geprägt wird, die auch im vorliegenden Fall den wesentlichen und von vergleichbaren Verträgen abweichenden Teil des Gesellschaftsvertrages ausmachen. Diese wirtschaftlichen Regelungen sind daher bei der Feststellung der Gleichberechtigung in besonderer Weise zu beachten. 

Danach hat sich vorliegend eine gleichberechtigte Teilhaberschaft des „Seniorpartners“ als „konzeptioneller Entwickler und Gründer der zahnärztlichen Praxis“ mit seinem mittlerweile ausgeschiedenen „Juniorpartner“ nicht feststellen lassen.

Entziehung der Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung
Von existenzieller Frage für die Beteiligten ist die Entziehung der Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung in folgendem Fall gewesen: Die Klägerinnen (psychologische Psychotherapeutinnen) sind bereits seit einem Jahr zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen gewesen, als sie mit Genehmigung des Zulassungsausschusses Mitglieder einer größeren Gemeinschaftspraxis geworden sind. Die Vorlage eines Vertrages für die Gemeinschaftspraxis war seinerzeit vom Zulassungsausschuss nicht verlangt worden, ein schriftlicher Vertrag hat nach Angaben der Klägerinnen auch nicht bestanden. 

Die Gemeinschaftspraxis übte ihre Tätigkeit am Standort einer gebietsübergreifenden ärztlichen Gemeinschaftspraxis aus, der ein Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und zwei weitere Ärztinnen angehörten. Die Praxisräume wurden gemeinsam von beiden Gemeinschaftspraxen genutzt. Ein schriftlicher Vertrag zwischen den Gemeinschaftspraxen bestand auch insoweit nicht. Verwaltungsangelegenheiten wurden durch den vorstehend erwähnten Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Vollmacht für die Klägerinnen erledigt. Die Honorarabrechnungen erfolgten über ein von diesem Facharzt verwaltetes Konto, wobei von ihm ein Anteil von 35 % zur Abgeltung der Praxiskosten einbehalten wurde.

Zwischen diesem Facharzt und einer seiner Partnerinnen bestand ein älterer Vertrag, in dem diese als Senior- und Juniorpartner bezeichnet wurden. Dieser Vertrag sah unter anderem die Ausübung der Kassenarztpraxis in den Praxisräumen des Seniorpartners sowie die alleinige Geschäftsführung und -vertretung der Gemeinschaftspraxis durch ihn vor. Als Anteil am Ergebnis der Gesellschaft erhielten die Gesellschafter einen Anteil von 65 % an den von ihnen erwirtschafteten Honoraren; darüber hinaus nahmen sie an Gewinn und Verlust der Gesellschaft nicht teil.

Nachdem einer der Klägerinnen hiervon Kenntnis erlangt hatte, wertete sie ihr Vertragsverhältnis als Angestelltenverhältnis. Die eingeleitete Überprüfung ergab nach Auffassung des Zulassungsausschusses, dass mangels eines ordnungsgemäßen Gemeinschaftspraxisvertrages zwischen dem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit den Psychotherapeutinnen deren Zulassung zu entziehen sei. 

Rund fünf Jahre später ist am Standort der Praxis eine neue Gemeinschaftspraxis des Facharztes mit zwei Ärzten genehmigt worden. Zugleich ist eine medizinische Kooperationsgemeinschaft in Gestalt einer Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts zwischen der Gemeinschaftspraxis und anderen Ärzten und Psychologen gegründet worden, ohne dass die zuständige Ärztekammer gegen die Errichtung einer medizinisch-psychologischen Kooperationsgemeinschaft berufsrechtliche Bedenken erhoben hat.

Hierzu hat das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen mit Urteil vom 28.02.2007 [2] ausgeführt: Die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung ist unter anderem dann zu entziehen, wenn der Vertragsarzt seine vertragsärztlichen Pflichten gröblich verletzt. Dies ist nur dann der Fall, wenn der Verstoß gegen das Vertragsarztrecht so schwerwiegend ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt, Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkasse derart gestört ist, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr möglich erscheint. 

Der Vorwurf einer die Zulassungsentziehung rechtfertigenden gröblichen Pflichtverletzung kann einem in einer als Gemeinschaftspraxis geführten Praxis tätigen Vertragsarzt gegenüber dann gemacht werden, wenn er die übrigen Vertragsärzte wie abhängig Beschäftigte behandelt, denen er keinerlei Entscheidungsspielraum einräumt. Erhält der in der Praxisgemeinschaft tätige Vertragsarzt für die von ihm erbrachten Leistungen das individuell erwirtschaftete Honorar, so ist die Annahme eines unzulässigen abhängigen Beschäftigungsverhältnisses ausgeschlossen. Die Abführung eines Honoraranteils von 35 % als Abgeltung der Praxiskosten ist unbedenklich.

Hierbei hat das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen zum Einen mitberücksichtigt, dass die Psychotherapeutinnen „in einem fast unbegreiflichen Ausmaß“ dem Facharzt für Neurologie und Psychiatrie vertraut sowie ihm alle finanziellen und organisatorischen Fragen überlassen haben. Zum Anderen ist die Zusammenarbeit in der Praxis im Laufe des Verfahrens (wie erwähnt rund fünf Jahre später) mit entsprechender Genehmigung des Zulassungsausschusses und Billigung der Ärztekammer auf eine neue Grundlage gestellt worden.

Honorarrückforderung
Ein Allgemeinarzt ist zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen gewesen. Er hat in den streitgegenständlichen Quartalen (drei Jahre) seine Tätigkeit in Praxisgemeinschaft mit seiner Ehefrau ausgeübt. Diese ist in dieser Zeit wechselnd als hausärztliche Internistin beziehungsweise fachärztliche Internistin zugelassen gewesen. 

Wegen eines auffällig hohen Anteils von gemeinsamen Behandlungsfällen ist eine Plausibilitätsprüfung durchgeführt worden. Danach habe sich ein unkorrekter Anteil an gemeinsamen Fällen von durchschnittlich knapp 48 % ergeben. Dies bedinge eine Honorarrückforderung von insgesamt rund 220.000.- € in den streitgegenständlichen Quartalen.

Widerspruch, Klage und Berufung sind erfolglos geblieben. Das Bayerische Landessozialgericht hat mit Urteil vom 28.03.2007 [3] die Begriffe Gemeinschaftspraxis und Praxisgemeinschaft nochmals erläutert: Der Kläger und seine Ehefrau haben zwar ihre Praxen in der Rechtsform einer Praxisgemeinschaft geführt, sich tatsächlich aber bei ihrer ärztlichen Tätigkeit wie die Mitglieder einer Gemeinschaftspraxis verhalten, die im Wesentlichen hausärztlich tätig war, obgleich die Ehefrau des Klägers zumindest in einigen der streitgegenständlichen Quartale als fachärztliche Internistin zugelassen war. 

Für die berufliche Kooperation im Status der Gemeinschaftspraxis im Sinne von § 33 Abs. 2 Satz 1 Ärzte-ZV ist kennzeichnend, dass sich mehrere Ärzte des gleichen Fachgebiets oder ähnlicher Fachgebiete zur gemeinsamen und gemeinschaftlichen Ausübung des ärztlichen Berufs in einer Praxis zusammenschließen, wobei über die gemeinsame Nutzung der Praxiseinrichtung sowie die gemeinsame Beschäftigung von Personal hinaus die gemeinschaftliche Behandlung von Patienten, eine einheitliche Patientenkartei und gemeinsame Abrechnung in den Vordergrund treten. 

Diese Form der Zusammenarbeit bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Zulassungsausschuss (§ 33 Abs. 2 Satz 2 Ärzte-ZV). Typisch für die Gemeinschaftspraxis ist, dass der Versicherte wechselweise von allen Mitgliedern der Praxis behandelt werden kann, ohne dass es sich dabei um mehr als einen (gemeinsamen) Behandlungsfall handelt. Das führt dazu, dass bestimmte Leistungen, die pro Quartal nur einmal abrechenbar sind, in der Gemeinschaftspraxis insgesamt nur einmal abgerechnet werden können, und dass insbesondere auch die Hausarztpauschale nur einmal pro Quartal anfällt. 

Werden Ärzte wie hier offiziell in Form einer Praxisgemeinschaft, tatsächlich aber wie in einer Gemeinschaftspraxis tätig, verstoßen sie nicht nur gegen § 33 Abs. 2 Ärzte-ZV, sondern auch gegen vergütungsrechtliche Vorschriften.

Bemessung des Individualbudgets bei Umwandlung einer Gemeinschaftspraxis in eine Praxisgemeinschaft (und umgekehrt)
In zwei Entscheidungen vom 15.08.2007 hat sich das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen [4] [5] mit der Problematik der Bemessung des Individualbudgets (IB) bei Umwandlung einer Gemeinschaftspraxis in eine Praxisgemeinschaft (und umgekehrt) auseinander zu setzen gehabt. Zugrundegelegen hat folgender Sachverhalt: Der Kläger und seine Gattin, beide Gynäkologen, sind mit vertragsärztlicher Zulassung 3 ¼ Jahre in Gemeinschaftspraxis tätig gewesen. Anschließend haben sie 7 ¾ Jahre eine Praxisgemeinschaft geführt. Die Praxisgemeinschaft ist im Folgenden wieder in eine Gemeinschaftspraxis umgewandelt worden. Im Zuge der ersten Umwandlung in eine Praxisgemeinschaft ist es zu Abrechnungsfehlern und zu Honorarkürzungen in den Quartalen I/1997 bis II/1998 gekommen. Danach ruhte die Zulassung der Klägerin in den Quartalen II/00 und III/00 sowie die Ihres Ehegatten in den Quartalen IV/00 und I/01. 

Die Bemessung des Individualbudgets des Klägers nahm die Beklagte gemäß ihrem Honorarverteilungsmaßstab (HVM auf der Basis der Quartale III/1997 – II/1998 vor, wobei sie die vorgenommenen Honorarberichtigungen berücksichtigte. Der Kläger beantragte unter Hinweis darauf, dass er erst seit Oktober 1993 zugelassen sei und damit der Bemessungszeitraum innerhalb der ersten 20 Quartalen seiner Niederlassung liege, eine Änderung des Bemessungszeitraumes auf die Quartale IV/1998 – II/1999. Die Beklagte ging im Folgenden für das Quartal IV/1997, in dem sich durch die Honorarberichtigung ein deutlich niedrigeres Honorar ergeben hatte, von einem „Ausreißerquartal“ aus, das zugunsten des Klägers nicht zu berücksichtigen sei. 

Es errechnete sich ein IB für den Kläger in Höhe von 511.131,7 Punkten bei einem Fachgruppendurchschnitt von 596.255 Punkten. Der Kläger legte Widerspruch ein und machte geltend, in den Quartalen des Bemessungszeitraumes sei sein Honorar wegen der Abrechnungsfehler weit über den tatsächlichen Schaden gekürzt worden. Eine Berechnung des IB auf der Basis dieser Quartale bedeute eine Perpetuierung der wiedergutgemachten und sanktionierten Abrechnungsfehler.

Zur Ehegattin: Da sich der dem Individualbudget unterliegende anerkannte Leistungsbedarf der Klägerin, der in den Quartalen III/1000 – I/2000 bei ca. 1,1 Mio. Punkten gelegen hatte, während des Ruhens der Zulassung ihres Ehemannes auf über 1,4 Mio. Punkte erhöht hatte und dann ab dem Quartal II/01 wieder auf ca. 1 Mio. Punkte absank, beantragte sie die Erhöhung ihres Individualbudgets für die Quartale IV/00 und I/01. Da durch das Ruhen der Zulassung ihres Ehemannes eine Versorgungslücke entstanden sei, seien seine Patienten zu ihr in die Praxis gekommen. 

Die Beklagte lehnte diesen Antrag ab. Das Ruhen der Zulassung sei vom Disziplinarausschuss wegen der Verletzung vertragsärztlicher Pflichten angeordnet worden. Eine Ausnahmeregelung hinsichtlich des IB hätte zur Folge, dass diese Anordnung keine bzw. nur geringfügige Auswirkungen hätte. Eine besondere Härte sei nicht zu erkennen.

Während des erstinstanzlichen Verfahrens des Klägers hat das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in dem Verfahren der Ehefrau, bei der die Beklagte in gleicher Weise bei der Festlegung des Bemessungszeitraumes das 4. Quartal 1997 ausgespart hatte, die Beklagte zur Neubescheidung verurteilt, weil entgegen ihrer Ansicht dieses Quartal kein „Ausreißerquartal“ gewesen sei. Die Beklagte hat daraufhin gegenüber dem Kläger angeboten, unter Aufhebung der angefochtenen Bescheide über den Antrag auf Erhöhung des maximal zulässigen Punktzahlvolumens neu zu entscheiden. Dies ist dem Kläger nicht weitgehend genug erschienen.

In erster und zweiter Instanz ist bestätigt worden, dass der Kläger keinen Anspruch auf Erhöhung seines IB hat. Die Beklagte hat zutreffend die Quartale III/1997 – II/1998 für die Bemessung des IB herangezogen. Eine Verlegung des Bemessungszeitraumes kann der Kläger nicht verlangen: Nach § 7a Abs. 6 HVM können bei Ärzten bzw. Praxen, deren durchschnittliche Niederlassungsdauer am 30.06.1999 weniger als 21 Quartale betragen hat, auf Antrag die durchschnittlichen Werte aus bis zu vier aufeinander folgenden Quartalen aus der Zeit vom 01.07.1997 bis zum 30.06.1999 zu Grunde gelegt werden. 

Der Kläger und seine Gattin haben jedoch schon seit dem 01.10.1993 und damit am 30.06.1999 seit 23 Quartalen an der vertragsärztlichen Versorgung teilgenommen. Maßgebend für die Bestimmung der Niederlassungsdauer ist nämlich die erstmalige Zulassung und nicht etwa die Änderung des Zulassungsstatus zum Beispiel aufgrund des Wechsels von einer Gemeinschaftspraxis zu einer Praxisgemeinschaft. Denn der HVM sieht erkennbar nur neu gegründete Praxen in den ersten 20 Quartalen ihres Bestandes als besonders schützenswert an. Auch die detaillierten Sondervorschriften in § 7a Abs. 4 HVM für die Bildung und Auflösung von Gemeinschaftspraxen sprechen dagegen, Veränderungen in der Praxisstruktur als neue Niederlassung anzusehen.

Auch die weiteren grundsätzlichen Einwendungen des Klägers gegen das IB hält das Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen nicht für durchgreifend: Zwar trifft im Ausgangspunkt zu, dass Altpraxen ein in der Vergangenheit erarbeitetes überdurchschnittliches IB auf Dauer erhalten wird, während neu zugelassene Ärzte nur bis maximal zum Fachgruppendurchschnitt anwachsen dürfen. Diese Ungleichbehandlung ist jedoch unter dem Gesichtspunkt des Bestandsschutzes gerechtfertigt. 

Praxen, die schon in der Vergangenheit in überdurchschnittlichem Umfang an der vertragsärztlichen Versorgung teilgenommen haben, müssen darauf vertrauen dürfen, ihren erreichten Leistungsumfang beibehalten zu dürfen. Auf der anderen Seite ginge die Möglichkeit eines unbegrenzten Zuwachses auch von Neupraxen zu Lasten anderer Praxen bzw. wäre mit einem Punkteverfall verbunden; das Erreichen des mit dem IB verfolgten Ziels einer Stabilisierung der Gesamthonorarsituation wäre damit gefährdet.

Zu dem Vorbringen der Ehegattin hat das erstinstanzliche Gericht ausgeführt, dass aus dem Gesamtzusammenhang der Honorarverteilungssystematik abzuleiten sei, dass punktuelle Honorarverwerfungen die Beklagte nicht zu einer entsprechenden Anpassung verpflichten. Auf die Frage eines möglichen Missbrauchtatbestandes durch Unterlaufen der Anordnung des Disziplinarausschusses komme es daher nicht entscheidungserheblich an.

Zweitinstanzlich ist dies bestätigt worden: Nach den einschlägigen Regelungen des HVM kommt eine Anpassung der Individualbewertung aus Sicherstellungsgründen in Betracht, wenn besondere Umstände des Einzelfalles vorliegen. Hierzu werden insbesondere Veränderungen

  • in der vertragsärztlichen Versorgung in unmittelbarem Umfeld der Arztpraxis (z.B. durch Praxisaufgaben, Erlöschen von Ermächtigungen von Krankenhäusern),

  • in der Verteilung der Leistungserbringung innerhalb einer Arzt-/Untergruppe (Konzentration von Leistungen auf eine gegenüber dem Bemessungszeitraum geringere Erbringerzahl)

gezählt, die dazu führen, dass der Punktzahlengrenzwert aus dem Bemessungszeitraum der nachweislich veränderten Leistungsmenge nicht mehr angemessen ist. 

Damit wird deutlich, dass es sich in beiden Fällen um Umstände handeln muss, auf die der betreffende Arzt keinen Einfluss haben darf, weil sie sich entweder aus seinem Umfeld ergeben müssen oder auf eine Verteilung der Leistungserbringung innerhalb einer Arzt-/Untergruppe. Sinngemäß: Die Umwandlung von einer Gemeinschaftspraxis in eine Praxisgemeinschaft (und wieder zurück) und die hier damit verbundenen Umstände liegen jedoch in der Sphäre der Klägerin und ihres Ehegatten.

Sozialgerichtliches Eilverfahren bei Ableben eines Mitgliedes einer Praxisgemeinschaft
Eine Praxisgemeinschaft von vier Radiologen musste das Ableben eines Kollegen im Juni 2006 hinnehmen. Nach dem Tode des Erblassers beantragte die Erbengemeinschaft die Ausschreibung des Vertragsarztsitzes, weil dessen Praxis bzw. Praxisanteile an einen Nachfolger verkauft werden sollten. Der Zulassungsausschuss hat für zwei Quartale bis zum 31.12.2006 die Fortführung durch einen zweiten Radiologen der Praxisgemeinschaft als Vertreter genehmigt, nicht jedoch darüber hinaus.

Die Erbengemeinschaft hat das örtlich zuständige Sozialgericht Düsseldorf angerufen und den Erlass einer einstweiligen Anordnung dahingehend beantragt, die Weiterführung der Praxis des Verstorbenen durch einen Vertreter bis zum Abschluss des laufenden Nachbesetzungsverfahrens zu genehmigen, um den Praxiswert zu erhalten.

Das Sozialgericht Düsseldorf hat den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung mit Beschluss vom 15.06.2007 [6] zurückgewiesen: Nach § 86 b Abs. 2 Satz 1 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) kann das Gericht der Hauptsache eine einstweilige Anordnung treffen, wenn die Gefahr besteht, dass durch eine Veränderung des bestehenden Zustandes die Verwirklichung eines Rechts des Antragstellers vereitelt oder wesentlich erschwert werden könnte. Hier ist bereits ein Anordnungsgrund nicht hinreichend glaubhaft gemacht worden. 

Der verstorbene Vertragsarzt ist bis zu seinem Tode mit drei weiteren Radiologen in einer Praxisgemeinschaft tätig gewesen. Bei der Praxisgemeinschaft handelt es sich um eine Organisationsform, die nicht der gemeinsamen, in der Regel jederzeit austauschbaren ärztlichen Behandlung gemeinsamer Patienten dient. Ihr liegt vielmehr die gemeinsame Nutzung von Praxisräumen und Praxiseinrichtungen sowie die gemeinsame Beschäftigung von Hilfspersonal durch mehrere Ärzte mit dem vorrangigen Zweck zugrunde, bestimmte Kosten zur besseren Ausnutzung der persönlichen und sachlichen Mittel auf mehrere Ärzte umzulegen. 

Nicht nachvollziehbar ist aber insofern, dass die Antragsteller (die Erbengemeinschaft) eine besonders hohe Gefahr des Abwandern von Patienten aus der Praxis des Verstorbenen darin sehen, wenn sich diese in die Praxen der anderen Radiologen in den gleichen Räumlichkeiten begeben. Denn nach dem vorliegenden Antrag soll der zweite Radiologe die Vertretung in der Praxis des verstorbenen Vertragsarztes übernehmen. Der zweite Radiologe ist aber gerade einer derjenigen Ärzte, die eine andere Praxis in den gleichen Räumlichkeiten betreiben. Es fällt schwer anzunehmen, dass dieser eine strikte Trennung zwischen Patienten seiner eigenen Praxis und denjenigen der Vertretungspraxis einhalten wird, um den Praxiswert der Vertretungspraxis zu erhalten. 

Für die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung ist es unerheblich, ob die von dem zweiten Radiologen untersuchten Patienten seine eigenen Patienten darstellen oder solche der Vertretungspraxis. Es besteht auch kein Anordnungsanspruch. Nach § 4 Abs. 3 BMV-Ä, § 8 Abs. 5 EKV-Ä kann die Kassenärztliche Vereinigung die Weiterführung der Praxis eines verstorbenen Vertragsarztes durch einen anderen Arzt bis zur Dauer von zwei Quartalen übernehmen. Dies hat die Antragsgegnerin in Ausübung eines pflichtgemäßen Ermessens („kann“) getan. Weitergehende Rechtsnormen existieren nicht. Verfassungsrechtlich sind die Interessen der Erben durch das auf beschleunigte Durchführung angelegte Nachbesetzungsverfahren (§ 103 Abs. 4 SGB V) ausreichend geschützt.

Zivilgerichtliche Eilentscheidungen aus dem Jahr 2007
Wettbewerbsverbote sowie Mitnahme des Vertragsarztsitzes nach Ausscheiden aus einer Gemeinschaftspraxis beziehungsweise einer Praxisgemeinschaft sind zwei Themenkreise, die regelmäßig in einem Gesellschaftsvertrag geregelt werden. Kommt es dann aus welchen Gründen auch immer zu einer Auflösung oder Kündigung des Gesellschaftsvertrages durch einen der Beteiligten, gilt es die Interessen des ausscheidenden Partners mit denjenigen der in der Gesellschaft verbleibenden Ärzte abzuwägen. Bei Differenzen werden oftmals die Zivilgerichte um eine Eilentscheidung angegangen, da die beiderseits bestehenden wirtschaftlichen Interessen regelmäßig eine rasche Klärung und Entscheidung erfordern.

Das Landgericht Krefeld hat mit Urteil vom 04.01.2007 [7] folgenden Sachverhalt zu beurteilen gehabt: Ein Orthopäde ist als Juniorpartner 1998 in eine Einzelpraxis eingetreten. Die Praxis ist seitdem als Gemeinschaftspraxis geführt worden. Die Seniorpartnerin hat den Gesellschaftsvertrag nach rund zehn Jahren zum 31.03.2007 gekündigt und beabsichtigt, sich nach ihrem Ausscheiden aus der Gemeinschaftspraxis weiterhin als Ärztin in freier Praxis zu betätigen. Der zurückbleibende Orthopäde beantragt der ausscheidenden Seniorpartnerin zu untersagen, sich im Stadtgebiet niederzulassen und verweist auf das vertraglich vereinbarte Rückkehrverbot von fünf Jahren.

Das Landgericht Krefeld hat dieses Rückkehrverbot, welches ein sogenanntes Wettbewerbsverbot darstellt, unter drei Gesichtspunkten für sittenwidrig und damit als nichtig erachtet. Der Bundesgerichtshof hat in einer Reihe von Entscheidungen Grundsätze zur Zulässigkeit von Wettbewerbsverboten aufgestellt. Wettbewerbsverbote dürfen danach aufgrund der vor allem bei der Auslegung von zivilrechtlichen Generalklauseln zu beachtenden Wertentscheidung der Verfassung (hier: Art 12 Abs. 1 des Grundgesetzes und die dort normierte Berufsausübungsfreiheit) das örtlich, zeitlich und gegenständlich notwendige Maß nicht überschreiten. 

Beanstandet worden ist die zeitliche Geltungsdauer des Wettbewerbsverbotes von fünf Jahren. Allenfalls zwei Jahre wären hier angemessen und sachgerecht gewesen. Die räumliche Ausdehnung auf den gesamten kassenärztlichen Zulassungsbezirk ist unangemessen weit gewesen, da sie es der ausscheidenden Gesellschafterin faktisch verwehrt hätte, von ihrer kassenärztlichen Zulassung Gebrauch zu machen. 

Auch gegenständlich ist das Wettbewerbsverbot zu weit gefasst worden und damit unwirksam. Es hat generell die Niederlassung als Arzt in freier Praxis zur Ausübung privat- und/oder kassenärztlicher Tätigkeit umschlossen. Weder ist es auf die kassenärztliche noch auf die Tätigkeit als Facharzt für Orthopädie begrenzt, sodass der ausscheidenden Gesellschafterin keine Möglichkeit geblieben wäre, ihren Beruf weiterhin auszuüben.

Bemerkenswert: Die Sittenwidrigkeit ist von Amts wegen zu beachten. Der verbleibende Orthopäde kann sich daher nicht darauf berufen, dass ihm der in diesem Punkt sittenwidrige Gesellschaftsvertrag einst von seiner Seniorpartnerin „aufgenötigt“ worden ist, beziehungsweise diese sittenwidrig gehandelt hat.

Zur Frage der Mitnahme des Vertragsarztsitzes beziehungsweise dessen Verbleib in der bisherigen Gemeinschaftspraxis hat das Landgericht Dortmund mit Urteil vom 27.09.2007 [8] Stellung bezogen. Dort ist ein 57jähriger Radiologe in eine radiologische Gemeinschaftspraxis eingetreten. Der Gesellschaftsvertrag hat folgenden Passus enthalten: Dem Eintretenden steht bei Beendigung dieses Vertrages und Ausscheidens aus der Gesellschaft und der Gemeinschaftspraxis gleich aus welchem Grund ein Abfindungsanspruch nicht zu. Der von ihm besetzte Vertragsarztsitz verbleibt in der Gesellschaft und der Gemeinschaftspraxis. ...

Nach dem der Radiologe mit 61 Jahren wieder ausgeschieden ist, hat das Landgericht Dortmund bestätigt, dass die Gemeinschaftspraxis ein berechtigtes Interesse am Erhalt des Vertragsarztsitzes hat: Dieses Interesse ist durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützt. Art. 12 Abs. 1 GG enthält ein einheitliches Grundrecht der Berufsfreiheit, das sich dem Grunde nach auf die Berufswahl sowie die Berufsausübung erstreckt. 

Wird die Tätigkeit als Kassenarzt zulässigerweise in einer Gemeinschaftspraxis ausgeübt, so stellt die Wahl einer solchen Praxisform eine Entscheidung für eine bestimmte Art der Berufsausübung dar und ist ebenfalls durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützt. Diesem Schutz ist immanent, dass die Gemeinschaftspraxis in der Form und mit der Anzahl von Vertragsärzten grundsätzlich weiterbetrieben werden kann, die für sie vorgesehen ist. Deshalb hat der Gesetzgeber die Verkleinerung einer Gemeinschaftspraxis durch das Ausscheiden eines Vertragsarztes in § 103 Abs. 6 SGB V erschwerten Bedingungen unterworfen. Das Bundessozialgericht hat aus dem Sinn und Zweck dieser Bestimmung für die Ärzte einer Gemeinschaftspraxis ein eigenes Recht hergeleitet, nach dem Ausscheiden eines Vertragsarztes ein Ausschreibungsverfahren für dessen Nachfolge einzuleiten, obwohl das Gesetz ursprünglich nur dem Ausscheidenden ein derartiges Recht einräumen wollte (BSG, NZS1999, 470). 

Diesen grundrechtlich geschützten Interessen der Verfügungsklägerin (= Gemeinschaftspraxis) steht das Grundrecht des Verfügungsbeklagten (= ausscheidender Partners) auf Berufsfreiheit gegenüber. Dieser Konflikt ist nach dem Grundsatz der praktischen Konkordanz zu lösen, der fordert, dass nicht eine der widerstreitenden Rechtspositionen bevorzugt und maximal behauptet wird, sondern alle einen möglichst schonenden Ausgleich erfahren. 

Dabei ist zu ermitteln, welche verfassungsrechtliche Position für die konkret zu entscheidende Frage das höhere Gewicht hat. Die schwächere Position darf nur so weit zurückgedrängt werden, wie das logisch und systematisch zwingend erscheint; ihr sachlicher Grundwertgehalt muss in jedem Fall respektiert werden. Dem trägt der von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes vertretene Grundsatz der nach beiden Seiten interessengerechten Auslegung Rechnung.

Nachdem es hier von vorneherein nur um die Nutzung der vertragsärztlichen Zulassung nach Ablauf eines für zwei Jahren zulässigen Wettbewerbsverbotes gegangen ist, ist das Interesse der Gesellschaft und der einzelnen Gesellschafter an der Praxisfortführung im bisherigen Umfang als vorrangig gegenüber dem Interesse des ausscheidenden Gesellschafters an der „Mitnahme“ der Zulassung erachtet worden. Dies gilt im vorliegenden Fall im Hinblick auf das Alter des ausscheidenden Partners in besonderem Maße. Er hat das 61. Lebensjahr bereits überschritten gehabt.

Aktuelle finanzgerichtliche Entscheidungen
Immer wieder kommt es vor, dass sich der „ärztliche Nachwuchs“ die ersten Meriten in der elterlichen Praxis verdient. Erfolgt keine Anstellung als abhängiger ärztlicher Mitarbeiter, wird hier meist eine Praxisgemeinschaft vereinbart, dies insbesondere dann, wenn absehbar der Aufbau einer eigenen Praxis angestrebt wird. 

In diesen Fällen steht eine „Ansparrücklage als Existenzgründer“ nicht zu, so der Bundesfinanzhof mit Beschluss vom 17.08.2007 [9]. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Inanspruchnahme der Ansparrücklage für Existenzgründer im Sinne von § 7 g Abs. 7 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist der objektive Zeitpunkt der Eröffnung des Betriebes, für den die streitigen Wirtschaftsgüter angeschafft oder hergestellt werden. Dabei können auch Aktivitäten als Betriebseröffnungshandlungen gewertet werden, die objektiv erkennbar auf die Vorbereitung der betrieblichen Tätigkeit selbst gerichtet sind. 

Zu einer derartigen Vorbereitungshandlung gehört jedoch nicht die Ausübung einer selbständigen Tätigkeit in einem anderen Betrieb. Soweit die Klägerin in diesem Zusammenhang ausgeführt hat, ihre in Praxisgemeinschaft mit einem anderen Arzt bzw. in der Praxis ihres Vaters ausgeübten selbstständigen Tätigkeiten seien als derartige Vorbereitungshandlungen zu werten, steht dies nicht in Einklang mit dem Wortlaut von § 7 g Abs. 7 EStG. Danach soll der Bezug entsprechender Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit im sogenannten Vorgründungszeitraum gerade die Inanspruchnahme einer sogenannten Existenzgründerrücklage hindern.

Der Arzt als Gewerbetreibender?
Zur Frage der gewerblichen (und nicht ausschließlich freiberuflichen) Tätigkeit eines Laborarztes bei Beschäftigung eines eigenverantwortlich tätigen freien Mitarbeiters hat sich das Finanzgericht Köln mit Urteil vom 11.09.2007 [10] wie folgt geäußert: Ein Laborarzt erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb, wenn er in seiner Praxis einen weiteren Facharzt als freien Mitarbeiter beschäftigt, der seinerseits ohne Kontrolle oder Aufsicht durch den Praxisinhaber eigenverantwortlich tätig wird, ohne aber an der Praxis des Laborarztes mitunternehmerisch beteiligt zu sein.

Der gegen die Gewerbesteuermessbescheide klagende Laborarzt hat in den Streitjahren eine Praxis für Laboratoriumsmedizin geführt, in der etwa jährlich 113.000 bis 126.000 Untersuchungsaufträge bearbeitet wurden, d.h. rund 440 bis 500 Befunde arbeitstäglich anfielen. Die Befundung erfolgte nicht nur durch den Praxisinhaber, sondern auch durch den ebenfalls in der Laborpraxis beschäftigten fachärztlichen freien Mitarbeiter, der als Facharzt eigenverantwortlich tätig war und nicht durch den Praxisinhaber kontrolliert wurde. 

Nach außen hin traten die Beteiligten als Gemeinschaftspraxis auf. Tatsächlich stand dem mitarbeitenden Facharzt weder ein Anteil am Praxisinventar zu noch war er zur Geschäftsführung berechtigt. Der Gewinn aus der Gemeinschaftspraxis floss allein dem Praxisinhaber zu. Der frei mitarbeitende Facharzt hatte lediglich Anspruch auf eine jährliche Vergütung von rund 100.000.- €. Bei seinem Ausscheiden standen ihm keine Ansprüche zu.

Hierzu das Finanzgericht Köln in seiner Kernaussage: Die Gewerbesteuerfreiheit des Klägers scheitert daran, dass er nicht die gesamte fachärztliche Tätigkeit im Rahmen seiner Praxis für Laboratoriumsmedizin eigenverantwortlich durchgeführt hat. Bedient sich ein Angehöriger eines freien Berufs nicht nur zur vorübergehenden Vertretung der Mithilfe eines Berufskollegen, so wird er gewerbesteuerpflichtig, wenn er nicht selbst eigenverantwortlich dessen Tätigkeiten überwacht und wenn der Berufskollege auch nicht als Mitunternehmer tätig ist.

Zusammenfassung
Das breite Spektrum der aktuellen Gerichtsentscheidungen des Jahres 2007 zu Fragen der Gemeinschaftspraxis beziehungsweise einer Praxisgemeinschaft respektive der Beschäftigung von freien ärztlichen Mitarbeitern zeigt die Vielschichtigkeit der zu beachtenden Aspekte, wenn es gilt eine gemeinschaftliche ärztliche Berufsausübung vertraglich zu gestalten. Die jeweiligen Formen bedingen Vor- und Nachteile, die im Interesse einer gedeihlichen konstruktiven gemeinsamen Tätigkeit abzuwägen sind.

Quellen      
(sämtliche Entscheidungen in „juris“ und Datenbank „Bayern-Recht“) 

[1] Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10.01.2007 – L 7 KA 1006/05
[2] Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.02.2007 – L 11 KA 32/06
[3] Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 28.03.2007 – L 12 KA 216/04
[4] Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 15.08.2007 – L 11 KA 62/06    mit Bezugnahme auf Urteil vom 01.10.2003 – L 11 KA 289/01
[5] Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 15.08.2007 – L 11 KA 25/07    mit Bezugnahme auf Urteil vom 01.10.2003 – L 11 KA 289/01
[6] Sozialgericht Düsseldorf, Beschluss vom 15.06.2007 – S 2 KA 65/07 ER
[7] Landgericht Krefeld, Urteil vom 04.01.2007 – 3 O 443/06
[8] Landgericht Dortmund, Urteil vom 27.09.2007 – 3 O 391/07
[9] Bundesfinanzhof, Beschluss vom 17.08.2007 – XI B 185/06
[10] Finanzgericht Köln, Urteil vom 11.09.2007 – 9 K 2035/07

Copyright © sanofi-aventis

 

weitere Informationen von
sanofi-aventis zu den
Themenkomplexen:

 

Arzt und Beruf
Weiterbildung
Medizinrecht
Sportmedizin
Selbsthilfegruppen
Notfallmedizin

Copyright © sanofi-aventis

 




Mittelteil News werbefrei
Aktualisiert am: 24.04.17, Uhrzeit: 11.18

WERBUNG


US-Arzneimittelbehörde FDA: Gen-Selbsttest zugelassen

Erstmalig wurde in den USA ein Gentest (23andMe)von der FDA zugelassen, mit dessen Hilfe Endverbraucher - ohne ärztliche Hilfe - in ihrer Erbmasse die Veranlagung für zehn Erb-Krankheiten, bzw. besondere erblich bedingte Gesundheits- Zustände erkennen können.  Dies kann sie dann zu bestimmten Änderungen ihrer Lebensweie motivieren, bzw. zu einer ausführlichen Beratung durch ihren Arzt.

mehr lesen
Quelle:  Presseerklärung FDA, Informationen 23andMe

 

Hilft warme Milch bei Einschlafstörungen?

Neue Forschungsergebnisse belegen: warmer Milch enthält keine Bestandteile, die tatsächlich als eine Art wirksames Schlafmittel gelten können. Doch Schlafstörungen beruhen meist auf seelischen Problemen, daher spricht auch nichts dagegen,  warme Milch versuchsweise als Einschlafhilfe zu nutzen.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online April 2017

Alternativmedizin und Pflanzenheilkunde

Die eher unscheinbare Küchenpflanze Wasserkresse - auch Brunnenkresse genannt- ersetzt eine ganze Apotheke

Trotz der zunehmenden Beliebtheit alternativer Heilmethoden ist wenig bekannt, dass die weit verbreitete Brunnenkresse/Wasserkresse zahlreiche Wirkstoffe enthält, die als sehr gesund gelten.

mehr lesen
Quelle:  Ulster University of Ireland

Krebsvorbeugung: Wundermittel Aspirin?

Die Langzeiteinnahme des beliebten Schmerzmittels Aspirin (Azentylsalizylsäre= ASS) senkt das Risiko an Krebs zu erkranken. Dies trifft unter anderem auf Darm-Lungen-, Brust- und Prostatakrebs zu.  Die jetzt vorgestellte Studie zeigt auch, dass das Risiko an Krebs zu sterben, bei Aspirin-Konsumenten deutlich herabgesetzt ist.

mehr lesen
Quellen: American Association for Cancer Research Annual Meeting 2017, Washington Post

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium wird von vielen Menschen überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur angeblichen Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

mehr lesen
Quelle: JAMA, Februar 2017

 

Diagnostik:  machen Computer in naher Zukunft viele Ärzte überflüssig?

Ist die software-gestützte künstliche Intelligenz (Arteficial Intelligenz  AI) möglicherweise selbst erfahrenen menschlichen Diagnostikern überlegen?  In der Zeitschrift The New Yorker wurde die Problematik der Treffsicherheit medizinischer Diagnosen anhand der Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien bzw. Experten-Interviews ausführlich und auf hohem Niveau analysiert. Anspruchsvolle Algorithmen, die zum "Deep learning" fähig sind, könnten in nicht allzu ferner Zukunft selbst erfahrenen Diagnostikern überlegen sein.

mehr lesen hier (Englisch)
Quelle The New Yorker

Langzeitstudie:  Entlastung für die Pille

Eine Frau, die Jahrzehnte lang mit der Pille verhütet, muss später nicht fürchten, aus diesem Grund an einem Krebs zu erkranken. Eine weitere große Langzeitstudie gibt nun Entwarnung. Offenbar verursacht die Pilleneinnahme sogar einen (kleinen) Schutzeffekt.

mehr lesen
Quelle: FAZ März 2017

Der FeNO-Atemtest erleichtert die Diagnose der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen).

Ein internationales Forscherteam fand in einer wissenschaftlichen Studie heraus, dass  sich die Konzentration des Biomarkers  fraktioniertes  Stickoxid (FeNO) in der nasalen Ausatemluft gut für die Diagnostik der häufig vorkommenden allergischen Rhinitis eignet.

Es zeigte sich bei der Analyse der Studiendaten, dass die Konzentration des  Biomarkers FeNO  bei Patienten mit allergischer Rhinitis und Asthma mehr als doppelt so hoch ausfiel, als bei den Patienten der Vergleichsgruppe, die unter keiner Entzündung der Atemwege litten.

mehr lesen
Quelle:Journal of Asthma and Allergy

Blutgruppenbestimmung wird in Zukunft deutlich vereinfacht  werden

Ein innovativer Schnell-Test ermöglicht schon bald eine Blutgruppenbestimmung in nur 30 Sekunden

Chinesische Wissenschaftler haben einen einfach und billig durchzuführenden Papierstreifentest entwickelt,  mit dessen Hilfe eine Blutgruppe am Krankenbettohne viel Aufwand, extrem schnell und zuverlässig  bestimmt werden kann.  Der Papiertest kann wahrscheinlich in Zukunft in Notsituationen  viele Menschenleben retten.  

mehr lesen
Quelle: Spiegel online und Science Translational Medicine
Originalquelle hier lesen

Neue Studien bei Onkologen: Roche erzielt Top-Imagewerte in den Bereichen Lungenkarzinom und Mamma-/Ovarialkarzinom

 In der Indikation Lungenkarzinom wie auch im Bereich Mamma-/Ovarialkarzinom ist der Pharmahersteller Roche führend. Das geht aus den Ergebnissen von zwei neuen Studien zum Image von Pharmafirmen hervor, die Kantar Health Ende 2016 unter onkologisch tätigen Ärzten durchgeführt hat. Kantar Health ist eine weltweit führende Healthcare Beratungs-/Marktforschungsagentur.

mehr lesen
Quelle: Pressemitteilung - Kantar Health GmbH

Umstrittenes Vitamin D:  Schutz vor Atemwegsinfektionen konnte bewiesen werden

Die einen schwören auf die vielfältigen positiven Wirkungen von
Vitamin D.  Andere Forscher sind skeptisch oder warnen gar vor Überdossierung und Nebenwirkungen.  Jetzt hat eine Forschergruppe das vorliegende Datenmaterial von 25 zufallsgesteuerten wissenschaftlichen Untersuchungen ausgewertet an denen mehr als 10.000 Patienten teilgenommen hatten. Sie kamen zu dem Ergebniss, dass die Einnahme von Vitamin D3 und Vitamin D2 statistisch signifikant vor akuten Atemwegsinfektionen schützt.  Diese Prophylaxe- Wirkung erwies sich als besonders ausgeprägt, wenn zu Beginn der Therapie mit Vitamin D im Labor besonders niedrige Blutkonzentrationen nachgewiesen werden konnten.  Die Autoren der im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen zu dem Schluß, dass Vitamin D ein sicheres Medikament ist und bei regelmäßiger Einnahme das Risiko von Atemwegsinfektionen senkt.

mehr lesen
Quelle: BMJ Februar 2017

Akupunktur

Die tausende Jahre alte chinesische Nadeltherapie wird besonders oft und gerne zur Schmerztherapie eingesetzt. Doch die Wirkung ist umstritten. Viele Anwender berichten über eine schlechte Schmerzdämpfung - oft entspricht die beobachtete Wirkung der Nadeltherapie jener einer wirkungslosen Schein-Akupunktur. Doch jetzt wurde eine in China durchgeführte Akupunktur-Studie im Fachblatt JAMA vorgestellt, die zeigte, dass die bei Migräne-Patienten durchgeführte Nadeltherapie gut wirkte - statistisch signifikant besser als eine bei Patienten der Kontrollgruppe durchgeführte Scheintherapie.

mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine, Februar 2017

Vitamine und Spurenelemente: Die Wirkung von Magnesium gegen Muskelkrämpfe wird überschätzt

Die vielgenutzte Magnesium-Therapie wirkt bei nächtlichen Beinkrämpfen nicht besser als ein in der Kontrollgruppe zur Schmerzbekämpfung verordnetes Scheinmedikament (Plazebo).

mehr lesen
Quelle: JAMA, Februar 2017

Bluthochdruck im fortgeschrittenen Lebensalter:  Ärzte wollen Zielwert auf 150/90 mm HG erhöhen.

Eine zu starke Senkung der erhöhten Blutdruckwerte beeinträchtigt  aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen bei alten Menschen die Lebensqualität. Daher diskutieren nun unterschiedliche Fach-Gremien die Erhöhung der empfohlenen Ziel-Blutdruckwerte - auf 150/90 mm HG.

mehr lesen
Quelle: JAMA, Februar 2017

Allergie

Insektengiftallergie - aktualisierte US- Management-Empfehlungen

Jahr für Jahr kommt es sowohl in Deutschland, als auch in anderen Industrieländern im Zusammenhang mit allergischen Reaktionen nach Insektenstichen zu einigen Todesfällen.  Besonders häufig werden Bienengiftallergien und Wespengiftallergien beobachtet. Aus diesem Grund geben die sachkundigen ärztlichen Fachgesellschaften regelmäßig aktualisierte  Empfehlungen heraus, wie  im Fall von vermuteten oder bestätigten Insektengiftallergien die Diagnostik und die Therapie medizinisch sinnvoll gehandhabt werden sollte.

mehr lesen
Quelle: http://www.jwatch.org/na43357/2017/02/02/recommendations-managing-stinging-insect-reactions?query=etoc_jwgenmed&jwd=000011130977&jspc=GP Ann Allergy Asthma Immunol 2017 Jan.

Heuschnupfen-Therapie sollte nicht abgekürzt werden

Die über die Mundschleimhaut anzuwendende sublinguale spezifische Immuntherapie  (SLIT) dauert mit rund fünf Jahren vielen Pollenallergikern zu lange.  Daher brechen sie die zu Hause durchzuführende Variante der Allergietherapie zu früh ab - oft ohne mit dem Arzt darüber zu sprechen. Doch dies erwies sich nun als keine gute Idee. Jetzt zeigte eine wissenschafttliche Studie, dass eine nur zweijährige sublinguale Immun-Therapie nicht wirkt. Den Therapieabbrechern droht die Entwicklung einer Asthma-Erkrankung.

mehr lesen
Quelle: JAMA, 2017

Impfen gegen Infektionskrankheiten beibt wichtig

Malaria-Impfstoff besteht erste Tests mit Patienten

Ein internationales Forscherteam hat einen Impfstoff entwickelt, der in einer Studie Patienten vollständig vor der Infektionskrankheit Malaria geschützt hat.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online Februar 2017

Lungenkrebs-Screening

Die Krebs-Früherkennungs-Diagnostik ist derzeit bei Experten sehr umstritten. Überwiegen die Nachteile die erreichbaren Vorteile?

VieleÄrzte und auch Patienten meinen, dass Fortschritte bei der Bekämpfung der Krebserkrankungen nur durch eine deutliche Ausweitung der Früherkennnungs-Maßnahmen möglich ist. Doch ist das wirklich so?

mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Sportmedizin
Körperliche Aktivität  und Senkung des allgemeinen Sterbe- und Herz-Kreislauf-Risikos

Eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie zeigte, dass es für die Gesunderhaltung offenbar bereits ausreicht, wenn man sich nur am Wochenende an zwei Tagen ein wenig (150 Minuten)sportlich betätigt.

mehr lesen
Quelle: JAMA Internal Medicine 2017

Integrative Medizin

Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose)

Die bei Alternativ-Medizinern beliebte und weit verbreitete Therapie der Arthrose der Kniegelenke mit Glukosamin und Chondoitin erwies sich in einer wissenschaftlichen Studie als nicht geeignet, um den Gelenkschmerz effektiv - also besser - zu bekämpfen, als ein wirkstofffreies Scheinmedikament (Plazebo). 

mehr lesen
Quelle: Arthritis and Rheumatology

Kinderheilkunde, Psychiatrie und Geburtshilfe:

Wenn Mutti Depressionen hat

Wenn eine werdenden Mutter während der Schwangerschaft
Anti-Depressiva einnimmt, dann erhöhte sich bei den Neugeborenen laut einer in Schweden durchgeführten Studie das allgemeine Sterberisiko, bzw. die Zahl der erforderlichen Krankenhausaufnahmen. Die Autoren der Studie wiesen aber auch darauf hin, dass  in der Gruppe der Kinder  der Studienteilnehmerinnen die Zahl schwerer Krankheiten insgesamt sehr niedrig war.

mehr lesen
Quelle. Pediatrics, American Academy of Pediatrics.

Gesunde Ernährung

Tee erweist sich auch in neuer Studie wieder als ein gesundes Lebensmittel 

 

Weit verbreitete Genußmittel wie Tee, Kaffee und Zigaretten waren und sind in ihrem Einfluß auf die Gesundheit des Menschen noch immer umstritten. Im renommierten Fachblatt Heart wurde nun eine große Beobachtungstudie veröffentlicht, in deren Verlauf sich zeigte, dass jene Menschen seltener einen Herzinfarkt erlitten, die täglich Tee trinken.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Asthma bronchiale:   bei Erwachsenen ist jede dritte Diagnose
falsch 

Sehr häufig wird die Diagnose Asthma ohne die eigentlich unerläßliche Anwendung der objektive Ergebnisse liefernden Testverfahren Spirometrie und FeNOAtemtest gestellt. Es verwundert daher nicht, dass etwa jede dritte Diagnose falsch ist. 

mehr lesen
Quelle: JAMA 2017

Schweiz: Hyperthermie-Krebstherapie Ab 2017 bezahlen Schweizer Kassen Hyperthermie in Kombination mit Strahlentherapie

Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 hat das Bundesamt für Gesundheit Hyperthermie-Behandlungen in Kombination mit Bestrahlung in den Leistungskatalog der Grundversicherung aufgenommen. Damit können Patienten nun die Kosten für diese komplementärmedizinische Form der Krebstherapie über die Krankenkassen abrechnen. Hyperthermie erhöht Heilungschancen bei Krebs

mehr lesen
Quelle:  www.heilpraxisnet.de

Fischöl-Therapie: Vorbeugung von Asthma bei kleinen Kindern

Wenn Schwangere im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft pro Tag 2,4 Gramm Fischöl (in Form von Fischöl-Kapseln) einnehmen, dann haben ihre Kinder in den ersten fünf Lebensjahren ein um ein Drittel niedrigeres Risiko an Asthma und anderen entzündliche Atemwegsleiden zu erkranken. Im Rahmen dieser im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie, konnten keine unerwünschten Nebenwirkungen dieser vorbeugenden Therapie festgestellt werden - weder bei den Müttern, noch später bei deren Kindern.

mehr lesen
Volltext kostenlos
Quelle:Bisgaard H, Stokholm J, Chawes BL, et al. Fish Oil-Derived Fatty Acids in Pregnancy and Wheeze and Asthma in Offspring. N Engl J Med. 2016 Dec 29;375(26):2530-9. doi: 10.1056/NEJMoa1503734. (Original)

USA:  Warnhinweis für Homöopathie 02.01.2017 

Die Debatte um die Wirksamkeit von Homöopathika tobt seit Jahren. Dabei ist die Studienlage eindeutig. Jetzt legt die US-amerikanische Handelsbehörde FTC  daher fest: Homöopathische Medikamente müssen klar als wirkungslos gekennzeichnet sein.  In Zukunft muss auf den frei verkäuflichen homöopathischen Medikamenten vermerkt sein, dass sie nicht wirken. Das hat in den USA die Federal Trade Commission festgelegt. Sollte es auch in Zukunft keine wissenschaftlich aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit der Mittel geben, so müsse auf die Verkaufspackungen  ein Warnhinweis aufgedruckt sein, dass das Produkt nicht wie angekündigt funktioniert“, so die FTC.  Naturgemäß sind die Homöopathen ganz anderer Meinung. Sie verweisen auf zahlreiche Studien, die ihrer Meinung nach die Wirksamkeit der Homöopathie eindeutig beweisen.

mehr lesen
Quelle: Laborwelt

D-Mannose: hilft bei manchen antibiotika-resistenten Harnwegsinfektionen.

Doch die Hauptanwendung ist die Vorbeugung von immer wieder aufflackernden  Harnwegsinfektionen.

Der Zucker D-Mannose wird rezeptfrei in der Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und soll Harnwegsinfekten vorbeugen, indem es bestimmte Bakterien daran hindert ( dies weurde in Tierversuchen herausgefunden) sich an der Wand der Harnblase festzusetzen. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise darauf, dass D-Mannose schädliche Bakterien an der Vermehrung hindert und dafür  für die Darmflora wichtige "gute" Bakterien  bei ihrer Ausbreitung im Darm unterstützt. Die zusammen getragenen  Informationen sind bisher aber widersprüchlich und sollten nach Meinung der Forscher im Zuge weiterer wissenschaftlicher Untersuchungen abgeklärt werden.

mehr lesen
und auch hier
Quelle: WIKIPEDIA und WebMD

"Volksnahrungsmittel" Magensäureblocker?

Wie in Spiegel online zu lesen war, verordnen deutsche Ärzte angeblich viel zu häufig sog. Protonenpumpenhemmer, die im Volksmund auch "Magensäureblocker" genannt werden.  Dies ergab eine Analyse der Barmer Krankenkasse , die das Unternehmen für das Magazin SPIEGEL durchgeführt hatte. 

Die Protonenpumpenhemmer unterdrücken im Verdauungstrackt die Freisetzung von Magensäure (Salzsäure) nahezu total und bekämpfen so Magengeschwüre und Sodbrennen.   Doch bei der üblichen Langzeit-Einnahme kommt es oft zu gefährlichen Nebenwirkungen durch Knochenschwund bedingter Knochenbrüche und zu einem Magnesiummangel, der Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle begünstigt. 

mehr lesen
Quelle: Spiegel online

Holzkirchen - Lieferung mit Piperacillin/Tazobactam HEXAL® weiterhin umfangreich gewährleistet ...

Diese Nachricht enthält Informationen für medizinische und pharmazeutische Fachkreise und kann mit DocCheck-Passwort gelesen werden.

mehr lesen
Quelle. werbende Presseerklärung Fa. Hexal

Sind viele Arztbesuche tatsächlich überflüssig?

Spiegel online beleuchtet diese Frage ausführlich und stützt sich dabei auf Daten, die von deutschen Krankenkassen zusammengetragen wurden.

mehr lesen
Quelle Spiegel online

Prost Neujahr!
Ist Alkohol weniger schädlich für die Gesundheit als bisher angenommen?

Die vom Alkohol ausgehenden Gesundheitsgefahren wurden bisher überschätzt. Ein mäßiger Alkoholkonsum tötet offenbar keine Hirnzellen ab, sondern beeinflusst die Hirnleistung nur kurzfristig. Sobald der Alkohol abgebaut ist, funktioniert das Gehirn wieder normal. Mittel- und langfristig gesehen erhöht ein mäßiger Alkoholkonsum offenbar sogar die Leistungsfähigkeit des erwachsenen Gehirns.

mehr lesen
Quelle: Spiegel online , AAAC Science Net, American Journal of Epidemiology

Innere Medizin: Dauer der Antibiotika-Therapie ist umstritten

Die Ärzte sind sich uneins: darf man bakterielle Infektionen wie beispielsweise Lungen- oder Mittelohrentzündungen mit einer von 10 auf 5 Tage verkürzten Antibiotika-Therapie behandeln, ohne die Patienten zu gefährden ?

mehr lesen (Lungenentzündungen)
mehr lesen
(Mittelohrentzündungen)

Kinderheilkunde und Neurologie: Die bisher übliche Therapie einer akuten Gehirnerschütterung wird derzeit grundsätzlich überdacht.

Bisher wurde den Patienten unmittelbar nach dem Unfall als Vorsichtsmaßnahme strenge Bettruhe verordnet.  Nun zeigt eine im  US-Fach-Journal JAMA veröffentlichte Studie zur Überraschung der Forscher, dass ein sehr früher Beginn derkörperlichen Aktivitäten  den Krankheitsverlauf positiv beeinflusst hatte.

mehr lesen
Quelle: JAMA

Feminismus:  Sind Frauen generell die besseren Ärzte?

Bisher gingen in den USA die meisten Medizin-Profis davon aus, dass das deutlich geringere Einkommen von Ärztinnen darauf zurück zu führen sei, dass auch die Qualität ihrer beruflichen Leistungen entsprechend geringer ausfällt.  Diese Erklärung wurde hinter vorgehaltener Hand unter anderem auf die auch in den USA übliche Doppelbelastung vieler Frauen zurück geführt.  Doch nun hat eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie gezeigt, dass diese weit verbreiteten Vorurteile nicht berechtigt sind. Sobald Patienten nämlich von weiblichen Internisten behandelt worden waren, fiel sowohl ihre 30-Tage-Sterblichkeit geringer aus, als auch die Wahrscheinlichkeit der schnellen Wiederaufnahme in stationäre Behandlung.  Obgleich die Unterschiede nicht groß waren, zeigen die erhobenen Daten, dass das niedrigere Einkommen der Ärztinnen nicht mit schwächeren fachlichen Leistungen begründen läßt.

mehr lesen
Quelle: JAMA 2016

Chirurgie: Geplante Routine-Operationen,  oder überraschend notwendiger Notfall-Eingriff? 

Die Gabe weit verbreiteter sog. "Blutfettsenker" aus der Wirkstofffamilie der Statine vermindern offenbar das Risiko von OP-Komplikationen - und erwies sich daher in vielen Fällen als Lebensretter.

In den USA wurden die Daten von 180.478 Patienten analysiert, die sich einer OP unterzogen hatten, die nicht das Herz betraf.  Es zeigte sich, dass Patienten, die am Tag der Operation, oder in den 24 Stunden danach einen Blutfetttsenker aus der Familie der Statine eingenommen hatten,  im ersten Monat nach dem Eingriff ein deutlich niedrigeres Sterberisiko aufwiesen - verglichen mit den Patienten der Vergleichsgruppe, die keine Statine erhalten hatten.  Weitere Untersuchungen werden in Zukunft zeigen müssen, ob im Zusammenhang mit Operationen aus wissenschaftlicher Sicht eine allgemeine Empfehlung der Statin-Begleittherapie   gerechtfertigt ist.

mehr lesen
Quelle:JAMA 2016

Chirurgie

Häufige Diagnose Karpal-Tunnel-Syndrom  - Unklarheiten bei der Diagnose und der nachfolgenden Therapie

Das sogenannte Karpal-Tunnel-Syndrom kommt nahezu gleich häufig vor wie die weit verbreitete Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose).  Doch trotz der Häufigkeit dieser Leiden werden sehr häufig Fehldiagnosen gestellt und die Auswahl der ärztlich empfohlenen Therapien erweist sich oft auch als kontrovers und unter Chirurgen als heftig umstritten. Bei beiden Leiden wird nach Meinung vieler Ärzte auch in Deutschland zu häufig operiert - gelegentlich mit  zweifelhaftem Erfolg.  
Jetzt haben sich international bekannte Orthopädie-Experten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine ausführlich zu diesen beiden Krankheiten geäußerte und haben mit ihren detaillierten Ratschlägen zahlreiche Krankheits-Varianten abgehandelt,  die ganz unterschiedliche Therapien erfordern.

mehr lesen
Quelle: NEJM 2016

Vitamin-D-Prophylaxe im Zwielicht:  Was nun?

In einem See von Unsicherheiten galt bisher die vorbeugende Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel als eine gute, der Gesundheit dienliche  Idee - und wurde auch von vielen Ärzten wohlwollend unterstützt.  Dies insbesondere dann, wenn sich die Individuen wenig im Sonnenlicht aufhalten, was die natürlich Synthese von Vitamin D behindern kann. Doch nun kommen Zweifel an der Wirkung auf, die Patienten und Ärzte verunsichern werden.

mehr lesen
Quelle: British Medical Journal 2016

Alkohol als wenig beachteter Risikofaktor für Krebs?

Schon relativ kleine Mengen an Alkohol erhöhen das statistische Risiko für bestimmte Arten von Krebs  - insbesondere Darm-, Leber- und Speiseröhrenkrebs sind gefürchtete Folgen des regelmäßigen und/oder übermäßigen Alkohol-Konsums. Forscher fanden bei der Auswertung von Statistiken heraus, dass nur wenige Menschen den ärztlichen Rat befolgen,  an zwei Tagen der Woche ganz auf Alkohol zu verzichten.
Besonders hoch ist das individuelle Krebsrisiko immer dann, wenn Menschen rauchen und zusätzlich  auch regelmäßig Alkohol trinken - was oft der Fall ist.  Diese Tatsachen ändern aber nichts an der die Lage komplizierenden  Erkenntnis, dass ein mäßiger Alkoholgenuß (als grobe Orientierung: 1-2 Gläser Rotwein am Tag)  offenbar das Risiko tödlicher Herzinfarkte senkt.

mehr lesen
mehr lesen
Quelle: online Focus, Navigator  Medizin

Ist die Asthma-Diagnose  schon bald mit Hilfe eines einfach durchzuführenden Speicheltests möglich?

An der Universität Loughborough entwickelte ein Forscherteam einen einfach durchzuführenden Speicheltest, der es möglich macht, mit Hilfe der Analyse "metabolischer Biomarker" - das sind körpereigene Substanzen, die bei  Stoffwechsel entstehen- Allergien und Asthma nachzuweisen.
Der Test kann in jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen. Bevor der Speichel-Test allerdings in der ärztlichen Alltagspraxis verfügbar ist, sind erst noch die üblichen, breit angelegten wissenschaftliche Zulassungs-Studien erforderlich. Doch dass die innovative Methode grundsätzlich für die Diagnose von Asthma  geeignet ist, konnte nun bereits nachgewiesen werden.

mehr lesen
Quelle: Dr. tipster

Krebs: die Immuntherapie ist bei bösartigen Tumorleiden umstritten

Die Immuntherapie wird seit einiger Zeit in zahlreichen Varianten als der große Durchbruch bei der Krebstherapie gefeiert.  Damit erhalten Patienten eine Chance, die bis vor kurzem als unheilbar und dem Topd geweiht galten. Weltweit machte sich daher unter Onkologen Euphorie breit.  Doch nun hat diese Hoffnung einen Dämpfer erhalten.

Die angesehene New York Times berichtete ausführlich über den um sich greifenden Verdacht, dass die teuren Immun-Therapeutika auch die noch gesunden inneren Organe der Patienten angreifen und innerhalb kürzester Zeit schwer schädigen.

mehr lesen
Quelle: NYT

Homöopathie: Der aktuelle Stand der Forschung zur Homöopathie

Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy

• Versorgungsforschung
• Randomisierte kontrollierte klinische Studien
• Meta-Analysen
• Grundlagenforschung

 

mehr lesen

 

Quelle: Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie
Scientific Society for Homeopathy




 

Möchten Sie ältere News-Meldungen für Ärzte lesen ?
Dann finden Sie diese hier
 



 

 


[an error occurred while processing this directive]

Mittelteil News werbefrei

WERBUNG INFO-NETZWERK MEDIZIN 2000












 
 
 













 



 
 





 



 





 





 







 

 
 



 

 

 

zum Seitenanfang

 

 

   [an error occurred while processing this directive]

 

Linkliste Medizin 2000

Wichtige Themen-Websites im Info-Netzwerk Medizin 2000      aktualisiert 8.2.22017
 
 | Anthroposophie | Adipositas Therapie | AIDS/HIV | Alkohol | Allergie Therapie | allergisches Asthma | Angstpatienten | Ärzte |   alternative Krebs Therapie | Antibabypille |
| Atemgas-Analyse  | Apotheken | Arterienverkalkung | Arzt Beruf |  Ärzte | Arhrose Rheuma Therapie | Aspirin-Therapie | Asthma | Asthma Therapie | Asthma Management |
| Asthma Diagnose | Audio Podcast Augenheilkunde | Basalinsulin | Bienengift Allergie | Biologischer Bypass | Brustkrebs Behandlung COPD Therapie | Deutsche Ärzte |
|  Deutsche Fachärzte | Diabetes / Zuckerkrankheit | Depressionen | Diagnostica aktuell | Durchblutung | Erektile Dysfunktion |   Endoprothese | Erkältungen | FeNO-Atemtest |

| Herzinfarkt Therapie Herzinsuffizienz Therapie | Herzinsuffizienz Diagnose Herzschrittmacher | Herzkrankheiten Heuschnupfen Therapie | Highlights Forschung | Hochzeit |
 | Homöopathie | Homöopunktur | Hörgeräte | Hüftgelenk Endoprothese Hundehaar Allergie | Hunde Vermittlung | Hundshuus | Hyperthermie | Hyperthermie Therapie   |
Humangenetik | Hypertonie Therapie   | Impotenz Therapie | IDS | Impf - Schutz | Insektengift Allergie | inhalierbares Insulin  | Integrative Medizin |  Internet-Apotheken |
| Kardiologie aktuell   |  Katzenhaar Allergie | Kniegelenks Endoprothese | Komplementärmedizin Onkologie | Kontaktlinsen | Krankenhäuser | Krebstherapie News |
| Krebserkrankungen   | Latex Allergie | LHMS | Lebensmittel Allergie | Magenleiden  | Medikamente News | Medizintechnik Medizin Recht |
Micronjet-Technologie Molekulare-Allergiediagnostik   | Minimal invasive Operationstechniken  | Mistel Therapie Krebs  | Nagelpilz | Naturheilverfahren |
  | Naturheilkunde | Natürlich heilen | Nervenkrankheiten | Nierenkrebs Therapie | Notfall Medizin | Onkologie News | online Hausarzt | Orthomolekulare Medizin |
   | Orthopädie Osteoporose | Pilates-Methode | Pilzerkrankungen | Pollenallergie News | Presseerklärungen Medizin | Presseerklärungen Pharmaindustrie | Presseerklärungen Gesundheitspolitik |
| Presseerklärungen Pharmaunternehmen | Presseerklärungen Krankenhäuser | Presseerklärungen Krankenkassen | Ragweedallergie | Reha | Reisemedizin |   rheumatische Arthritis |
   | Report Medizin | Rheuma | Science Podcast   | Scheidenpilz | Schmerztherapie | Schwerhörigkeit | Selbstheilung | Selbsthilfe Gruppen |   Spezifische Immuntherapie SIT |
 | Spires Allergietherapie | Sport Medizin | Stammzellforschung | Sublinguale spezifische Immuntherapie SLIT | Thymus Therapie | Tierhaarallergie | Tierschutz Toleromune Technolgie |
| Totalendoprothese TEP | unspezifische Immuntherapie |   Vaterschaftstest Video Podcast   | Virusgrippe | Vital-Test | Vitamine und Spurenelemente | Wespengift Allergie |
| ZNS Erkrankungen | Zuckerkrankheit | Info- Netzwerk Medizin 2000 | Nutzungsbedingungen | Stichwortsuche Medizin 2000 | Impressum |
| Graspollen Allergie2 | Hausstaubmilben Allergie2| Katzenhaar Allergie 2|  Ragweed Allergie 2|  Heiraten |