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Aktualisiert am:
10.05.26, Uhrzeit: 12.48
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Die Textbeiträge werden, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben,
aktualisiert
Korruption in der Medizin Skandal in Zürich
Haben sich einige international tätige Herzchirurgen zu einer Art kriminellen Vereinigung zusammen
getan, um mit einem gefährlich störanfälligen Medizingerät - dem sog. Cardio-Band(Herzband) - Millionen zu verdienen?
Der Skandal in der Herzchirurgie des Zürcher Unispitals dreht sich um das sog. Herzband/Cardioband. Es steht der Verdacht im Raum, dass
die Vorgänge von am Skandal beteiligten Ärzten so lange vertuscht werden sollen, bis sie strafrechtlich verjährt sind? Gemäß durchgeführter Analyse kam
es bei Herzband-OP´s zu 75 chirurgisch problematischen Eingriffen, zu 64 «eher nicht zu erwartenden» Todesfällen und zu elf «nicht zu erwartenden»
Todesfällen.
Mit einer neuen Methode wollte der Herzchirurg Francesco Maisano die Herzmedizin revolutionieren. Der Versuch scheiterte und ruinierte
stattdessen die Gesundheit vieler Patienten und beschädigte für lange Zeit den einstmals guten Ruf der Herzchirurgie des Zürcher Unispitals.
Maisano soll Studien verfälscht und Komplikationen verharmlost bzw. ganz verschwiegen haben.
Allein in der Schweiz sollen 150 Menschen im Zusammenhang mit der Herzband-OP gestorben sein. Viele Todesfälle sollen vermeidbar gewesen sein.
Zahlreiche Medienkonsumenten reagieren empört auf das angebliche Versagen der Aufsichts-, bzw. Strafverfolgungsbehörden und sprachen in Leserbriefen von
"Massenmord, vorsätzlichem Mord an mehreren hundert Personen weltweit zwecks Bereicherung.
Die Herzband-OP wird dem Vernehmen nach auch in Deutschland noch immer von Herzchirurgen angewandt. Die Deutsche Herzstiftung hat die Situation analysiert und seine
Bewertung der Methode aktualisiert.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsche Herzstiftung, 2026
mehr lesen pan> (in deutscher Sprache)
Quelle: Inside Paradeplatz, 30.08.2025 um 10:55
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Schweizer Rundfunk und Fernsehen SRF,
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Neue Züricher Zeitung, 7.5.2026
Entwarnung an der Kaffeemaschine
Warum das Herz Koffein besser verträgt als gedacht
Die Vorbehalte gegen Kaffee haben eine lange Geschichte. Herzkranken wird oft geraten, auf Kaffee zu verzichten. Das scheint aber gar nicht notwendig. Eine neue Studie zeigt, selbst bei Vorhofflimmern schadet Kaffee offensichtlich nicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Gute Pillen - schlechte Pillen 3/2026
Eine hochpräzise Strahlentherapie (STAR) kann die Häufigkeit lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen deutlich verringern
Die STOPSTORM-Studie zeigt neue nicht-invasive Behandlungsoption für schwer kranke Patientinnen und Patienten auf – das
Universitäts-Klinikum Schleswig Holstein (UKSH) und dieChristian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) leiten die europaweit
durchgeführte wissenschaftliche STOPSTORM-Studie
Eine hochpräzise Strahlentherapie kann bei schwer kranken Patientinnen und Patienten die unter lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre
Tachykardie) die Zahl solcher bedrohlichen Anfälle deutlich senken.
Das zeigt die erste größere prospektive europäische Registerstudie zur sogenannten stereotaktischen Arrhythmie-Radioablation (STAR), deren
Zwischen-Ergebnisse jetzt im renommierten European Heart Journal veröffentlicht wurden. Die Forscher beobachteten keine therapiebedingten
Todesfälle
mehr lesen span> (in deutscher Sprache)
Quelle: Universitäts-Klinikum Schleswig Holstein, 27.4.2026
Es fällt ein Schatten auf die Herzinfarkt-Vorbeugung mit Aspirin (ASS)- zumindest bei gesunden Menschen mit lediglich rechnerisch ermitteltem erhöhten Herzinfarkt-Risiko. Der erhoffte Nutzen der sog. Primär-Propylaxe ist bei gesunden älteren Erwachsenen fraglich.
Aspirin (ASS) ist zu einer Art "Volksnahrungsmittel" geworden. Millionenfach kommt es in niedriger Dosierung als Vorbeugemittel gegen Herzinfarkt zum Einsatz. Die Einnahme im Rahmen der
sog. "Sekundärprophylaxe" nach bereits durchgemachten Herzinfarkt oder Schlaganfall erscheint weiterhin medizinisch sinnvoll zu sein.
Doch als Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall bei Menschen mit lediglich errechnetem erhöhten Herzinfarkt-Risiko , die tatsächlich noch nie einen Infarkt hatten, wird dies nicht länger
empfohlen.
Das durch ASS erhöhte Blutungsrisiko lässt die Alarmglocken läuten. Experten raten trotzdem vom Absetzen des
Aspirins ab, wenn dieser Wirkstoff schon lange eingenommen und gut vertragen wurde.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Gute Pillen- Schlechte Pillen, 3/2026
Abschwellende Nasentropfen und -Sprays gehören auch in Deutschland zu den beliebtesten und im Winterhalbjahr am meisten angewandten Medikamenten, die sich gegen virale Alltagsbeschwerden wie grippale Infekte richten.
In Großbritannien hat die Arzneimittel-Aufsichtsbehörde The Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency (MHRA) angeordnet, dass
abschwellende Nasentropfen die die Wirkstoffe Oxymetazoline bzw. Xylometazoline enthalten aufgrund der drohender Langzeit-Nebenwirkungen nicht
länger als 5 Tage angewandt werden sollen.
Studien haben gezeigt, dass Oxymetazoline die milder wirkende und sicherer anzuwendende Substanz ist die bei längerer Anwendung nur in 6.25%
zu einer erneuten Schwellung der Nasenschleimhaut führt - während es beiXylometazolin 83% % sind. Die abschwellende Wirkung beider Substanzen ist
gleich gut.
mehr lesen an> (in(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, April 2026
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Europe says, 30.4.2026
Die Zahl von Kaiserschnittgeburten erreicht in deutschen Kliniken ein Allzeithoch. Seit der Wiedervereinigung hat sich deren Anteil an allen Geburten mehr als verdoppelt.
Doch der leichtsinnige Umgang mit Kaiserschnitten ist kritisch zu sehen, da die Schnittentbildungen die Fruchtbarkeit einer Frau schwer beeinträchtigen können.. Im Jahr 2024 haben 54.600 Frauen im Krankenhaus entbunden, 215.900 von ihnen per Kaiserschnitt.
Mit diesen 33 Prozent erreichte der Anteil der Kaiserschnitte an den Klinikgeburten den seither höchsten Wert, wie das
Statistische Bundesamt mitteilte. Ein Aspekt wird von den Müttern - aber auch den Medien - zu wenig beachtet.
Das Immunsystem des neugeborenen Kindes entwickelt sich nicht optimal, da das Kind während der Kaiserschnittgeburt nicht mit den das Immunsystem des Kindes trainierenden Bakterien in Berührung kommt,
die in der Scheide der Mutter leben - und die für die zukünftige Gesundheit des Kindes von großer Bedeutung sind.
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Quelle: Spiegel, 4. Mai 2026
Ist es für ein sich entwickelnde Kind sicher, wenn bei einer werdenden Mutter im Verlauf einer Schwangerschaft bestehende Angst- bzw. Schlafstörungen mit den üblichen Beruhigungs- bzw. Schlafmitteln behandelt werden?
In einer in Süd-Korea durchgeführten und im British Medical Journal veröffentlichten Studie untersuchte eine Forschergruppe die
weltweit relevante Frage, ob eine im Verlauf einer Schwangerschaft erfolgte Einnahme von Beruhigungs- (Benzodiazepine) oder Schlafmitteln (Z-hypnotics)
bei den geborenen Kindern in klinisch relevanter Weise das Risiko erhöht, in späteren Jahren an einem der in allen industrialisierten Ländern weit
verbreiteten Nervenleiden zu erkranken.
Es zeigte sich bei der Auswertung der Daten aller in den Jahren 2010-2022 im Land geborenen Kinder,
dass dies nicht der Fall ist.
Es ist somit offenbar aus medizinischen Gründen nicht zwingend erforderlich, den Schwangeren den Verzicht auf die untersuchten Medikamente zu empfehlen.
Andererseits ist es aus Gründen der allgemein sinnvollen Risikominimierung durchaus empfehlenswert, erkrankten Schwangeren in erster
Linie extrem-risikoarme, nicht-medikamentöse Psycho- und Verhaltens-Therapien anzubieten.
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Quelle: British Medical Journal, 29.4.2026
Chaotische Auseinandersetzung rund ums Impfen: hochinfektiöse Masern in den USA breiten sich aus.
Ein Ort bringt Gesundheitsminister
Robert F. Kennedys jun. Impf-Misere auf den Punkt
Die Masern breiten sich in den USA aus. So stark, dass Gesundheitsminister und Impfskeptiker Kennedy umschwenkt und die Impfung empfiehlt. Wie Masern politisiert werden und welche Rolle dabei die Religion spielt, zeigt Spartanburg in South Carolina.
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Quelle: www.web.de,16.3.2026, New York Times
Unterschätzte Spätfolgen Antibiotika können das Mikrobiom im Darm schädigen – für bis zu acht Jahren
Viele Patienten drängen ihre Ärzte zur Verordnung von Antibiotika - auch wenn diese beispielsweise bei Virusinfekten nicht indiziert sind. Was sie nicht wissen - oder ignorieren - schon eine einzige Therapie mit Antibiotika verändert die Darmflora nachhaltig, manchmal auf viele Jahre hinweg. Einige Mittel haben allerdings längerfristige Folgen als andere und können die Entstehung chronischer Krankheiten wie Diabetes fördern.. Daher sollte im Zweifelsfall auf die Einnahme von Antibiotika verzichtet werden. Sie sind nicht so gesundheitsfördernd wie viele Menschen denken.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
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Quelle:Spiegel, 16.3.2026, nature medicine 11.3.2026
Unterschätzte Spätfolgen
Antibiotika können das Mikrobiom im Darm schädigen – für
bis zu acht Jahren
Viele Patienten drängen ihre Ärzte zur Verordnung von Antibiotika - auch wenn diese beispielsweise bei Virusinfekten nicht indiziert sind. Was sie nicht wissen - oder ignorieren - schon eine einzige Therapie mit Antibiotika verändert die Darmflora nachhaltig, manchmal auf viele Jahre hinweg. Einige Mittel haben allerdings längerfristige Folgen als andere und können die Entstehung chronischer Krankheiten wie Diabetes fördern.. Daher sollte im Zweifelsfall auf die Einnahme von Antibiotika verzichtet werden. Sie sind nicht so gesundheitsfördernd wie viele Menschen denken.
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Quelle:Spiegel, 16.3.2026, nature medicine 11.3.2026
Warum Krebskranke keine Diät halten sollten
„Jeder dritte Krebspatient stirbt nicht an Krebs, sondern an Mangelernährung“, sagt die
Onkologin Jutta Hübner vom Universitätsklinikum Jena.
Das liegt nicht ausschließlich an den kruden Diätempfehlungen unseriöser Ärzte oder Heilpraktiker, aber diese verstärken das Problem noch.
Krebskranke werden von charakterlosen "Heilern"
oft als hilflose Schafe angesehen, die bis zu ihrem letzten Tag finanziell ausgebeutet werden können. Scharlatane
preisen wirkungslose - oft sogar schädliche - Krebs-Heilmittel an und ziehen den verängstigten Kranken das Geld aus der Tasche.
Immer wieder wird Betroffenen Fasten oder eine restriktive Diät empfohlen. Doch das kann ihnen
sehr schaden, betont die soeben erschienene Leitlinie „Klinische Ernährung in der Onkologie“
für die 44 wissenschaftliche Fachgesellschaften, finanziert von der Deutschen Krebshilfe, zusammengearbeitet haben.
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Quelle:Süddeutsche Zeitung, 4.3.2026
Bürokratie-Monster mit Geburtsfehlern:
Die elektronische Patienten Akte (ePA) kann die in sie gesetzten Erwartungen
aufgrund eines naiv mangelhaften Gesamtkonzepts wohl nicht erfüllen.
Der Spiegel bezieht sich in einem Artikel auf die zunehmend weit verbreitete Kritik an der halbherzig konzipierten elektronischen Patienten Akte (ePA).
Die behördlichen Kontrollmaßnahmen beschränken sich derzeit offenbar einseitig auf die mangelhafte Sicherheitstechnologie. Doch kritische Datenschützer wie
Der sachkundige Chaos Computer Club (CCC)weisen darauf hin, dass bisher keine der von ihnen bemängelten Sicherheits-Lücken tatsächlich geschlossen wurden.
Ob die behandelnden Ärzte die ePA tausender Patienten, ohne eine angemessene Bezahlung und ohne überzeugender medizinische Begründungen, lückenlos
mit sinnvollen medizinischen Daten füllen werden, bleibt den ohnehin mit Bürokratiezwängen zugeschütteten, überlasteten Ärzten offenbar selbst überlassen. Zwar drohen nicht kooperationswilligen Ärzten Sanktionen - doch ob die Ärzte tatsächlich, wie angedroht sanktioniert werden, darf aufgrund der zahllosen
Mängel des Gesamt-Konzepts ePA bezweifelt werden.
Und wenn den Patienten erst einmal klar wird, wer nach Meinung des Gesetzgebers in Zukunft auf ihre intimsten persönlichen Daten Zugriff haben soll, dann
dürfte es bei den gesetzlichen Krankenkassen zu einer Welle von opt-out-Anträgen kommen.
In der online Enzyklopädie WIKIPEDIA kann jeder nachlesen, wie sehr die ePA zu einem die Freiheit und letztendlich aufgrund der geplanten
Zugänglichkeit der Daten für kommerzielle Unternehmen auch die Gesundheit der Versicherten bedrohenden Bürokratie-Monster werden kann.
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(in deutscher Sprache, Spiegel)
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(in deutscher Sprache,WIKIPEDIA)
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(in deutscher Sprache, CCC 1)
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(in deutscher Sprache, CCC 2)
Quelle:Spiegel, 17.2.2026, WIKIPEDIA, kommentiert Dr. med. J. Kubitschek, Info-Netzwerk Medizin 2000, chaos Computer Club
Covid-19:
Wie bestimmte Coronaimpfstoffe der Unternehmen AstraZeneca und Johnson & Johnson in seltenen Fällen Hirnthrombosen auslösten.
Das Problem war demnach das Transportmittel, das den Wirkstoff in die Zellen brachte.
Die ersten Fälle der gefährlichen Blutgerinnsel im Gehirn durch den Coronaimpfstoff Vaxzevria von AstraZeneca waren im Frühjahr 2021
bekannt geworden. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hatte bis 31. Mai 2021 bei rund 9,2 Millionen Impfungen mit Vaxzevria 106 Fälle als
Nebenwirkung der Impfung in Deutschland registriert - 21 Geimpfte starben. Der vergleichbar gefährliche Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson
wurde in Deutschland kaum verwendet.
Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, wie die Nebenwirkung entsteht. Die im New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studienergebnisse
könnten dazu dienen, in Zukunft sicherere Impfstoffe zu entwickeln,
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(in deutscher Sprache)
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(in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel, 17.2.2026, NEJM.11.2.2026
Eine akute Blasenentzündung (Zystitis) kann bei Frauen und Männern über 50 ein Marker für Krebserkrankungen der Harnwege
bzw. Geschlechtsorgane sein.
Arzt & Wirtschaft veröffentlichte die
Ergebnisse einer schwedischen wissenschaftlichen Cohorten- Studie an der 177.736 Männer und 427.821 Frauen teilnahmen, die an einer akuten
Blasenentzündung (Zystitis) erkrankt waren.
Das Risiko - speziell für Blasen- , bzw. Prostata-Krebs - war in den ersten drei Monaten nach der Erkrankung am höchsten und
hielt danach mehrere Jahre an. Eine akute Blasenentzündung kann daher als Marker die Früherkennung entsprechender Krebserkrankungen
fördern
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
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(in englischer Sprache)
Quelle:Arzt & Wirtschaft, 10.12.2025, British Medical Journal -Public Health 16.9.2025,
Abermals bestätigt: Kaffee - in vernünftigen Mengen getrunken - schützt das Herz
In der Vergangenheit dachen viele Ärzte, dass Kaffee und ein krankes Herz keine gute Kombination
darstellen und rieten daher Ihren Herzpatienten vom Kaffee ab.
Doch nun hat eine in Australien an der Universität von Adelaide durchgeführte Studie abermals gezeigt, dass
unter Vorhofflimmern leidende Patienten seltener an Herzinfarkt und Schlagfanfall erkrankten wenn sie pro Tag
mindestens eine Tasse Kaffe tranken. Dies im Vergleich zu den Patienten der Kontrollgruppe, die keinen Kaffee
trinken sollten.
Vorhofflimmern ist weltweit stark verbreitet und betrifft etwa jeden dritten Menschen. Es könnte sich daher
als sinnvoll erweisen, pro Tag mindestens eine Tasse Kaffee zu trinken - zusammen mit den oft zum
Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verordneten oral einzunehmenden Blutgerinnungshemmern.
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(in englischer Sprache)
Quelle:SCIMEX, Presseerklärung der Universität von Adelaide, 10.11.2025
Der aus dem Roten Fingerhut (Digitalis purpurea) gewonnene Wirkstoff Digitoxin
schützt geschwächte Herzmuskeln dann, wenn modernere Herz-Medikamente an ihre Grenzen stoßen.
Zehn Jahre Forschung und über 1.200 Studienteilnehmer: Wissenschaftler der
MH-Hannover konnten nun in einer großen klinischen Studie zeigen, dass ein aus den Blättern der auch in Deutschland weit verbreiteten Waldpflanze Roter Fingerhut
extrahierter Wirkstoff - das Digitoxin -
unter fortgeschrittener Herzschwäche leidenden Menschen selbst dann noch zu mehr Lebensqualität verhilft, wenn die Wirkung der
heute üblicherweise von den Ärzten eingesetzten modernen Standard-Herzmedikamente nicht mehr ausreicht.
Digitoxin ist seit mehr als zweihundert Jahren bekannt
und wird als Naturheilmittel angewandt - aber wissenschaftlich überzeugende Beweise für die Wirkung und gute Verträglichkeit
die modernen Normen entsprachen fehlten bisher.
Daher geriet Digitoxin vor einigen Jahren aufgrund
aufkommender Zweifel an seiner Wirksamkeit und beobachteter Nebenwirkungen immer mehr ins Absseits und wurden
durch neu entwickelte Herzmedikamente ersetzt. Doch jetzt sieht es so aus, als wenn Digitoxin
noch eine Zukunft als wieder geschätztes Herzmedikament hat.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:gesundheitsforschung-bmftr, Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, November 2025 Newsletter 120
Der Spiegel berichtet: Neu entwickelte Blutfettsenker sollen in Zukunft jeden dritten Herzinfarkt verhindern
Neues von der FDA erweitert zugelassener Medikament aus der Gruppe der sogenannten PCSK9-Hemmer soll Risiko für Herzinfarkt um 36 Prozent senken.
Aktuelle Erkenntnisse zu Cholesterinsenkern haben kürzlich auf dem großen Kardiologie-Jahreskongress in New Orleans gezeigt, dass sich die Behandlung
von Herzpatienten bald grundlegend ändern könnte.
Eine groß angelegte Studie sieht bei mindestens zwei Pharmakonzernen vielversprechende Medikamente - die bereits heute als Spritze
(Repatha ® von Amgen ) gibt oder in naher Zukunft als oral anzuwendende Tablette (Enlicitid ® von Merck) .
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 9.11.2025 , New York Times
Schlafstörungen und Auswirkungen auf Herz und Kreislauf:
Vom Übeltäter zum Hoffnungsträger -
lässt sich bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) die chronische Entzündung
für die Behandlung nutzen?
Eine obstruktive Schlafapnoe erhöht das Risiko für kardiovaskuläre und metabolische Erkrankungen sowie neurokognitive
Dysfunktion. Als Ursache kommt in erster Linie eine chronische Entzündungsreaktion in Frage. Dieser Umstand könnte
Ansatzpunkt für neue Therapieoptionen sein.
mehr lesen span>
(in deutscher Sprache)
Quelle:Medical Tribune,6.11.2025, passwortgeschützter Fachtext
Darmspiegelung: unerwartete Nebenwirkung der KI
verlernen Ärzte ihre diagnostischen Fähigkeiten
Das will wahrscheinlich niemand wahrhaben, da die KI-Assietnten einen so guten
Ruf genießen. Sobald polnische Magen-Darmspezialisten Zugang zu KI-Tools bekamen, die sie bei Darmspiegelungen im
entdecken von Krebs-Vorstufen (Polypen) unterstützen sollen, verloren die Ärzte innerhalb weniger Wochen einen überraschend großen Anteil
(6%) ihrer über Jahrzehnte erworbenen diagnostischen Treffsicherheit.
Die an der Studie beteiligten Psychologen können es sich nicht erklären, warum eine so kurze Zeitsopanne ausreichen soll, um über
Jahrzehnte erworbene diagnostische Fähihgkeiten wieder zu verlernen.
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(in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet-Gastroenterology
and Hepatology, 11.9.2025
Koronare Herzkrankheit: das die Blutgerinnung hemmende Schmerzmittel ASS - als Aspirin
bekannt - setzt Patienten einem lebensbedrohlichen Risiko aus, wenn diese bereits einen der oral anzuwendenden
Gerinnungshemmer einnehmen.
Manche Ärzte und Herzpatienten sind offenbar der Meinung "Doppelt hält besser" und verordnen, bzw. schlucken nach
Stent-Implantation zusätzlich zu den beliebten oralen Gerinnungshemmern
wie Apixaban auch noch Aspirin (ASS). Den seit über 100 Jahren bewährten Schmerzkiller, der auch die Bildung von
Blutgerinnseln hemmt - und so auch als Solo-Medikament das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko vermindert.
Nun hat eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentllchte französische plazebokontrollierte
Doppelblindstudie unter Einschluß von 872 Patienten gezeigt, dass die gemeinsame Einnahme der beiden Wirkstoffgruppen nach
Stent-Implantation, im Vergleich zur Plazebo-Kontrollgruppe, das allgemeine Sterberisiko, bzw. das Risiko u.a. für
Herzinfarkt, bzw. Schlaganfall sowie systemische Embolien deutlich erhöht. Doppelt hilft demnach
nicht immer besser.
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(in englischer Sprache)
Quelle:NEJM 27.10.2025
Eine Blutdruckmessung ist oft fehlerhaft - aber auch die Bilder, die eine symbolische Messung darstellen.
Die Technik einer Blutdruckmessung ist - eigentlich - simpel. Doch trotz einfacher Regeln werden diese in der Hektik des
Arztalltags oft nicht eingehalten - bzw. sind weder Ärzten, noch Patienten bekannt.
Und die von einer Blutdruckmessung in der Öffentlichkeit zu sehenden symbolischen Fotos sind nahezu immer falsch.
Ein Forscher-Team der University of New South Wales in Sydney, Australien, hat in elf Bilddatenbanken jeweils die ersten hundert
Fotos analysiert, die dort zum Thema Blutdruckmessung auftauchen.
Von mehr als 1000 untersuchten Fotos zeigten nur 14 Prozent die richtige Messmethode . Dies ist von großer praktischer Bedeutung, da mindestens
ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland erhöhten Blutdruck hat; in den USA wird der Anteil gar auf 45 Prozent der Erwachsenen
geschätzt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung 10.9.2025
Die hausärztliche Versorgung ist in Deutschland stabil
Hausärzte versorgten 2024 im Schnitt 1.200 Einwohner. Die Zahl der Patienten, die rechnerisch auf einen Hausarzt kommen, ist in den vergangenen Jahren
recht stabil geblieben. Die Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen aber auch: Das wird in Zukunft ahrscheinlich nicht so bleiben.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegeel online, 1.9.2025
Forscher informieren
neue gefährliche Nebenwirkung des frei verkäuflichen Schmerzmittels Paracetamol
sollte von Ärzten und Patienten mehr beachtet werden
Paracetamol ist eins der am häufigsten eingesetzten Schmerzmittel weltweit und ist rezeptfrei erhältlich. Es ist seit Jahrzehnten
etabliert. Doch neue Erkenntnisse rücken Paracetamol immer wieder in ein schlechtes Licht.
Inzwischen mehren sich Hinweise, dass Paracetamol auch in neurokognitive und emotionale Prozesse eingreifen kann – mit möglichen
Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Entscheidungsverhalten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: t-online, 17.8.2025
Hausärzte warnen vor Scheitern der
elektronischen Patientenakte
- einem Lieblingsprojekt des Ex-Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach
Für Untersuchungsbefunde oder Laborwerte verfügen inzwischen fast alle Kassenpatienten über eine digitale Akte.
Allerdings nutzen die wenigsten sie aktiv.
Der Hausärzteverband hat vor einem Scheitern der elektronischen Patientenakte (ePA) gewarnt und die Krankenkassen zu einer besseren Aufklärung aufgefordert. »Die
Zahl der aktiven Nutzer ist ernüchternd. Wenn die Verantwortlichen weiter machen wie bisher, dann wird eines der
wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam, aber sicher scheitern«, sagte der
Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, der »Rheinischen Post«.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 22.7.2025
Ein Schritt näher am Ziel. Wissenschaftler versuchen Tiere zu züchten, in denen menschliche Organer wachsen, die den
weltweiten Mangel an Spenderorganen ein für alle Male beseitigen könnten
Erstmalig ist es Forschern gelungen, im Labor Schweineembryonen zu züchten, in denen menschliche Herzen schlugen.
Diese Tier-Mensch-Chimeren haben 21 Tage lang überlebt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 13.6.2025
Organtransplantationen
US-Ärzte transplantieren erstmals menschliche Blase
Transplantationen von Herz, Niere oder Leber sind in der Medizin gängig. Nun konnte ein US-Ärzteteam einem Patienten
erstmals eine neue Blase einpflanzen. Zum Standardeingriff wird die OP jedoch aufgrund ihrer Komplexität und der
anatomischen Besonderheiten wahrscheinlich auch in Zukunft nicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 19.5.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:News York Times, 18.5.2025
Überraschende Perspektiven: mit Cannabis-Wirkstoffen wie Cannabidiol und Cannabidivarin könnten in
Zukunft die unterschiedlichsten Pilzinfektionen bekämpft werden.
In jedem Jahr erkranken weltweit über eine Milliarde Menschen an Pilzinfektionen, die schwer zu bekämpfen,
bzw. wie Cryptococcus neoformans sogar lebensbedrohlich sind.
Jetzt haben australische Forscher in einem Labor der Macquarie Universität nachweisen können, dass
Cannabis-Bestandteile wie Cannabidiol und Cannabidivarin offenbar in der Lage sind, unterschiedliche Pilzarten
abzutöten. Darunter sogar selten zu beobachtende lebensgefährliche Pilz-Varianten,
Dies gelang auch bei Pilzen, die weit verbreitete Infektionen wie Fussnagel- oder Scheidenpilz
verursachen.
Offenbar wirken die neu zusammengestellten Cannabis-Mixturen sogar besser und schneller als herkömmliche
Anti-Pilzmittel.
Diese potentiellen Medikamente könnten am Ende der mehrjährigen Entwicklungszeit dabei helfen, bedrohliche
Therapie-Lücken zu schließen.
Die Ergebnisse der australischen Labor-Studie zeigen, dass Cannabis und seine zahlreichen, noch wenig
erforschten, hochpotenten Inhaltsstoffe als eine Art "Wundertüte" Ausgangspunkte für dringend benötigte
neue Pilz-Medikamente sein können.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutschlandfunk Nova,4.6.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: The Journal of Neglected Tropical Diseases (PLOS NTDs), 4.6.2025
Die Kardiologen sich uneins ob geschwächte ältere Patienten die unter
Bluthochdruck leiden, die verordneten Blutdrucksenker (Antihypertonika) am Abend vor dem schlafengehen oder am Morgen
einnehmen sollten. Nun zeigen wissenschaftliche Analysen, dass beide Therapievarianten
offenbar gleich effektiv wirken.
Neue im Fachblatt JAMA Network open veröffentlichte wissenschaftliche Messdaten zeigen, dass es offenbar keine
medizinisch überzeugend zu begründende Ideallösung gibt.
Wichtig scheint lediglich zu sein, dass geschwächte ältere
Hypertoniker ihre den Blutdruck senkenden Medikamente überhaupt regelmäßig einnehmen.
Die Tageszeit scheint sich auf den Therapieerfolg nicht signifikant auszuwirken.
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(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Network open, 1.5.2025
Die Zukunft ist schon heute:
Gesundheitsüberwachung durch innovative High-Tech-Produkte wie Smartwatches und Smart Ringe ist mittlerweile bezahlbar
geworden. Besser aufgeklärte Patienten können zu Partnern Ihrewr Ärzte werden
Top 10: Die beste Smartwatch mit EKG im Test – Testsieger misst auch Blutdruck und viele andere
Gesundheitsparameter. Vorhofflimmern ist eine Volkskrankheit, die das Schlaganfall-Risiko erheblich steigert.
Ein bei www.heise.de publizierter Großtest präsentiert eine breite Auswahl von Smartwatches und Smart Ringen. - und listet
unvoreingenommen die jeweiligen Vor- und Nachteile der Produkte.
Der Test stellt die besten Smartwatches und Smart Ringe vor. Einige Smartwatches können ein Einkanal EKG auf der Uhr
darstellen und gleichzeitig auch den Blutdruck mit hoher Präzision messen.
Diese kleinen
Die cleveren Gadgets ersetzen zwar einen Arztbesuch nicht - sie helfen aber zu entscheiden, wenn ein Arzt aufgesucht werden
sollte.
Top 7: Der beste Smart Ring im Test – Ringconn bleibt Testsieger vor Samsung. Smart Ringe bieten Komfortfunktionen
wie Aktivitätserkennung, Blutsauerstoffsensor, Fitnessfunktionen, Herzfrequenz, Pulsmessung, Schlafüberwachung, Thermometer
und für Frauen sogar eine Zyklusüberwachung an.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Heise, 26.5.2025
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Heise, 26.5.2025
Der in den gehypten Wegovi-Abnehmspritzen enthaltene Wirkstoff Semaglutid senkt bei oraler Anwendung das
Herz-Kreislaufrisiko
An einer im New England Journal of Medicine veröffentlichen Doppelblind-Therapiestudie nahmen rund 10.000
Zuckerkranke teil, die ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herz-Kreislufkrankeiten hatten.
Im Studienverlauf über durchschnittlich vier Jahre wiesen Forscher nach, dass sich das Risiko tödlicher Herz-Kreislauferkrankungen, bzw. das
Risiko für nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle, durch die orale Anwendung von Semaglutid im Vergleich zu
einem Plazebo senken ließ. Das Nebenwirkungsrisiko war nur in Hinsicht auf gut behandelbare Magen-Darmstörungen um weniger
als 1% erhöht.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:NEJM, 28.5.2025
Immer mehr
Eltern vernachlässigen
ihre Kinder:
Fehlender Impfschutz
läßt auch in
wohlhabenden Ländern
Europas die Zahl der Masern-Infektionen
explodieren
Die Weltgesundheits Organisation WHO
schlägt Alarm. In den Jahren von 2016 bis 2024 ist die
Zahl der gemeldeten Masern-Infektionen
in Europa von 4.440 auf 127.000 explosionsartig angewachsen.
Das liegt daran, dass die Zahl
der gegen Masen geimpften Kinder
offenbar nicht ausreicht, um im Fall der mit einem hohen Sterberisiko belasteten Masern
eine schützende Herdenimmunität aufzubauen.
Wenn die Eltern nicht umdenken und ihr Verhalten
ändern - werden
schon bald auch in
Europa wieder Kinder an Masern-Infektionen sterben.
In den USA kamen im
Bundesstaat Texas bei
einem Masern-Ausbruch bereits
zwei ungeimpfte Kinder
ums Leben.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 18.4.2025
Die hohe Strahlenbelastung durch Computer Tomografie (CT)-Untersuchungen verursacht in den USA pro Jahr rechnerisch mehr als
100.000 zusätzliche neu entdeckte Krebserkrankungen - in Deutschland dürften es vermutlich mehr als 10.000 Fälle sein.
Obgleich mit Magnet-Resonanz- (MRT) und Ultraschall-Untersuchungen hochwertige strahlenfreie Alternativ-Diagnose-Methoden
zur Verfügung stehen, werden in den USA, und auch in Deutschland,
noch immer zahlreiche mit einer hohen Strahlenbelastung einhergehende CT-Untersuchungen durchgeführt.
Dieses medizinisch kaum begründbare Beharrungsvermögen der Ärzte verursacht in Zukunft in den USA pro Jahr
rund 100.000 zusätzliche neu entdeckte Krebserkrankungen - in Deutschland werden es vermutlich mehr als 10.000
sein.
Ändert sich am Verhalten der Ärzte nichts, dann werden in Zukunft in den wohlhabenden Ländern wahrscheinlich rund 5%
aller neu entdeckten Krebserkrankungen durch die teuren, strahlenintensiven CT-Untersuchungen verursacht.
In den USA wurden im Jahr 2023 bei 62 Millionen Patienten ungefähr 93 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführ. Diese
werden in Zukunft pro Jahr rechnerisch mehr als 100.000 neu entdeckte Krebserkrankungen verursachen.
In Deutschland werden pro Jahr geschätzt etwa 12 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführt, die in Zukunft
wahrscheinlich pro Jahr für jeweils deutlich mehr als 10.000 neu entdeckte Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden
müssen. Ursächliche Zusammenhänge sind aber bei individuellen Patienten nicht belegbar. Nicht jede CT-Untersuchung
macht krank - und nicht bei jeder Krebserkrankung gibt es in der Anamnese CT-Untersuchungen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 14.4.2023, WIKIPEDIA
Wissenschaftsbetrug
"Raubtier-Journale" betrügen unerfahrene Autoren und unterminieren mit ihrer skrupellosen
Vorgehensweise das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft
Die Aufforderung "Follow the science - orientiere Dich an der Wissenschaft" taugt haute nicht mehr dazu,
wissenschaftlichen Weizen von der Spreu zu trennen. Immer mehr selbsternannte "Wissenschaftjournale" leben davon, dass sie
naive Autoren zur Kasse bitten und von deren Publikations-Gebühren leben.
Diese Journale erfinden Autoren, fälsche Studienergebnisse und vermeiden jede externe bzw. sogar interne kritische
Überprüfung (Peer Review Prozesse) der publizierten "Studien".
Im Jahr 2021 wurde die Zahl unseriöser
Wissenschafts-Publikationen von den oft hifllosen und auf Freiwilligkeit basierenden Kontrollgremien auf über 15.000
geschätzt.
Für Laien und auch die meisten Medien selbst ist es schwer bis unmöglich, die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen
verläßlich abzuschätzen. Aber auch Wissenschaftler und Fach-Journalisten sind desorientiert.
Jederman ist daher gut beraten, erst einmal nichts zu glauben, was man in den sog. Wissenschaftsmedien liest.
Erst im Lauf der Zeit kristallisiert sich - wenn man Glück hat - die "Wahrheit" heraus. Erschwert wird das Problem
dadurch, dass es auch in allgemein anerkannten Wissenschafts-Journalen wie
Lancet oder JAMA immer wieder einmal zu
Unregelmäßigkeiten kommt, die dazu führen, dass Studien mehr oder weniger unauffällig zurückgezogen werden.
Bisher als untadelig geltende Wissenschaftsstars werden zur Überraschung Aller als Betrüger enttarnt.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Editorial JAMA, 6.1.2025
Wussten Sie das?
So ungesund ist Toastbrot wirklich
Toastbrot ist das beliebteste Brot in Deutschland. Fast jedes dritte in Deutschland verkaufte Brot war 2021 ein Toast
(27,9 Prozent), wie aus Daten des Statistikportals Statista hervorgeht. Die Gründe liegen auf der Hand: Die rechteckigen
Scheiben gibt es in vielen Sorten, sie halten sich scheinbar ewig, und getoastet wird der frische, süßliche Geschmack des
weichen Brotes noch intensiver.
Aber genau da liegt das Problem: die Süße, das Rösten, die Weichheit. Nichts an Toastbrot ist ernährungstechnisch gut.
Experten raten von den weißen Scheiben ab. Sie können zu Krankheiten führen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:t-online, 6..1.2025
Kontroverse Bewertung von Impfungen:
Macht Präsident Trump beim Thema Impfen den Bock zum Gärtner?
Schon immer gab es glühende Befürworter der in der Kindheit verabreichten Schutzimpfungen. Und auf der anderen
Seite einflussreiche Impfskeptiker, die den Nutzen vieler Impfungen in Zweifel zogen oder sie gar für schwere Nebenwirkungen
wie Autismus verantwortlich machen.
Jetzt haben Präsident Trump und sein Team Partei ergriffen und Impf-Skeptiker wie den neuen Gesundheitsminister
Robert F. Kennedy jun. und David Geierin leitende Positionen befördert, die sich wahrscheinlich auf die
Integrität ergebnisoffener Impf-Forschung auswirken werden und somit das nach der Corona-Pandemie ohnehin
angeschlagene Vertrauen der Öffentlichkeit in die betroffenen Gesundheitsbehörden und die WHO negativ beeinflussen können.
Gegen diesen überraschenden Trend gibt es immer mehr Einsprüche von Seiten qualifizierter Ärzte und Impf-Forscher, die die
üblichen, gut erfoschten Impfungen für risikoarm ansehen, deren breite Anwendung befürworten und die eindeutig
impffreundlich eingestellt sind.
Im angesehenen US-Ärzteblatt Journal of the American Medical Association (JAMA) wurde nun ein vielbeachteter
Meinungsartikel veröffentlicht, dessen hochqualifizierter Autor Dr.Jeremy Jacobs vor den möglichen
dramatischen Konsequenzen der veränderten Gesundheitspolitik warnt.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 9.4.2025, Autor Dr.Jeremy Jacobs
Große Langzeitstudie bestätigt die
unter sachkundigen
Wissenschaftlern weit verbreitete Hypothese, dass der überwiegende Verbrauch
von Pflanzenölen deutlich besser für die Gesundheit ist, als der
von Vielen bevorzugte Konsum von Butter
In einer bis zu 33 Jahre durchgeführten Großstudie nahmen in drei Kollektiven 221.054 Menschen teil. Am Ende der Studie zeigte
sich, dass bei den Menschen, die angaben überwiegend Pflanzenöle zu sich genommen zu haben, die Gesamt-, Krebs- und
Herz-Kreislaufsterblichkeit deutlich niedriger ausfiel, als bei den Menschen die angeblich mehr Butter als Pflanzenöl
konsumiert haben. Am positivsten wirkte sich der erhöhte Verbrauch von Oliven-, Raps- und Soja-Öl aus.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 6.3.2025
Krebstherapie: Aspirin hemmt die Bildung von Tochtergeschwülsten (Metastasen)
Wer regelmäßig Acetylsalicylsäure (ASS) einnimmt, entwickelt seltener Tochtergeschwülste. Woran das liegt, haben
Fachleute jetzt bei Mäusen entdeckt und im angesehenen Fachblatt
Nature veröffentlicht.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum. 5.3.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 5.3.2025
Keine Entwarnung:
Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin erkranken immer mehr Frauen an Brustkrebs
Brustkrebs bei Frauen wird weltweit häufiger. In den kommenden 25 Jahren wird die Zahl der Neuerkrankungen voraussichtlich
um etwa 40 Prozent steigen und die der Todesfälle um rund 70 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam um Miranda
Fidler-Benaoudia von der University of Calgary (Kanada). Die Fachleute berichten darüber im Journal »Nature Medicine«.
mehr lesen
(in
deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum der Wissenschaft, 22.2.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature Medicine,
24.2.2025
Überlebenschancen bei Krebs der Bauchspeicheldrüse werden nun besser:
Ein neues, preisgünstiges und für ein Massenscreening geeignetes Testverfahren wird schon bald eine Frühdiagnose
und -therapie der extrem bösartigen Tumore der Bauchspeicheldrüse ermöglichen .
Ein Pankreaskarzinom wird in Ermangelung deutlicher Krankheitszeichen oft erst nach erfolgter Metastasierung
des Tumors entdeckt. Eine Heilung ist dann in diesem Spätstadium meist nicht mehr möglich und die meisten
Erkrankten sterben daher innerhalb weniger Monate.
Jetzt wurde im Fachblatt Science Translational Medicine ein neuer, zuverlässiger Labortest - ein
standardisierter Protease Assay mit der Bezeichnung TaqMan PAC-MAN-1 - vorgestellt, der erstmalig eine
Frühdiagnose und -therapie eines Pankreaskarzinoms möglich macht - und auch der Erfolgskontrolle einer eingeleiteten
Behandlung dienen wird.
Der preisgünstig herzustellende Assay TaqMan PAC-MAN 1 wurde von dem US-Unternehmen
Thermo Fisher Scientific
entwickelt und wird von diesem auch international vermarktet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Science Translational Medicine, 18.2.2025, KI Copilot
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Nature, 12.2.2025
Wird die Schmerztherapie sicherer?
In den USA wurde jetzt von der Zulassungsbehörde FDA ein neuartiges,
ungewöhnlich wirkendes Analgetikum zugelassen. Es soll die von den Ärzten viel zu häufig selbst bei leichten bis
mittelstarken Schmerzen verordneten Opioide möglichst oft ersetzen.
Die massenhafte Einnahme von schmerzstillenden Opioiden verursacht in den USA Jahr für Jahr zehntausende von
Todesfällen. Die Ärzte suchen daher fieberhaft nach Alternativen - ähnlich stark wirkenden Schmerzmitteln, die
im Gegensatz zu den Opioiden aber keine Abhängigkeit, bzw. lebensbedrohliche Atemstillstände auslösen können.
Im Januar wurde von der FDA der oral anzuwendende Wirkstoff Suzetrigine (die Herstellerfirma Vertex
Pharmaceuticals vermarktet Suzetrigine in den USA als JOURNAVX™ ). Für Europa wurde
eine Zulassung des neuartigen Medikaments noch nicht beantragt.
Suzetrigine blockiert den sog. Natrium-Kanal 8 (NaV1.8, ) mit dessen Hilfe akute Schmerzreize in
Form elektrischerImpulse aus der Körperperipherie in Richtung Gehirn geleitet werden.
Bisher konnte in zwei klinischen Therapie-Studien, unter Beteiligung von rund 1.000 Schmerzpatienten, gezeigt werden,
dass Suzetrigine in hoher Dosierung akute Schmerzen ähnlich gut lindert wie ein zum Vergleich herangezogenes
Opioid. Anders als bei den Opioiden besteht bei Suzetrigine aber keine Suchtgefahr und das Risiko für
schwere, lebensbedrohliche Nebenwirkungen ist sehr niedrig.
Ob Suzetrigine auch bei chronischen Schmerzen wirkt, wird derzeit noch untersucht.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 18.2.2025
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 2.8.2023
Wie der bundesweit aktive Verein Ärzte gegen Tierversuche mitteilte, ermöglichte eine tierversuchsfrei
entwickelte innovative Krebs-Therapie bei einem Heranwachsenden die lebensrettende Behandlung
seiner meist tödlich verlaufenden Krebserkrankung (Rhabdomyosarkom). Heute, vier Jahren später, ist der junge
Patient krebsfrei.
Tierversuchsfrei entwickelte Krebs-Therapien verlieren auch aufgrund dieses nun vom Verein Ärzte gegen Tierversuche
bekannt gemachten Falles ihren mit ungläubiger Skepsis einhergehenden Nischen-Status.
Das zeigt eindrücklich der Fall von Peter, der mit 12 Jahren an einem seltenen, mit einem hohen Sterberisiko einhergehenden
Weichteiltumor (Rhabdomyosarkom) erkrankte.
Die schnell eingeleitete Standard-Chemotherapie schlug zunächst gut an - doch nach wenigen Monaten kehrte der
bedrohliche Krebs wieder zurück.
Mit Hilfe innovativer, tierversuchsfreier Methoden konnte in dieser hoffnungslos erscheinenden Situation eine geeignete,
individuell angepaßte Therapie entwickelt werden - und heute, im Alter von 16 Jahren, gilt Peter als krebsfrei.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Verein Ärzte gegen Tierversuche, 18. Februar 2025
Neues zu den sog. "Erkältungstabletten": ein unwirksamer Bestandteil bleibt in Deutschland weiter
in den rezeptfrei
erhältlichen
"Erkältungs-Medikamenten" zugelassen.
In den USA soll der Wirkstoff Phenylephrin aus Erkältungs-Kombi-Medikamenten verbannt werden.
Phenylephrin
bringt angeblich die
Nasenschleimhäute zum abschwellen
und erleichtert so die
Nasenatmung - angeblich.
In Deutschland ist Phenylephrin
unter anderem in Wick Daymed
und Doregrippin
enthalten.
Eine Analyse der
verfügbaren Daten wissenschaftlicher Studien legt aus Sicht der US-Arzneimittelbehörde
FDA den Verdacht nahe,
dass Phenylephrin nicht
wie von den Herstellern der Medikamente
vollmundig behauptet, wirkt.
In den USA wird Phenylephrin
aber auch zur Herstellung illegaler Drogen verwendet.
Die geplanten
Einschränkungen
betreffen nur Tabletten
und nicht Nasensprays.
Für Deutschland sind bisher keine entsprechenden Maßnahmen des Gesetzgebers geplant, da die Sicherheitslage hier
anders als in den USA eingeschätzt wird.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung, 17.1.2025
Statistik
Woran die
meisten Menschen sterben
In jedem Alter bedrohen andere Gefahren das Leben. Wann welche Todesursache am wahrscheinlichsten ist – und welche Risiken man verringern kann.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 14.2.2025
Operieren nur um Geld zu verdienen?
Ein Orthopäde übt Fundamentalkritik
Nicht jede der 17,6 Millionen OPs in Deutschland ist nötig – bis zu 30 Prozent gelten als überflüssig. Orthopäde
Markus Klingenberg erklärt die Hintergründe und gibt Tipps zur Vermeidung unnötiger Eingriffe. Die Zahl der jährlich
durchgeführten Operationen steigt seit vielen Jahren an - noch sind aber die Zahlen
vor Beginn der
Corona-Pandemie nicht wieder
erreicht.
Die Anzahl der
stationären und
ambulanten Eingriffe hat
in den letzten Jahren
insgesamt deutlich
zugenommen. Die Corona
Pandemie führte zu einem
deutlichen Einbruch bei
Krankenhausfällen.
Ab
2024 stiegen die
Fallzahlen wieder leicht
an, blieben jedoch
insgesamt unter dem
Niveau von 2019.Die Anzahl der stationären und ambulanten
Eingriffe hat in den letzten Jahren
insgesamt deutlich zugenommen. Die Corona
Pandemie führte zu einem deutlichen Einbruch
bei Krankenhausfällen. . Ab 2024 stiegen die
Fallzahlen wieder leicht an, blieben jedoch
insgesamt unter dem Niveau von 2019.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus, 7.2.2025
Lollis mit Drehmoment: Experten warnen vor Cannabis in
populären Süßigkeiten, die
auch von kleinen Kindern
konsumiert werden
Das Bundeskriminalamt und
Kinderärzte warnen
mit Nachdruck vor cannabishaltigen Keksen, Frucht- und Kaugummis. Schon geringe Mengen
dieser Lebensmittel wirkten berauschend und seien
besonders für kleine
Kinder gefährlich.
Die
Eltern ahnen meist
nichts von der verdeckten
Gefahr.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Tagesspiegel, 09.11.2024 Bezahlschranke
Nahrungsmittelallergien sind nicht leicht zu diagnostizieren - und noch schwerer wirksam zu behandeln. Das soll sich in
Zukunft mit Hilfe neuer Therapierichtlinien ändern
Die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) stellte in den im Fachblatt "Allergy"
veröffentlichten neuen Leitlinien bahnbrechende Richtlinien zum optimierten Umgang mit IgE-vermittelten
Nahrungsmittelallergien vor.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Allergy, 30.10.2024
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Info-Netzwerk Medizin 2000, Allergietherapie, 30.10.2024
Eckelhaft: Schwarzmarkt-Cannabis ist - laut einer wisseschaftlichen Studie - oft stark verunreinigt - auch mit
menschlichen Fäkalien
Das Cannabis im Straßenverkauf ist laut einer Studie des Berliner Cannabis-Unternehmens Sanity Group
nicht nur in Deutschland verschmutzt und gestreckt- unter anderem mit toxischen Pestiziden, menschlichen Fäkalien, Haarspray
oder Drogen wie Kokain, bzw. Chrystal Meth. Zu diesem schockierendem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der
Sanity Group, die damit wirbt, dass sich das Unternehmen für
die Anwendung qualitativ hochwertiger Cannabinoide einsetzt, die zu 100% aus nun legalem Anbau stammen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Berliner Zeitung, 24.10.2024Oktober 2024
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: werbende Presseinformation, Sanity Group 23. Oktober 2024
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA erteilte nun der ersten Grippe- Schutzimpfung die Zulassung.
Eine Schutzimpfung, die von Patienten, bzw.
Hilfspersonen, verabreicht werden darf.
Der in Form eines Nasensprays anzuwendende Influenza-Impfstoff FluMist (Influenza wird auch als "echte Grippe"
bzw. "saisonale Virusgrippe" bezeichnet)
und von der Herstellerfirma MedImmune LLC
angeboten - einem Tochterunternehmen von
Astra Zeneca -
ist seit dem Jahr 2007 für die Anwendung bei Patienten im Alter von 2-49 Jahren zugelassen.
Diese gut verträgliche und
hoch wirksame Grippeschutzimpfung mußte aber bisher von einem Medizin-Profi - beispielsweise einer Ärztin,
bzw. einem Arzt - verabreicht werden.
Nun wurde FluMist als erster Grippeimpfstoff gegen Influenzy A und B Für die Selbstanwendung, bzw. bei Kindern (2-17 Jahre) für
die Verabreichung durch eine andere Person (z.B. Eltern, Lehrer oder Erzieher:innen) zugelassen.
Damit wird die Verhütung der in einigen Fällen auch tödlich verlaufenden Virusinfektion Influenza deutlich erleichtert.
In den USA sterben pro Jahr
zwischen 4.900 und 51.000
Menschen an der viralen
Atemwegsinfektion.
Der Impstoff wird in Zukunft
per Post von einer von der
Herstellerfirma MedImmune LLC initiierten, neu zu gründenden online Apotheke an berechtigte
Personen verschickt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: FDA Newsmeldung 21.9.2024
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Astra Zeneca, Oktober 2023
Eine Kombi-Tablette, die drei niedrig dosierte blutdrucksenkende Medikamente enthält, vereinfacht die
praktische Durchführung der
medikamentösen Therapie eines
Bluthochdrucks - und hat
zusätzlich das Potential, die unzureichende Therapietreue vieler
Hochdruck-Patienten zu verbessern
Ein erhöhter Blutdruck (Hypertonie) liegt laut der geltenden Therapie-Leitlinie bei Messwerten von über 140/90 mm Hg
vor. Er verursacht oft keine Symptome und wird daher nur durch Zufalll entdeckt
und behandelt.
Viele uneinsichtige Hochdruck-Patienten halten sich
aus unterschiedlichen
Gründen nicht an die Anweisungen ihrer Ärzte.
Diese mangelhafte Therapietreue stellt ein großes Problem dar.
Eine im US-Fachblatt Journal of the American College of Cardiology
veröffentlichte Studie zeigte, dass
eine Kombi-Tablette, die drei niedrig dosierte
Blutdrucksenker
(Antihypertonika) enthält (in der Studie
waren es Telmisartan, Amlodipine, und Indapamide) die
praktische Durchführung der Therapie
erleichtert. Aufgrund des niedrigen
Nebenwirkungsrisikos hat das
Medikament das Potential die
oft mangelhafte Behandlungstreue der Patienten
zu fördern.
In der Studie
wurde nachgewiesen, dass
die untersuchte Kombi-Pille einen leicht bis mittelgradig erhöhten Blutdruck besser senkt, als die in der
Kontrollgruppe verabreichten Scheinmedikamente (Plazebo).
Wie das Deutsche Ärzteblatt schrieb, wird eine
derartige Kombi-Tablette in Deutschland
von dem
Pharmaunternehmen
Servier angeboten, die
sich zur Leitlinien gerechten Therapie
des Bluthochdrucks
eignet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, 30.8.2024
mehr lesen
in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,2019
mehr lesen (DocCheck)
(in deutscher Sprache)
Quelle: Fach-Information der Fa. Servier (DocCheck Passwortschutz)
Zeitenwende in der Welt der Organtransplantationen
Die erste weltweit durchgeführte Augentransplantation erwies sich ein Jahr nach der aufwändigen Operation als
vielversprechender Teil-Erfolg, der Hoffnungen weckt und die Phantasie der Ärzte anregt
Wie die britische BBC jetzt aufgrund einer veröffentlichten Studie berichtete, ist die vor einem Jahr
weltweit erste Augentransplantation gelungen. Der US-Veteranen Aaron James, 46, wurden im Jahr 2023 an der Klinik Langone Health, New York, USA,
Teile eines Spender-Gesichts transplantiert - inklusive des ganzen Auges. Dieser ungewöhnliche Eingriff wurde
nach einem Starkstrom-Unfall erforderlich, den Aaron James nur knapp überlebte.
Ein Jahr nach der Transplantation konnte er sein altes Leben, dank eines Kunstarmes und einer Teil-Gesichtstransplantaton - inklusive eines ganzen Spender-Auges -
zumindest teilweise wieder aufnehmen.
Das tansplantierte Auge wurde vom Immunsystem des Körpers des Unfallopfers, nicht wie befürchtet, abgestossen. Es hat
allerdings seine Sehfähigkeit noch nicht wiedererlangt - kann aber elektrische Impulse an die Netzhaut übermitteln.
Die an der Studie beteiligten Ärzte sind aufgrund des Verlaufs der Therapie positiv überrascht und optimistisch - und hoffen,
dass sich die Sehfähigkeit des transplantierten Auges im Lauf der Zeit - wieder einstellen wird.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: BBC News, September 2024
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:CBS Mornings, 2023
Besser als mit einer Kristallkugel in die Zukunft schauen:
Ein einfach und preisgünstig im Rountinelabor durchzuführender Bluttest kann bei Frauen das Risiko schwerer, lebensbedrohlicher Herzkrankheiten,
bzw. eines Herz-Kreislauftodes, über einen Zeitraum von 30 Jahren voraussagen.
Eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichte und von den US Regierungsbehörden
National Heart, Lung, and Blood Institute und dem National Cancer Institute,
National Institutes of Health, finanzierte Studie zeigt, dass die Untersuchung von drei Biomarkern - zwei
Blutfetten und eines Entzündungs-Markers ( LDL Cholesterin, Lipoprotein A und CRP ) voraussagen kann, wie sich das
individuelle Risiko für schwere Herzkrankheiten, bzw. eines Herz-Kreislauftodes, innerhalb der kommenden 30 Jahre
entwickeln wird.
An der Studie nahmen 27,939 ursprünglich gesunde Krankenschwestern teil, die über 30 Jahre lang beobachtet wurden.
Es zeigte sich, dass hohe Werte der 3 häufig im Routinelabor bestimmten Biomarker mit einem deutlich erhöhten
Herz-Kreislaufrisiko einher gingen.
Die Forscher vermuten trotz fehlender Daten, dass es sich bei Männern ähnlich verhält.
Es ist daher für Betroffene und deren Ärzte sinnvoll, diese 3 Biomaker im Auge zu behalten und chronische Entzündungen ebenso
wie hohe Blutfettwerte zeitnah aktiv zu behandeln.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: NEJM, 31.8.2024
Risikoanalyse : Zähne ziehen bei Patienten, die einen oral anzuwendenden Blutgerinnungshemmer (NOAKS) einnehmen. Medikamenteneinnahme sicherheitshalber unterbrechen -
Ja oder Nein?
Zahnärzte und Patienten sind verunsichert wenn es darum geht, kleinere chirurgische Eingriffe (z.B.Zahnextraction ) bei
Patienten vorzunehmen, die
aufgrund von Herz-Vorhofflimmern zur Verhütung von Schlaganfällen oral anzuwendende Gerinnungshemmer
aus der Gruppe der NOAKS
einnehmen.
Beide Forschergruppen kamen
zu dem von der Praxis
abweichenden Schluß, dass es
offenbar riskanter ist die NOKS, wie
derzeit üblich, 2-4 Tage vor
der geplanten OP abzusetzen,
als sie, wie gewohnt,
weiter zu nehmen - zumindest
gilt dies für Patienten ohne
bekannte erhöhte Blutungs-,
bzw. Thrombose-Risiken.
Sollte es einmal zu lokalen
Blutungen kommen, so können
diese meist durch lokal
anzuwendende Medikamente
gestoppt werden, die die
Blutgerinnung lokal
verbessern. In der S3
Therapieleitlinie wird für
Deutschland empfohlen, wie
die Oralchirurgen mit dem
Problem umgehen sollen. Für
den 31.8.2024 ist die
Publikation der Neufassung
der Richtlinie geplant.
Bisher wird empfohlen, dass
bei kleineren Eingriffen wie
Zahnextraktionen die
Therapie mit NOAKS nicht
unterbrochen werden sollte.
mehr lesen
(Studie
Hua in englischer Sprache)
mehr lesen
(Studie
Manfrediin englischer Sprache)
mehr lesen
(S3 Leitlinie in deutscher Sprache)
Quellen: Studie Hua. Frontiers in Pharmacology,28.10. 2018
Studie Manfredi. Journal of clinical medicine, 25.November 2021
AWMF online S3 Therapie-Leitlinie,
Reg. Nr. 083-018, 31.8.2020
Ungewollte Kinderlosigkeit kann in einigen Fällen mit einer Gebärmutter-Transplantation erfolgreich behandelt werden
Wenn eine ungewollte Kinderlosigkeit von der Gebärmutter verursacht wird, dann kann diese in einem hohen Anteil der Fälle
durch eine Gebärmutter-Transplantaion beseitigt werden. An einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie beteiligten sich
20 betroffene Frauen teil. Bei 14 davon konnte eine Gebärmutter erfolgreich transplantiert werden.
Jede dieser 14 Frauen brachte danach mindestens ein gesundes Kind zur Welt.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 15.8.2024
Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen: selbst stärkste Schmerzmittel können gefühlte Schmerzen verschlimmern
Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits
Schmerzen intensivieren.
Ein Forscherteam von der
Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären,
der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und
Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler
mit dem
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Barbara Ritzert ProScience Communications - die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH Deutsche Gesellschaft
für Schmerztherapie e.V, 19.3.2010
Gefährliche Folgen von Allergien können erstmalig mit einem Nasenspray behandelt werden
Weltweit nimmt in den industrialisierten Ländern die Zahl von Allergien schnell zu. Daher kommt es auch immer häufiger
zu anfallsartigen Folgen einer akuten Allergie - bis hin zu einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie.
Diese wurde bisher mit Adrenalin-Notfall-Pens behandelt - durch intramuskuläre Anwendung von Adrenalins also. Doch oft
kommt die Notarzt mit seiner lebensrettende Spritze zu spät.
Jetzt hat die US-Arzneimittel-Behörde FDA unter dem Handelnamen Neffi für die Notfallbehandlung erstmalig einen
Einmal-Nasenspray zugelassen, der im Notfall die lebensrettende Spritze ersetzen kann.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: BMJ, 12.8.2024
Mangelhafte Impfstoff-Sicherheit ?
Zur Routine-Impfung von Kindern vorgesehene Impstoffe sind in den USA vor der Zulassung nicht in plazebo-kontrollierten
Langzeit-Studien untersucht worden.
Die US-Organisation Informed Consent Action Network (ICAN) hat auf dem Klageweg durchgesetzt, dass die
Aufsichtsbehörde FDA Informationen zu den Zulassungsverfahren der bei Kindern von der
CDC empfohlenen Impfstoffe
zugänglich gemacht hat. Das ICAN hatte
bereits 2017 das The United States Department of Health and Human Services (HHS)
auf die ihrer Meinung nach mangelhafte Sicherheitssituation hingewiesen.
Die Auswertung der von einem Gericht zugänglich gemachten Daten hat
nun gezeigt, dass keiner der empfohlenen Impfstoffe im Zuge des
jeweiligen Zulassungsverfahrens mit Hilfe plazebo-kontrollierter
Langzeit-Studien überprüft wurde.
Ob in Deutschland
die Situation anders ist, müssen interessierte Eltern und Impf-Ärzte im Einzelfall
beim zuständigen Paul-Ehrlich-Institut erfragen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:ICAN, 2024
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:ICAN, 1. Anschreiben an HHS 2017
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Paul-Ehrlich-Institut, 2024
Die weit verbreitete Langzeiteinnahme von Multivitamin-Präparaten senkt bei gesunden Erwachsenen das Sterbe-Risiko nicht
Eine vom National Cancer Institut der USA finanzierte und im Fachblatt JAMA Network open veröffentlicht
Langzeitstudie, die die über mehr als 20 Jahre angefallenen Gesundheitsdaten von rund 400.000 Menschen auswertete zeigte, dass
die regelmäßige Einnahme von Multivitamin-Medikamenten bei Erwachsenen beiderlei Geschlechts das allgemeine Sterberisiko nicht
senkte. Das galt auch für die Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs.
mehr lesen
(NCI, in englischer Sprache)
mehr lesen
(JAMA Network open, in englischer Sprache)
Quelle:Presseinformation National Cancer Institut der USA,26.6.2024,
JAMA Network open
03.6.202
Nach massiver Kritik
Minister Karl Lauterbach
will seinen
umstrittenen Klinikatlas offenbar verbessern
Im Streit über den Klinikatlas kündigt Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine überarbeitete Version an.
Ärzte und Gesundheitspolitiker hatten davor die Abschaltung des Portals gefordert und auf zahlreiche Fehler hingewiesen.
Die schon bald erscheinende nächste Version soll für die Besucher der Website leichter verständlich sein.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 19.6.2024
Allergie-Prophylaxe:
Erdnuss-Allergie durch das essen von Erdnüsse verhindern
Eine neue, im Fachblatt NEJM Evidence publizierte und vom National Insitute of Health (NIH) der USA
angeregte und finanzierte Studie zeigt, dass durch die frühe Einführung von Erdnüssen in die Ernährung kleiner Kinder
in 71% der Fälle der spätere Ausbruch einer klinisch relevanten Erdnuss-Allergie verhindert werden kann.
Erdnuss-Allergien sind eine häufige Ursache tödlich verlaufender anaphylaktischer Schockzustände.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Newsletter/Presseinformation NIH,28.5.2024, NEJM Evidence, 28.5.2024
Bluthochdruck-Therapie:
kann im hohen Alter
weniger auch einmal mehr sein?
Eine im angesehenen Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie mit nahezu 30.000 hochbetagten Studienteilnehmern zeigte, dass bei
diesen Altersheiminsassen um so mehr lebensbedrohliche Stürze und Knochenbrüche beobachtet wurden, je intensiver eine neu
begonnene Therapie eines
erhöhten
Blutdrucks (Hypertonie) durchgeführt wurde.
Es deutet sich an, dass es im 8. Lebensjahrzehnt möglicherweise sinnvoll ist, einen mittelgradig erhöhten Blutdruck
eher nicht intensiv medikamentös zu behandeln. Zwar steigt dann vielleicht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall an, doch
das Risiko für akut lebensbedrohliche Stürze und Knochenbrüche wird dafür wahrscheinlich gesenkt. Hier ist der mündige Patient
gefragt, der sich für eine die Lebensqualität beeinflussende Therapievariante entscheiden muß. Weder er, noch der behandelnde
Arzt, kann die zukünftige Entwicklung auf individueller Ebene zuverlässig abschätzen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 24.4.2024
Barbarische Tierversuche an der Abteilung für Kinderchirurgie der Universität Hamburg
Mäuse in kochendes Wasser
getaucht - später starben die Tiere qualvoll
In einem extrem leidvollen Tierversuch wurde an der Klinik für Kinderchirurgie des UKE, Hamburg, Mäusen
4 – 10 Sekunden lang der gesamte Rücken verbrüht. Ergebnis: Je länger die Verbrühung dauerte, desto eher starben die Tiere
- was niemanden überrascht haben dürfte.
Der bundesweit agierende Verein Ärzte gegen Tierversuche deckt damit wieder extrem grausame und empörende Tierversuche
auf, die in Deutschland leider noch gang und gäbe sind. Damit will der Verein der durch Tierexperimentatoren und Medien
regelmäßig verbreiteten Verharmlosung von Tierversuchen entgegenwirken. Kritiker fragen sich ob solche empathielosen Menschen
für den Beruf des Arztes geeignet sind?
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzte gegen Tierversuche, Pressemitteilung, Dr. Corina Gericke Veröffentlicht: 10. April 2024
Covid-19: eine europäische Studie legt den Verdacht nahe, dass die in den meisten Fällen auf der Intensivstation durchgeführte Zufuhr von
zusätzlichem Sauerstoffe möglicherweise auch übertrieben werden kann.
In der im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie (HOT-COVID Randomized Clinical Trial.) zeigte sich, dass sich bei
Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt wurden und unter einer niedrigen Sauerstoffsättigung des Blutes litten -
eine niedrigere angestrebten Sauerstoffsättigung von 60 mmHg vs. 90 mmHg positiv auf den Heilungsverlauf auswirkte. Die Zahl der Tage
ohne mechanische Beatmung war erhöht (80.0 vs. 72.0 Tage) und und das Sterberisiko um rund 10% erniedrigt (30.2% vs.
34.7%). Daraus folgern Intensivmediziner, dass sich eine weniger aggressive Beatmung offenbar auch positiv auswirken kann.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 19.3.2024
AI in der Medizin, Fluch oder Segen, Hilfe oder Risiko?
Und was sind überhaupt ChatGPT, GenAI und LLMs?
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Bayerisches Ärzteblatt 4/2023
Fraunhofer-Institut:
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern rasant das Gesundheitswesen. In Kliniken, Krankenhäusern und Arztpraxen sind die
elektronische Patientenakte (ePA), Datenmanagementsysteme, KI-gestützte Auswertungen, Vorhersagen und Ressourcenplanung, Roboterassistenten im OP,
intelligente Assistenten und viele weitere Technologien auf dem Vormarsch. Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsfachkräfte, Patientinnen und Patienten werden
zunehmend durch kognitive Systeme unterstützt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärzte
Noch nie gab es hierzulande so viele Ärzte und Ärztinnen ohne deutschen Pass wie vergangenes Jahr. Das verbessert die medizinische Versorgung der
Bevölkerung. Doch mangelnde Deutschkenntnisse sorgen auch für Probleme.
Die Zahl der ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im vergangenen Jahr auf ein
neues Rekordniveau gestiegen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Ärztestatistik der Bundesärztekammer berichten, arbeiteten
in Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt 63.763 Mediziner ohne deutschen Pass.
Die meisten Medizinerinnen und Mediziner ohne deutschen Pass kommen aus EU-Ländern oder anderen europäischen Staaten sowie aus Ländern des Nahen Ostens.
Häufigste Herkunftsländer dem Bericht zufolge sind Syrien mit 6120 und Rumänien mit 4668 Personen. Es folgen Österreich, Griechenland, Russland und die
Türkei.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:DW Deutsch, 3.3.2024
Antikörper als Schutzschild:
Das Leben von Kindern mit gefährlichen Lebensmittel-Allergien wird in Zukunft sicherer werden
Auf dem diesjährigen Kongress der American Academy of Allergy, Asthma & Immunology in Washington, D.C. wurden die
Ergebnisse der OUtMATCH-Studie vorgestellt, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.
Sie zeigten, dass die vorbeugende Therapie mit dem Antikörper Omalizumab bewirkt, dass Allergiker aller Altersgruppen, bei einem unbeabsichtigten
Kontakt mit Allergien auslösenden Lebensmitteln wie Nüssen, Eiern, Milch und bestimmten allergenen Getreidesorten deutlich seltener mit allergischen Symptomen
bis hin zu einer Anaphylaxie rechnen müssen, als die Allergiker der Kontrollgruppe.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Antikörper Omalizumab auch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen. Die neue vorbeugende
Therapie kann in Zukunft die Eltern von Kindern mit Lebensmittelallergien beruhigen, da diese ihre Kinder ja nicht immer unter einer lückenlosen
Kontrolle haben können.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Newsletter National Instituts of Health der USA, 26.2.2024
Bundesrat
Vermittlungsausschuss macht Weg frei für Transparenzgesetz bei Kliniken
Im Bundesrat stoppten die Länder den ersten Teil der umstrittenen Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der Vermittlungsausschuss
hat nun eine Einigung gefunden. In Zukunft können sich Patienten und Ärzte
im Internet anhand zahlreicher standardisierter Daten über die Kompetenzgebiete
deutscher Krankenhäuser informieren.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 22.2.2024
"Follow the Science!" - diese naive "staatstragende" Aufforderung verliert zunehmend an Berechtigung
Von den in den Jahren 2016-2019 in den unter Wissenschaftlern als besonders vertrauenswürdig geltenden skandinavischen Ländern und Island durchgeführten
klinischen Medizin-Studien wurden die Ergebnisse jeder 4. Studie (22%) nicht publiziert.
Das ist mittlerweile in vielen Ländern das "normale" Vorgehen, wenn die Studienergebnisse den oft kommerziell motivierten Geldgebern der Studien nicht
ins Geschäftskonzept passen.
Und wenn dies schon in den skandinavischen Ländern so ist, dann muß man für die anderen europäischen Länder, die viel anfälliger für
Korruption und Wissenschaftsbetrug sind, mit weitaus schlimmeren Verhältnissen rechnen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 9.2.2024
Tarifstreit
Uniklinik-Ärzte wollen in Warnstreik treten
Der Marburger Bund fordert 12,5 Prozent mehr Gehalt und höhere Zuschläge für die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken – die Verhandlungen mit den
Ländern blieben bisher ohne Ergebnis. Am 30. Januar soll gestreikt werden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 18.01.2024, 04.28 Uhr
Vollbracht:
Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist nun geltendes Recht
Nach langem Ringen beschloß der Bundestag zwei Gesetze, um das Gesundheitssystem zu digitalisieren. Wem kommt das zugute - fragt der Spiegel.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,14.12.2023
Sauerstoffsättigung bei Covid-19:
Gut gemeint kann tödliche Folgen haben
Bei der Therapie schwerer Covid-19-Erkrankungen werden auf der Intensivstation- auch bei Kindern
- Sauerstoffkonzentrationen im Blut von mehr als 94%
angestrebt. Jetzt hat eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie gezeigt, dass jene künstlich beatmeten Kinder ein niedrigeres
Sterberisiko hatten, bei denen die Ärzte eine niedrigere Sauerstoffsättigung von nur 88-92%
akzeptiert hatten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 12.12.2023
Positive Zwischenergebnisse: Pfizer und BioTech arbeiten an einem mRNA-Kombi-Impfstoff, der vor Influenza
(saisonale Virusgrippe)und neuen Varianten von Covid-19-Erregern
schützen soll
In einer gemeinsamen Presseerklärung berichten Pfizer und BioTech, dass der neue mRNA-Impfstoff in einer Phase 2-Studie die körpereigene Produktion von
Antikörpern stark anregt, die sich sowohl gegen Influenza A und Influenza B richten, als auch gegen neuere SARS-CoV-2-Varianten.
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(in englischer Sprache)
Quelle: werbende Presseerklärung Pfizer und BioTech, 26.10.2023
Entbürokratisierung
Telefonische Krankschreibung
sind ab heute wieder möglich
Angesichts voller Wartezimmer und überlasteter Hausärzte wuchs
der Druck auf die Politik, die telefonische Krankschreibung wieder zu ermöglichen.
Eine entsprechende Regelung gilt ab
sofort und ist zeitlich nicht
begrenzt.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 7.12.2023
Großstudie enttäuscht: die üblichen Krebs-Screeninguntersuchungen bei Gesunden erhöhen -mit Ausnahme der Sigmoidoskopie - die Überlebenszeit der
Untersuchten nicht signifikant
Ein Forscherteam veröffentlichte nun im Fachblatt JAMA Internal Medicine eine groß angelegte Metastudie, die der Frage nachging, ob die wichtigsten
üblichen Krebs-Screeninguntersuchungen tatsächlich - wie erhofft- in der Lage sind durch eine signifikante Verlängerung der Lebenszeit Leben zu
retten
Ausgewertet wurden die Daten für Darmkrebs (Kolonoskopie, Sigmoidoskopie,Stuhl auf Blut), CT-Untersuchungen auf Lungenkrebs, Mammografie (Brustkrebs) und
PSA-Test (Prostatakrebs).
Analysiert wurden die über mindestens 10 -15 Jahre registrierten Daten von 2.111.958 Individuen. Dabei zeigte sich, dass im Vergleich zu nicht
gescreenten Menschen nur bei der Sigmoidoskopie eine signifikante Verlängerung der Lebenszeit von 110 Tagen registriert werden konnte.
Es darf also weiter bezweifelt werden, dass sich der mit Screening-Untersuchungen verbundene große Finanz- und Personal-Aufwand tatsächlich lohnt oder
ob das viele Geld nicht an anderer Stelle des Gesundheitswesens sinnvoller investiert werden könnte.
Die Studie untersuchte nicht die negativen Folgen der Screening-Untersuchungen in Form von Überdiagnostik und den sich daraus ergebenden überflüssigen,
zum Teil lebensbedrohlichen, Therapien.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 28.8.2023
War das Tragen von Schutzmasken in den Schulen doch sinnvoll?
Mehr und mehr setzt sich in der Rückschau die Meinung durch, dass Nasen-Mund-Schutzmasken nicht in der Lage waren, das Risiko an Covid-19
zu erkranken nicht senken konnte.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier
schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu
vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS, 18.5.2023
Körperliche Aktivitäten und Herzschutz:
Auch wenig ist besser als nichts .....
Eine Forschergruppe der Harvard Universität veröffentlichte im Fachblatt Journal of the American College of Cardiology eine Studie, deren
Ergebnisse zeigen, dass schon geringe körperliche Betätigungen - wie beispielsweise eine tägliche Schrittzahl von 2,517 resp. 2,735 Schritten in der Lage war,
das allgemeine Sterberisiko, bzw. das Herz-Kreislaufrisiko zu senken.
In dieser Meta-Untersuchung wurden die in 12 Studien gesammelten Daten von 111,309 Individuen ausgewertet. Der optimale Nutzeffekt wurde bei 8,800, bzw. 7,200
Schritten pro Tag erreicht.
In einer früheren Studie konnte gezeigt werden, dass sehr langsames laufen über
5-10 Minuten in der Lage ist, das allgemeine und das Herz-Kreislauf-Sterberisiko zu deutlich abzusenken. Zeitmangel ist also keine gültige
Ausrede für körperliche Inaktivität.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, 10.10.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, August 2014
Forschungserfolg?
Nur 3 von 21 Affen überleben bis zu zwei Jahre mit transplantierten Schweinenieren
Weltweit braucht es mehr Spenderorgane, als es Spender gibt. Die Transplantation von Tierorganen auf den Menschen gilt als vielversprechende Lösung –
jetzt brachte ein Experiment einen als wichtig bezeichneten Erfolg. Doch steht das verursachte Tierleid in einem vertretbaren Verhältnis zu 30
Jahren Erfolglosigkeit?
Tierschützer wie die Mitglieder der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" sind der Meinung, dass insbesondere Tierversuche, bei denen
die überwältigende Mehrzahl der missbrauchten Tiere unter Qualen stirbt, sofort eingestellt werden sollten. In der aktuellen Studie starb einer der
"überlebenden " Affen unmittelbar nach Ende der Studie
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 11.10.2023, Ärzte gegen Tierversuche, Oktober 2023
Libidoverlust: "Wie ich durch Antidepressiva meine Lust verlor"
Lange Beziehung,kleine Kinder, Stress:Für ihre schwindende Libido und fehlende Orgasmen fand
die SZ-Autorin viele Erklärungen. Bis sie feststellte, dass
ihre Medikamente schuld sind. Gibt es einen Ausweg?
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, Magazin, Anonym, 10.10.2023
Die ersten vier Wochen nach Beginn einer blutdrucksenkenden medikamentösen Therapie sind bei Menschen
über 65 mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko behaftet.
Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko für hohen Blutdruck (Hypertonie)- was wiederum das Risiko für lebensbedrohliche Herzinfarkte, Schlaganfälle und Lungenembolien
deutlich erhöht. Doch nun hat eine in England durchgeführte Studie gezeigt, dass auch die Blutdrucksenkung, zumindest in den ersten vier Wochen nach Beginn der
den erhöhten Blutdruck senkenden Therapie, ihre Tücken hat.
Für eine im Fachblatt Age and Aging veröffentlichte Studiewurden 42.483 Patientinnen und Patienten ausgewählt, die älter als 65 waren.
Es zeigte sich, dass jene Kranken ein mehr als doppelt so hohes Risiko hatten eine akute Nierenschädigung zu erleiden bei denen eine neue Bluthochdruck-Therapie
begonnen wurde. Das Risiko für Stürze war bei diesen Patiwenten um etwa 50% erhöht und das Risiko für Knochenbrüche immerhin noch um 30%.
Vermutlich sind diese Nebenwirkungen der Therapie auf eine medikamentenbedingte inderdurchblutung der Nieren und des Gehirns zurück zu führen.
Die Studienergbnisse werfen bei Skeptikern die Frage auf, ob es nicht bei bereits vorgeschädgten älteren Patienten sinnvoll sein könnte, einen nur geringgradig
erhöhten Blutdruck nicht medikamentös zu senken? Andernfalls riskiert man, dass die Nebenwirkungen der Therapie schlimmer sind als die Risiken eines leicht- bis
mittelgradig erhöhten Blutdrucks.
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(in englischer Sprache)
Quelle: Age and Aging, 16.9.2023
War das Tragen von
Mund-Nasen-Schutzmasken in den Schulen doch sinnvoll?
Mehr und mehr setzt sich in der Rückschau die Meinung durch, dass Nasen-Mund-Schutzmasken nicht in der Lage waren, das Risiko an Covid-19
zu erkranken nicht senken konnte.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier
schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu
vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS, 18.5.2023
Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MD):
Behandlungsfehlerbegutachtung 2022 - Immer wieder die gleichen Fehler
13.059 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern hat der Medizinische Dienst im Jahr 2022 erstellt. In jedem 4. Fall wurden ein
Fehler und ein Schaden festgestellt; in jedem 5. Fall war der Fehler Ursache für den erlittenen Schaden.
Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst heute in Berlin vorgestellt hat.
Beispielsweise wurden in Niedersachsen in 2022 1.230 Fälle durch den Medizinischen Dienst Niedersachsen untersucht.
Experten gehen davon aus, dass etwa 1 Prozent der Krankenhausfälle von Behandlungsfehlern betroffen ist.
Nur etwa 3 Prozent aller unerwünschten Ereignisse werden nachverfolgt.
Der MD macht auf seiner Website darauf aufmerkam, dass die veröffentlichten Zahlen nichts über die Häufigkeit von Behandlungsfehlern aussagen - lediglich über
die Reaktion von Patientinnen und Patienten auf Behandlungsergebnisse, die nicht ihren Erwartungen entsprechen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:MD Bund, 17.8.2023
Zwei umfassende Analysen wissenschaftlicher Daten legen die Vermutung nahe, dass Mund-Nasen-Schutzmasken nicht, wie erhofft, geeignet sind, um
die Ausbreitung viral bedingten Atemwegsinfektionen zu behindern.
Vielmehr besteht die paradoxe Möglichkeit, dass sie die Verbreitung der Viren sogar fördern.
Professor Ines Kappstein veröffentlichte in der Zeitschrift Krankenhaushygiene
des renommierten Thieme Fachverlages eine umfangreiche und kritische Analyse der über Jahrzehnte angefallenen wissenschaftlichen Daten zur Wirksasmkeit
in der Öffentlichkeit getragener Mund-Nasen-Schutzmasken.
Die renommierte Expertin für Krankenhaushygiene kam zu dem eindeutigen Fazit, dass keinerlei wissenschaftlichen Daten existieren, die
beweisen, dass die in der Öffentlichkeit getragenen Mund-Nasen-Schutzmasken die Ausbreitung einer über die Luft und kontaminierte Oberflächen
verbreiteten viralen Atemwegsinfektion behindern können.
Eher trifft das Gegenteil zu, da der richtige Umgang mit den Schutzmasken nicht einmal ansatzweise sichergestellt werden
kann, und die zwingend dazugehörende Hände-Hygiene im realen Alltag ebenfalls nicht zu gewährleisten ist, erweist sich das Tragen von Schutzmasken
jeglicher Ausführung möglicherweise eher kontraproduktiv aus.
Die Masken werden so potentiell zu einer von Gesundheitpolitikern, vielen Ärzten und den Medien ignorierten Infektionsquelle und zu einer Belastung der
Gesundheit von Risikopatienten.
Der indirekte Kontakt mit den Corona-Viren über kontaminierte Oberflächen - auch über die kontaminierten Aussenseiten der Schutzmasken selbst - wird
durch das Tragen von Schutzmasken nicht vermindert, sondern kommt im Gegenteil potenziell häufiger zustande.
Zu weitgehend ähnlichen Ergebnissen kamen drei Jahre später die Forscher
Dr. Jonathan D Beauchamp vom Fraunhofer Institute, Freising, und Dr. Chris A Mayhew vom Institut für Atemforschung, der
Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck. Auch sie fanden keine Beweise dafür, dass die Mund-Nasen-Schutzmasken von Nutzen sind.
In ihrer im Fachblatt Journal of Breath Research veröffentlichten Daten-Analyse, raten die Wissenschaftler daher auch dazu, bei
zukünftigen Epidemien auf den Zwang zum tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken zu verzichten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Thieme Verlag, Krankenhaushygiene 18.8. 2020
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(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Breath Research, 7.8.2023
SENSATION: Die SELECT-Studie zeigte, dass der viel beachtete Abnehm-Wirkstoff Semiglutide herzkranke Übergewichtige auch vor tödlichen und
nicht-tödlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen schützt
Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der zufallsgesteuert durchgeführten SELECT-Doppel-Blind-Studie, an der 17.604 Patienten
mit Übergewicht und einer bestätigten Herz-Kreislauferkrankung teilgenommen haben, zeigen, dass Semiglutide (Wegovy®), einmal in der Woche in
Form einer subkutanen Injektion verabreicht -
im Vergleich zur Kontrollgruppe das Risiko für tödliche Herz-Kreislauferkrankungen um 20 % senkt.
Ebenso das Risiko für nicht-tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Die Studienteilnehmer waren alle bereits herzkrank - hatten aber keine
Zuckerkrankheit.
Herzspezialisten kommentierten diese Studienergebnisse geradezu enthusiastisch und meinten, dass diese die Herzinfarkt-Prophylaxe
revolutionieren werden - falls sie von unabhängigen Experten bestätigt werden.
Die endgültigen Studienergebnisse werden
voraussichtlich noch in 2023 auf einem großen Medizin-Kongress präsentiert.
Bisher war kein anderer Wirkstoff
bei der Herzinfarkt-Prophylaxe auch nur annähernd so erfolgreich
wie Semiglutide. Die Firma Novo Nordisk
erwartet, die entsprechende Zulassung von Semiglutide in den
USA und in Europa noch in diesem Jahr.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 10.8.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:werbende Presseinformation Novo Nordisk,8.8.2023
»Sie wissen, dass Kinder die Intelligenz über die Muttermilch aufnehmen?«
Brauchen Babys die Brust? Die WHO empfiehlt in den ersten sechs Monaten
das ausschließliche Stillen. Doch viele Frauen haben negative Erfahrungen gemacht.
SPIEGEL-Leserinnen und -Leser berichten. Experten vermuten, dass
Kinder, die nicht gestillt wurden, im
ihrem späteren Leben ein hohes Risiko haben, kriminell zu werden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 8.8.2023,
Bezahlschranke
Ergebnisse einer Krebs-Studie sind „vielversprechend“
Neue Anti-Krebs-Pille zerstört 70 verschiedene Tumore
Krebserkrankungen zählen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Doch die Behandlungsmöglichkeiten verbessern sich für viele Tumore. Jetzt
machen neue vorklinische Studienergebnisse zu einer Anti-Krebs-Pille Hoffnung: Sie soll zumindest im Labor gegen 70 Krebsarten wirken.
Ein Wirkstoff, der 70 Tumorarten zerstören kann? Das wünschen sich alle Menschen im Kampf gegen Krebs, der immer noch zu den Haupttodesursachen weltweit gehört.
Nun hat ein Krebsforschungszentrum in den USA, die Klinik City of Hope, eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse vielversprechend klingen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus,2.8.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:City of Hope, 1.8.2023
Von der Öffentlichkeit wenig beachtet: WHO-Behörde stufte rotes Fleisch und Wurst schon 2015 als krebserregend ein. Ein Verzicht auf rotes Fleisch
könnte bis zum Jahr 2050 rund 205.000 Erkrankungen an Darmkrebs verhindern
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stuft den Verzehr von
rotem Fleisch als „wahrscheinlich karzinogen für den Menschen“ (Gruppe 2A) ein. Fleischwaren werden sogar als
definitives Gruppe 1-Karzinogen (qualitativ, aber nicht quantitativ) in die gleiche Kategorie wie Tabakrauchen eingestuft.
Die Forscher begründen die Einstufung mit einer Analyse von mehr als 800 Studien.
Diese haben vor allem einen Zusammenhang mit Kolorektal-,
Pankreas- und Prostatakarzinomen aufgezeigt.
Diese Ergebnisse wurden in einer Studie der Deutschen Krebshilfe und der
Marga und Walter Boll Stiftung auf die Jahre 2020 bis 2050
hochgerechnet. Durch den Verzicht auf industriell bearbeitetes Fleisch könnten 63.000 und durch den Verzicht auf den Konsum von rotem Fleisch
sogar 205.000 Neu-Erkrankungen an Kolorektalem Krebs verhindert werden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzteblatt, 26.10.2015
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(in englischer Sprache)
Quelle:MDPI Basel, Nutients, 17.2.2023
Experimenteller Wirkstoff Onanemab kann das Fortschreiten einer Alzheimer-Erkrankung verlangsamen - in einem frühen Krankheitsstadium
Das Wissenschaftsmagazin Nature meldet deutlichen Therapieerfolg - nach der Anwendung des Monoclonalen Antikörpers Onanemab,
der im Gehirn die Ansammlung des die Neuronen schädigenden Amyloids stoppt.
Allerdings nur dann, wenn die Diagnose Alzheimer sehr früh gestellt
wird.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature briefing translational research, 27.7.2023
Medizinforschung im Zwielicht: viele in den Medien kommentierte Studien existieren überhaupt nicht, bzw. die veröffentlichten Ergebnisse sind
verfälscht.
Professor John Ioannidis, weltberühmter Epidemiologe an der Stanford Universität, einer der 10 meistzitierten Medizin-Forscher der Welt, hat es schon vor
Jahren so auf den Punkt gebracht indem er schrieb, dass die meisten Medizin-Studien falsch sind. Und die wenigen guten Studien haben oft keinerlei praktischen
Nutzen für die Patienen.
Ähnlich äußerte sich Richard Smith, der frühere Chefredakteur des renommierten Fachblatts British Medical Journal. Smith unterstützt die
Ansicht, dass mindestens 20% aller Studien falsche Ergebnisse veröffentlichen. Viele dieser Studien wurden sogar nie durchgeführt und sind daher als
eindeutig als Wissenschaftsbetrug einzuordnen.
Nur wenige dieser Pseudo-Untersuchungen wurden jemals zurückgezogen. Dies vermittelt den falschen Eindruck, dass es sich
nur um ein kleines Problem handelt. Smith stellte daher die provokative Frage in den Raum, ob es nicht an der Zeit sei, bei neuen Studien grundsätzlich erst einmal davon auszugehen, dass es sich um
nicht vertrauenswürdige Studien handelt - solange das Gegenteil nicht bewiesen werden konnte.
Insbesondere den inflationär produzierten Metastudien sollte erst einmal grundsätzlich nicht naiv
vertraut werden, da in diese oft qualitativ minderwertige, bzw. nicht existierende Kleinststudien eingeflossen sind, die es in der analysierten Form nie gab.
Daher ist die Forderung "Folge der Wissenschaft" (Follow the science) naiver, ignoranter Unsinn.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine,30.8.2005
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(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 5.7.2023
Alkoholabhängige Ärzte
»Operieren Sie schneller, dann sind Sie schneller beim Bier«
Ausgerechnet unter Medizinern sind überdurchschnittlich viele Menschen suchtkrank. Das hat mit der Arbeitsbelastung zu tun – aber auch mit dem
verqueren Selbstbild
vieler Ärzte. Warum ist der Ausstieg für sie so schwer?
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 30.6.2023
Australien ist das erste Land, das zugelassenen Psychiatern die Verordnung von Magic mushrooms und Ecstasie erlaubt
In Australien können sich Psychiater nun lizensieren lassen, die die bisher illegalen Drogen Psilocybin (Magic Mushrooms)und
MDNA (Ecstasie) an für diese experimentelle Therapie geeignete Patienten abgeben wollen.
In Frage kommen Diagnosen wie Depressionen und
PTSD (post-traumatic stress disorder. Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Entscheidung der Behörden und die Therapie selbst sind auch unter
Experten sehr umstritten. Zuverlässige Studien fehlen noch - sollen nun aber durchgeführt werden.
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(in englischer Sprache-
die Redaktion empfiehlt eine
Google-Übersetzung in die deutsche
Sprache)
Quelle: Nature , 30.6.2023
Uno-Chef António Guterres warnt vor Gefahren von KI und schlägt die Gründung einer Regulierungsbehörde vor
Uno-Generalsekretär António Guterressieht die Zukunft der Künstlichen Intelligenz kritisch. Er vergleicht die Gefahren die von
der KI ausgehen mit jenen eines Atomkrieges. Er schlägt vor, eine von den Uno-Staaten gemeinsam geführte Regulierungsbehörde einzusetzen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 12.6.2023
KI - künstliche Intelligenz - unterstützt immer öfter Röntgenärzte bei der Diagnostik
In immer mehr wissenschsaftlichen Studien wird untersucht, wie zuverlässig auf künstlicher Intelligenz basierende Software
bei den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren zu richtigen Diagnosen
kommt.
KI scneidet in einigen Studien bei der diagnostischen Beurteilung von mit den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren wie Röntgen,
Computer Tomografie, Magnet-Resonanz-Tomografie und Ultraschall gewonnenen Bildern sehr gut ab.
Sie kommt schneller, billiger und in einigen Fällen
auch qualitativ besser als die Radiologen selbst zu
den richtigen Diagnosen.
Daher verbreitet sich in Fachkreisen
die bange Frage: Macht der Kollege Computer
schon in naher Zukunft Röntgenärzte überflüssig?
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,
25.5.2023
Morbus Parkinson: mit dem industriellen Lösungsmittel Trichloraethylen verunreinigtes Trinkwasser kann bei
Langzeit-Einnahme wahrscheinlich eine Parkinson Erkrankung auslösen.
Jetzt konnte in einer großen Studie nachgewiesen werden, dass das in der Industrie
viel verwendete Lösungsmittel Trichloraethylene (TCE) - bei
Langzeit-Aufnahme mit dem Trinkwasser - das bisher unheilbare Nervenleiden Parkinson auslösen kann.
TCE ist in vielen Industriestaaten die häufigste Verunreigung des
zu Trinkwasser aufgereiteten Grundwassers.
mehr hören
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 15.5.2023
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2023
Wieder eine Hoffnung weniger
Corona-Pandemie: eine Therapie mit dem Hormon Melatonin senkt das Covid-19-Sterberisiko nicht.
Dem körpereigenen Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers steuert, werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Daher wurde der Wirkstoff in einigen kontrollierten klinischen Studien bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen eingesetzt. In einer im Fachblatt
Frontiers in Medicine veröffentlichten Studie fanden die Autoren jetzt heraus, dass in den in die Meta-Analyse eingeflossenen Studien nicht nachgewiesen
werden konnte, dass die Covid-19-Sterblichkeit durch die Gabe des Hormons Melatonin nicht gesenkt werden konnte.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Frontiers in medicine,Lausanne, 25.4.2023
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Antidepressiva bei chronischen Schmerzen: Wirksamkeit enttäuscht
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat ein chronisches Schmerzsyndrom (CS), welches nicht tumorbedingt ist.
Nach ICD-11 liegt ein CS vor, wenn die Schmerzen ≥ 3 Monate anhalten . Ein CS kann zu einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität führen. Am häufigsten sind in Europa und den USA chronische Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von orofazialen, genitalen und abdominellen
Schmerzen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Der Arzneimittelbrief, Nur für Abonenten/Bezahlschranke, 5/2023
Hirnforschung
Wie ein Mediziner in Hamburg Gene entschlüsselt, die vor Alzheimer schützen
Seine Arbeit weckt Hoffnung auf neue Medikamente gegen Alzheimer: Neuropathologe Diego Sepulveda-Falla hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht.
Dabei spielte eine kolumbianische Großfamilie eine entscheidende Rolle.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online
(Bezahlschranke), 15.5.2023
Epikutane Immuntherapie.
Endlich gibt es für Kinder unter 4 Jahren eine Methode, um das Risiko gefährlicher Symptome einer angeborenen Erdnuss-Allergien
zu senken.
Bisher gibt es bei Klndern mit angeborener Erdnuss-Allergie kein für Kinder im Alter von 1-3 Jahren zugelassenes Medikament, mit dem sich die oft mit l
ebensbedrohlichen Symptomen einhergehende, überschiessende Immunantwort auf die Zufuhr von Erdnüssen mit der Nahrung vermindern läßt.
Jetzt wurden im Fachblatt New England Journal of Medicine die Ergebnisse einer Phase III Zulassungsstudie für ein zu testendes Erdnuss-Hautpflaster
veröffentlicht.
362 Kinder mit angeborener Erdnuss-Allergie wurden für die zufallsgesteuert, doppelblind und mit Plazebo kontrollierte Multizenter-Studie rekrutiert. Die Kinder
erhielten ein Jahr lang entweder pro Tag einen Erdnuss-Extrakt haltiges Haut-Pflaster oder ein Plazebo. Nach einem Jahr zeigte sich, dass sich Immunlage bei
den doppelt so vielen Kinder mit Erdnuss-Gruppe gebessert hatte als in der Plazebo-Gruppe. Nebenwirkungen jeder Art wurden in 100% der Fälle mit Erdnuss-tTherapie registriert und in 99,2% der mit
Plazebo therapierten Kinder.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 11.5.2023
Das übliche Management des erhöhten Blutdrucks führt oft zu falschen Diagnosen und daraus folgend zu verhängnisvollen
ärztlichen Fehlentscheidungen
Schon lange ist bekannt, dass Blutdruckmessungen, die in der Arztpraxis durchgeführt werden, störanfällig und wenig aussagekräftig sind.
Herz-Kreislauf-Experten sprechen warnend von "Weißkittel-Hypertonie".
Die in Arztpraxen dokumentierten Messergebnisse sollten daher auf keinen
Fall die wichtigste und nicht hinterfragte Grundlage für weitere schwerwiegende medizinische Entscheidungen sein.
Kardiologen empfehlen Menschen, bei denen ein hoher Blutdruck (Hypertonie) vermutet wird, ihren Blutdruck möglichst oft selbst im häuslichen Umfeld zu
messen und über einen längeren Zeitraum zu protokollieren.
Erst aus dem so erhaltenen Blutdruck-Profil ergibt sich dann eine zuverlässige Diagnose und eine erfolgsversprechende, auf das Individuum abgestimmte,
medikamentöse Therapie.
Anhand dieses so gewonnenen Langzeit-Blutdruck-Profils läßt sich auch die Wirkung einer medikamentösen Therapie zuverlässig beurteilen. Überdosierungen und
nicht unbedingt notwendige riskante invasive diagnostische Verfahren lassen sich oft vermeinden.
Jetzt wurde im Fachblatt Circulation eine Studie veröffentlicht, in der der Hauptautor der Untersuchung, Professor Harlan M.Krumholz von der Yale Universität,USA, aufgrund
der Auswertung von mehr als 500.000 Patienten-Datensätzen zu dem Fazit kam, dass es sinnvoll ist, das bisher übliche Management der Hypertonie
grundlegend und selbstkritisch zu überdenken und die Diagnose - mehr als bisher im Routine-Alltagsbetrieb üblich - aufgrund der Blutdruck-Selbstmessungen der
Patienten zu stellen.
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(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 26.4.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 8.5.2023
Verwirrendes Hin und Her: die Altersgrenze für den Beginn eines Brustkrebs Screenings mit Mammografie wurde in den USA von der U.S. Preventive Services
Task Force jetzt von 50 Jahren wieder auf 40 Jahre gesenkt - wie es bis zum Jahr 2009 schon einmal die Norm-Empfehlung war.
Bis zum Jahr 2009 hat die US-Expertengruppe U.S. Preventive Services Task Force die Empfehlung ausgesprochen, dass sich Frauen ab dem
40. Lebensjahr alle zwei Jahre einem Brustkrebs-Screening mit Mammografie unterziehen sollten. Doch dann änderte die U.S. Preventive Services Task Force
aufgrund der statistischen Entwicklung ihre Meinung und erhöhte die Altersgrenze auf 50 Jahre.
Doch schon bald tauchten erste Zweifel auf, ob das eine gute Entscheidung gewesen war. Die Statistiken zeigten nämlich eine bedenkliche Zunahme von Brustkrebserkrankungen in der Altersgruppe
zwischen 40 und 50 Jahren. Insbesondere bei Afro-Amerikanerinnen, die doppelt so häufig an ihrem Brustkrebs sterben als weiße Frauen.
Jetzt hat die U.S. Preventive Services Task Force die Reissleine gezogen und die Altersgrenze wieder auf 40 Jahre gesenkt. Der Rat, die
Screening-Untersuchung alle zwei Jahre machen zu lassen wurde aufrecht erhalten.
In Deutschand haben Frauen vom 50. bis zum 75. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Screening-Untersuchung mit Mammografie. Ob auch in Deutschland
die Altergrenze vom 50. auf das 40. Lebensjahr gesenkt wird ist noch nicht entschieden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New York Times,9.5.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Gemeinsamer Bundesausschuss,2023
Wird der Arztberuf in Zukunft überflüssig
- zumindest in Teilbereichen?
"Ärztliche Beratung" von
Fragen stellenden Patienten durch einen AI Chatbot erwies sich der Beratung durch
Ärzte aus Fleisch und Blut - bei den
gleichen Fragen - qualitativ und auch
von den vermittelten Emotionen her als haushoch überlegen.
Im Fachblatt JAMA Internal Medicine wurde eine Studie veröffentlicht, in der Forscher untersuchten, ob künstliche Intelligenz
möglicherweise in Zukunft eine persönliche ärztliche Beratung ersetzen kann - zur Zufriedenheit der Patienten -und natürlich ohne
Qualitätseinbußen.
Von den Experten wurden Fragen und Antworten ausgewertet, die im Forum eines sozialen Netzwerks (Reddit’s r/AskDocs)
gestellt und von einem Chatbot bzw. approbierten Ärzten beantwortet worden waren. Zum Vergleich wurden die gleichen Fragen in einem zweiten Forum
geposted und von einem Chatbot beantwortet.
Eine Gruppe von begutachtenden Medizin-Profis bewertete die
Antworten einmal nach deren medizinisch-wissenschaftlicher Qualität und zweitens nach dem Grad der in den Antworten zum Ausdruck gebrachten Empathie
(“the empathy or bedside manner provided” ).
Die Ergebnisse waren eindeutig -und extrem alarmierend. Die Beratung durch
den Chatbot war der Beratung durch die Ärzte qualitativ deutlich überlegen. Die Antworten waren länger und die Qualität der Chatbot-Antworten wurde
von den Gutachtern im Vergleich zu den Arzt-Antworten in 78% der Fälle als
qualitativ überlegen bewertet
Und als es um die in den Antworten erkennbar
ausgedrückte Empathie ging, war der Unterschied noch gravierender. Hier wurden die Chatbot-Antworten
im Vergleich zu den Arzt-Antworten zehnmal so häufig
beim gezeigten Mitgefühl als
deutlich überlegen eingestuft. Ein vernichtendes Urteil für die in der Studie bewerteten Ärzte aus Fleisch
und Blut.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine ,10.5.23
Kampf dem Drogentod - mit Hilfe des Nasensprays Narcan®
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat nun den ersten ohne Rezept freiverkäuflichen Nasenspray Narcan® (Wirkstoff Naloxone)
des Herstellers
Emergent BioSolutions, zugelassen, mit dem sich eine akut lebensbedrohliche
Opioid-Überdosierung behandeln läßt.
Damit reagiert die Regierung auf die Tatsache, dass in den USA pro Jahr viele tausend Menschen aus allen sozialen Schichten an einer Überdosierung mit einem
verschreibungspflichtigen Opiat - meist dem Schmerzmittel Fentanyl - sterben.
Die Zahl der registrierten Todesfälle hat von 1999 bis 2020 von 3.442 auf 16.416 explosionsartig zugenommen. Die Gesundheitsbehörde DCD meldete für das Jahr
2021 107.622 Drogentote - eine Zunahme von 15% gegenüber dem Vorjahr.
Experten hoffen, dass diese Zahlen sinken werden, sobald Narcan® überall zu kaufen sein wird - beispielsweise auch in Supermärkten und
Tankstellen.
2016 sollen rund 11,8 Millionen US-Amerikaner Opioide missbräuchlich angewendet haben, überwiegend als Schmerzmittel.
Seit 2018 ist in Deutschland das Nasenspray Nyxoid® mit Naloxon zugelassen, was eine Anwendung durch Laien erleichtert.
Das Medikament ist aber noch immer rezeptpflichtig und darf nur im Zusammenhang mit Opiatkonsum verordnet werden. Das kostet Menschenleben.
Experten hoffen, dass der lebensrettende und sicher anzuwendende Nasenspray auch in Deutschland bald ohne Rezept in allen Apotheken von jedermann gekauft werden kann.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Netzwerk, 5.4.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Statista, März 2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Detektor FM, 10.12.2021
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(in englischer Sprache)
Quelle:Deutsche Apotheker Zeitung DAZ, 14.9.2022
Prophylaxe Herzerkrankungen: Mittelmeer- und Niedrig-Fett-Diät sind mit Blick auf die Herzgesundheit anderen
populären Diäten überlegen.
Im Fachblatt British Medical Journal wurde ein Metastudie veröffentlicht, in der 40 zufallsgesteuert durchgeführte Studien analysiert wurden,
an denen 35 548 Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislaufrisiko teilgenommen hatten.
Analysiert wurde die prophylaktische Wirkung von 7 strukturierten Diäten -
darunter die Ornish- und die Pritikin-Diät - in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und die allgemeine, bzw. Herz-Kreislaufsterblichkeit.
Die Forschenden fanden heraus, dass sich die Mittelmeer- und die Low-Fett-Diät am günstigtsten auf die Herzgesundheit auswirkten. Sowohl die Mittelmeer-
als auch die Niedrig-Fett-Diät senkte - mit und ohne zusätzliche körperliche Aktivität - das allgemeine Sterberisiko und die Häufigkeit nicht-tödlich verlaufender Herzinfarkte.
Bei der Mittelmeerdiät wurde auch eine Tendenz beobachtet, das Schlaganfall-Risiko abzusenken.
Bei den anderen analysierten Diäten konnte statistisch keine positive Wirkung gefunden werden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 29.3.2023, Studienregistrierung PROSPERO CRD42016047939
Herzmuskelschwäche: körperliches Training hilft oft besser als die Einnahme von Medikamenten
Herzinsiffizienz wird in einer überalterten Bevölkerung immer häufiger diagnostiziert. Das Sterberisiko ist ähnlich groß wie jenes bei Krebserkrankungen.
Jetzt wurde im angesehenen Fachblatt Circulation eine Übersichtsstudie veröffentlicht, die eindeutig zeigt, dass körperliches Training bei vielen
Patienten besser wirkt, als die übliche Einnahme von Herz-Medikamenten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 3.4.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Circulation März 2023
Vitamin-D-Supplementation verkürzt bei Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen nicht die
Dauer einer erforderlichen Intensivtherapie
Auf der additiven Vitamin-D-Therapie ruhten bei Covid-19-Erkrankungen aufgrund der immunmodulatorischen Wirkung des Vitamins-D große Hoffnungen.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt Nutrients veröffentlichte, zufallsgesteuerte Studie, an der Covid-19-Patienten mit niedriger
Vitamin-D-Blutkonzentration teilnahmen, dass diese auch in Deutschland in vielen Kliniken angewandete supportive Therapie die Dauer der erforderlichen
Intensivtherapie , im Vergleich zu nicht mit Vitamin-D behandelten Kranken, nicht verkürzen konnte.
Auch bei anderen Endpunkten der
Studie zeigten sich bei den Patienten mit und ohne Vitamin-D-Therapie keine statistisch signifikanten Unterschiede die den routinemäßigen Einsatz von
Vitamin-D sinnvoll erscheinen lassen .
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nutrients, 28.2.2023
Die unterschiedlichen Therapieansätze führen bei Prostatakrebs nicht zu unterschiedlichen
Krankheitsverläufen
In einer vom National Institute for Health and Care Research (UK) finanzierten und im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie (1.610 Teilnehmer
mit lokal begrentem Prostatakrebs im
Frühstadium) zeigte sich nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 15 Jahren (zwischen 11 und 21 Jahren),
daß die Sterblichkeit in den drei nach dem Zufallsprinzip zusammengestellten Patientengtuppen ähnlich war.
Abwartendes Beobachten, operative
Entfernung der Prostata oder Bestrahlung führten zu ähnlichen Krankheitsverläufen.
Am Ende der Studie waren noch 133
Männer (24.4%) am Leben. Bei keinem eine spezifische Therapie durchgeführt. Und es zeigte sich, dass sich die zu
Beginn der Studie gemessenen PSA-Werte, die Stadieneinteilung des Tumors oder die errechneten Risiko-Scores nicht auf den Krankheitsverlauf
ausgewirkt hatten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,11.3.2023
Deutschland ist mit Krankenhäusern überversorgt: Der Chef der deutschen Kassenärzte,
Dr. Andreas Gassen, ist für die von Karl Lauterbach anvisierte Schließung unwirtschaftlich
arbeitender Krankenhäuser.
Während die Länder sich an den Plänen seiner Krankenhausreform stoßen, bekommt Gesundheitsminister
Karl Lauterbach Unterstützung von KBV-Chef Gassen. Im Zuge der geplanten Krankenhausreform sollen unwirtschaftlich arbeitende Krankenhäuser
geschlossen, bzw. in andere Formen von Gesundheitseinrichtungen umgewandelt werden.
Der Chef der Kassenärzte, Dr. Andreas Gassen, findet, dass
es in Deutschland tatsächlich zu viele nicht ausgelastete Krankenhäuser gibt. Es wäre gut - so Gassen, wenn das in zu schließenden Krankenhäusern
beschäftigte Personal in Zukunft in Krankenhäusern der Maximalversorgung arbeiten würde, die wirklich benötigt werden und die daher gut ausgelastet sind
- und die jetzt unter einem zum Teil katastrophalen Personalmangel leiden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 14.3.2023
Korruption im Gesundheitswesen: ärztliche Befürworter von Abnehmspritze sollen Geld vom Hersteller bekommen haben
Bericht im britischen »Observer«: begeisterte ärztliche Befürworter der Abnehmspritze Wegovi sollen vom Hersteller Geld bekommen haben. Das Medikament
Wegovy verspricht, beim Abspecken zu helfen.
Experten gaben sich begeistert
und lobten das Medikament etwa als »Gamechanger«.
Was einige von ihnen verschweigen: Sie erhielten offenbar Zuwendungen
von dem dänischen Unternehmen, das die Spritze verkauft. Im Sommer soll sie in Deutschland zugelassen werden. Die Krankenkassen werden die Kosten
aber vermutlich nur in
Sonderfällen übernehmen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel, Observer, 12.3.2023
Was ist für die Langzeit Gesundheit der Kinder besser: eine vaginale Entbindung oder eine Kaiserschnitt-Geburt?
Bisher gingen Kinderärzte davon aus, dass Kaiserschnittkindern für die spätere Gesundheit wichtige Bakterien fehlen, mit denen sie beim natürlichen
Geburtsvorgang in der Scheide der Mutter bzw. dem Kontakt zum After der Mutter in Berührung kommen.
Das könnte sich in einem erhöhten Risiko für Asthma, Allergien und Fettsucht niederschlagen.
Jetzt hat eine in Holland durchgeführte und im Fachblatt
Cell Host & Microbe veröffentlichte Studie gezeigt, dass sich das nach der Geburt beobachtete Defizit an Mikroben schnell über alternative
Quellen (Brustmilch und Kuscheln statt des Kontakts mit Vaginalsekret) normalisiert.
Die weit verbreitete Technik des Einreibens der durch Kaiserschnitt geborenen Kinder mit Vaginalsektret könnte überflüssig sein.
Weitere Studien sind erforderlich.
Bei Verzicht auf das sog. "vaginal seeding" würde eine Quelle für die Infektion des Säuglings mit gefährlichen Viren wegfallen.
Ob sich die unterschiedliche Besiedlung mit Bakterien tatsächlich, wie befürchtet, auf die spätere Gesundheit der Kinder auswirkt, wurde in dieser Kurzzeit-Studie nicht untersucht.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 10.3.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Cell Host &Microbe, 8.3.2023
Frühstadium Brustkrebs: eine oft angeratene Bestrahlung nach brusterhaltender OP ist bei fehlenden Metastasen wahrscheinlich nicht zwingend
erforderlich
Viele Patientinnen mit einem Brustkrebs im Frühstadium (Knoten unter 3 cm und keine Streuung in einen Lymphnoten)
wollen sich nach einer brusterhaltenden Operation wegen der drohenden Strahlenbelastung lieber nicht bestrahlen lassen.
Doch kann diese Entscheidung möglicherweise ein Todesurteil sein?
Offenbar sind derartige Sorgen unberechtigt: jetzt zeigten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichte Studiendaten, dass eine bei 658 zufällig ausgewählten Brustkrebs-Patientinnen (von 1326 Studienteilnehmerinnen) mit einem
Brustkrebs im Frühstadium durchgeführte Strahlentherapie das allgemeine und das Brustkrebs-Sterberisiko nicht vermindern konnte.
Die Studiendauer/Beobachtungszeit betrug 10 Jahre.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, Märzt 2023
Lebensgefährliche Lebensmittel-Allergien sind nicht leicht zu diagnostizieren.
Einige der zugelassenen Tests
produzieren falsch negative
Resultate.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA veröffentlichte einen für Lebensmittel-Allergiker und ihre Ärzte bestimmten Ratgeber-Text
zum Thema fehlerhafte Allergen-Tests.
Es kommt immer wieder vor, dass Lebensmittel-Allergiker negativ getestet werden und dann bei
einem späteren Kontakt mit dem ihre Allergie auslösenden Allergen
völlig überraschend an einer bedrohlichen Anaphylaxie erkranken.
Offenbar gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Komplikationen sicher zu verhindern. Die FDA ordnete an, dass
zugelassene Test-Produkte mit einer Warnung versehen werden und ruft Betroffene und Ärzte dazu auf, diese Zwischenfälle an ein zentrales
Register zu melden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:FDA, Medical Product Safety Information, 3.3.2023
Bei der populären Therapie des Übergewichts mit Glucagon-like peptide-1-Analoga (GLP
1 Rezeptor Agonisten) stellt sich die Frage: welche Therapievariante wirkt am besten?
Für die derzeit populäre Therapie des krankhaften Übergewichts kommen die Substanz Semaglutide, die einmal wöchentlich
subkutan gespritzt werden muß, in Frage - oder alternativ dazu der Wirkstoff Liraglutide, der einmal täglich subkutan gespritzt
werden muß.
Beide Medikamente gehören zur Gruppe der der Glucagon-like peptide-1-Analoga, die schon lange bei der Behandlung des
Diabetes eingesetzt werden. Doch welche Substanz wirkt mit Blick auf die erzielbaren Gewichtsverlust am besten?
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie (386 Stundienteilnehmer ohne Diabetes), dass die einmal wöchentlich zu verabreichende
Spritzen-Therapie mit Semaglutide im Studienzeitraum von 68 Wochen zu einem mehr als doppelt so großen Gewichtsverlust führte
als die Therapie mit Liraglutide.
Auch die Rate der Therapieabbrecher wegen Nebenwirkungen war in der Liraglutide-Gruppe
viel höher als in der Semaglutide-Gruppe.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 11.1.2023
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor
Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:The Economist, Cover
Story, 3.3.2023
Streit über Paragraf 218
Bundesregierung plant angeblich
die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs
Sind Abtreibungen bald nicht mehr strafbar? Der Spiegel berichtet, dass die Ampel überlegt, den Schwangerschaftsabbruch
ganz aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Eine Kommission soll in Kürze die Entkriminalisierung durchspielen. Nun stehen
nach SPIEGEL-Informationen deren Mitglieder fest.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,28.2.2023 Bezahlschranke
WHO-Report: 80% aller Todesfälle mit Corona-Bezug betrafen Menschen im Alter über 60 Jahre
Die Corona Impfrate lag weltweit im Durchschnitt bei 76% - sie schwankte zwischen 33% in armen und 90% in reichen Ländern. Die WHO hatte für Menschen
mit Covid-19-Erkrankungsrisiko eine Impfrate von 100% empfohlen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 20.2.2023, WHO Report
Neue Laborparameter (extended inflammation parameters (EIPs) )helfen den Ärzten dabei, schwere, lebensbedrohliche Covid-19-Krankheitsverläufe,
besser als bisher möglich, vorauszusagen
Im Fachblatt International Journal of Laboratory Hematology wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass es mit Hilfe neuer
Laborparameter (extended inflammation parameters (EIPs) RE-MONO#, RE-MONO%/M, ICIS score und dem COVID-19 Prognose Score den
behandelnden Ärzten ermöglicht wird, sich auf kritische Krankheitsverläufe vorzubereiten - beispielsweise
auf eine lebensbedrohliche Sepsis.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:International Journal of Laboratory Hematology,13.2.2023
Ärzte-Listen im Magazin Focus: Nie wieder "Knie-Papst"
Focus veröffentlicht jedes Jahr vielbeachtete Listen der "besten Ärzte". Knie-Papst konnte man für
popelige 2.000 Euro werden. Ein Gericht hat nun den die Öffentlichkeit in die Irre führenden Spuk beendet.
Die windige Focus-Methodik stellt das Landgericht München in Frage.
Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution zur Durchsetzung des Rechts gegen den unlauteren Wettbewerb, hatte eine
Unterlassungsklage gegen die Vergabe der Ärzte-Siegel eingereicht.
Das Gericht befand, dass Focus damit gegen "das lauterkeitsrechtliche Irreführungsverbot" verstoße. Durch das Siegel werde bei
potentiellen Patienten der falsche Eindruck erweckt, es handle sich um Ärzte, die aufgrund einer neutralen Prüfung eine
fachliche Spitzenstellung einnehmen würden. Doch die Siegel werden gegen Bezahlung vergeben und die Ärzte werben dann
mit einem Titel wie "Knie-Papst", den sie sich aber gekauft haben.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,13.2.2023
Höherer THC-Grenzwert für Nutzhanf (Erhöhung von 0,2% auf 0,3%)
Bundewskabinett beschließt Änderungen im Betäubungsmittelgesetz.
Das Bundeskabinett hat heute eine Erhöhung des betäubungsmittelrechtlich erlaubten Grenzwertes von Tetrahydrocannabinol (THC) in Nutzhanf
beschlossen. Mit der Änderung passt die Bundesregierung die Vorgabe auf nationaler Ebene dem EU-Recht an. Im Nutzhanfsektor tätige Unternehmen
wie etwa landwirtschaftliche Betriebe können nun Nutzhanf mit einem THC-Wert von 0,3 Prozent in den Verkehr bringen, sofern sie auch die weiteren
Voraussetzungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) erfüllen. Bislang lag der Wert bei 0,2 Prozent THC.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,15.2.2023
Cochrane-Datenanalyse: Mund-Nasen-Masken können Nutzer nicht vor Atemwegsinfektionen wie Influenza, SARS, bzw. Covid-19
schützen .
Die angesehene, industrieunabhängige Cochrane Wissenschaftsorganisation hat 78 Studien ausgewertet, die sich mit dem
nachweisbaren Nutzeffekt physikalischer Schutzmaßnahmen bei der Bekämpfung viraler Atemwegsinfektionen wie Influenza, SARS oder
Covid-19 beschäftigten.
Das Cochrane-Forscherteam bestätigte nun, was sachkundige Experten von Beginn der
Corona-Pandemie an vorhergesagt und trotz Medienboykott abweichender Meinungen so gut wie möglich kommuniziert hatten.
Die jetzt veröffentlichte Cochrane Datenanalyse zeigte, dass das Tragen von Mund-Nasen-Masken jeglichen Typs bei Epidemien
und Pandemien keinen eindeutig nachweisbaren Nutzeffekt hat.
Von den eingesetzten physikalischen Schutzmaßnahmen scheint lediglich häufiges und gründliches Händewaschen die Ausbreitung viral
bedingter Atemwegserkrankungen ein wenig zu verlangsamen.
Was Gesichtsschilde und Plexiglas-Trennwände bewirken, wurde bei der Cochrane Metastudie in Ermangelung entsprechender Daten nicht
analysiert. Doch Experten hatten
ohnehin den Verdacht geäußert,
dass diese Maßnahmen möglicherweise
sogar kontraproduktiv sind.
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(in
deutscher und englischer Sprache)
Quelle:Cochrane Deutschland, Cochrane Database of Systematic Reviews,30.1.2023
Das Antibiotikum Azithromycin kann die Müttersterblichkeit um ein Drittel senken. Hundertausende von
Menschenleben können so gerettet werden.
Im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine vom US-National Institutes
of Health finanzierten Studie veröffentlicht, an der in sieben Ländern rund 30.000 schwangere Frauen teilgenommen hatten.
Mütter, die vaginal entbunden haben.
Die Studienteilnehmerinnen erhielten während des Geburtsvorgangs eine einmalige Gabe des Antibiotikums Azithromycin, bzw. ein Scheinmedikament. Es zeigte sich, dass die einmalige Antibiotikagabe das Vorkommen von Blutvergiftungen (Sepsis),
bzw. die Müttersterblichlichkeit um ein Drittel - von 2.4% auf 1.6% - senken konnte. Mit dieser simple und billigen
Prophylaxe-Massnahme ließen sich bei breiter Anwendung Jahr für Jahr einige hunderttausend Menschenleben retten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: 9.2.2023, Presseerklärung NIH,
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 9.2.2023, Presseerklärung NIH,
Oft dauert es bei einer Corona-Infektion sehr lange, bis die Corona-Schnelltests positiv ausfallen.
Möglicherweise werden die Abstriche zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort entnommen?
Die Frage "welche Abstrichtechnik bringt die schnellsten und besten Ergebnisse?"
kann noch nicht wissenschaftlich
befriedigend beantwortet werden.
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse den Verdacht nahelegen, dass die üblichen
Rachenabstriche den alternativen, selten angewandten, Nasenabstrichen nicht, wie angenommen, an Treffsicherheit überlegen sind.
Am besten wäre es wohl - so die Forscher - wenn im Zeitabschnitt der diagnostischen Unsicherheit gleichzeitig Abstriche
sowohl im Rachenraum, als auch aus der Nasehöhle entnommen würden. Bei positiven
Testergebnissen folgt dann ein PCR-Test, der noch immer der diagnostische Goldstandard ist.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA,11.1.2023
Covid-19-Therapie: seit zwei Jahren
experimentieren die Ärzte mit zahllosen Therapievarianten.
In einer Groß-Studie fanden sie nun heraus, dass die IL-6 Rezeptor-Antagonisten
Tocilizumab oder Sarilumab
das Sterberisiko innerhalb der ersten 180 Studientage deutlich absenken
konnten.
Im Rahmen der zufallsgesteuerten, internationalen REMAP-CAP- Studie (Randomized Embedded Multifactorial Adaptive
Platform for Community Acquired Pneumonia) fanden die Forscher bei der Analyse der Daten von 4.689
schwer kranken Covid-19-Patienten heraus, dass sich Hydroxychloroquine nicht für die Therapie schwerer
Verlaufsfälle eignet. Möglicherweise erhöht
der Wirkstoff sogar das Sterberisiko.
Beim Vergleich von sechs Therapiegruppen zeigten sich bis zum Studienende (180 Tage),
dass die Therapie mit den IL-6 Rezeptor-Antagonisten Tocilizumab oder Sarilumab das Sterberisiko am deutlichsten
senkt.
Gerade zu Beginn der Therapie wirken sich auch bestimmte Gerinngungshemmer positiv
auf deb Verlauf einer Covid-19-Erkrankung aus. In anderen Studie hatte sich gezeigt,
dass Hydrokortison bei Covid-19 gut wirkt.
Remdesivir - das einzige von der FDA für die Covid-19 Therapie zugelassene Medikament- wurde in der
REMAP-CAP-Studie nicht vergleichend mitbewertet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.12.2022
Kleine Kinder in Gefahr: Derzeit sind die Kapazitäten vieler Kinderkliniken durch massiv auftretende
Atemwegs-Infektionen nahezu erschöpft. In naher Zukunft wird es wohl zugelassene RSV-Impfungen geben. geben.
Zu den üblichen Infektionen mit Corona-, Rhino- und Influenza-Viren kommen in diesem Winter noch die in der Vergangenheit
wenig beachteten Respiratorische Synzytial-Viren (RSV) hinzu.
Die meist harmlosen Viren können bei kleinen und immunschwachen Kindern -und Menschen über 65 - lebensbedrohliche
Infektionen auslösen.
Bisher waren Impfstoffe gegen RSV nicht verfügbar. Die Entwicklung wurde vor vielen Jahren eingestellt,
da es nach den Test-Impfungen zu Todesfällen gekommen war. Doch nun verkündet das Wissenschaftsmagazin Nature,
dass sich die Impfstoffhersteller Pfizer und GSK ein Kopf an Kopf Rennen, liefern da beide
einsatzbereite RSV-Impfstoffe entwickelt haben - und die Zulassungsbehörden die vorgelegten Studienergebnisse
bereits intensiv überprüfen.
Die Zulassung für bestimmte Altersgruppen könnte schon im Mai erfolgen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 17.12.2022
Zwei monoklonale Antikörper können
schon jetzt im Zusammenhang mit den weit verbreiteten RSV-Krankheitserregern eingesetzt werden.
Die von den Pharmaunternehmen Pfizer und GSK entwickelten RSV-Impfstoffe können
durch Medikamente ergänzt werden.
Es existieren zwei für die Prophylaxe geeignete Medikamente. Der bereits
für die Vorbeugung bei kleinen Kindern zugelassene
monoklonale Antikörper Palivizumab wird bisher nur bei
Hochrisiko-Patienten eingesetzt, da er extrem teuer ist und einmal monatlich gespritzt werden muß.
Ein zweiter monoklonaler Antikörper (Nirsevimab) wurde von den Unternehmen AstraZeneca und Sanofi
entwickelt und hat eine Phase-3-Zulassungsstudie erfolgreich beendet.
In Europa ist Nirsevimab bereits zugelassen. In den USA läuft das Zulassungsverfahren. Dieser Antikörper
kann kleine Kinder mit einer Einzel-Dosis fünf Monate lang vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 17.12.2022
Krebsdiagnostik:
Zuckermoleküle in Blut und Urin verraten Tumorerkrankung
Eine neuartige, vergleichsweise günstige Testmethode zur Früherkennung von
Krebs basiert auf der Analyse bestimmter Zuckermoleküle, deren Struktur sich
durch Tumoren verändert. Schwedische Forscherinnen und Forscher haben eine
Methode zur Früherkennung von 14 verschiedenen Krebsarten entwickelt. Die
neuartige Technik analysiert spezielle Zucker, so genannte Glycosaminoglycane
GAGs), die auf gesunden, aber auch entarteten Zellen zu finden sind. Doch es
sind noch viele Fragen offen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 8.12.2022
Schmerzende Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose):
Hyaluronsäure-Injektionen ins Gelenk
sind beliebt - aber reich an Nebenwirkungen und lindern die Schmerzen
kaum
Im Fachblatt British Medical Journal wurde das Ergebnis einer
umfassenden Meta-Analyse des mit Hyaluronsäure-Injektionen in die schmerzenden,
arthrotischen Kniegelenke erreichbare Schmerzlinderung veröffentlicht.
Es zeigte sich bei der Haupt-Auswertung von 24 zufallsgesteuerten,
plazebokontrollierten Studien, dass es durch die Therapie nur zu einer
kleinen, klinisch irrelevanten Schmerzreduktion kam.
Dieser stand eine deutliche Zunahme an unerwünschten Nebenwirkungen
gegenüber. Die ungünstige Bilanz spricht nach Meinung der Studien-Autoren
gegen eine breite Anwendung der als Viscosupplementation
bezeichneten Injektionsbehandlung.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,6.7.2022
Weit verbreitete Bioresonanz-Untersuchung jetzt von
deutschem Gericht als Betrug entlarvt
Die Anbieter der Bioresonanz-Geräte Bioscan sind jetzt von
einem deutschen Gericht wegen Betrugs zu Haftstrafen verurteilt worden.
Mit der weit verbreiteten betrügerischen Methode sollte der Umsatz
der teuren Geräte und der von Nahrungsergänzungsmitteln
angekurbelt werden.
Bioresonanz-Geräte der Marke „Bioscan“ finden sich in
Reformhäusern, in Apotheken, bei Heilpraktiker:innen und Ernährungsberatungen
sowie in einigen Arztpraxen.
Das Messgerät spukte bei der Test-Anwendung bei lebenden Menschen
- aber auch bei einer Leiche, bzw. einem Putzlappen und einem Leberkäse
Messergebnisse aus. Und bei gleichen Personen - bei jeder Messung -ganz
unterschiedliche Testresultate, die zu unterschiedlichen und unsinnigen
Therapieempfehlungen führten.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Gute Pillen - schlechte Pillen, 6/2022
Verdacht auf Wissenschaftsbetrug bei Nobelpreisträger
Bei Dutzenden von wissenschaftlichen Studien ist der Nobelpreisträger,
der Genetiker Professor Gregg Semenza
von der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland,
USA, Mitautor.
Bei vielen dieser Studien haben Internet-Detektive den Verdacht
geäußert, dass in den Studien Bilder und Grafiken verfälscht wurden.
Es ist unwahrscheinlich, dass es sich um unbeabsichtigte Fehler
handelt. Bisher sind bereits 17 Studien von den jeweiligen Verlagen
mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgezogen worden.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Nature, 2022
Eltern tun sich schwer bei der
Entscheidung "mRNA-Corona-Impfungen
bei kleinen Kindern Ja oder Nein".
Studie zeigt: einer von 500
Impflingen muß stationär aufgenommen
und behandelt werden
Im Fachblatt JAMA Open Network wurde eine Studie
veröffentlicht, bei der bei 7.806 Kindern unter 5 Jahren die
Nebenwirkungshäufigkeit der Pfizer mRNA Corona-Impfungen (BNT162b2)
im Vergleich zu anderen zugelassenen Impfungen analysiert wurde.
Es zeigte sich, dass die Nebenwirkungsrate in etwa derjenigen entsprach, die bei
den üblichen zugelassenen Impfungen im Kleinkindesalter zu beobachten sind.
Häufiger waren Nebenwirkungen an der Injektionsstelle, Muskelbeschwerden,
Hautsymptome und Hals-Nasen-Ohren Symptome - dagegen wurden weniger
Nebenwirkungen in den Gruppen Fieber und generalisierte Symptome angegeben.
Diese Erkenntniss kann, zusammen mit der bei ungeimpften Kindern (0-19 Jahre)
festgestellten durchschnittlichen Covid-19 Todesrate (IFR) von 0.0003%, in
die Impfentscheidung der Eltern einfließen.
Bei Kindern im Alter von unter 5
Jahren düfte die Sterberate
nochmalas niedriger sein.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Network open,18.10.2022
Hilfe bei Adipositas: neue Studien
zeigen - Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht
Es gibt viele Arten von Übergewicht. Studien fördern immer mehr Details
zutage. Menschen werden aus ganz unterschiedlichen Gründen dick. Und
manchmal sind die vielen Kilos nicht mal ungesund.
Im Gegensatz zu den "ungesunden" entwickeln die "gesunden" Dicken nur sehr
selten eine Zuckerkrankheit.
Sie sind allerdings stark in der Minderheit: 80 bis 90 Prozent der
Adipositas-Patienten gehören zur Gruppe der "ungesunden" Übergewichtigen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,20.10.2022,
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Nature metabolism,12.9.2022
Eine Metaanalyse listet Covid-19-Therapien auf, die wirkam und
sicher sind
Im Fachblatt Medicine (Baltimore) wurde nun eine Metaanalyse
zur Wirksamkeit und Sicherheit der bei schweren Covid-19-Erkrankungen
eingesetzten Therapien veröffentlicht.
In die Studie flossen die Daten von 48 zufallsgesteuerten Studien ein
an denen 9.147 Personen teilgenommen hatten.
Die Autoren listeten die wirksamen und nebenwirkungsarmen Therapien auf
und verglichen die Therapieergebnisse mit jenen der Plazebogruppen:
ivermectin/doxycycline, C-IVIG, methylprednisolone, interferon-beta/SOC,
interferon-beta-1b, convalescent plasma (CP), remdesivir,
lopinavir/ritonavir, immunoglobulin gamma, HS, auxora und imatinib.
Die Autoren regten an, dass größere Studien zeigen müssen, ob diese
Beurteilung korrekt ist.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Medicine (Baltimore)
Beruhigende Erkenntnis: das Sterberisiko einer SARS-CoV-2-Infektion
(Covid-19) ist bei Menschen unter 70 sehr viel niedriger als bisher
befürchtet.
Der weltweit von Wissenschaftlern und Fachmedien meistzitierte
Epidemiologe, Professor John P.A.Ioannidis von der
Stanford-Universität, hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die
mit vielen Vorurteilen gründlich aufräumt.
Ausgewertet wurden 40 Studien, die 38 Länder abdeckten. 29 Länder hatten
die Ergebnisse nach Altersgruppen aufgeteilt.
Untersucht wurde die Infection Fatality Rate (IFR) ungeimpfter
Menschen mit serologisch bestätigter Covid-19 Infektion.
Die durchschnittliche Todesrate (IFR) lag in den Altersgruppen 0-19 Jahre bei 0.0003%, 20-29 Jahre
bei 0.003%, 30-39 Jahre bei 0.011%, 30-39 years, 40-49 Jahre bei 0.035%,
50-59 Jahre bei 0.129% und 60-69 Jahren bei 0.501%.
Die höchste Sterberate wurde in Italien gefunden - an zweiter Stelle liegt,
deutlich abgehängt,
Deutschland.
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(in englischer Sprache)
Quelle:medrxiv.org, 18.10.2022
Professor John Ioannidis hatte bereits im März 2020 als
einer der Ersten prognostiziert, dass es sich bei der Corona-Pandemie
wahrscheinlich um ein "Beweis Desaster" handeln dürfte.
Professor John P.A.Ioannidis hatte bereits im März 2020
aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten gewarnt, dass des sich bei der von der
WHO ausgerufenen Covid-19 Pandemie wahrscheinlich nicht um eine
nur einmal im Jahrhundert auftretende tödliche Infektionswelle handelt,
sondern eher um ein nur einmal im Jahrhundert zu beobachtendes "Beweis Fiasko"
- eine Prognose, die sich aufgrund des extrem niedrigen
Infektions-Sterberisikos (IFR) im Jahr 2022 als wahr herausgestellt hat.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
STAT+, März 2019
Diagnostik: Das riecht nach Parkinson
Hunde und Menschen ziehen an einem Strang
Die Krankenschwester Joy Milne kann Parkinson
erschnüffeln. Mit Hilfe ihrer Fähigkeit ist es Forschern nun gelungen,
einen Haut-Test zu entwickeln, der die Krankheit innerhalb kürzester Zeit per Hautabstrich erkennt –
und so neue Diagnosewege eröffnen könnte. Millonen Menschen warten weltweit
auf einen Facharzttermin - oft Jahre lang. hier könnte der innovative
Haut-Test helfen.
Von der fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankung sind allein
in den USA fast eine Million Menschen betroffen, in Deutschland leben rund
400. 000 damit.
In der Vergangenheit haben Forscher entdeckt, dass trainierte Hunde
Parkinson erschnüffeln können - Dr. Hund stellt mit über 90%iger
Zuverlässigkeit die richtige Diagnose. Die Organisation PADS for
Parkinson´s hat mehr als ein Dutzend vierbeinigen Helfer erfolgreich
trainiert.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 18.10.2022
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:PADS for Parkinsons,2022
Viele Haarpflegeprodukte erhöhen
-möglicherweise - das Risiko für Gebärmutter-,
Brust- und Eierstockkrebs
Oft ist unklar, welche Umweltfaktoren das Krebsrisko ursächlich erhöhen. Jetzt
hat ein Forscherteam der US-National Institutes of Health (NIH)
herausgefunden, dass bestimmte in Haarpflegeprodukten enthaltene Chemikalien
möglicherweise das Risko für Gebärmutterkrebs mehr als verdoppeln.
Die Produkte sollen
gegräuselte Haare glätten. Die gleiche Forschergruppe hatte schon
2019 Hinweise darauf gefunden, dass Produkte, die die Haare dauerhaft färben, bzw.
glätten sollen, möglicherweise das Brustkrebs-Risiko erhöhen. Es ergaben sich auch
Hinweise auf eine Erhöhung des Eierstockkrebs-Risikos.
mehr lesen
(Studie 2020in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 10.10.2022
mehr lesen
(Studie 2019 in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 4.12.2019
Welche Therapie hilft bei Alkoholabhängigkeit – kontrolliert trinken
oder abstinent bleiben?
Eines der größten Gesundheitsrisiken weltweit ist die
Alkoholabhängigkeit, Therapien bleiben häufig erfolglos. Studien zeigen,
dass neben der Abstinenz kontrolliertes Trinken unter enger medizinischer
Begleitung ein geeignetes Therapieziel sein könnte. Alkoholabhängige
Menschen glauben häufig nicht daran, dass eine Abstinenz erreichbar ist
und brechen Behandlungen vorzeitig ab.
Kontrolliertes Trinken könnte aber ein alternatives Therapieziel sein,
wenn es unter ärztlicher oder psychotherapeutischer Begleitung erfolgt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
September 2022
Prognose: die Zahl der
insulinpflichtigen Typ-1-Diabetiker wird sich
wahrscheinlich bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln
Es wird geschätzt, dass derzeit mehr als 8 Millionen Menschen
an einem insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 leiden.
Weltweit sind im Jahr 2021 etwa 3 Millionen Menschen an den Folgen einer
mangelhaften Versorgung ihres Diabetes gestorben. Weitere 700.000 sind
gestorben weil ihr Diabetes nicht erkannt worden war.
Forscher aus Australien, Kanada und Luxemburg prognostizierten in einer
im Fachblatt Lancet veröffentlichten Studie, dass sich die Zahl
der Typ-1-Diabetiker bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln wird.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,Lancet Diabetes and Endocrinology,
September 2022
Ziel verfehlt
Analysen zweifeln
den Nutzen der Cholesterinsenkung an
- durch Änderungen der Lebensweise
oder durch Statine.
Trotz jahrzehntelanger Forschung
keine wissenschaftlichen Beweise: Eine Reduktion der
LDL-Werte schützt nicht vor Herzerkrankungen oder senkt das Sterberisiko,
kritisieren Forscher in einer Analyse – und stellen die
millionenfache Verordnung von Cholesterolsenkern infrage.Andere Kardiologen
bezweifeln den Sinn von Änderungen des Lebensstils und der Ernährung und
die Anwendung von Blutfettsenkern. Der Kardiologe Robert DuBroff
hält die Verordnung von Statinen in vielen Fällen für falsch
– und rät zu einer simplen Strategie.
mehr lesen
(in deutscher Sprache Sprache)
Quelle:Pharmazeutische Zeitung,August 2020
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Zentrum der Gesundheit,11.8.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,22.9.2022
Galleri-Test: Revolution bei der Krebs-Frühdiagnostik?
Der von dem US-Unternehmen
GRAIL entwickelte Gallerie-Test weist Bestandteile
von Krebs-DNA nach.
Er erfaßt offenbar mehr als 50 unterschiedliche Krebsarten und ermöglicht es
sogar, den Ort der Erkrankung zu identifizieren. Die Forscher
von GRAIL arbeiten noch am Feintuning des Tests.
Dieser ist daher noch nicht für den Masseneinsatz geeignet. Jetzt wurde
der Test erstmalig mit Hilfe der Pathfinder Studie klinisch
getestet. Bei 6,529 Studienteilnehmern war der Test in 92 Fällen positiv.
Mit Hilfe zusätzlicher diagnostischer Massnahmen wurde der Krebsverdacht in
50 Fällen bestätigt.
Meist waren die Krebserkrankungen
noch in einem frühen Stadium und daher therapierbar. Die britische
Gesundheitsbehörde NHS bezeichnete den Test als möglichen
"Game Changer".
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(in deutscher Sprache)
Quelle:T-online,19.9.2022
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(in englischer Sprache)
Quelle:Pathfinder Studie, Clinical Trials, US-Regierung
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Grail (Hersteller Galleri-Test
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:The Guardian, 11.9.2022
Sekundär-Prophylaxe nach Herzinfarkt: Eine vorbeugende Therapie nach
einem ersten Herzinfarkt mit einer aus drei bewährten Wirkstoffen bestehenden "Polypill"
senkt das Sterbe-, Herzinfarkt-, bzw. Schlaganfallrisiko, im Vergleich
zur Standardtherapie, um rund ein Viertel.
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie konnte bei Herzinfarktpatienten nachgewiesen werden,
dass die prophylaktische Behandlung mit einer aus Aspirin, Ramipril
und Atorvastadin zusammengesetzten "Polypill" des Risiko u.a. für Herztod
bzw. und einen erneuten Herzinfarkt und einen nicht-tödlichen Schlaganfall um rund ein
Viertel senkte.
Die Patienten der Kontrollgruppe wurden, wie
weltweit üblich, mit mehreren Einzelwirkstoffen behandelt - die
Studiendauer lag bei 36 Monaten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 15.9.2022
Die WHO warnt ungewöhnlich nachdrücklich vor der Verwendung von
monoklonalen Antikörpern bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen
Kompromisslos warnt die Weltgesundheitsorganisation
WHO vor der Verwendung von monoklonalen SARS-CoV-2-Antikörpern wie
Sotrovimab und Casirivimab-Imdevimab bei der Therapie von
Covid-19-Erkrankungen.
Die monoklonalen Antikörper
schwächen besonders bei Infektionen mit neuen Virusvarianten das
körpereigene Immunsystem und können so die Covid-19-Patienten zusätzlich
gefährden.
Neu entwickelte monoklonale Antikörper müssen in klinischen Studien besonders
sorgfältig überprüft werden, bevor sie für die Therapie von Covid-19
zugelassen werden können.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ 16.9.2022, WHO Therapieempfehlungen
bei Covid-19
Ein neuer, an die vorherrschenden Omikron-Varianten angepasster
Booster-Impfstoff der Firma Moderna wurde erfolgreich
getestet
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten, die
den neuen bivalenten Corona-Booster-Impfstoff mRNA-1273.214
erhalten hatten, deutlich mehr neutralisierende Antikörper produzierten
als die Patienten der Vergleichgruppe, die mit der alten Booster-Vaccine
mRNA-1273 geimpft worden waren. Das Sicherheitsprofil
war bei beiden Impfstoffen ähnlich. Die Effektivität der Impfungen
bei der Vermeidung von Infektionen wurde in der Studie nicht untersucht.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 16.9.2022
Wie bestimmte Coronaimpfstoffe der Unternehmen AstraZeneca und Johnson & Johnson in seltenen Fällen Hirnthrombosen auslösten. Das Problem war demnach das Transportmittel, das den Wirkstoff in die Zellen brachte.
Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, wie die Nebenwirkung entsteht. Die im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studienergebnisse könnten dazu dienen, in Zukunft sicherere Impfstoffe zu entwickeln,
Das Risiko - speziell für Blasen- , bzw. Prostata-Krebs - war in den ersten drei Monaten nach der Erkrankung am höchsten und hielt danach mehrere Jahre an. Eine akute Blasenentzündung kann daher als Marker die Früherkennung entsprechender Krebserkrankungen fördern
Doch nun hat eine in Australien an der Universität von Adelaide durchgeführte Studie abermals gezeigt, dass unter Vorhofflimmern leidende Patienten seltener an Herzinfarkt und Schlagfanfall erkrankten wenn sie pro Tag mindestens eine Tasse Kaffe tranken. Dies im Vergleich zu den Patienten der Kontrollgruppe, die keinen Kaffee trinken sollten.
Vorhofflimmern ist weltweit stark verbreitet und betrifft etwa jeden dritten Menschen. Es könnte sich daher als sinnvoll erweisen, pro Tag mindestens eine Tasse Kaffee zu trinken - zusammen mit den oft zum Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verordneten oral einzunehmenden Blutgerinnungshemmern.
MH-Hannover konnten nun in einer großen klinischen Studie zeigen, dass ein aus den Blättern der auch in Deutschland weit verbreiteten Waldpflanze Roter Fingerhut extrahierter Wirkstoff - das Digitoxin - unter fortgeschrittener Herzschwäche leidenden Menschen selbst dann noch zu mehr Lebensqualität verhilft, wenn die Wirkung der heute üblicherweise von den Ärzten eingesetzten modernen Standard-Herzmedikamente nicht mehr ausreicht.
Daher geriet Digitoxin vor einigen Jahren aufgrund aufkommender Zweifel an seiner Wirksamkeit und beobachteter Nebenwirkungen immer mehr ins Absseits und wurden durch neu entwickelte Herzmedikamente ersetzt. Doch jetzt sieht es so aus, als wenn Digitoxin noch eine Zukunft als wieder geschätztes Herzmedikament hat.
Aktuelle Erkenntnisse zu Cholesterinsenkern haben kürzlich auf dem großen Kardiologie-Jahreskongress in New Orleans gezeigt, dass sich die Behandlung von Herzpatienten bald grundlegend ändern könnte.
Eine groß angelegte Studie sieht bei mindestens zwei Pharmakonzernen vielversprechende Medikamente - die bereits heute als Spritze (Repatha ® von Amgen ) gibt oder in naher Zukunft als oral anzuwendende Tablette (Enlicitid ® von Merck) .
Vom Übeltäter zum Hoffnungsträger - lässt sich bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) die chronische Entzündung für die Behandlung nutzen?
verlernen Ärzte ihre diagnostischen Fähigkeiten
Die an der Studie beteiligten Psychologen können es sich nicht erklären, warum eine so kurze Zeitsopanne ausreichen soll, um über Jahrzehnte erworbene diagnostische Fähihgkeiten wieder zu verlernen.
Nun hat eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentllchte französische plazebokontrollierte Doppelblindstudie unter Einschluß von 872 Patienten gezeigt, dass die gemeinsame Einnahme der beiden Wirkstoffgruppen nach Stent-Implantation, im Vergleich zur Plazebo-Kontrollgruppe, das allgemeine Sterberisiko, bzw. das Risiko u.a. für Herzinfarkt, bzw. Schlaganfall sowie systemische Embolien deutlich erhöht. Doppelt hilft demnach nicht immer besser.
Und die von einer Blutdruckmessung in der Öffentlichkeit zu sehenden symbolischen Fotos sind nahezu immer falsch.
Ein Forscher-Team der University of New South Wales in Sydney, Australien, hat in elf Bilddatenbanken jeweils die ersten hundert Fotos analysiert, die dort zum Thema Blutdruckmessung auftauchen.
Von mehr als 1000 untersuchten Fotos zeigten nur 14 Prozent die richtige Messmethode . Dies ist von großer praktischer Bedeutung, da mindestens ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland erhöhten Blutdruck hat; in den USA wird der Anteil gar auf 45 Prozent der Erwachsenen geschätzt.
neue gefährliche Nebenwirkung des frei verkäuflichen Schmerzmittels Paracetamol sollte von Ärzten und Patienten mehr beachtet werden
Inzwischen mehren sich Hinweise, dass Paracetamol auch in neurokognitive und emotionale Prozesse eingreifen kann – mit möglichen Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Entscheidungsverhalten.
Der Hausärzteverband hat vor einem Scheitern der elektronischen Patientenakte (ePA) gewarnt und die Krankenkassen zu einer besseren Aufklärung aufgefordert. »Die Zahl der aktiven Nutzer ist ernüchternd. Wenn die Verantwortlichen weiter machen wie bisher, dann wird eines der wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam, aber sicher scheitern«, sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, der »Rheinischen Post«.
US-Ärzte transplantieren erstmals menschliche Blase
Jetzt haben australische Forscher in einem Labor der Macquarie Universität nachweisen können, dass Cannabis-Bestandteile wie Cannabidiol und Cannabidivarin offenbar in der Lage sind, unterschiedliche Pilzarten abzutöten. Darunter sogar selten zu beobachtende lebensgefährliche Pilz-Varianten,
Dies gelang auch bei Pilzen, die weit verbreitete Infektionen wie Fussnagel- oder Scheidenpilz verursachen.
Offenbar wirken die neu zusammengestellten Cannabis-Mixturen sogar besser und schneller als herkömmliche Anti-Pilzmittel.
Diese potentiellen Medikamente könnten am Ende der mehrjährigen Entwicklungszeit dabei helfen, bedrohliche Therapie-Lücken zu schließen.
Die Ergebnisse der australischen Labor-Studie zeigen, dass Cannabis und seine zahlreichen, noch wenig erforschten, hochpotenten Inhaltsstoffe als eine Art "Wundertüte" Ausgangspunkte für dringend benötigte neue Pilz-Medikamente sein können.
Wichtig scheint lediglich zu sein, dass geschwächte ältere Hypertoniker ihre den Blutdruck senkenden Medikamente überhaupt regelmäßig einnehmen.
Die Tageszeit scheint sich auf den Therapieerfolg nicht signifikant auszuwirken.
Ein bei www.heise.de publizierter Großtest präsentiert eine breite Auswahl von Smartwatches und Smart Ringen. - und listet unvoreingenommen die jeweiligen Vor- und Nachteile der Produkte.
Der Test stellt die besten Smartwatches und Smart Ringe vor. Einige Smartwatches können ein Einkanal EKG auf der Uhr darstellen und gleichzeitig auch den Blutdruck mit hoher Präzision messen.
Diese kleinen Die cleveren Gadgets ersetzen zwar einen Arztbesuch nicht - sie helfen aber zu entscheiden, wenn ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Top 7: Der beste Smart Ring im Test – Ringconn bleibt Testsieger vor Samsung. Smart Ringe bieten Komfortfunktionen wie Aktivitätserkennung, Blutsauerstoffsensor, Fitnessfunktionen, Herzfrequenz, Pulsmessung, Schlafüberwachung, Thermometer und für Frauen sogar eine Zyklusüberwachung an.
Im Studienverlauf über durchschnittlich vier Jahre wiesen Forscher nach, dass sich das Risiko tödlicher Herz-Kreislauferkrankungen, bzw. das Risiko für nicht tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle, durch die orale Anwendung von Semaglutid im Vergleich zu einem Plazebo senken ließ. Das Nebenwirkungsrisiko war nur in Hinsicht auf gut behandelbare Magen-Darmstörungen um weniger als 1% erhöht.
Fehlender Impfschutz läßt auch in wohlhabenden Ländern Europas die Zahl der Masern-Infektionen explodieren
Das liegt daran, dass die Zahl der gegen Masen geimpften Kinder offenbar nicht ausreicht, um im Fall der mit einem hohen Sterberisiko belasteten Masern eine schützende Herdenimmunität aufzubauen.
Wenn die Eltern nicht umdenken und ihr Verhalten ändern - werden schon bald auch in Europa wieder Kinder an Masern-Infektionen sterben. In den USA kamen im Bundesstaat Texas bei einem Masern-Ausbruch bereits zwei ungeimpfte Kinder ums Leben.
Dieses medizinisch kaum begründbare Beharrungsvermögen der Ärzte verursacht in Zukunft in den USA pro Jahr rund 100.000 zusätzliche neu entdeckte Krebserkrankungen - in Deutschland werden es vermutlich mehr als 10.000 sein.
Ändert sich am Verhalten der Ärzte nichts, dann werden in Zukunft in den wohlhabenden Ländern wahrscheinlich rund 5% aller neu entdeckten Krebserkrankungen durch die teuren, strahlenintensiven CT-Untersuchungen verursacht.
In den USA wurden im Jahr 2023 bei 62 Millionen Patienten ungefähr 93 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführ. Diese werden in Zukunft pro Jahr rechnerisch mehr als 100.000 neu entdeckte Krebserkrankungen verursachen.
In Deutschland werden pro Jahr geschätzt etwa 12 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführt, die in Zukunft wahrscheinlich pro Jahr für jeweils deutlich mehr als 10.000 neu entdeckte Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden müssen. Ursächliche Zusammenhänge sind aber bei individuellen Patienten nicht belegbar. Nicht jede CT-Untersuchung macht krank - und nicht bei jeder Krebserkrankung gibt es in der Anamnese CT-Untersuchungen.
"Raubtier-Journale" betrügen unerfahrene Autoren und unterminieren mit ihrer skrupellosen Vorgehensweise das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft
Im Jahr 2021 wurde die Zahl unseriöser Wissenschafts-Publikationen von den oft hifllosen und auf Freiwilligkeit basierenden Kontrollgremien auf über 15.000 geschätzt.
Für Laien und auch die meisten Medien selbst ist es schwer bis unmöglich, die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen verläßlich abzuschätzen. Aber auch Wissenschaftler und Fach-Journalisten sind desorientiert.
Jederman ist daher gut beraten, erst einmal nichts zu glauben, was man in den sog. Wissenschaftsmedien liest.
Erst im Lauf der Zeit kristallisiert sich - wenn man Glück hat - die "Wahrheit" heraus. Erschwert wird das Problem dadurch, dass es auch in allgemein anerkannten Wissenschafts-Journalen wie Lancet oder JAMA immer wieder einmal zu Unregelmäßigkeiten kommt, die dazu führen, dass Studien mehr oder weniger unauffällig zurückgezogen werden. Bisher als untadelig geltende Wissenschaftsstars werden zur Überraschung Aller als Betrüger enttarnt.
So ungesund ist Toastbrot wirklich
Macht Präsident Trump beim Thema Impfen den Bock zum Gärtner?
Jetzt haben Präsident Trump und sein Team Partei ergriffen und Impf-Skeptiker wie den neuen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jun. und David Geierin leitende Positionen befördert, die sich wahrscheinlich auf die Integrität ergebnisoffener Impf-Forschung auswirken werden und somit das nach der Corona-Pandemie ohnehin angeschlagene Vertrauen der Öffentlichkeit in die betroffenen Gesundheitsbehörden und die WHO negativ beeinflussen können.
Gegen diesen überraschenden Trend gibt es immer mehr Einsprüche von Seiten qualifizierter Ärzte und Impf-Forscher, die die üblichen, gut erfoschten Impfungen für risikoarm ansehen, deren breite Anwendung befürworten und die eindeutig impffreundlich eingestellt sind.
Im angesehenen US-Ärzteblatt Journal of the American Medical Association (JAMA) wurde nun ein vielbeachteter Meinungsartikel veröffentlicht, dessen hochqualifizierter Autor Dr.Jeremy Jacobs vor den möglichen dramatischen Konsequenzen der veränderten Gesundheitspolitik warnt.
Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin erkranken immer mehr Frauen an Brustkrebs
Ein neues, preisgünstiges und für ein Massenscreening geeignetes Testverfahren wird schon bald eine Frühdiagnose und -therapie der extrem bösartigen Tumore der Bauchspeicheldrüse ermöglichen .
Jetzt wurde im Fachblatt Science Translational Medicine ein neuer, zuverlässiger Labortest - ein standardisierter Protease Assay mit der Bezeichnung TaqMan PAC-MAN-1 - vorgestellt, der erstmalig eine Frühdiagnose und -therapie eines Pankreaskarzinoms möglich macht - und auch der Erfolgskontrolle einer eingeleiteten Behandlung dienen wird.
Der preisgünstig herzustellende Assay TaqMan PAC-MAN 1 wurde von dem US-Unternehmen Thermo Fisher Scientific entwickelt und wird von diesem auch international vermarktet.
In den USA wurde jetzt von der Zulassungsbehörde FDA ein neuartiges, ungewöhnlich wirkendes Analgetikum zugelassen. Es soll die von den Ärzten viel zu häufig selbst bei leichten bis mittelstarken Schmerzen verordneten Opioide möglichst oft ersetzen.
Im Januar wurde von der FDA der oral anzuwendende Wirkstoff Suzetrigine (die Herstellerfirma Vertex Pharmaceuticals vermarktet Suzetrigine in den USA als JOURNAVX™ ). Für Europa wurde eine Zulassung des neuartigen Medikaments noch nicht beantragt.
Suzetrigine blockiert den sog. Natrium-Kanal 8 (NaV1.8, ) mit dessen Hilfe akute Schmerzreize in Form elektrischerImpulse aus der Körperperipherie in Richtung Gehirn geleitet werden.
Bisher konnte in zwei klinischen Therapie-Studien, unter Beteiligung von rund 1.000 Schmerzpatienten, gezeigt werden, dass Suzetrigine in hoher Dosierung akute Schmerzen ähnlich gut lindert wie ein zum Vergleich herangezogenes Opioid. Anders als bei den Opioiden besteht bei Suzetrigine aber keine Suchtgefahr und das Risiko für schwere, lebensbedrohliche Nebenwirkungen ist sehr niedrig.
Ob Suzetrigine auch bei chronischen Schmerzen wirkt, wird derzeit noch untersucht.
Das zeigt eindrücklich der Fall von Peter, der mit 12 Jahren an einem seltenen, mit einem hohen Sterberisiko einhergehenden Weichteiltumor (Rhabdomyosarkom) erkrankte.
Die schnell eingeleitete Standard-Chemotherapie schlug zunächst gut an - doch nach wenigen Monaten kehrte der bedrohliche Krebs wieder zurück.
Mit Hilfe innovativer, tierversuchsfreier Methoden konnte in dieser hoffnungslos erscheinenden Situation eine geeignete, individuell angepaßte Therapie entwickelt werden - und heute, im Alter von 16 Jahren, gilt Peter als krebsfrei.
In Deutschland ist Phenylephrin unter anderem in Wick Daymed und Doregrippin
enthalten.
Eine Analyse der verfügbaren Daten wissenschaftlicher Studien legt aus Sicht der US-Arzneimittelbehörde FDA den Verdacht nahe, dass Phenylephrin nicht wie von den Herstellern der Medikamente vollmundig behauptet, wirkt. In den USA wird Phenylephrin aber auch zur Herstellung illegaler Drogen verwendet. Die geplanten Einschränkungen betreffen nur Tabletten und nicht Nasensprays.
Für Deutschland sind bisher keine entsprechenden Maßnahmen des Gesetzgebers geplant, da die Sicherheitslage hier anders als in den USA eingeschätzt wird.
Woran die meisten Menschen sterben
Ab 2024 stiegen die Fallzahlen wieder leicht an, blieben jedoch insgesamt unter dem Niveau von 2019.Die Anzahl der stationären und ambulanten Eingriffe hat in den letzten Jahren insgesamt deutlich zugenommen. Die Corona Pandemie führte zu einem deutlichen Einbruch bei Krankenhausfällen. . Ab 2024 stiegen die Fallzahlen wieder leicht an, blieben jedoch insgesamt unter dem Niveau von 2019.
Diese gut verträgliche und hoch wirksame Grippeschutzimpfung mußte aber bisher von einem Medizin-Profi - beispielsweise einer Ärztin, bzw. einem Arzt - verabreicht werden.
Nun wurde FluMist als erster Grippeimpfstoff gegen Influenzy A und B Für die Selbstanwendung, bzw. bei Kindern (2-17 Jahre) für die Verabreichung durch eine andere Person (z.B. Eltern, Lehrer oder Erzieher:innen) zugelassen.
Damit wird die Verhütung der in einigen Fällen auch tödlich verlaufenden Virusinfektion Influenza deutlich erleichtert.
In den USA sterben pro Jahr zwischen 4.900 und 51.000 Menschen an der viralen Atemwegsinfektion.
Der Impstoff wird in Zukunft per Post von einer von der Herstellerfirma MedImmune LLC initiierten, neu zu gründenden online Apotheke an berechtigte Personen verschickt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: FDA Newsmeldung 21.9.2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Astra Zeneca, Oktober 2023
Eine Kombi-Tablette, die drei niedrig dosierte blutdrucksenkende Medikamente enthält, vereinfacht die praktische Durchführung der medikamentösen Therapie eines Bluthochdrucks - und hat zusätzlich das Potential, die unzureichende Therapietreue vieler Hochdruck-Patienten zu verbessern
Ein erhöhter Blutdruck (Hypertonie) liegt laut der geltenden Therapie-Leitlinie bei Messwerten von über 140/90 mm Hg
vor. Er verursacht oft keine Symptome und wird daher nur durch Zufalll entdeckt
und behandelt.
Viele uneinsichtige Hochdruck-Patienten halten sich
aus unterschiedlichen
Gründen nicht an die Anweisungen ihrer Ärzte.
Diese mangelhafte Therapietreue stellt ein großes Problem dar.
Eine im US-Fachblatt Journal of the American College of Cardiology
veröffentlichte Studie zeigte, dass
eine Kombi-Tablette, die drei niedrig dosierte
Blutdrucksenker
(Antihypertonika) enthält (in der Studie
waren es Telmisartan, Amlodipine, und Indapamide) die
praktische Durchführung der Therapie
erleichtert. Aufgrund des niedrigen
Nebenwirkungsrisikos hat das
Medikament das Potential die
oft mangelhafte Behandlungstreue der Patienten
zu fördern.
In der Studie
wurde nachgewiesen, dass
die untersuchte Kombi-Pille einen leicht bis mittelgradig erhöhten Blutdruck besser senkt, als die in der
Kontrollgruppe verabreichten Scheinmedikamente (Plazebo).
Wie das Deutsche Ärzteblatt schrieb, wird eine
derartige Kombi-Tablette in Deutschland
von dem
Pharmaunternehmen
Servier angeboten, die
sich zur Leitlinien gerechten Therapie
des Bluthochdrucks
eignet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, 30.8.2024
mehr lesen in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,2019
mehr lesen (DocCheck) (in deutscher Sprache)
Quelle: Fach-Information der Fa. Servier (DocCheck Passwortschutz)
Zeitenwende in der Welt der Organtransplantationen
Die erste weltweit durchgeführte Augentransplantation erwies sich ein Jahr nach der aufwändigen Operation als
vielversprechender Teil-Erfolg, der Hoffnungen weckt und die Phantasie der Ärzte anregt
Wie die britische BBC jetzt aufgrund einer veröffentlichten Studie berichtete, ist die vor einem Jahr
weltweit erste Augentransplantation gelungen. Der US-Veteranen Aaron James, 46, wurden im Jahr 2023 an der Klinik Langone Health, New York, USA,
Teile eines Spender-Gesichts transplantiert - inklusive des ganzen Auges. Dieser ungewöhnliche Eingriff wurde
nach einem Starkstrom-Unfall erforderlich, den Aaron James nur knapp überlebte.
Ein Jahr nach der Transplantation konnte er sein altes Leben, dank eines Kunstarmes und einer Teil-Gesichtstransplantaton - inklusive eines ganzen Spender-Auges -
zumindest teilweise wieder aufnehmen.
Das tansplantierte Auge wurde vom Immunsystem des Körpers des Unfallopfers, nicht wie befürchtet, abgestossen. Es hat
allerdings seine Sehfähigkeit noch nicht wiedererlangt - kann aber elektrische Impulse an die Netzhaut übermitteln.
Die an der Studie beteiligten Ärzte sind aufgrund des Verlaufs der Therapie positiv überrascht und optimistisch - und hoffen,
dass sich die Sehfähigkeit des transplantierten Auges im Lauf der Zeit - wieder einstellen wird.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: BBC News, September 2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:CBS Mornings, 2023
Besser als mit einer Kristallkugel in die Zukunft schauen:
Ein einfach und preisgünstig im Rountinelabor durchzuführender Bluttest kann bei Frauen das Risiko schwerer, lebensbedrohlicher Herzkrankheiten,
bzw. eines Herz-Kreislauftodes, über einen Zeitraum von 30 Jahren voraussagen.
Eine im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichte und von den US Regierungsbehörden
National Heart, Lung, and Blood Institute und dem National Cancer Institute,
National Institutes of Health, finanzierte Studie zeigt, dass die Untersuchung von drei Biomarkern - zwei
Blutfetten und eines Entzündungs-Markers ( LDL Cholesterin, Lipoprotein A und CRP ) voraussagen kann, wie sich das
individuelle Risiko für schwere Herzkrankheiten, bzw. eines Herz-Kreislauftodes, innerhalb der kommenden 30 Jahre
entwickeln wird.
An der Studie nahmen 27,939 ursprünglich gesunde Krankenschwestern teil, die über 30 Jahre lang beobachtet wurden.
Es zeigte sich, dass hohe Werte der 3 häufig im Routinelabor bestimmten Biomarker mit einem deutlich erhöhten
Herz-Kreislaufrisiko einher gingen.
Die Forscher vermuten trotz fehlender Daten, dass es sich bei Männern ähnlich verhält.
Es ist daher für Betroffene und deren Ärzte sinnvoll, diese 3 Biomaker im Auge zu behalten und chronische Entzündungen ebenso
wie hohe Blutfettwerte zeitnah aktiv zu behandeln.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: NEJM, 31.8.2024
Risikoanalyse : Zähne ziehen bei Patienten, die einen oral anzuwendenden Blutgerinnungshemmer (NOAKS) einnehmen. Medikamenteneinnahme sicherheitshalber unterbrechen - Ja oder Nein?
Zahnärzte und Patienten sind verunsichert wenn es darum geht, kleinere chirurgische Eingriffe (z.B.Zahnextraction ) bei
Patienten vorzunehmen, die
aufgrund von Herz-Vorhofflimmern zur Verhütung von Schlaganfällen oral anzuwendende Gerinnungshemmer
aus der Gruppe der NOAKS
einnehmen.
Beide Forschergruppen kamen
zu dem von der Praxis
abweichenden Schluß, dass es
offenbar riskanter ist die NOKS, wie
derzeit üblich, 2-4 Tage vor
der geplanten OP abzusetzen,
als sie, wie gewohnt,
weiter zu nehmen - zumindest
gilt dies für Patienten ohne
bekannte erhöhte Blutungs-,
bzw. Thrombose-Risiken.
Sollte es einmal zu lokalen
Blutungen kommen, so können
diese meist durch lokal
anzuwendende Medikamente
gestoppt werden, die die
Blutgerinnung lokal
verbessern. In der S3
Therapieleitlinie wird für
Deutschland empfohlen, wie
die Oralchirurgen mit dem
Problem umgehen sollen. Für
den 31.8.2024 ist die
Publikation der Neufassung
der Richtlinie geplant.
Bisher wird empfohlen, dass
bei kleineren Eingriffen wie
Zahnextraktionen die
Therapie mit NOAKS nicht
unterbrochen werden sollte.
mehr lesen (Studie Hua in englischer Sprache)
mehr lesen
(Studie
Manfrediin englischer Sprache)
mehr lesen (S3 Leitlinie in deutscher Sprache)
Quellen: Studie Hua. Frontiers in Pharmacology,28.10. 2018
Studie Manfredi. Journal of clinical medicine, 25.November 2021
AWMF online S3 Therapie-Leitlinie,
Reg. Nr. 083-018, 31.8.2020
Ungewollte Kinderlosigkeit kann in einigen Fällen mit einer Gebärmutter-Transplantation erfolgreich behandelt werden
Wenn eine ungewollte Kinderlosigkeit von der Gebärmutter verursacht wird, dann kann diese in einem hohen Anteil der Fälle
durch eine Gebärmutter-Transplantaion beseitigt werden. An einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie beteiligten sich
20 betroffene Frauen teil. Bei 14 davon konnte eine Gebärmutter erfolgreich transplantiert werden.
Jede dieser 14 Frauen brachte danach mindestens ein gesundes Kind zur Welt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 15.8.2024
Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen: selbst stärkste Schmerzmittel können gefühlte Schmerzen verschlimmern
Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits
Schmerzen intensivieren.
Ein Forscherteam von der
Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären,
der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und
Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler
mit dem
Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Barbara Ritzert ProScience Communications - die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V, 19.3.2010
Gefährliche Folgen von Allergien können erstmalig mit einem Nasenspray behandelt werden
Weltweit nimmt in den industrialisierten Ländern die Zahl von Allergien schnell zu. Daher kommt es auch immer häufiger
zu anfallsartigen Folgen einer akuten Allergie - bis hin zu einer lebensbedrohlichen Anaphylaxie.
Diese wurde bisher mit Adrenalin-Notfall-Pens behandelt - durch intramuskuläre Anwendung von Adrenalins also. Doch oft
kommt die Notarzt mit seiner lebensrettende Spritze zu spät.
Jetzt hat die US-Arzneimittel-Behörde FDA unter dem Handelnamen Neffi für die Notfallbehandlung erstmalig einen
Einmal-Nasenspray zugelassen, der im Notfall die lebensrettende Spritze ersetzen kann.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: BMJ, 12.8.2024
Mangelhafte Impfstoff-Sicherheit ? Zur Routine-Impfung von Kindern vorgesehene Impstoffe sind in den USA vor der Zulassung nicht in plazebo-kontrollierten Langzeit-Studien untersucht worden.
Die US-Organisation Informed Consent Action Network (ICAN) hat auf dem Klageweg durchgesetzt, dass die
Aufsichtsbehörde FDA Informationen zu den Zulassungsverfahren der bei Kindern von der
CDC empfohlenen Impfstoffe
zugänglich gemacht hat. Das ICAN hatte
bereits 2017 das The United States Department of Health and Human Services (HHS)
auf die ihrer Meinung nach mangelhafte Sicherheitssituation hingewiesen.
Die Auswertung der von einem Gericht zugänglich gemachten Daten hat
nun gezeigt, dass keiner der empfohlenen Impfstoffe im Zuge des
jeweiligen Zulassungsverfahrens mit Hilfe plazebo-kontrollierter
Langzeit-Studien überprüft wurde.
Ob in Deutschland
die Situation anders ist, müssen interessierte Eltern und Impf-Ärzte im Einzelfall
beim zuständigen Paul-Ehrlich-Institut erfragen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:ICAN, 2024
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:ICAN, 1. Anschreiben an HHS 2017
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Paul-Ehrlich-Institut, 2024
Die weit verbreitete Langzeiteinnahme von Multivitamin-Präparaten senkt bei gesunden Erwachsenen das Sterbe-Risiko nicht
Eine vom National Cancer Institut der USA finanzierte und im Fachblatt JAMA Network open veröffentlicht Langzeitstudie, die die über mehr als 20 Jahre angefallenen Gesundheitsdaten von rund 400.000 Menschen auswertete zeigte, dass die regelmäßige Einnahme von Multivitamin-Medikamenten bei Erwachsenen beiderlei Geschlechts das allgemeine Sterberisiko nicht senkte. Das galt auch für die Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs.
mehr lesen (NCI, in englischer Sprache)
mehr lesen (JAMA Network open, in englischer Sprache)
Quelle:Presseinformation National Cancer Institut der USA,26.6.2024,
JAMA Network open
03.6.202
Nach massiver Kritik
Minister Karl Lauterbach
will seinen
umstrittenen Klinikatlas offenbar verbessern
Im Streit über den Klinikatlas kündigt Gesundheitsminister Karl Lauterbach eine überarbeitete Version an.
Ärzte und Gesundheitspolitiker hatten davor die Abschaltung des Portals gefordert und auf zahlreiche Fehler hingewiesen.
Die schon bald erscheinende nächste Version soll für die Besucher der Website leichter verständlich sein.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 19.6.2024
Allergie-Prophylaxe:
Erdnuss-Allergie durch das essen von Erdnüsse verhindern
Eine neue, im Fachblatt NEJM Evidence publizierte und vom National Insitute of Health (NIH) der USA angeregte und finanzierte Studie zeigt, dass durch die frühe Einführung von Erdnüssen in die Ernährung kleiner Kinder in 71% der Fälle der spätere Ausbruch einer klinisch relevanten Erdnuss-Allergie verhindert werden kann. Erdnuss-Allergien sind eine häufige Ursache tödlich verlaufender anaphylaktischer Schockzustände.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Newsletter/Presseinformation NIH,28.5.2024, NEJM Evidence, 28.5.2024
Bluthochdruck-Therapie:
kann im hohen Alter
weniger auch einmal mehr sein?
Eine im angesehenen Fachblatt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie mit nahezu 30.000 hochbetagten Studienteilnehmern zeigte, dass bei
diesen Altersheiminsassen um so mehr lebensbedrohliche Stürze und Knochenbrüche beobachtet wurden, je intensiver eine neu
begonnene Therapie eines
erhöhten
Blutdrucks (Hypertonie) durchgeführt wurde.
Es deutet sich an, dass es im 8. Lebensjahrzehnt möglicherweise sinnvoll ist, einen mittelgradig erhöhten Blutdruck
eher nicht intensiv medikamentös zu behandeln. Zwar steigt dann vielleicht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall an, doch
das Risiko für akut lebensbedrohliche Stürze und Knochenbrüche wird dafür wahrscheinlich gesenkt. Hier ist der mündige Patient
gefragt, der sich für eine die Lebensqualität beeinflussende Therapievariante entscheiden muß. Weder er, noch der behandelnde
Arzt, kann die zukünftige Entwicklung auf individueller Ebene zuverlässig abschätzen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 24.4.2024
Barbarische Tierversuche an der Abteilung für Kinderchirurgie der Universität Hamburg
Mäuse in kochendes Wasser
getaucht - später starben die Tiere qualvoll
In einem extrem leidvollen Tierversuch wurde an der Klinik für Kinderchirurgie des UKE, Hamburg, Mäusen
4 – 10 Sekunden lang der gesamte Rücken verbrüht. Ergebnis: Je länger die Verbrühung dauerte, desto eher starben die Tiere
- was niemanden überrascht haben dürfte.
Der bundesweit agierende Verein Ärzte gegen Tierversuche deckt damit wieder extrem grausame und empörende Tierversuche
auf, die in Deutschland leider noch gang und gäbe sind. Damit will der Verein der durch Tierexperimentatoren und Medien
regelmäßig verbreiteten Verharmlosung von Tierversuchen entgegenwirken. Kritiker fragen sich ob solche empathielosen Menschen
für den Beruf des Arztes geeignet sind?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzte gegen Tierversuche, Pressemitteilung, Dr. Corina Gericke Veröffentlicht: 10. April 2024
Covid-19: eine europäische Studie legt den Verdacht nahe, dass die in den meisten Fällen auf der Intensivstation durchgeführte Zufuhr von
zusätzlichem Sauerstoffe möglicherweise auch übertrieben werden kann.
In der im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie (HOT-COVID Randomized Clinical Trial.) zeigte sich, dass sich bei
Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt wurden und unter einer niedrigen Sauerstoffsättigung des Blutes litten -
eine niedrigere angestrebten Sauerstoffsättigung von 60 mmHg vs. 90 mmHg positiv auf den Heilungsverlauf auswirkte. Die Zahl der Tage
ohne mechanische Beatmung war erhöht (80.0 vs. 72.0 Tage) und und das Sterberisiko um rund 10% erniedrigt (30.2% vs.
34.7%). Daraus folgern Intensivmediziner, dass sich eine weniger aggressive Beatmung offenbar auch positiv auswirken kann.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 19.3.2024
AI in der Medizin, Fluch oder Segen, Hilfe oder Risiko?
Und was sind überhaupt ChatGPT, GenAI und LLMs?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle: Bayerisches Ärzteblatt 4/2023
Fraunhofer-Institut:
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern rasant das Gesundheitswesen. In Kliniken, Krankenhäusern und Arztpraxen sind die
elektronische Patientenakte (ePA), Datenmanagementsysteme, KI-gestützte Auswertungen, Vorhersagen und Ressourcenplanung, Roboterassistenten im OP,
intelligente Assistenten und viele weitere Technologien auf dem Vormarsch. Ärztinnen und Ärzte, Gesundheitsfachkräfte, Patientinnen und Patienten werden
zunehmend durch kognitive Systeme unterstützt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Fraunhofer-Institut für Kognitive Systeme IKS
In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärzte
Noch nie gab es hierzulande so viele Ärzte und Ärztinnen ohne deutschen Pass wie vergangenes Jahr. Das verbessert die medizinische Versorgung der
Bevölkerung. Doch mangelnde Deutschkenntnisse sorgen auch für Probleme.
Die Zahl der ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im vergangenen Jahr auf ein
neues Rekordniveau gestiegen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Ärztestatistik der Bundesärztekammer berichten, arbeiteten
in Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt 63.763 Mediziner ohne deutschen Pass.
Die meisten Medizinerinnen und Mediziner ohne deutschen Pass kommen aus EU-Ländern oder anderen europäischen Staaten sowie aus Ländern des Nahen Ostens.
Häufigste Herkunftsländer dem Bericht zufolge sind Syrien mit 6120 und Rumänien mit 4668 Personen. Es folgen Österreich, Griechenland, Russland und die
Türkei.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:DW Deutsch, 3.3.2024
Antikörper als Schutzschild:
Das Leben von Kindern mit gefährlichen Lebensmittel-Allergien wird in Zukunft sicherer werden
Auf dem diesjährigen Kongress der American Academy of Allergy, Asthma & Immunology in Washington, D.C. wurden die
Ergebnisse der OUtMATCH-Studie vorgestellt, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.
Sie zeigten, dass die vorbeugende Therapie mit dem Antikörper Omalizumab bewirkt, dass Allergiker aller Altersgruppen, bei einem unbeabsichtigten
Kontakt mit Allergien auslösenden Lebensmitteln wie Nüssen, Eiern, Milch und bestimmten allergenen Getreidesorten deutlich seltener mit allergischen Symptomen
bis hin zu einer Anaphylaxie rechnen müssen, als die Allergiker der Kontrollgruppe.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Antikörper Omalizumab auch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen. Die neue vorbeugende
Therapie kann in Zukunft die Eltern von Kindern mit Lebensmittelallergien beruhigen, da diese ihre Kinder ja nicht immer unter einer lückenlosen
Kontrolle haben können.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Newsletter National Instituts of Health der USA, 26.2.2024
Bundesrat
Vermittlungsausschuss macht Weg frei für Transparenzgesetz bei Kliniken
Im Bundesrat stoppten die Länder den ersten Teil der umstrittenen Krankenhausreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der Vermittlungsausschuss
hat nun eine Einigung gefunden. In Zukunft können sich Patienten und Ärzte
im Internet anhand zahlreicher standardisierter Daten über die Kompetenzgebiete
deutscher Krankenhäuser informieren.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 22.2.2024
"Follow the Science!" - diese naive "staatstragende" Aufforderung verliert zunehmend an Berechtigung
Von den in den Jahren 2016-2019 in den unter Wissenschaftlern als besonders vertrauenswürdig geltenden skandinavischen Ländern und Island durchgeführten
klinischen Medizin-Studien wurden die Ergebnisse jeder 4. Studie (22%) nicht publiziert.
Das ist mittlerweile in vielen Ländern das "normale" Vorgehen, wenn die Studienergebnisse den oft kommerziell motivierten Geldgebern der Studien nicht
ins Geschäftskonzept passen.
Und wenn dies schon in den skandinavischen Ländern so ist, dann muß man für die anderen europäischen Länder, die viel anfälliger für
Korruption und Wissenschaftsbetrug sind, mit weitaus schlimmeren Verhältnissen rechnen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 9.2.2024
Tarifstreit
Uniklinik-Ärzte wollen in Warnstreik treten
Der Marburger Bund fordert 12,5 Prozent mehr Gehalt und höhere Zuschläge für die Ärztinnen und Ärzte an den Unikliniken – die Verhandlungen mit den
Ländern blieben bisher ohne Ergebnis. Am 30. Januar soll gestreikt werden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 18.01.2024, 04.28 Uhr
Vollbracht:
Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist nun geltendes Recht
Nach langem Ringen beschloß der Bundestag zwei Gesetze, um das Gesundheitssystem zu digitalisieren. Wem kommt das zugute - fragt der Spiegel.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online,14.12.2023
Sauerstoffsättigung bei Covid-19:
Gut gemeint kann tödliche Folgen haben
Bei der Therapie schwerer Covid-19-Erkrankungen werden auf der Intensivstation- auch bei Kindern
- Sauerstoffkonzentrationen im Blut von mehr als 94%
angestrebt. Jetzt hat eine im British Medical Journal veröffentlichte Studie gezeigt, dass jene künstlich beatmeten Kinder ein niedrigeres
Sterberisiko hatten, bei denen die Ärzte eine niedrigere Sauerstoffsättigung von nur 88-92%
akzeptiert hatten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 12.12.2023
Positive Zwischenergebnisse: Pfizer und BioTech arbeiten an einem mRNA-Kombi-Impfstoff, der vor Influenza
(saisonale Virusgrippe)und neuen Varianten von Covid-19-Erregern
schützen soll
In einer gemeinsamen Presseerklärung berichten Pfizer und BioTech, dass der neue mRNA-Impfstoff in einer Phase 2-Studie die körpereigene Produktion von
Antikörpern stark anregt, die sich sowohl gegen Influenza A und Influenza B richten, als auch gegen neuere SARS-CoV-2-Varianten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: werbende Presseerklärung Pfizer und BioTech, 26.10.2023
Entbürokratisierung
Telefonische Krankschreibung
sind ab heute wieder möglich
Angesichts voller Wartezimmer und überlasteter Hausärzte wuchs
der Druck auf die Politik, die telefonische Krankschreibung wieder zu ermöglichen.
Eine entsprechende Regelung gilt ab
sofort und ist zeitlich nicht
begrenzt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 7.12.2023
Großstudie enttäuscht: die üblichen Krebs-Screeninguntersuchungen bei Gesunden erhöhen -mit Ausnahme der Sigmoidoskopie - die Überlebenszeit der
Untersuchten nicht signifikant
Ein Forscherteam veröffentlichte nun im Fachblatt JAMA Internal Medicine eine groß angelegte Metastudie, die der Frage nachging, ob die wichtigsten
üblichen Krebs-Screeninguntersuchungen tatsächlich - wie erhofft- in der Lage sind durch eine signifikante Verlängerung der Lebenszeit Leben zu
retten
Ausgewertet wurden die Daten für Darmkrebs (Kolonoskopie, Sigmoidoskopie,Stuhl auf Blut), CT-Untersuchungen auf Lungenkrebs, Mammografie (Brustkrebs) und
PSA-Test (Prostatakrebs).
Analysiert wurden die über mindestens 10 -15 Jahre registrierten Daten von 2.111.958 Individuen. Dabei zeigte sich, dass im Vergleich zu nicht
gescreenten Menschen nur bei der Sigmoidoskopie eine signifikante Verlängerung der Lebenszeit von 110 Tagen registriert werden konnte.
Es darf also weiter bezweifelt werden, dass sich der mit Screening-Untersuchungen verbundene große Finanz- und Personal-Aufwand tatsächlich lohnt oder
ob das viele Geld nicht an anderer Stelle des Gesundheitswesens sinnvoller investiert werden könnte.
Die Studie untersuchte nicht die negativen Folgen der Screening-Untersuchungen in Form von Überdiagnostik und den sich daraus ergebenden überflüssigen,
zum Teil lebensbedrohlichen, Therapien.
mehr lesen span>
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 28.8.2023
War das Tragen von Schutzmasken in den Schulen doch sinnvoll?
Mehr und mehr setzt sich in der Rückschau die Meinung durch, dass Nasen-Mund-Schutzmasken nicht in der Lage waren, das Risiko an Covid-19
zu erkranken nicht senken konnte.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier
schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu
vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS, 18.5.2023
Körperliche Aktivitäten und Herzschutz:
Auch wenig ist besser als nichts .....
Eine Forschergruppe der Harvard Universität veröffentlichte im Fachblatt Journal of the American College of Cardiology eine Studie, deren
Ergebnisse zeigen, dass schon geringe körperliche Betätigungen - wie beispielsweise eine tägliche Schrittzahl von 2,517 resp. 2,735 Schritten in der Lage war,
das allgemeine Sterberisiko, bzw. das Herz-Kreislaufrisiko zu senken.
In dieser Meta-Untersuchung wurden die in 12 Studien gesammelten Daten von 111,309 Individuen ausgewertet. Der optimale Nutzeffekt wurde bei 8,800, bzw. 7,200
Schritten pro Tag erreicht.
In einer früheren Studie konnte gezeigt werden, dass sehr langsames laufen über
5-10 Minuten in der Lage ist, das allgemeine und das Herz-Kreislauf-Sterberisiko zu deutlich abzusenken. Zeitmangel ist also keine gültige
Ausrede für körperliche Inaktivität.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, 10.10.2023
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American College of Cardiology, August 2014
Forschungserfolg?
Nur 3 von 21 Affen überleben bis zu zwei Jahre mit transplantierten Schweinenieren
Weltweit braucht es mehr Spenderorgane, als es Spender gibt. Die Transplantation von Tierorganen auf den Menschen gilt als vielversprechende Lösung –
jetzt brachte ein Experiment einen als wichtig bezeichneten Erfolg. Doch steht das verursachte Tierleid in einem vertretbaren Verhältnis zu 30
Jahren Erfolglosigkeit?
Tierschützer wie die Mitglieder der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" sind der Meinung, dass insbesondere Tierversuche, bei denen
die überwältigende Mehrzahl der missbrauchten Tiere unter Qualen stirbt, sofort eingestellt werden sollten. In der aktuellen Studie starb einer der
"überlebenden " Affen unmittelbar nach Ende der Studie
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 11.10.2023, Ärzte gegen Tierversuche, Oktober 2023
Libidoverlust: "Wie ich durch Antidepressiva meine Lust verlor"
Lange Beziehung,kleine Kinder, Stress:Für ihre schwindende Libido und fehlende Orgasmen fand
die SZ-Autorin viele Erklärungen. Bis sie feststellte, dass
ihre Medikamente schuld sind. Gibt es einen Ausweg?
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, Magazin, Anonym, 10.10.2023
Die ersten vier Wochen nach Beginn einer blutdrucksenkenden medikamentösen Therapie sind bei Menschen
über 65 mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko behaftet.
Mit zunehmendem Alter wächst das Risiko für hohen Blutdruck (Hypertonie)- was wiederum das Risiko für lebensbedrohliche Herzinfarkte, Schlaganfälle und Lungenembolien
deutlich erhöht. Doch nun hat eine in England durchgeführte Studie gezeigt, dass auch die Blutdrucksenkung, zumindest in den ersten vier Wochen nach Beginn der
den erhöhten Blutdruck senkenden Therapie, ihre Tücken hat.
Für eine im Fachblatt Age and Aging veröffentlichte Studiewurden 42.483 Patientinnen und Patienten ausgewählt, die älter als 65 waren.
Es zeigte sich, dass jene Kranken ein mehr als doppelt so hohes Risiko hatten eine akute Nierenschädigung zu erleiden bei denen eine neue Bluthochdruck-Therapie
begonnen wurde. Das Risiko für Stürze war bei diesen Patiwenten um etwa 50% erhöht und das Risiko für Knochenbrüche immerhin noch um 30%.
Vermutlich sind diese Nebenwirkungen der Therapie auf eine medikamentenbedingte inderdurchblutung der Nieren und des Gehirns zurück zu führen.
Die Studienergbnisse werfen bei Skeptikern die Frage auf, ob es nicht bei bereits vorgeschädgten älteren Patienten sinnvoll sein könnte, einen nur geringgradig
erhöhten Blutdruck nicht medikamentös zu senken? Andernfalls riskiert man, dass die Nebenwirkungen der Therapie schlimmer sind als die Risiken eines leicht- bis
mittelgradig erhöhten Blutdrucks.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Age and Aging, 16.9.2023
War das Tragen von
Mund-Nasen-Schutzmasken in den Schulen doch sinnvoll?
Mehr und mehr setzt sich in der Rückschau die Meinung durch, dass Nasen-Mund-Schutzmasken nicht in der Lage waren, das Risiko an Covid-19
zu erkranken nicht senken konnte.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier
schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu
vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS, 18.5.2023
Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MD):
Behandlungsfehlerbegutachtung 2022 - Immer wieder die gleichen Fehler
13.059 fachärztliche Gutachten zu vermuteten Behandlungsfehlern hat der Medizinische Dienst im Jahr 2022 erstellt. In jedem 4. Fall wurden ein
Fehler und ein Schaden festgestellt; in jedem 5. Fall war der Fehler Ursache für den erlittenen Schaden.
Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst heute in Berlin vorgestellt hat.
Beispielsweise wurden in Niedersachsen in 2022 1.230 Fälle durch den Medizinischen Dienst Niedersachsen untersucht.
Experten gehen davon aus, dass etwa 1 Prozent der Krankenhausfälle von Behandlungsfehlern betroffen ist.
Nur etwa 3 Prozent aller unerwünschten Ereignisse werden nachverfolgt.
Der MD macht auf seiner Website darauf aufmerkam, dass die veröffentlichten Zahlen nichts über die Häufigkeit von Behandlungsfehlern aussagen - lediglich über
die Reaktion von Patientinnen und Patienten auf Behandlungsergebnisse, die nicht ihren Erwartungen entsprechen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:MD Bund, 17.8.2023
Zwei umfassende Analysen wissenschaftlicher Daten legen die Vermutung nahe, dass Mund-Nasen-Schutzmasken nicht, wie erhofft, geeignet sind, um
die Ausbreitung viral bedingten Atemwegsinfektionen zu behindern.
Vielmehr besteht die paradoxe Möglichkeit, dass sie die Verbreitung der Viren sogar fördern.
Professor Ines Kappstein veröffentlichte in der Zeitschrift Krankenhaushygiene
des renommierten Thieme Fachverlages eine umfangreiche und kritische Analyse der über Jahrzehnte angefallenen wissenschaftlichen Daten zur Wirksasmkeit
in der Öffentlichkeit getragener Mund-Nasen-Schutzmasken.
Die renommierte Expertin für Krankenhaushygiene kam zu dem eindeutigen Fazit, dass keinerlei wissenschaftlichen Daten existieren, die
beweisen, dass die in der Öffentlichkeit getragenen Mund-Nasen-Schutzmasken die Ausbreitung einer über die Luft und kontaminierte Oberflächen
verbreiteten viralen Atemwegsinfektion behindern können.
Eher trifft das Gegenteil zu, da der richtige Umgang mit den Schutzmasken nicht einmal ansatzweise sichergestellt werden
kann, und die zwingend dazugehörende Hände-Hygiene im realen Alltag ebenfalls nicht zu gewährleisten ist, erweist sich das Tragen von Schutzmasken
jeglicher Ausführung möglicherweise eher kontraproduktiv aus.
Die Masken werden so potentiell zu einer von Gesundheitpolitikern, vielen Ärzten und den Medien ignorierten Infektionsquelle und zu einer Belastung der
Gesundheit von Risikopatienten.
Der indirekte Kontakt mit den Corona-Viren über kontaminierte Oberflächen - auch über die kontaminierten Aussenseiten der Schutzmasken selbst - wird
durch das Tragen von Schutzmasken nicht vermindert, sondern kommt im Gegenteil potenziell häufiger zustande.
Zu weitgehend ähnlichen Ergebnissen kamen drei Jahre später die Forscher
Dr. Jonathan D Beauchamp vom Fraunhofer Institute, Freising, und Dr. Chris A Mayhew vom Institut für Atemforschung, der
Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck. Auch sie fanden keine Beweise dafür, dass die Mund-Nasen-Schutzmasken von Nutzen sind.
In ihrer im Fachblatt Journal of Breath Research veröffentlichten Daten-Analyse, raten die Wissenschaftler daher auch dazu, bei
zukünftigen Epidemien auf den Zwang zum tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken zu verzichten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Thieme Verlag, Krankenhaushygiene 18.8. 2020
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Breath Research, 7.8.2023
SENSATION: Die SELECT-Studie zeigte, dass der viel beachtete Abnehm-Wirkstoff Semiglutide herzkranke Übergewichtige auch vor tödlichen und
nicht-tödlichen Herzinfarkten und Schlaganfällen schützt
Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der zufallsgesteuert durchgeführten SELECT-Doppel-Blind-Studie, an der 17.604 Patienten
mit Übergewicht und einer bestätigten Herz-Kreislauferkrankung teilgenommen haben, zeigen, dass Semiglutide (Wegovy®), einmal in der Woche in
Form einer subkutanen Injektion verabreicht -
im Vergleich zur Kontrollgruppe das Risiko für tödliche Herz-Kreislauferkrankungen um 20 % senkt.
Ebenso das Risiko für nicht-tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Die Studienteilnehmer waren alle bereits herzkrank - hatten aber keine
Zuckerkrankheit.
Herzspezialisten kommentierten diese Studienergebnisse geradezu enthusiastisch und meinten, dass diese die Herzinfarkt-Prophylaxe
revolutionieren werden - falls sie von unabhängigen Experten bestätigt werden.
Die endgültigen Studienergebnisse werden
voraussichtlich noch in 2023 auf einem großen Medizin-Kongress präsentiert.
Bisher war kein anderer Wirkstoff
bei der Herzinfarkt-Prophylaxe auch nur annähernd so erfolgreich
wie Semiglutide. Die Firma Novo Nordisk
erwartet, die entsprechende Zulassung von Semiglutide in den
USA und in Europa noch in diesem Jahr.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 10.8.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:werbende Presseinformation Novo Nordisk,8.8.2023
»Sie wissen, dass Kinder die Intelligenz über die Muttermilch aufnehmen?«
Brauchen Babys die Brust? Die WHO empfiehlt in den ersten sechs Monaten
das ausschließliche Stillen. Doch viele Frauen haben negative Erfahrungen gemacht.
SPIEGEL-Leserinnen und -Leser berichten. Experten vermuten, dass
Kinder, die nicht gestillt wurden, im
ihrem späteren Leben ein hohes Risiko haben, kriminell zu werden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online, 8.8.2023,
Bezahlschranke
Ergebnisse einer Krebs-Studie sind „vielversprechend“
Neue Anti-Krebs-Pille zerstört 70 verschiedene Tumore
Krebserkrankungen zählen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Doch die Behandlungsmöglichkeiten verbessern sich für viele Tumore. Jetzt
machen neue vorklinische Studienergebnisse zu einer Anti-Krebs-Pille Hoffnung: Sie soll zumindest im Labor gegen 70 Krebsarten wirken.
Ein Wirkstoff, der 70 Tumorarten zerstören kann? Das wünschen sich alle Menschen im Kampf gegen Krebs, der immer noch zu den Haupttodesursachen weltweit gehört.
Nun hat ein Krebsforschungszentrum in den USA, die Klinik City of Hope, eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse vielversprechend klingen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Focus,2.8.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:City of Hope, 1.8.2023
Von der Öffentlichkeit wenig beachtet: WHO-Behörde stufte rotes Fleisch und Wurst schon 2015 als krebserregend ein. Ein Verzicht auf rotes Fleisch
könnte bis zum Jahr 2050 rund 205.000 Erkrankungen an Darmkrebs verhindern
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stuft den Verzehr von
rotem Fleisch als „wahrscheinlich karzinogen für den Menschen“ (Gruppe 2A) ein. Fleischwaren werden sogar als
definitives Gruppe 1-Karzinogen (qualitativ, aber nicht quantitativ) in die gleiche Kategorie wie Tabakrauchen eingestuft.
Die Forscher begründen die Einstufung mit einer Analyse von mehr als 800 Studien.
Diese haben vor allem einen Zusammenhang mit Kolorektal-,
Pankreas- und Prostatakarzinomen aufgezeigt.
Diese Ergebnisse wurden in einer Studie der Deutschen Krebshilfe und der
Marga und Walter Boll Stiftung auf die Jahre 2020 bis 2050
hochgerechnet. Durch den Verzicht auf industriell bearbeitetes Fleisch könnten 63.000 und durch den Verzicht auf den Konsum von rotem Fleisch
sogar 205.000 Neu-Erkrankungen an Kolorektalem Krebs verhindert werden.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzteblatt, 26.10.2015
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:MDPI Basel, Nutients, 17.2.2023
Experimenteller Wirkstoff Onanemab kann das Fortschreiten einer Alzheimer-Erkrankung verlangsamen - in einem frühen Krankheitsstadium
Das Wissenschaftsmagazin Nature meldet deutlichen Therapieerfolg - nach der Anwendung des Monoclonalen Antikörpers Onanemab,
der im Gehirn die Ansammlung des die Neuronen schädigenden Amyloids stoppt.
Allerdings nur dann, wenn die Diagnose Alzheimer sehr früh gestellt
wird.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Nature briefing translational research, 27.7.2023
Medizinforschung im Zwielicht: viele in den Medien kommentierte Studien existieren überhaupt nicht, bzw. die veröffentlichten Ergebnisse sind
verfälscht.
Professor John Ioannidis, weltberühmter Epidemiologe an der Stanford Universität, einer der 10 meistzitierten Medizin-Forscher der Welt, hat es schon vor
Jahren so auf den Punkt gebracht indem er schrieb, dass die meisten Medizin-Studien falsch sind. Und die wenigen guten Studien haben oft keinerlei praktischen
Nutzen für die Patienen.
Ähnlich äußerte sich Richard Smith, der frühere Chefredakteur des renommierten Fachblatts British Medical Journal. Smith unterstützt die
Ansicht, dass mindestens 20% aller Studien falsche Ergebnisse veröffentlichen. Viele dieser Studien wurden sogar nie durchgeführt und sind daher als
eindeutig als Wissenschaftsbetrug einzuordnen.
Nur wenige dieser Pseudo-Untersuchungen wurden jemals zurückgezogen. Dies vermittelt den falschen Eindruck, dass es sich
nur um ein kleines Problem handelt. Smith stellte daher die provokative Frage in den Raum, ob es nicht an der Zeit sei, bei neuen Studien grundsätzlich erst einmal davon auszugehen, dass es sich um
nicht vertrauenswürdige Studien handelt - solange das Gegenteil nicht bewiesen werden konnte.
Insbesondere den inflationär produzierten Metastudien sollte erst einmal grundsätzlich nicht naiv
vertraut werden, da in diese oft qualitativ minderwertige, bzw. nicht existierende Kleinststudien eingeflossen sind, die es in der analysierten Form nie gab.
Daher ist die Forderung "Folge der Wissenschaft" (Follow the science) naiver, ignoranter Unsinn.
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(in englischer Sprache)
Quelle:PLOS Medicine,30.8.2005
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 5.7.2023
Alkoholabhängige Ärzte
»Operieren Sie schneller, dann sind Sie schneller beim Bier«
Ausgerechnet unter Medizinern sind überdurchschnittlich viele Menschen suchtkrank. Das hat mit der Arbeitsbelastung zu tun – aber auch mit dem
verqueren Selbstbild
vieler Ärzte. Warum ist der Ausstieg für sie so schwer?
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 30.6.2023
Australien ist das erste Land, das zugelassenen Psychiatern die Verordnung von Magic mushrooms und Ecstasie erlaubt
In Australien können sich Psychiater nun lizensieren lassen, die die bisher illegalen Drogen Psilocybin (Magic Mushrooms)und
MDNA (Ecstasie) an für diese experimentelle Therapie geeignete Patienten abgeben wollen.
In Frage kommen Diagnosen wie Depressionen und
PTSD (post-traumatic stress disorder. Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Entscheidung der Behörden und die Therapie selbst sind auch unter
Experten sehr umstritten. Zuverlässige Studien fehlen noch - sollen nun aber durchgeführt werden.
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(in englischer Sprache-
die Redaktion empfiehlt eine
Google-Übersetzung in die deutsche
Sprache)
Quelle: Nature , 30.6.2023
Uno-Chef António Guterres warnt vor Gefahren von KI und schlägt die Gründung einer Regulierungsbehörde vor
Uno-Generalsekretär António Guterressieht die Zukunft der Künstlichen Intelligenz kritisch. Er vergleicht die Gefahren die von
der KI ausgehen mit jenen eines Atomkrieges. Er schlägt vor, eine von den Uno-Staaten gemeinsam geführte Regulierungsbehörde einzusetzen.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 12.6.2023
KI - künstliche Intelligenz - unterstützt immer öfter Röntgenärzte bei der Diagnostik
In immer mehr wissenschsaftlichen Studien wird untersucht, wie zuverlässig auf künstlicher Intelligenz basierende Software
bei den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren zu richtigen Diagnosen
kommt.
KI scneidet in einigen Studien bei der diagnostischen Beurteilung von mit den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren wie Röntgen,
Computer Tomografie, Magnet-Resonanz-Tomografie und Ultraschall gewonnenen Bildern sehr gut ab.
Sie kommt schneller, billiger und in einigen Fällen
auch qualitativ besser als die Radiologen selbst zu
den richtigen Diagnosen.
Daher verbreitet sich in Fachkreisen
die bange Frage: Macht der Kollege Computer
schon in naher Zukunft Röntgenärzte überflüssig?
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,
25.5.2023
Morbus Parkinson: mit dem industriellen Lösungsmittel Trichloraethylen verunreinigtes Trinkwasser kann bei
Langzeit-Einnahme wahrscheinlich eine Parkinson Erkrankung auslösen.
Jetzt konnte in einer großen Studie nachgewiesen werden, dass das in der Industrie
viel verwendete Lösungsmittel Trichloraethylene (TCE) - bei
Langzeit-Aufnahme mit dem Trinkwasser - das bisher unheilbare Nervenleiden Parkinson auslösen kann.
TCE ist in vielen Industriestaaten die häufigste Verunreigung des
zu Trinkwasser aufgereiteten Grundwassers.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 15.5.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2023
Wieder eine Hoffnung weniger
Corona-Pandemie: eine Therapie mit dem Hormon Melatonin senkt das Covid-19-Sterberisiko nicht.
Dem körpereigenen Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers steuert, werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben.
Daher wurde der Wirkstoff in einigen kontrollierten klinischen Studien bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen eingesetzt. In einer im Fachblatt
Frontiers in Medicine veröffentlichten Studie fanden die Autoren jetzt heraus, dass in den in die Meta-Analyse eingeflossenen Studien nicht nachgewiesen
werden konnte, dass die Covid-19-Sterblichkeit durch die Gabe des Hormons Melatonin nicht gesenkt werden konnte.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Frontiers in medicine,Lausanne, 25.4.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Antidepressiva bei chronischen Schmerzen: Wirksamkeit enttäuscht
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat ein chronisches Schmerzsyndrom (CS), welches nicht tumorbedingt ist.
Nach ICD-11 liegt ein CS vor, wenn die Schmerzen ≥ 3 Monate anhalten . Ein CS kann zu einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität führen. Am häufigsten sind in Europa und den USA chronische Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von orofazialen, genitalen und abdominellen
Schmerzen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Der Arzneimittelbrief, Nur für Abonenten/Bezahlschranke, 5/2023
Hirnforschung
Wie ein Mediziner in Hamburg Gene entschlüsselt, die vor Alzheimer schützen
Seine Arbeit weckt Hoffnung auf neue Medikamente gegen Alzheimer: Neuropathologe Diego Sepulveda-Falla hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht.
Dabei spielte eine kolumbianische Großfamilie eine entscheidende Rolle.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel online
(Bezahlschranke), 15.5.2023
Epikutane Immuntherapie.
Endlich gibt es für Kinder unter 4 Jahren eine Methode, um das Risiko gefährlicher Symptome einer angeborenen Erdnuss-Allergien
zu senken.
Bisher gibt es bei Klndern mit angeborener Erdnuss-Allergie kein für Kinder im Alter von 1-3 Jahren zugelassenes Medikament, mit dem sich die oft mit l
ebensbedrohlichen Symptomen einhergehende, überschiessende Immunantwort auf die Zufuhr von Erdnüssen mit der Nahrung vermindern läßt.
Jetzt wurden im Fachblatt New England Journal of Medicine die Ergebnisse einer Phase III Zulassungsstudie für ein zu testendes Erdnuss-Hautpflaster
veröffentlicht.
362 Kinder mit angeborener Erdnuss-Allergie wurden für die zufallsgesteuert, doppelblind und mit Plazebo kontrollierte Multizenter-Studie rekrutiert. Die Kinder
erhielten ein Jahr lang entweder pro Tag einen Erdnuss-Extrakt haltiges Haut-Pflaster oder ein Plazebo. Nach einem Jahr zeigte sich, dass sich Immunlage bei
den doppelt so vielen Kinder mit Erdnuss-Gruppe gebessert hatte als in der Plazebo-Gruppe. Nebenwirkungen jeder Art wurden in 100% der Fälle mit Erdnuss-tTherapie registriert und in 99,2% der mit
Plazebo therapierten Kinder.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 11.5.2023
Das übliche Management des erhöhten Blutdrucks führt oft zu falschen Diagnosen und daraus folgend zu verhängnisvollen
ärztlichen Fehlentscheidungen
Schon lange ist bekannt, dass Blutdruckmessungen, die in der Arztpraxis durchgeführt werden, störanfällig und wenig aussagekräftig sind.
Herz-Kreislauf-Experten sprechen warnend von "Weißkittel-Hypertonie".
Die in Arztpraxen dokumentierten Messergebnisse sollten daher auf keinen
Fall die wichtigste und nicht hinterfragte Grundlage für weitere schwerwiegende medizinische Entscheidungen sein.
Kardiologen empfehlen Menschen, bei denen ein hoher Blutdruck (Hypertonie) vermutet wird, ihren Blutdruck möglichst oft selbst im häuslichen Umfeld zu
messen und über einen längeren Zeitraum zu protokollieren.
Erst aus dem so erhaltenen Blutdruck-Profil ergibt sich dann eine zuverlässige Diagnose und eine erfolgsversprechende, auf das Individuum abgestimmte,
medikamentöse Therapie.
Anhand dieses so gewonnenen Langzeit-Blutdruck-Profils läßt sich auch die Wirkung einer medikamentösen Therapie zuverlässig beurteilen. Überdosierungen und
nicht unbedingt notwendige riskante invasive diagnostische Verfahren lassen sich oft vermeinden.
Jetzt wurde im Fachblatt Circulation eine Studie veröffentlicht, in der der Hauptautor der Untersuchung, Professor Harlan M.Krumholz von der Yale Universität,USA, aufgrund
der Auswertung von mehr als 500.000 Patienten-Datensätzen zu dem Fazit kam, dass es sinnvoll ist, das bisher übliche Management der Hypertonie
grundlegend und selbstkritisch zu überdenken und die Diagnose - mehr als bisher im Routine-Alltagsbetrieb üblich - aufgrund der Blutdruck-Selbstmessungen der
Patienten zu stellen.
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(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 26.4.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle: Circulation, 8.5.2023
Verwirrendes Hin und Her: die Altersgrenze für den Beginn eines Brustkrebs Screenings mit Mammografie wurde in den USA von der U.S. Preventive Services
Task Force jetzt von 50 Jahren wieder auf 40 Jahre gesenkt - wie es bis zum Jahr 2009 schon einmal die Norm-Empfehlung war.
Bis zum Jahr 2009 hat die US-Expertengruppe U.S. Preventive Services Task Force die Empfehlung ausgesprochen, dass sich Frauen ab dem
40. Lebensjahr alle zwei Jahre einem Brustkrebs-Screening mit Mammografie unterziehen sollten. Doch dann änderte die U.S. Preventive Services Task Force
aufgrund der statistischen Entwicklung ihre Meinung und erhöhte die Altersgrenze auf 50 Jahre.
Doch schon bald tauchten erste Zweifel auf, ob das eine gute Entscheidung gewesen war. Die Statistiken zeigten nämlich eine bedenkliche Zunahme von Brustkrebserkrankungen in der Altersgruppe
zwischen 40 und 50 Jahren. Insbesondere bei Afro-Amerikanerinnen, die doppelt so häufig an ihrem Brustkrebs sterben als weiße Frauen.
Jetzt hat die U.S. Preventive Services Task Force die Reissleine gezogen und die Altersgrenze wieder auf 40 Jahre gesenkt. Der Rat, die
Screening-Untersuchung alle zwei Jahre machen zu lassen wurde aufrecht erhalten.
In Deutschand haben Frauen vom 50. bis zum 75. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Screening-Untersuchung mit Mammografie. Ob auch in Deutschland
die Altergrenze vom 50. auf das 40. Lebensjahr gesenkt wird ist noch nicht entschieden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New York Times,9.5.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Gemeinsamer Bundesausschuss,2023
Wird der Arztberuf in Zukunft überflüssig
- zumindest in Teilbereichen?
"Ärztliche Beratung" von
Fragen stellenden Patienten durch einen AI Chatbot erwies sich der Beratung durch
Ärzte aus Fleisch und Blut - bei den
gleichen Fragen - qualitativ und auch
von den vermittelten Emotionen her als haushoch überlegen.
Im Fachblatt JAMA Internal Medicine wurde eine Studie veröffentlicht, in der Forscher untersuchten, ob künstliche Intelligenz
möglicherweise in Zukunft eine persönliche ärztliche Beratung ersetzen kann - zur Zufriedenheit der Patienten -und natürlich ohne
Qualitätseinbußen.
Von den Experten wurden Fragen und Antworten ausgewertet, die im Forum eines sozialen Netzwerks (Reddit’s r/AskDocs)
gestellt und von einem Chatbot bzw. approbierten Ärzten beantwortet worden waren. Zum Vergleich wurden die gleichen Fragen in einem zweiten Forum
geposted und von einem Chatbot beantwortet.
Eine Gruppe von begutachtenden Medizin-Profis bewertete die
Antworten einmal nach deren medizinisch-wissenschaftlicher Qualität und zweitens nach dem Grad der in den Antworten zum Ausdruck gebrachten Empathie
(“the empathy or bedside manner provided” ).
Die Ergebnisse waren eindeutig -und extrem alarmierend. Die Beratung durch
den Chatbot war der Beratung durch die Ärzte qualitativ deutlich überlegen. Die Antworten waren länger und die Qualität der Chatbot-Antworten wurde
von den Gutachtern im Vergleich zu den Arzt-Antworten in 78% der Fälle als
qualitativ überlegen bewertet
Und als es um die in den Antworten erkennbar
ausgedrückte Empathie ging, war der Unterschied noch gravierender. Hier wurden die Chatbot-Antworten
im Vergleich zu den Arzt-Antworten zehnmal so häufig
beim gezeigten Mitgefühl als
deutlich überlegen eingestuft. Ein vernichtendes Urteil für die in der Studie bewerteten Ärzte aus Fleisch
und Blut.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine ,10.5.23
Kampf dem Drogentod - mit Hilfe des Nasensprays Narcan®
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat nun den ersten ohne Rezept freiverkäuflichen Nasenspray Narcan® (Wirkstoff Naloxone)
des Herstellers
Emergent BioSolutions, zugelassen, mit dem sich eine akut lebensbedrohliche
Opioid-Überdosierung behandeln läßt.
Damit reagiert die Regierung auf die Tatsache, dass in den USA pro Jahr viele tausend Menschen aus allen sozialen Schichten an einer Überdosierung mit einem
verschreibungspflichtigen Opiat - meist dem Schmerzmittel Fentanyl - sterben.
Die Zahl der registrierten Todesfälle hat von 1999 bis 2020 von 3.442 auf 16.416 explosionsartig zugenommen. Die Gesundheitsbehörde DCD meldete für das Jahr
2021 107.622 Drogentote - eine Zunahme von 15% gegenüber dem Vorjahr.
Experten hoffen, dass diese Zahlen sinken werden, sobald Narcan® überall zu kaufen sein wird - beispielsweise auch in Supermärkten und
Tankstellen.
2016 sollen rund 11,8 Millionen US-Amerikaner Opioide missbräuchlich angewendet haben, überwiegend als Schmerzmittel.
Seit 2018 ist in Deutschland das Nasenspray Nyxoid® mit Naloxon zugelassen, was eine Anwendung durch Laien erleichtert.
Das Medikament ist aber noch immer rezeptpflichtig und darf nur im Zusammenhang mit Opiatkonsum verordnet werden. Das kostet Menschenleben.
Experten hoffen, dass der lebensrettende und sicher anzuwendende Nasenspray auch in Deutschland bald ohne Rezept in allen Apotheken von jedermann gekauft werden kann.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Netzwerk, 5.4.2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Statista, März 2023
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Detektor FM, 10.12.2021
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(in englischer Sprache)
Quelle:Deutsche Apotheker Zeitung DAZ, 14.9.2022
Prophylaxe Herzerkrankungen: Mittelmeer- und Niedrig-Fett-Diät sind mit Blick auf die Herzgesundheit anderen
populären Diäten überlegen.
Im Fachblatt British Medical Journal wurde ein Metastudie veröffentlicht, in der 40 zufallsgesteuert durchgeführte Studien analysiert wurden,
an denen 35 548 Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislaufrisiko teilgenommen hatten.
Analysiert wurde die prophylaktische Wirkung von 7 strukturierten Diäten -
darunter die Ornish- und die Pritikin-Diät - in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und die allgemeine, bzw. Herz-Kreislaufsterblichkeit.
Die Forschenden fanden heraus, dass sich die Mittelmeer- und die Low-Fett-Diät am günstigtsten auf die Herzgesundheit auswirkten. Sowohl die Mittelmeer-
als auch die Niedrig-Fett-Diät senkte - mit und ohne zusätzliche körperliche Aktivität - das allgemeine Sterberisiko und die Häufigkeit nicht-tödlich verlaufender Herzinfarkte.
Bei der Mittelmeerdiät wurde auch eine Tendenz beobachtet, das Schlaganfall-Risiko abzusenken.
Bei den anderen analysierten Diäten konnte statistisch keine positive Wirkung gefunden werden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 29.3.2023, Studienregistrierung PROSPERO CRD42016047939
Herzmuskelschwäche: körperliches Training hilft oft besser als die Einnahme von Medikamenten
Herzinsiffizienz wird in einer überalterten Bevölkerung immer häufiger diagnostiziert. Das Sterberisiko ist ähnlich groß wie jenes bei Krebserkrankungen.
Jetzt wurde im angesehenen Fachblatt Circulation eine Übersichtsstudie veröffentlicht, die eindeutig zeigt, dass körperliches Training bei vielen
Patienten besser wirkt, als die übliche Einnahme von Herz-Medikamenten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 3.4.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Circulation März 2023
Vitamin-D-Supplementation verkürzt bei Covid-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen nicht die
Dauer einer erforderlichen Intensivtherapie
Auf der additiven Vitamin-D-Therapie ruhten bei Covid-19-Erkrankungen aufgrund der immunmodulatorischen Wirkung des Vitamins-D große Hoffnungen.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt Nutrients veröffentlichte, zufallsgesteuerte Studie, an der Covid-19-Patienten mit niedriger
Vitamin-D-Blutkonzentration teilnahmen, dass diese auch in Deutschland in vielen Kliniken angewandete supportive Therapie die Dauer der erforderlichen
Intensivtherapie , im Vergleich zu nicht mit Vitamin-D behandelten Kranken, nicht verkürzen konnte.
Auch bei anderen Endpunkten der
Studie zeigten sich bei den Patienten mit und ohne Vitamin-D-Therapie keine statistisch signifikanten Unterschiede die den routinemäßigen Einsatz von
Vitamin-D sinnvoll erscheinen lassen .
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nutrients, 28.2.2023
Die unterschiedlichen Therapieansätze führen bei Prostatakrebs nicht zu unterschiedlichen
Krankheitsverläufen
In einer vom National Institute for Health and Care Research (UK) finanzierten und im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie (1.610 Teilnehmer
mit lokal begrentem Prostatakrebs im
Frühstadium) zeigte sich nach einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 15 Jahren (zwischen 11 und 21 Jahren),
daß die Sterblichkeit in den drei nach dem Zufallsprinzip zusammengestellten Patientengtuppen ähnlich war.
Abwartendes Beobachten, operative
Entfernung der Prostata oder Bestrahlung führten zu ähnlichen Krankheitsverläufen.
Am Ende der Studie waren noch 133
Männer (24.4%) am Leben. Bei keinem eine spezifische Therapie durchgeführt. Und es zeigte sich, dass sich die zu
Beginn der Studie gemessenen PSA-Werte, die Stadieneinteilung des Tumors oder die errechneten Risiko-Scores nicht auf den Krankheitsverlauf
ausgewirkt hatten.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,11.3.2023
Deutschland ist mit Krankenhäusern überversorgt: Der Chef der deutschen Kassenärzte,
Dr. Andreas Gassen, ist für die von Karl Lauterbach anvisierte Schließung unwirtschaftlich
arbeitender Krankenhäuser.
Während die Länder sich an den Plänen seiner Krankenhausreform stoßen, bekommt Gesundheitsminister
Karl Lauterbach Unterstützung von KBV-Chef Gassen. Im Zuge der geplanten Krankenhausreform sollen unwirtschaftlich arbeitende Krankenhäuser
geschlossen, bzw. in andere Formen von Gesundheitseinrichtungen umgewandelt werden.
Der Chef der Kassenärzte, Dr. Andreas Gassen, findet, dass
es in Deutschland tatsächlich zu viele nicht ausgelastete Krankenhäuser gibt. Es wäre gut - so Gassen, wenn das in zu schließenden Krankenhäusern
beschäftigte Personal in Zukunft in Krankenhäusern der Maximalversorgung arbeiten würde, die wirklich benötigt werden und die daher gut ausgelastet sind
- und die jetzt unter einem zum Teil katastrophalen Personalmangel leiden.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 14.3.2023
Korruption im Gesundheitswesen: ärztliche Befürworter von Abnehmspritze sollen Geld vom Hersteller bekommen haben
Bericht im britischen »Observer«: begeisterte ärztliche Befürworter der Abnehmspritze Wegovi sollen vom Hersteller Geld bekommen haben. Das Medikament
Wegovy verspricht, beim Abspecken zu helfen.
Experten gaben sich begeistert
und lobten das Medikament etwa als »Gamechanger«.
Was einige von ihnen verschweigen: Sie erhielten offenbar Zuwendungen
von dem dänischen Unternehmen, das die Spritze verkauft. Im Sommer soll sie in Deutschland zugelassen werden. Die Krankenkassen werden die Kosten
aber vermutlich nur in
Sonderfällen übernehmen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel, Observer, 12.3.2023
Was ist für die Langzeit Gesundheit der Kinder besser: eine vaginale Entbindung oder eine Kaiserschnitt-Geburt?
Bisher gingen Kinderärzte davon aus, dass Kaiserschnittkindern für die spätere Gesundheit wichtige Bakterien fehlen, mit denen sie beim natürlichen
Geburtsvorgang in der Scheide der Mutter bzw. dem Kontakt zum After der Mutter in Berührung kommen.
Das könnte sich in einem erhöhten Risiko für Asthma, Allergien und Fettsucht niederschlagen.
Jetzt hat eine in Holland durchgeführte und im Fachblatt
Cell Host & Microbe veröffentlichte Studie gezeigt, dass sich das nach der Geburt beobachtete Defizit an Mikroben schnell über alternative
Quellen (Brustmilch und Kuscheln statt des Kontakts mit Vaginalsekret) normalisiert.
Die weit verbreitete Technik des Einreibens der durch Kaiserschnitt geborenen Kinder mit Vaginalsektret könnte überflüssig sein.
Weitere Studien sind erforderlich.
Bei Verzicht auf das sog. "vaginal seeding" würde eine Quelle für die Infektion des Säuglings mit gefährlichen Viren wegfallen.
Ob sich die unterschiedliche Besiedlung mit Bakterien tatsächlich, wie befürchtet, auf die spätere Gesundheit der Kinder auswirkt, wurde in dieser Kurzzeit-Studie nicht untersucht.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 10.3.2023
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(in englischer Sprache)
Quelle:Cell Host &Microbe, 8.3.2023
Frühstadium Brustkrebs: eine oft angeratene Bestrahlung nach brusterhaltender OP ist bei fehlenden Metastasen wahrscheinlich nicht zwingend
erforderlich
Viele Patientinnen mit einem Brustkrebs im Frühstadium (Knoten unter 3 cm und keine Streuung in einen Lymphnoten)
wollen sich nach einer brusterhaltenden Operation wegen der drohenden Strahlenbelastung lieber nicht bestrahlen lassen.
Doch kann diese Entscheidung möglicherweise ein Todesurteil sein?
Offenbar sind derartige Sorgen unberechtigt: jetzt zeigten im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichte Studiendaten, dass eine bei 658 zufällig ausgewählten Brustkrebs-Patientinnen (von 1326 Studienteilnehmerinnen) mit einem
Brustkrebs im Frühstadium durchgeführte Strahlentherapie das allgemeine und das Brustkrebs-Sterberisiko nicht vermindern konnte.
Die Studiendauer/Beobachtungszeit betrug 10 Jahre.
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, Märzt 2023
Lebensgefährliche Lebensmittel-Allergien sind nicht leicht zu diagnostizieren.
Einige der zugelassenen Tests
produzieren falsch negative
Resultate.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA veröffentlichte einen für Lebensmittel-Allergiker und ihre Ärzte bestimmten Ratgeber-Text
zum Thema fehlerhafte Allergen-Tests.
Es kommt immer wieder vor, dass Lebensmittel-Allergiker negativ getestet werden und dann bei
einem späteren Kontakt mit dem ihre Allergie auslösenden Allergen
völlig überraschend an einer bedrohlichen Anaphylaxie erkranken.
Offenbar gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Komplikationen sicher zu verhindern. Die FDA ordnete an, dass
zugelassene Test-Produkte mit einer Warnung versehen werden und ruft Betroffene und Ärzte dazu auf, diese Zwischenfälle an ein zentrales
Register zu melden.
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(in englischer Sprache)
Quelle:FDA, Medical Product Safety Information, 3.3.2023
Bei der populären Therapie des Übergewichts mit Glucagon-like peptide-1-Analoga (GLP
1 Rezeptor Agonisten) stellt sich die Frage: welche Therapievariante wirkt am besten?
Für die derzeit populäre Therapie des krankhaften Übergewichts kommen die Substanz Semaglutide, die einmal wöchentlich
subkutan gespritzt werden muß, in Frage - oder alternativ dazu der Wirkstoff Liraglutide, der einmal täglich subkutan gespritzt
werden muß.
Beide Medikamente gehören zur Gruppe der der Glucagon-like peptide-1-Analoga, die schon lange bei der Behandlung des
Diabetes eingesetzt werden. Doch welche Substanz wirkt mit Blick auf die erzielbaren Gewichtsverlust am besten?
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie (386 Stundienteilnehmer ohne Diabetes), dass die einmal wöchentlich zu verabreichende
Spritzen-Therapie mit Semaglutide im Studienzeitraum von 68 Wochen zu einem mehr als doppelt so großen Gewichtsverlust führte
als die Therapie mit Liraglutide.
Auch die Rate der Therapieabbrecher wegen Nebenwirkungen war in der Liraglutide-Gruppe
viel höher als in der Semaglutide-Gruppe.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 11.1.2023
SENSATION
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten
oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren
Spritzentherapie möglich zu sein
Elon Musk hat es getan - und Kim Kardashian angeblich auch.
Das Wissenschaftsmagazin Spektrum und die Süddeutsche Zeitung informierten
u.a. ausführlich über eine in der Schulmedizin bewährte Therapie, die seit Jahren
bei Diabetikern und Fettsüchtigen angewandt wird - die aber bei unter Fettsucht leidenden Gesunden
regelmäßig zu verblüffend hohen Gewichtsverlusten führt. Die Nebenwirkungen sind lästig aber
meist nicht gefährlich.
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament
Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die -
abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor
Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen
Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen
Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte.
Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis
von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
nur in Ausnahmenfällen.
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 24.1.2023, übersetzung aus Nature, November 2022
mehr lesen an
(in deutscher Sprache)
Quelle: Süddeutsche Zeitung 22.12.2022, Bezahlschranke
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Deutsches Ärzteblatt,12.2021
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:The Economist, Cover
Story, 3.3.2023
Streit über Paragraf 218
Bundesregierung plant angeblich
die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs
Sind Abtreibungen bald nicht mehr strafbar? Der Spiegel berichtet, dass die Ampel überlegt, den Schwangerschaftsabbruch
ganz aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. Eine Kommission soll in Kürze die Entkriminalisierung durchspielen. Nun stehen
nach SPIEGEL-Informationen deren Mitglieder fest.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,28.2.2023 Bezahlschranke
WHO-Report: 80% aller Todesfälle mit Corona-Bezug betrafen Menschen im Alter über 60 Jahre
Die Corona Impfrate lag weltweit im Durchschnitt bei 76% - sie schwankte zwischen 33% in armen und 90% in reichen Ländern. Die WHO hatte für Menschen
mit Covid-19-Erkrankungsrisiko eine Impfrate von 100% empfohlen.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 20.2.2023, WHO Report
Neue Laborparameter (extended inflammation parameters (EIPs) )helfen den Ärzten dabei, schwere, lebensbedrohliche Covid-19-Krankheitsverläufe,
besser als bisher möglich, vorauszusagen
Im Fachblatt International Journal of Laboratory Hematology wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigte, dass es mit Hilfe neuer
Laborparameter (extended inflammation parameters (EIPs) RE-MONO#, RE-MONO%/M, ICIS score und dem COVID-19 Prognose Score den
behandelnden Ärzten ermöglicht wird, sich auf kritische Krankheitsverläufe vorzubereiten - beispielsweise
auf eine lebensbedrohliche Sepsis.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:International Journal of Laboratory Hematology,13.2.2023
Ärzte-Listen im Magazin Focus: Nie wieder "Knie-Papst"
Focus veröffentlicht jedes Jahr vielbeachtete Listen der "besten Ärzte". Knie-Papst konnte man für
popelige 2.000 Euro werden. Ein Gericht hat nun den die Öffentlichkeit in die Irre führenden Spuk beendet.
Die windige Focus-Methodik stellt das Landgericht München in Frage.
Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution zur Durchsetzung des Rechts gegen den unlauteren Wettbewerb, hatte eine
Unterlassungsklage gegen die Vergabe der Ärzte-Siegel eingereicht.
Das Gericht befand, dass Focus damit gegen "das lauterkeitsrechtliche Irreführungsverbot" verstoße. Durch das Siegel werde bei
potentiellen Patienten der falsche Eindruck erweckt, es handle sich um Ärzte, die aufgrund einer neutralen Prüfung eine
fachliche Spitzenstellung einnehmen würden. Doch die Siegel werden gegen Bezahlung vergeben und die Ärzte werben dann
mit einem Titel wie "Knie-Papst", den sie sich aber gekauft haben.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,13.2.2023
Höherer THC-Grenzwert für Nutzhanf (Erhöhung von 0,2% auf 0,3%)
Bundewskabinett beschließt Änderungen im Betäubungsmittelgesetz.
Das Bundeskabinett hat heute eine Erhöhung des betäubungsmittelrechtlich erlaubten Grenzwertes von Tetrahydrocannabinol (THC) in Nutzhanf
beschlossen. Mit der Änderung passt die Bundesregierung die Vorgabe auf nationaler Ebene dem EU-Recht an. Im Nutzhanfsektor tätige Unternehmen
wie etwa landwirtschaftliche Betriebe können nun Nutzhanf mit einem THC-Wert von 0,3 Prozent in den Verkehr bringen, sofern sie auch die weiteren
Voraussetzungen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) erfüllen. Bislang lag der Wert bei 0,2 Prozent THC.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft,15.2.2023
Cochrane-Datenanalyse: Mund-Nasen-Masken können Nutzer nicht vor Atemwegsinfektionen wie Influenza, SARS, bzw. Covid-19
schützen .
Die angesehene, industrieunabhängige Cochrane Wissenschaftsorganisation hat 78 Studien ausgewertet, die sich mit dem
nachweisbaren Nutzeffekt physikalischer Schutzmaßnahmen bei der Bekämpfung viraler Atemwegsinfektionen wie Influenza, SARS oder
Covid-19 beschäftigten.
Das Cochrane-Forscherteam bestätigte nun, was sachkundige Experten von Beginn der
Corona-Pandemie an vorhergesagt und trotz Medienboykott abweichender Meinungen so gut wie möglich kommuniziert hatten.
Die jetzt veröffentlichte Cochrane Datenanalyse zeigte, dass das Tragen von Mund-Nasen-Masken jeglichen Typs bei Epidemien
und Pandemien keinen eindeutig nachweisbaren Nutzeffekt hat.
Von den eingesetzten physikalischen Schutzmaßnahmen scheint lediglich häufiges und gründliches Händewaschen die Ausbreitung viral
bedingter Atemwegserkrankungen ein wenig zu verlangsamen.
Was Gesichtsschilde und Plexiglas-Trennwände bewirken, wurde bei der Cochrane Metastudie in Ermangelung entsprechender Daten nicht
analysiert. Doch Experten hatten
ohnehin den Verdacht geäußert,
dass diese Maßnahmen möglicherweise
sogar kontraproduktiv sind.
mehr lesen
(in
deutscher und englischer Sprache)
Quelle:Cochrane Deutschland, Cochrane Database of Systematic Reviews,30.1.2023
Das Antibiotikum Azithromycin kann die Müttersterblichkeit um ein Drittel senken. Hundertausende von
Menschenleben können so gerettet werden.
Im renommierten Fachblatt New England Journal of Medicine wurde eine vom US-National Institutes
of Health finanzierten Studie veröffentlicht, an der in sieben Ländern rund 30.000 schwangere Frauen teilgenommen hatten.
Mütter, die vaginal entbunden haben.
Die Studienteilnehmerinnen erhielten während des Geburtsvorgangs eine einmalige Gabe des Antibiotikums Azithromycin, bzw. ein Scheinmedikament. Es zeigte sich, dass die einmalige Antibiotikagabe das Vorkommen von Blutvergiftungen (Sepsis),
bzw. die Müttersterblichlichkeit um ein Drittel - von 2.4% auf 1.6% - senken konnte. Mit dieser simple und billigen
Prophylaxe-Massnahme ließen sich bei breiter Anwendung Jahr für Jahr einige hunderttausend Menschenleben retten.
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(in englischer Sprache)
Quelle: 9.2.2023, Presseerklärung NIH,
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(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 9.2.2023, Presseerklärung NIH,
Oft dauert es bei einer Corona-Infektion sehr lange, bis die Corona-Schnelltests positiv ausfallen.
Möglicherweise werden die Abstriche zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort entnommen?
Die Frage "welche Abstrichtechnik bringt die schnellsten und besten Ergebnisse?"
kann noch nicht wissenschaftlich
befriedigend beantwortet werden.
Im Fachblatt JAMA wurde eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse den Verdacht nahelegen, dass die üblichen
Rachenabstriche den alternativen, selten angewandten, Nasenabstrichen nicht, wie angenommen, an Treffsicherheit überlegen sind.
Am besten wäre es wohl - so die Forscher - wenn im Zeitabschnitt der diagnostischen Unsicherheit gleichzeitig Abstriche
sowohl im Rachenraum, als auch aus der Nasehöhle entnommen würden. Bei positiven
Testergebnissen folgt dann ein PCR-Test, der noch immer der diagnostische Goldstandard ist.
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(in englischer Sprache)
Quelle: JAMA,11.1.2023
Covid-19-Therapie: seit zwei Jahren
experimentieren die Ärzte mit zahllosen Therapievarianten.
In einer Groß-Studie fanden sie nun heraus, dass die IL-6 Rezeptor-Antagonisten
Tocilizumab oder Sarilumab
das Sterberisiko innerhalb der ersten 180 Studientage deutlich absenken
konnten.
Im Rahmen der zufallsgesteuerten, internationalen REMAP-CAP- Studie (Randomized Embedded Multifactorial Adaptive
Platform for Community Acquired Pneumonia) fanden die Forscher bei der Analyse der Daten von 4.689
schwer kranken Covid-19-Patienten heraus, dass sich Hydroxychloroquine nicht für die Therapie schwerer
Verlaufsfälle eignet. Möglicherweise erhöht
der Wirkstoff sogar das Sterberisiko.
Beim Vergleich von sechs Therapiegruppen zeigten sich bis zum Studienende (180 Tage),
dass die Therapie mit den IL-6 Rezeptor-Antagonisten Tocilizumab oder Sarilumab das Sterberisiko am deutlichsten
senkt.
Gerade zu Beginn der Therapie wirken sich auch bestimmte Gerinngungshemmer positiv
auf deb Verlauf einer Covid-19-Erkrankung aus. In anderen Studie hatte sich gezeigt,
dass Hydrokortison bei Covid-19 gut wirkt.
Remdesivir - das einzige von der FDA für die Covid-19 Therapie zugelassene Medikament- wurde in der
REMAP-CAP-Studie nicht vergleichend mitbewertet.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 16.12.2022
Kleine Kinder in Gefahr: Derzeit sind die Kapazitäten vieler Kinderkliniken durch massiv auftretende
Atemwegs-Infektionen nahezu erschöpft. In naher Zukunft wird es wohl zugelassene RSV-Impfungen geben. geben.
Zu den üblichen Infektionen mit Corona-, Rhino- und Influenza-Viren kommen in diesem Winter noch die in der Vergangenheit
wenig beachteten Respiratorische Synzytial-Viren (RSV) hinzu.
Die meist harmlosen Viren können bei kleinen und immunschwachen Kindern -und Menschen über 65 - lebensbedrohliche
Infektionen auslösen.
Bisher waren Impfstoffe gegen RSV nicht verfügbar. Die Entwicklung wurde vor vielen Jahren eingestellt,
da es nach den Test-Impfungen zu Todesfällen gekommen war. Doch nun verkündet das Wissenschaftsmagazin Nature,
dass sich die Impfstoffhersteller Pfizer und GSK ein Kopf an Kopf Rennen, liefern da beide
einsatzbereite RSV-Impfstoffe entwickelt haben - und die Zulassungsbehörden die vorgelegten Studienergebnisse
bereits intensiv überprüfen.
Die Zulassung für bestimmte Altersgruppen könnte schon im Mai erfolgen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 17.12.2022
Zwei monoklonale Antikörper können
schon jetzt im Zusammenhang mit den weit verbreiteten RSV-Krankheitserregern eingesetzt werden.
Die von den Pharmaunternehmen Pfizer und GSK entwickelten RSV-Impfstoffe können
durch Medikamente ergänzt werden.
Es existieren zwei für die Prophylaxe geeignete Medikamente. Der bereits
für die Vorbeugung bei kleinen Kindern zugelassene
monoklonale Antikörper Palivizumab wird bisher nur bei
Hochrisiko-Patienten eingesetzt, da er extrem teuer ist und einmal monatlich gespritzt werden muß.
Ein zweiter monoklonaler Antikörper (Nirsevimab) wurde von den Unternehmen AstraZeneca und Sanofi
entwickelt und hat eine Phase-3-Zulassungsstudie erfolgreich beendet.
In Europa ist Nirsevimab bereits zugelassen. In den USA läuft das Zulassungsverfahren. Dieser Antikörper
kann kleine Kinder mit einer Einzel-Dosis fünf Monate lang vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Nature, 17.12.2022
Krebsdiagnostik:
Zuckermoleküle in Blut und Urin verraten Tumorerkrankung
Eine neuartige, vergleichsweise günstige Testmethode zur Früherkennung von
Krebs basiert auf der Analyse bestimmter Zuckermoleküle, deren Struktur sich
durch Tumoren verändert. Schwedische Forscherinnen und Forscher haben eine
Methode zur Früherkennung von 14 verschiedenen Krebsarten entwickelt. Die
neuartige Technik analysiert spezielle Zucker, so genannte Glycosaminoglycane
GAGs), die auf gesunden, aber auch entarteten Zellen zu finden sind. Doch es
sind noch viele Fragen offen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 8.12.2022
Schmerzende Arthrose der Kniegelenke (Gonarthrose):
Hyaluronsäure-Injektionen ins Gelenk
sind beliebt - aber reich an Nebenwirkungen und lindern die Schmerzen
kaum
Im Fachblatt British Medical Journal wurde das Ergebnis einer
umfassenden Meta-Analyse des mit Hyaluronsäure-Injektionen in die schmerzenden,
arthrotischen Kniegelenke erreichbare Schmerzlinderung veröffentlicht.
Es zeigte sich bei der Haupt-Auswertung von 24 zufallsgesteuerten,
plazebokontrollierten Studien, dass es durch die Therapie nur zu einer
kleinen, klinisch irrelevanten Schmerzreduktion kam.
Dieser stand eine deutliche Zunahme an unerwünschten Nebenwirkungen
gegenüber. Die ungünstige Bilanz spricht nach Meinung der Studien-Autoren
gegen eine breite Anwendung der als Viscosupplementation
bezeichneten Injektionsbehandlung.
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(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,6.7.2022
Weit verbreitete Bioresonanz-Untersuchung jetzt von
deutschem Gericht als Betrug entlarvt
Die Anbieter der Bioresonanz-Geräte Bioscan sind jetzt von
einem deutschen Gericht wegen Betrugs zu Haftstrafen verurteilt worden.
Mit der weit verbreiteten betrügerischen Methode sollte der Umsatz
der teuren Geräte und der von Nahrungsergänzungsmitteln
angekurbelt werden.
Bioresonanz-Geräte der Marke „Bioscan“ finden sich in
Reformhäusern, in Apotheken, bei Heilpraktiker:innen und Ernährungsberatungen
sowie in einigen Arztpraxen.
Das Messgerät spukte bei der Test-Anwendung bei lebenden Menschen
- aber auch bei einer Leiche, bzw. einem Putzlappen und einem Leberkäse
Messergebnisse aus. Und bei gleichen Personen - bei jeder Messung -ganz
unterschiedliche Testresultate, die zu unterschiedlichen und unsinnigen
Therapieempfehlungen führten.
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(in deutscher Sprache)
Quelle: Gute Pillen - schlechte Pillen, 6/2022
Verdacht auf Wissenschaftsbetrug bei Nobelpreisträger
Bei Dutzenden von wissenschaftlichen Studien ist der Nobelpreisträger,
der Genetiker Professor Gregg Semenza
von der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland,
USA, Mitautor.
Bei vielen dieser Studien haben Internet-Detektive den Verdacht
geäußert, dass in den Studien Bilder und Grafiken verfälscht wurden.
Es ist unwahrscheinlich, dass es sich um unbeabsichtigte Fehler
handelt. Bisher sind bereits 17 Studien von den jeweiligen Verlagen
mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgezogen worden.
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(in englischer Sprache)
Nature, 2022
Eltern tun sich schwer bei der
Entscheidung "mRNA-Corona-Impfungen
bei kleinen Kindern Ja oder Nein".
Studie zeigt: einer von 500
Impflingen muß stationär aufgenommen
und behandelt werden
Im Fachblatt JAMA Open Network wurde eine Studie
veröffentlicht, bei der bei 7.806 Kindern unter 5 Jahren die
Nebenwirkungshäufigkeit der Pfizer mRNA Corona-Impfungen (BNT162b2)
im Vergleich zu anderen zugelassenen Impfungen analysiert wurde.
Es zeigte sich, dass die Nebenwirkungsrate in etwa derjenigen entsprach, die bei
den üblichen zugelassenen Impfungen im Kleinkindesalter zu beobachten sind.
Häufiger waren Nebenwirkungen an der Injektionsstelle, Muskelbeschwerden,
Hautsymptome und Hals-Nasen-Ohren Symptome - dagegen wurden weniger
Nebenwirkungen in den Gruppen Fieber und generalisierte Symptome angegeben.
Diese Erkenntniss kann, zusammen mit der bei ungeimpften Kindern (0-19 Jahre)
festgestellten durchschnittlichen Covid-19 Todesrate (IFR) von 0.0003%, in
die Impfentscheidung der Eltern einfließen.
Bei Kindern im Alter von unter 5
Jahren düfte die Sterberate
nochmalas niedriger sein.
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(in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Network open,18.10.2022
Hilfe bei Adipositas: neue Studien
zeigen - Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht
Es gibt viele Arten von Übergewicht. Studien fördern immer mehr Details
zutage. Menschen werden aus ganz unterschiedlichen Gründen dick. Und
manchmal sind die vielen Kilos nicht mal ungesund.
Im Gegensatz zu den "ungesunden" entwickeln die "gesunden" Dicken nur sehr
selten eine Zuckerkrankheit.
Sie sind allerdings stark in der Minderheit: 80 bis 90 Prozent der
Adipositas-Patienten gehören zur Gruppe der "ungesunden" Übergewichtigen.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung,20.10.2022,
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(in englischer Sprache)
Nature metabolism,12.9.2022
Eine Metaanalyse listet Covid-19-Therapien auf, die wirkam und
sicher sind
Im Fachblatt Medicine (Baltimore) wurde nun eine Metaanalyse
zur Wirksamkeit und Sicherheit der bei schweren Covid-19-Erkrankungen
eingesetzten Therapien veröffentlicht.
In die Studie flossen die Daten von 48 zufallsgesteuerten Studien ein
an denen 9.147 Personen teilgenommen hatten.
Die Autoren listeten die wirksamen und nebenwirkungsarmen Therapien auf
und verglichen die Therapieergebnisse mit jenen der Plazebogruppen:
ivermectin/doxycycline, C-IVIG, methylprednisolone, interferon-beta/SOC,
interferon-beta-1b, convalescent plasma (CP), remdesivir,
lopinavir/ritonavir, immunoglobulin gamma, HS, auxora und imatinib.
Die Autoren regten an, dass größere Studien zeigen müssen, ob diese
Beurteilung korrekt ist.
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(in englischer Sprache)
Quelle:Medicine (Baltimore)
Beruhigende Erkenntnis: das Sterberisiko einer SARS-CoV-2-Infektion
(Covid-19) ist bei Menschen unter 70 sehr viel niedriger als bisher
befürchtet.
Der weltweit von Wissenschaftlern und Fachmedien meistzitierte
Epidemiologe, Professor John P.A.Ioannidis von der
Stanford-Universität, hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die
mit vielen Vorurteilen gründlich aufräumt.
Ausgewertet wurden 40 Studien, die 38 Länder abdeckten. 29 Länder hatten
die Ergebnisse nach Altersgruppen aufgeteilt.
Untersucht wurde die Infection Fatality Rate (IFR) ungeimpfter
Menschen mit serologisch bestätigter Covid-19 Infektion.
Die durchschnittliche Todesrate (IFR) lag in den Altersgruppen 0-19 Jahre bei 0.0003%, 20-29 Jahre
bei 0.003%, 30-39 Jahre bei 0.011%, 30-39 years, 40-49 Jahre bei 0.035%,
50-59 Jahre bei 0.129% und 60-69 Jahren bei 0.501%.
Die höchste Sterberate wurde in Italien gefunden - an zweiter Stelle liegt,
deutlich abgehängt,
Deutschland.
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(in englischer Sprache)
Quelle:medrxiv.org, 18.10.2022
Professor John Ioannidis hatte bereits im März 2020 als
einer der Ersten prognostiziert, dass es sich bei der Corona-Pandemie
wahrscheinlich um ein "Beweis Desaster" handeln dürfte.
Professor John P.A.Ioannidis hatte bereits im März 2020
aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten gewarnt, dass des sich bei der von der
WHO ausgerufenen Covid-19 Pandemie wahrscheinlich nicht um eine
nur einmal im Jahrhundert auftretende tödliche Infektionswelle handelt,
sondern eher um ein nur einmal im Jahrhundert zu beobachtendes "Beweis Fiasko"
- eine Prognose, die sich aufgrund des extrem niedrigen
Infektions-Sterberisikos (IFR) im Jahr 2022 als wahr herausgestellt hat.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
STAT+, März 2019
Diagnostik: Das riecht nach Parkinson
Hunde und Menschen ziehen an einem Strang
Die Krankenschwester Joy Milne kann Parkinson
erschnüffeln. Mit Hilfe ihrer Fähigkeit ist es Forschern nun gelungen,
einen Haut-Test zu entwickeln, der die Krankheit innerhalb kürzester Zeit per Hautabstrich erkennt –
und so neue Diagnosewege eröffnen könnte. Millonen Menschen warten weltweit
auf einen Facharzttermin - oft Jahre lang. hier könnte der innovative
Haut-Test helfen.
Von der fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankung sind allein
in den USA fast eine Million Menschen betroffen, in Deutschland leben rund
400. 000 damit.
In der Vergangenheit haben Forscher entdeckt, dass trainierte Hunde
Parkinson erschnüffeln können - Dr. Hund stellt mit über 90%iger
Zuverlässigkeit die richtige Diagnose. Die Organisation PADS for
Parkinson´s hat mehr als ein Dutzend vierbeinigen Helfer erfolgreich
trainiert.
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 18.10.2022
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(in englischer Sprache)
Quelle:PADS for Parkinsons,2022
Viele Haarpflegeprodukte erhöhen
-möglicherweise - das Risiko für Gebärmutter-,
Brust- und Eierstockkrebs
Oft ist unklar, welche Umweltfaktoren das Krebsrisko ursächlich erhöhen. Jetzt
hat ein Forscherteam der US-National Institutes of Health (NIH)
herausgefunden, dass bestimmte in Haarpflegeprodukten enthaltene Chemikalien
möglicherweise das Risko für Gebärmutterkrebs mehr als verdoppeln.
Die Produkte sollen
gegräuselte Haare glätten. Die gleiche Forschergruppe hatte schon
2019 Hinweise darauf gefunden, dass Produkte, die die Haare dauerhaft färben, bzw.
glätten sollen, möglicherweise das Brustkrebs-Risiko erhöhen. Es ergaben sich auch
Hinweise auf eine Erhöhung des Eierstockkrebs-Risikos.
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(Studie 2020in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 10.10.2022
mehr lesen
(Studie 2019 in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 4.12.2019
Welche Therapie hilft bei Alkoholabhängigkeit – kontrolliert trinken
oder abstinent bleiben?
Eines der größten Gesundheitsrisiken weltweit ist die
Alkoholabhängigkeit, Therapien bleiben häufig erfolglos. Studien zeigen,
dass neben der Abstinenz kontrolliertes Trinken unter enger medizinischer
Begleitung ein geeignetes Therapieziel sein könnte. Alkoholabhängige
Menschen glauben häufig nicht daran, dass eine Abstinenz erreichbar ist
und brechen Behandlungen vorzeitig ab.
Kontrolliertes Trinken könnte aber ein alternatives Therapieziel sein,
wenn es unter ärztlicher oder psychotherapeutischer Begleitung erfolgt.
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
September 2022
Prognose: die Zahl der
insulinpflichtigen Typ-1-Diabetiker wird sich
wahrscheinlich bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln
Es wird geschätzt, dass derzeit mehr als 8 Millionen Menschen
an einem insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 leiden.
Weltweit sind im Jahr 2021 etwa 3 Millionen Menschen an den Folgen einer
mangelhaften Versorgung ihres Diabetes gestorben. Weitere 700.000 sind
gestorben weil ihr Diabetes nicht erkannt worden war.
Forscher aus Australien, Kanada und Luxemburg prognostizierten in einer
im Fachblatt Lancet veröffentlichten Studie, dass sich die Zahl
der Typ-1-Diabetiker bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln wird.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,Lancet Diabetes and Endocrinology,
September 2022
Ziel verfehlt
Analysen zweifeln
den Nutzen der Cholesterinsenkung an
- durch Änderungen der Lebensweise
oder durch Statine.
Trotz jahrzehntelanger Forschung
keine wissenschaftlichen Beweise: Eine Reduktion der
LDL-Werte schützt nicht vor Herzerkrankungen oder senkt das Sterberisiko,
kritisieren Forscher in einer Analyse – und stellen die
millionenfache Verordnung von Cholesterolsenkern infrage.Andere Kardiologen
bezweifeln den Sinn von Änderungen des Lebensstils und der Ernährung und
die Anwendung von Blutfettsenkern. Der Kardiologe Robert DuBroff
hält die Verordnung von Statinen in vielen Fällen für falsch
– und rät zu einer simplen Strategie.
mehr lesen
(in deutscher Sprache Sprache)
Quelle:Pharmazeutische Zeitung,August 2020
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(in deutscher Sprache)
Quelle:Zentrum der Gesundheit,11.8.2022
mehr lesen
(in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,22.9.2022
Galleri-Test: Revolution bei der Krebs-Frühdiagnostik?
Der von dem US-Unternehmen
GRAIL entwickelte Gallerie-Test weist Bestandteile
von Krebs-DNA nach.
Er erfaßt offenbar mehr als 50 unterschiedliche Krebsarten und ermöglicht es
sogar, den Ort der Erkrankung zu identifizieren. Die Forscher
von GRAIL arbeiten noch am Feintuning des Tests.
Dieser ist daher noch nicht für den Masseneinsatz geeignet. Jetzt wurde
der Test erstmalig mit Hilfe der Pathfinder Studie klinisch
getestet. Bei 6,529 Studienteilnehmern war der Test in 92 Fällen positiv.
Mit Hilfe zusätzlicher diagnostischer Massnahmen wurde der Krebsverdacht in
50 Fällen bestätigt.
Meist waren die Krebserkrankungen
noch in einem frühen Stadium und daher therapierbar. Die britische
Gesundheitsbehörde NHS bezeichnete den Test als möglichen
"Game Changer".
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(in deutscher Sprache)
Quelle:T-online,19.9.2022
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(in englischer Sprache)
Quelle:Pathfinder Studie, Clinical Trials, US-Regierung
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:Grail (Hersteller Galleri-Test
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(in englischer Sprache)
Quelle:The Guardian, 11.9.2022
Sekundär-Prophylaxe nach Herzinfarkt: Eine vorbeugende Therapie nach
einem ersten Herzinfarkt mit einer aus drei bewährten Wirkstoffen bestehenden "Polypill"
senkt das Sterbe-, Herzinfarkt-, bzw. Schlaganfallrisiko, im Vergleich
zur Standardtherapie, um rund ein Viertel.
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie konnte bei Herzinfarktpatienten nachgewiesen werden,
dass die prophylaktische Behandlung mit einer aus Aspirin, Ramipril
und Atorvastadin zusammengesetzten "Polypill" des Risiko u.a. für Herztod
bzw. und einen erneuten Herzinfarkt und einen nicht-tödlichen Schlaganfall um rund ein
Viertel senkte.
Die Patienten der Kontrollgruppe wurden, wie
weltweit üblich, mit mehreren Einzelwirkstoffen behandelt - die
Studiendauer lag bei 36 Monaten.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 15.9.2022
Die WHO warnt ungewöhnlich nachdrücklich vor der Verwendung von
monoklonalen Antikörpern bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen
Kompromisslos warnt die Weltgesundheitsorganisation
WHO vor der Verwendung von monoklonalen SARS-CoV-2-Antikörpern wie
Sotrovimab und Casirivimab-Imdevimab bei der Therapie von
Covid-19-Erkrankungen.
Die monoklonalen Antikörper
schwächen besonders bei Infektionen mit neuen Virusvarianten das
körpereigene Immunsystem und können so die Covid-19-Patienten zusätzlich
gefährden.
Neu entwickelte monoklonale Antikörper müssen in klinischen Studien besonders
sorgfältig überprüft werden, bevor sie für die Therapie von Covid-19
zugelassen werden können.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:BMJ 16.9.2022, WHO Therapieempfehlungen
bei Covid-19
Ein neuer, an die vorherrschenden Omikron-Varianten angepasster
Booster-Impfstoff der Firma Moderna wurde erfolgreich
getestet
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten, die
den neuen bivalenten Corona-Booster-Impfstoff mRNA-1273.214
erhalten hatten, deutlich mehr neutralisierende Antikörper produzierten
als die Patienten der Vergleichgruppe, die mit der alten Booster-Vaccine
mRNA-1273 geimpft worden waren. Das Sicherheitsprofil
war bei beiden Impfstoffen ähnlich. Die Effektivität der Impfungen
bei der Vermeidung von Infektionen wurde in der Studie nicht untersucht.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 16.9.2022
Mäuse in kochendes Wasser getaucht - später starben die Tiere qualvoll
Der bundesweit agierende Verein Ärzte gegen Tierversuche deckt damit wieder extrem grausame und empörende Tierversuche auf, die in Deutschland leider noch gang und gäbe sind. Damit will der Verein der durch Tierexperimentatoren und Medien regelmäßig verbreiteten Verharmlosung von Tierversuchen entgegenwirken. Kritiker fragen sich ob solche empathielosen Menschen für den Beruf des Arztes geeignet sind?
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Die Zahl der ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf die Ärztestatistik der Bundesärztekammer berichten, arbeiteten in Deutschland zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt 63.763 Mediziner ohne deutschen Pass.
Die meisten Medizinerinnen und Mediziner ohne deutschen Pass kommen aus EU-Ländern oder anderen europäischen Staaten sowie aus Ländern des Nahen Ostens. Häufigste Herkunftsländer dem Bericht zufolge sind Syrien mit 6120 und Rumänien mit 4668 Personen. Es folgen Österreich, Griechenland, Russland und die Türkei.
Das Leben von Kindern mit gefährlichen Lebensmittel-Allergien wird in Zukunft sicherer werden
Sie zeigten, dass die vorbeugende Therapie mit dem Antikörper Omalizumab bewirkt, dass Allergiker aller Altersgruppen, bei einem unbeabsichtigten Kontakt mit Allergien auslösenden Lebensmitteln wie Nüssen, Eiern, Milch und bestimmten allergenen Getreidesorten deutlich seltener mit allergischen Symptomen bis hin zu einer Anaphylaxie rechnen müssen, als die Allergiker der Kontrollgruppe.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Antikörper Omalizumab auch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr zugelassen. Die neue vorbeugende Therapie kann in Zukunft die Eltern von Kindern mit Lebensmittelallergien beruhigen, da diese ihre Kinder ja nicht immer unter einer lückenlosen Kontrolle haben können.
Vermittlungsausschuss macht Weg frei für Transparenzgesetz bei Kliniken
Das ist mittlerweile in vielen Ländern das "normale" Vorgehen, wenn die Studienergebnisse den oft kommerziell motivierten Geldgebern der Studien nicht ins Geschäftskonzept passen. Und wenn dies schon in den skandinavischen Ländern so ist, dann muß man für die anderen europäischen Länder, die viel anfälliger für Korruption und Wissenschaftsbetrug sind, mit weitaus schlimmeren Verhältnissen rechnen.
Uniklinik-Ärzte wollen in Warnstreik treten
Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems ist nun geltendes Recht
Telefonische Krankschreibung sind ab heute wieder möglich
Ausgewertet wurden die Daten für Darmkrebs (Kolonoskopie, Sigmoidoskopie,Stuhl auf Blut), CT-Untersuchungen auf Lungenkrebs, Mammografie (Brustkrebs) und PSA-Test (Prostatakrebs).
Analysiert wurden die über mindestens 10 -15 Jahre registrierten Daten von 2.111.958 Individuen. Dabei zeigte sich, dass im Vergleich zu nicht gescreenten Menschen nur bei der Sigmoidoskopie eine signifikante Verlängerung der Lebenszeit von 110 Tagen registriert werden konnte.
Es darf also weiter bezweifelt werden, dass sich der mit Screening-Untersuchungen verbundene große Finanz- und Personal-Aufwand tatsächlich lohnt oder ob das viele Geld nicht an anderer Stelle des Gesundheitswesens sinnvoller investiert werden könnte.
Die Studie untersuchte nicht die negativen Folgen der Screening-Untersuchungen in Form von Überdiagnostik und den sich daraus ergebenden überflüssigen, zum Teil lebensbedrohlichen, Therapien.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
Auch wenig ist besser als nichts .....
In dieser Meta-Untersuchung wurden die in 12 Studien gesammelten Daten von 111,309 Individuen ausgewertet. Der optimale Nutzeffekt wurde bei 8,800, bzw. 7,200 Schritten pro Tag erreicht.
In einer früheren Studie konnte gezeigt werden, dass sehr langsames laufen über
5-10 Minuten in der Lage ist, das allgemeine und das Herz-Kreislauf-Sterberisiko zu deutlich abzusenken. Zeitmangel ist also keine gültige Ausrede für körperliche Inaktivität.
Nur 3 von 21 Affen überleben bis zu zwei Jahre mit transplantierten Schweinenieren
Tierschützer wie die Mitglieder der Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" sind der Meinung, dass insbesondere Tierversuche, bei denen die überwältigende Mehrzahl der missbrauchten Tiere unter Qualen stirbt, sofort eingestellt werden sollten. In der aktuellen Studie starb einer der "überlebenden " Affen unmittelbar nach Ende der Studie
Für eine im Fachblatt Age and Aging veröffentlichte Studiewurden 42.483 Patientinnen und Patienten ausgewählt, die älter als 65 waren. Es zeigte sich, dass jene Kranken ein mehr als doppelt so hohes Risiko hatten eine akute Nierenschädigung zu erleiden bei denen eine neue Bluthochdruck-Therapie begonnen wurde. Das Risiko für Stürze war bei diesen Patiwenten um etwa 50% erhöht und das Risiko für Knochenbrüche immerhin noch um 30%.
Vermutlich sind diese Nebenwirkungen der Therapie auf eine medikamentenbedingte inderdurchblutung der Nieren und des Gehirns zurück zu führen. Die Studienergbnisse werfen bei Skeptikern die Frage auf, ob es nicht bei bereits vorgeschädgten älteren Patienten sinnvoll sein könnte, einen nur geringgradig erhöhten Blutdruck nicht medikamentös zu senken? Andernfalls riskiert man, dass die Nebenwirkungen der Therapie schlimmer sind als die Risiken eines leicht- bis mittelgradig erhöhten Blutdrucks.
Doch stimmt das wirklich? Jetzt wurde im angesehenen Open Access Medizin-Journal PLOS eine Studie veröffentlicht, die anhand von Daten zweier schweizer Schulen zeigte, dass Schutzmasken und Luftfiltergeräte durchaus in der Lage waren, die Konzentration von Corona-Viren in der Luft deutlich zu vermindern. Die Fragen rund um die Effektivität der Schutzmasken sind also weiterhin nicht abschließend beantwortet.
Behandlungsfehlerbegutachtung 2022 - Immer wieder die gleichen Fehler
Das geht aus der aktuellen Jahresstatistik zur Behandlungsfehlerbegutachtung hervor, die der Medizinische Dienst heute in Berlin vorgestellt hat.
Beispielsweise wurden in Niedersachsen in 2022 1.230 Fälle durch den Medizinischen Dienst Niedersachsen untersucht.
Experten gehen davon aus, dass etwa 1 Prozent der Krankenhausfälle von Behandlungsfehlern betroffen ist.
Nur etwa 3 Prozent aller unerwünschten Ereignisse werden nachverfolgt.
Der MD macht auf seiner Website darauf aufmerkam, dass die veröffentlichten Zahlen nichts über die Häufigkeit von Behandlungsfehlern aussagen - lediglich über die Reaktion von Patientinnen und Patienten auf Behandlungsergebnisse, die nicht ihren Erwartungen entsprechen.
Vielmehr besteht die paradoxe Möglichkeit, dass sie die Verbreitung der Viren sogar fördern.
Die renommierte Expertin für Krankenhaushygiene kam zu dem eindeutigen Fazit, dass keinerlei wissenschaftlichen Daten existieren, die beweisen, dass die in der Öffentlichkeit getragenen Mund-Nasen-Schutzmasken die Ausbreitung einer über die Luft und kontaminierte Oberflächen verbreiteten viralen Atemwegsinfektion behindern können.
Eher trifft das Gegenteil zu, da der richtige Umgang mit den Schutzmasken nicht einmal ansatzweise sichergestellt werden kann, und die zwingend dazugehörende Hände-Hygiene im realen Alltag ebenfalls nicht zu gewährleisten ist, erweist sich das Tragen von Schutzmasken jeglicher Ausführung möglicherweise eher kontraproduktiv aus.
Die Masken werden so potentiell zu einer von Gesundheitpolitikern, vielen Ärzten und den Medien ignorierten Infektionsquelle und zu einer Belastung der Gesundheit von Risikopatienten.
Der indirekte Kontakt mit den Corona-Viren über kontaminierte Oberflächen - auch über die kontaminierten Aussenseiten der Schutzmasken selbst - wird durch das Tragen von Schutzmasken nicht vermindert, sondern kommt im Gegenteil potenziell häufiger zustande.
Zu weitgehend ähnlichen Ergebnissen kamen drei Jahre später die Forscher
Dr. Jonathan D Beauchamp vom Fraunhofer Institute, Freising, und Dr. Chris A Mayhew vom Institut für Atemforschung, der Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck. Auch sie fanden keine Beweise dafür, dass die Mund-Nasen-Schutzmasken von Nutzen sind.
In ihrer im Fachblatt Journal of Breath Research veröffentlichten Daten-Analyse, raten die Wissenschaftler daher auch dazu, bei zukünftigen Epidemien auf den Zwang zum tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken zu verzichten.
Ebenso das Risiko für nicht-tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Die Studienteilnehmer waren alle bereits herzkrank - hatten aber keine Zuckerkrankheit.
Herzspezialisten kommentierten diese Studienergebnisse geradezu enthusiastisch und meinten, dass diese die Herzinfarkt-Prophylaxe revolutionieren werden - falls sie von unabhängigen Experten bestätigt werden.
Die endgültigen Studienergebnisse werden voraussichtlich noch in 2023 auf einem großen Medizin-Kongress präsentiert.
Bisher war kein anderer Wirkstoff bei der Herzinfarkt-Prophylaxe auch nur annähernd so erfolgreich wie Semiglutide. Die Firma Novo Nordisk erwartet, die entsprechende Zulassung von Semiglutide in den USA und in Europa noch in diesem Jahr.
Neue Anti-Krebs-Pille zerstört 70 verschiedene Tumore
Ein Wirkstoff, der 70 Tumorarten zerstören kann? Das wünschen sich alle Menschen im Kampf gegen Krebs, der immer noch zu den Haupttodesursachen weltweit gehört. Nun hat ein Krebsforschungszentrum in den USA, die Klinik City of Hope, eine Studie veröffentlicht, deren Ergebnisse vielversprechend klingen.
Die Forscher begründen die Einstufung mit einer Analyse von mehr als 800 Studien.
Diese haben vor allem einen Zusammenhang mit Kolorektal-, Pankreas- und Prostatakarzinomen aufgezeigt.
Diese Ergebnisse wurden in einer Studie der Deutschen Krebshilfe und der Marga und Walter Boll Stiftung auf die Jahre 2020 bis 2050 hochgerechnet. Durch den Verzicht auf industriell bearbeitetes Fleisch könnten 63.000 und durch den Verzicht auf den Konsum von rotem Fleisch sogar 205.000 Neu-Erkrankungen an Kolorektalem Krebs verhindert werden.
Allerdings nur dann, wenn die Diagnose Alzheimer sehr früh gestellt wird.
Ähnlich äußerte sich Richard Smith, der frühere Chefredakteur des renommierten Fachblatts British Medical Journal. Smith unterstützt die Ansicht, dass mindestens 20% aller Studien falsche Ergebnisse veröffentlichen. Viele dieser Studien wurden sogar nie durchgeführt und sind daher als eindeutig als Wissenschaftsbetrug einzuordnen.
Nur wenige dieser Pseudo-Untersuchungen wurden jemals zurückgezogen. Dies vermittelt den falschen Eindruck, dass es sich nur um ein kleines Problem handelt. Smith stellte daher die provokative Frage in den Raum, ob es nicht an der Zeit sei, bei neuen Studien grundsätzlich erst einmal davon auszugehen, dass es sich um nicht vertrauenswürdige Studien handelt - solange das Gegenteil nicht bewiesen werden konnte.
Insbesondere den inflationär produzierten Metastudien sollte erst einmal grundsätzlich nicht naiv vertraut werden, da in diese oft qualitativ minderwertige, bzw. nicht existierende Kleinststudien eingeflossen sind, die es in der analysierten Form nie gab.
Daher ist die Forderung "Folge der Wissenschaft" (Follow the science) naiver, ignoranter Unsinn.
»Operieren Sie schneller, dann sind Sie schneller beim Bier«
In Frage kommen Diagnosen wie Depressionen und PTSD (post-traumatic stress disorder. Die wissenschaftlichen Grundlagen für diese Entscheidung der Behörden und die Therapie selbst sind auch unter Experten sehr umstritten. Zuverlässige Studien fehlen noch - sollen nun aber durchgeführt werden.
KI scneidet in einigen Studien bei der diagnostischen Beurteilung von mit den unterschiedlichsten bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Computer Tomografie, Magnet-Resonanz-Tomografie und Ultraschall gewonnenen Bildern sehr gut ab.
Sie kommt schneller, billiger und in einigen Fällen auch qualitativ besser als die Radiologen selbst zu den richtigen Diagnosen. Daher verbreitet sich in Fachkreisen die bange Frage: Macht der Kollege Computer schon in naher Zukunft Röntgenärzte überflüssig?
Corona-Pandemie: eine Therapie mit dem Hormon Melatonin senkt das Covid-19-Sterberisiko nicht.
Daher wurde der Wirkstoff in einigen kontrollierten klinischen Studien bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen eingesetzt. In einer im Fachblatt Frontiers in Medicine veröffentlichten Studie fanden die Autoren jetzt heraus, dass in den in die Meta-Analyse eingeflossenen Studien nicht nachgewiesen werden konnte, dass die Covid-19-Sterblichkeit durch die Gabe des Hormons Melatonin nicht gesenkt werden konnte.
Nach ICD-11 liegt ein CS vor, wenn die Schmerzen ≥ 3 Monate anhalten . Ein CS kann zu einer erheblichen Einbuße an Lebensqualität führen. Am häufigsten sind in Europa und den USA chronische Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von orofazialen, genitalen und abdominellen Schmerzen.
Wie ein Mediziner in Hamburg Gene entschlüsselt, die vor Alzheimer schützen
Endlich gibt es für Kinder unter 4 Jahren eine Methode, um das Risiko gefährlicher Symptome einer angeborenen Erdnuss-Allergien zu senken.
Jetzt wurden im Fachblatt New England Journal of Medicine die Ergebnisse einer Phase III Zulassungsstudie für ein zu testendes Erdnuss-Hautpflaster veröffentlicht.
362 Kinder mit angeborener Erdnuss-Allergie wurden für die zufallsgesteuert, doppelblind und mit Plazebo kontrollierte Multizenter-Studie rekrutiert. Die Kinder erhielten ein Jahr lang entweder pro Tag einen Erdnuss-Extrakt haltiges Haut-Pflaster oder ein Plazebo. Nach einem Jahr zeigte sich, dass sich Immunlage bei den doppelt so vielen Kinder mit Erdnuss-Gruppe gebessert hatte als in der Plazebo-Gruppe. Nebenwirkungen jeder Art wurden in 100% der Fälle mit Erdnuss-tTherapie registriert und in 99,2% der mit Plazebo therapierten Kinder.
Die in Arztpraxen dokumentierten Messergebnisse sollten daher auf keinen Fall die wichtigste und nicht hinterfragte Grundlage für weitere schwerwiegende medizinische Entscheidungen sein.
Kardiologen empfehlen Menschen, bei denen ein hoher Blutdruck (Hypertonie) vermutet wird, ihren Blutdruck möglichst oft selbst im häuslichen Umfeld zu messen und über einen längeren Zeitraum zu protokollieren. Erst aus dem so erhaltenen Blutdruck-Profil ergibt sich dann eine zuverlässige Diagnose und eine erfolgsversprechende, auf das Individuum abgestimmte, medikamentöse Therapie.
Anhand dieses so gewonnenen Langzeit-Blutdruck-Profils läßt sich auch die Wirkung einer medikamentösen Therapie zuverlässig beurteilen. Überdosierungen und nicht unbedingt notwendige riskante invasive diagnostische Verfahren lassen sich oft vermeinden.
Jetzt wurde im Fachblatt Circulation eine Studie veröffentlicht, in der der Hauptautor der Untersuchung, Professor Harlan M.Krumholz von der Yale Universität,USA, aufgrund der Auswertung von mehr als 500.000 Patienten-Datensätzen zu dem Fazit kam, dass es sinnvoll ist, das bisher übliche Management der Hypertonie grundlegend und selbstkritisch zu überdenken und die Diagnose - mehr als bisher im Routine-Alltagsbetrieb üblich - aufgrund der Blutdruck-Selbstmessungen der Patienten zu stellen.
Doch schon bald tauchten erste Zweifel auf, ob das eine gute Entscheidung gewesen war. Die Statistiken zeigten nämlich eine bedenkliche Zunahme von Brustkrebserkrankungen in der Altersgruppe zwischen 40 und 50 Jahren. Insbesondere bei Afro-Amerikanerinnen, die doppelt so häufig an ihrem Brustkrebs sterben als weiße Frauen.
Jetzt hat die U.S. Preventive Services Task Force die Reissleine gezogen und die Altersgrenze wieder auf 40 Jahre gesenkt. Der Rat, die Screening-Untersuchung alle zwei Jahre machen zu lassen wurde aufrecht erhalten.
In Deutschand haben Frauen vom 50. bis zum 75. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf eine Screening-Untersuchung mit Mammografie. Ob auch in Deutschland die Altergrenze vom 50. auf das 40. Lebensjahr gesenkt wird ist noch nicht entschieden.
"Ärztliche Beratung" von Fragen stellenden Patienten durch einen AI Chatbot erwies sich der Beratung durch Ärzte aus Fleisch und Blut - bei den gleichen Fragen - qualitativ und auch von den vermittelten Emotionen her als haushoch überlegen.
Von den Experten wurden Fragen und Antworten ausgewertet, die im Forum eines sozialen Netzwerks (Reddit’s r/AskDocs) gestellt und von einem Chatbot bzw. approbierten Ärzten beantwortet worden waren. Zum Vergleich wurden die gleichen Fragen in einem zweiten Forum geposted und von einem Chatbot beantwortet.
Eine Gruppe von begutachtenden Medizin-Profis bewertete die Antworten einmal nach deren medizinisch-wissenschaftlicher Qualität und zweitens nach dem Grad der in den Antworten zum Ausdruck gebrachten Empathie (“the empathy or bedside manner provided” ).
Die Ergebnisse waren eindeutig -und extrem alarmierend. Die Beratung durch den Chatbot war der Beratung durch die Ärzte qualitativ deutlich überlegen. Die Antworten waren länger und die Qualität der Chatbot-Antworten wurde von den Gutachtern im Vergleich zu den Arzt-Antworten in 78% der Fälle als qualitativ überlegen bewertet
Und als es um die in den Antworten erkennbar ausgedrückte Empathie ging, war der Unterschied noch gravierender. Hier wurden die Chatbot-Antworten im Vergleich zu den Arzt-Antworten zehnmal so häufig beim gezeigten Mitgefühl als deutlich überlegen eingestuft. Ein vernichtendes Urteil für die in der Studie bewerteten Ärzte aus Fleisch und Blut.
Damit reagiert die Regierung auf die Tatsache, dass in den USA pro Jahr viele tausend Menschen aus allen sozialen Schichten an einer Überdosierung mit einem verschreibungspflichtigen Opiat - meist dem Schmerzmittel Fentanyl - sterben.
Die Zahl der registrierten Todesfälle hat von 1999 bis 2020 von 3.442 auf 16.416 explosionsartig zugenommen. Die Gesundheitsbehörde DCD meldete für das Jahr 2021 107.622 Drogentote - eine Zunahme von 15% gegenüber dem Vorjahr.
Experten hoffen, dass diese Zahlen sinken werden, sobald Narcan® überall zu kaufen sein wird - beispielsweise auch in Supermärkten und Tankstellen.
2016 sollen rund 11,8 Millionen US-Amerikaner Opioide missbräuchlich angewendet haben, überwiegend als Schmerzmittel.
Seit 2018 ist in Deutschland das Nasenspray Nyxoid® mit Naloxon zugelassen, was eine Anwendung durch Laien erleichtert. Das Medikament ist aber noch immer rezeptpflichtig und darf nur im Zusammenhang mit Opiatkonsum verordnet werden. Das kostet Menschenleben. Experten hoffen, dass der lebensrettende und sicher anzuwendende Nasenspray auch in Deutschland bald ohne Rezept in allen Apotheken von jedermann gekauft werden kann.
Analysiert wurde die prophylaktische Wirkung von 7 strukturierten Diäten - darunter die Ornish- und die Pritikin-Diät - in Bezug auf Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und die allgemeine, bzw. Herz-Kreislaufsterblichkeit.
Die Forschenden fanden heraus, dass sich die Mittelmeer- und die Low-Fett-Diät am günstigtsten auf die Herzgesundheit auswirkten. Sowohl die Mittelmeer- als auch die Niedrig-Fett-Diät senkte - mit und ohne zusätzliche körperliche Aktivität - das allgemeine Sterberisiko und die Häufigkeit nicht-tödlich verlaufender Herzinfarkte. Bei der Mittelmeerdiät wurde auch eine Tendenz beobachtet, das Schlaganfall-Risiko abzusenken. Bei den anderen analysierten Diäten konnte statistisch keine positive Wirkung gefunden werden.
Jetzt zeigte eine im Fachblatt Nutrients veröffentlichte, zufallsgesteuerte Studie, an der Covid-19-Patienten mit niedriger Vitamin-D-Blutkonzentration teilnahmen, dass diese auch in Deutschland in vielen Kliniken angewandete supportive Therapie die Dauer der erforderlichen Intensivtherapie , im Vergleich zu nicht mit Vitamin-D behandelten Kranken, nicht verkürzen konnte.
Auch bei anderen Endpunkten der Studie zeigten sich bei den Patienten mit und ohne Vitamin-D-Therapie keine statistisch signifikanten Unterschiede die den routinemäßigen Einsatz von Vitamin-D sinnvoll erscheinen lassen .
Abwartendes Beobachten, operative Entfernung der Prostata oder Bestrahlung führten zu ähnlichen Krankheitsverläufen. Am Ende der Studie waren noch 133 Männer (24.4%) am Leben. Bei keinem eine spezifische Therapie durchgeführt. Und es zeigte sich, dass sich die zu Beginn der Studie gemessenen PSA-Werte, die Stadieneinteilung des Tumors oder die errechneten Risiko-Scores nicht auf den Krankheitsverlauf ausgewirkt hatten.
Der Chef der Kassenärzte, Dr. Andreas Gassen, findet, dass es in Deutschland tatsächlich zu viele nicht ausgelastete Krankenhäuser gibt. Es wäre gut - so Gassen, wenn das in zu schließenden Krankenhäusern beschäftigte Personal in Zukunft in Krankenhäusern der Maximalversorgung arbeiten würde, die wirklich benötigt werden und die daher gut ausgelastet sind - und die jetzt unter einem zum Teil katastrophalen Personalmangel leiden.
Experten gaben sich begeistert und lobten das Medikament etwa als »Gamechanger«.
Was einige von ihnen verschweigen: Sie erhielten offenbar Zuwendungen von dem dänischen Unternehmen, das die Spritze verkauft. Im Sommer soll sie in Deutschland zugelassen werden. Die Krankenkassen werden die Kosten aber vermutlich nur in Sonderfällen übernehmen.
Jetzt hat eine in Holland durchgeführte und im Fachblatt Cell Host & Microbe veröffentlichte Studie gezeigt, dass sich das nach der Geburt beobachtete Defizit an Mikroben schnell über alternative Quellen (Brustmilch und Kuscheln statt des Kontakts mit Vaginalsekret) normalisiert.
Die weit verbreitete Technik des Einreibens der durch Kaiserschnitt geborenen Kinder mit Vaginalsektret könnte überflüssig sein. Weitere Studien sind erforderlich.
Bei Verzicht auf das sog. "vaginal seeding" würde eine Quelle für die Infektion des Säuglings mit gefährlichen Viren wegfallen.
Ob sich die unterschiedliche Besiedlung mit Bakterien tatsächlich, wie befürchtet, auf die spätere Gesundheit der Kinder auswirkt, wurde in dieser Kurzzeit-Studie nicht untersucht.
Es kommt immer wieder vor, dass Lebensmittel-Allergiker negativ getestet werden und dann bei einem späteren Kontakt mit dem ihre Allergie auslösenden Allergen völlig überraschend an einer bedrohlichen Anaphylaxie erkranken.
Offenbar gibt es derzeit keine Möglichkeit, diese Komplikationen sicher zu verhindern. Die FDA ordnete an, dass zugelassene Test-Produkte mit einer Warnung versehen werden und ruft Betroffene und Ärzte dazu auf, diese Zwischenfälle an ein zentrales Register zu melden.
Beide Medikamente gehören zur Gruppe der der Glucagon-like peptide-1-Analoga, die schon lange bei der Behandlung des Diabetes eingesetzt werden. Doch welche Substanz wirkt mit Blick auf die erzielbaren Gewichtsverlust am besten?
Jetzt zeigte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte Studie (386 Stundienteilnehmer ohne Diabetes), dass die einmal wöchentlich zu verabreichende Spritzen-Therapie mit Semaglutide im Studienzeitraum von 68 Wochen zu einem mehr als doppelt so großen Gewichtsverlust führte als die Therapie mit Liraglutide.
Auch die Rate der Therapieabbrecher wegen Nebenwirkungen war in der Liraglutide-Gruppe viel höher als in der Semaglutide-Gruppe.
20% des Körpergewichts verlieren - ohne gesteigerte körperliche Aktivität, ohne schwierig durchzuhaltende Diäten oder gar invasive Operationen wie Magenverkleinerungen. Das scheint nun mit einer teuren Spritzentherapie möglich zu sein
Das von den Patienten selbst mit feinsten Nadeln zu injizierende Medikament Wegovy gehört (wie Ozempic und Saxenda) zu einer Gruppe von Medikamenten, die - abgekürzt als Glucagon-like peptide 1 (GLP-1-Rezeptor Agonisten)- unter dem Bandwurmnamen Glucagon-like peptide-1-Analoga hauptsächlich Diabetes- und Stoffwechselexperten bekannt sind.
Die Nachfrage hat aufgrund der weiten Verbreitung krankhaften Übergewichts und der frustrierend unzulänglichen Wirkung jeglicher Diäten explosionsartig zugenommen - was zu Versorgungsengpässen führte. Der Verkaufspreis ist hoch. In Deutschland wird eine einmal in der Woche anzuwendende Fertigspritze im Internet zum Preis von rund 140 Euro angeboten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nur in Ausnahmenfällen.
Bundesregierung plant angeblich die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs
Focus veröffentlicht jedes Jahr vielbeachtete Listen der "besten Ärzte". Knie-Papst konnte man für popelige 2.000 Euro werden. Ein Gericht hat nun den die Öffentlichkeit in die Irre führenden Spuk beendet.
Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrollinstitution zur Durchsetzung des Rechts gegen den unlauteren Wettbewerb, hatte eine Unterlassungsklage gegen die Vergabe der Ärzte-Siegel eingereicht.
Das Gericht befand, dass Focus damit gegen "das lauterkeitsrechtliche Irreführungsverbot" verstoße. Durch das Siegel werde bei potentiellen Patienten der falsche Eindruck erweckt, es handle sich um Ärzte, die aufgrund einer neutralen Prüfung eine fachliche Spitzenstellung einnehmen würden. Doch die Siegel werden gegen Bezahlung vergeben und die Ärzte werben dann mit einem Titel wie "Knie-Papst", den sie sich aber gekauft haben.
Bundewskabinett beschließt Änderungen im Betäubungsmittelgesetz.
Das Cochrane-Forscherteam bestätigte nun, was sachkundige Experten von Beginn der Corona-Pandemie an vorhergesagt und trotz Medienboykott abweichender Meinungen so gut wie möglich kommuniziert hatten.
Die jetzt veröffentlichte Cochrane Datenanalyse zeigte, dass das Tragen von Mund-Nasen-Masken jeglichen Typs bei Epidemien und Pandemien keinen eindeutig nachweisbaren Nutzeffekt hat.
Von den eingesetzten physikalischen Schutzmaßnahmen scheint lediglich häufiges und gründliches Händewaschen die Ausbreitung viral bedingter Atemwegserkrankungen ein wenig zu verlangsamen. Was Gesichtsschilde und Plexiglas-Trennwände bewirken, wurde bei der Cochrane Metastudie in Ermangelung entsprechender Daten nicht analysiert. Doch Experten hatten ohnehin den Verdacht geäußert, dass diese Maßnahmen möglicherweise sogar kontraproduktiv sind.
Die Frage "welche Abstrichtechnik bringt die schnellsten und besten Ergebnisse?" kann noch nicht wissenschaftlich befriedigend beantwortet werden.
Am besten wäre es wohl - so die Forscher - wenn im Zeitabschnitt der diagnostischen Unsicherheit gleichzeitig Abstriche sowohl im Rachenraum, als auch aus der Nasehöhle entnommen würden. Bei positiven Testergebnissen folgt dann ein PCR-Test, der noch immer der diagnostische Goldstandard ist.
Beim Vergleich von sechs Therapiegruppen zeigten sich bis zum Studienende (180 Tage), dass die Therapie mit den IL-6 Rezeptor-Antagonisten Tocilizumab oder Sarilumab das Sterberisiko am deutlichsten senkt.
Gerade zu Beginn der Therapie wirken sich auch bestimmte Gerinngungshemmer positiv auf deb Verlauf einer Covid-19-Erkrankung aus. In anderen Studie hatte sich gezeigt, dass Hydrokortison bei Covid-19 gut wirkt. Remdesivir - das einzige von der FDA für die Covid-19 Therapie zugelassene Medikament- wurde in der REMAP-CAP-Studie nicht vergleichend mitbewertet.
Die meist harmlosen Viren können bei kleinen und immunschwachen Kindern -und Menschen über 65 - lebensbedrohliche Infektionen auslösen.
Bisher waren Impfstoffe gegen RSV nicht verfügbar. Die Entwicklung wurde vor vielen Jahren eingestellt, da es nach den Test-Impfungen zu Todesfällen gekommen war. Doch nun verkündet das Wissenschaftsmagazin Nature, dass sich die Impfstoffhersteller Pfizer und GSK ein Kopf an Kopf Rennen, liefern da beide einsatzbereite RSV-Impfstoffe entwickelt haben - und die Zulassungsbehörden die vorgelegten Studienergebnisse bereits intensiv überprüfen. Die Zulassung für bestimmte Altersgruppen könnte schon im Mai erfolgen.
Ein zweiter monoklonaler Antikörper (Nirsevimab) wurde von den Unternehmen AstraZeneca und Sanofi entwickelt und hat eine Phase-3-Zulassungsstudie erfolgreich beendet.
In Europa ist Nirsevimab bereits zugelassen. In den USA läuft das Zulassungsverfahren. Dieser Antikörper kann kleine Kinder mit einer Einzel-Dosis fünf Monate lang vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
Zuckermoleküle in Blut und Urin verraten Tumorerkrankung
Bioresonanz-Geräte der Marke „Bioscan“ finden sich in Reformhäusern, in Apotheken, bei Heilpraktiker:innen und Ernährungsberatungen sowie in einigen Arztpraxen. Das Messgerät spukte bei der Test-Anwendung bei lebenden Menschen - aber auch bei einer Leiche, bzw. einem Putzlappen und einem Leberkäse Messergebnisse aus. Und bei gleichen Personen - bei jeder Messung -ganz unterschiedliche Testresultate, die zu unterschiedlichen und unsinnigen Therapieempfehlungen führten.
Bei vielen dieser Studien haben Internet-Detektive den Verdacht geäußert, dass in den Studien Bilder und Grafiken verfälscht wurden. Es ist unwahrscheinlich, dass es sich um unbeabsichtigte Fehler handelt. Bisher sind bereits 17 Studien von den jeweiligen Verlagen mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgezogen worden.
Studie zeigt: einer von 500 Impflingen muß stationär aufgenommen und behandelt werden
Es zeigte sich, dass die Nebenwirkungsrate in etwa derjenigen entsprach, die bei den üblichen zugelassenen Impfungen im Kleinkindesalter zu beobachten sind.
Häufiger waren Nebenwirkungen an der Injektionsstelle, Muskelbeschwerden, Hautsymptome und Hals-Nasen-Ohren Symptome - dagegen wurden weniger Nebenwirkungen in den Gruppen Fieber und generalisierte Symptome angegeben.
Diese Erkenntniss kann, zusammen mit der bei ungeimpften Kindern (0-19 Jahre) festgestellten durchschnittlichen Covid-19 Todesrate (IFR) von 0.0003%, in die Impfentscheidung der Eltern einfließen. Bei Kindern im Alter von unter 5 Jahren düfte die Sterberate nochmalas niedriger sein.
In die Studie flossen die Daten von 48 zufallsgesteuerten Studien ein an denen 9.147 Personen teilgenommen hatten. Die Autoren listeten die wirksamen und nebenwirkungsarmen Therapien auf und verglichen die Therapieergebnisse mit jenen der Plazebogruppen:
ivermectin/doxycycline, C-IVIG, methylprednisolone, interferon-beta/SOC, interferon-beta-1b, convalescent plasma (CP), remdesivir, lopinavir/ritonavir, immunoglobulin gamma, HS, auxora und imatinib. Die Autoren regten an, dass größere Studien zeigen müssen, ob diese Beurteilung korrekt ist.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Medicine (Baltimore)
Beruhigende Erkenntnis: das Sterberisiko einer SARS-CoV-2-Infektion (Covid-19) ist bei Menschen unter 70 sehr viel niedriger als bisher befürchtet.
Der weltweit von Wissenschaftlern und Fachmedien meistzitierte
Epidemiologe, Professor John P.A.Ioannidis von der
Stanford-Universität, hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die
mit vielen Vorurteilen gründlich aufräumt.
Ausgewertet wurden 40 Studien, die 38 Länder abdeckten. 29 Länder hatten
die Ergebnisse nach Altersgruppen aufgeteilt.
Untersucht wurde die Infection Fatality Rate (IFR) ungeimpfter
Menschen mit serologisch bestätigter Covid-19 Infektion.
Die durchschnittliche Todesrate (IFR) lag in den Altersgruppen 0-19 Jahre bei 0.0003%, 20-29 Jahre
bei 0.003%, 30-39 Jahre bei 0.011%, 30-39 years, 40-49 Jahre bei 0.035%,
50-59 Jahre bei 0.129% und 60-69 Jahren bei 0.501%.
Die höchste Sterberate wurde in Italien gefunden - an zweiter Stelle liegt,
deutlich abgehängt,
Deutschland.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:medrxiv.org, 18.10.2022
Professor John Ioannidis hatte bereits im März 2020 als einer der Ersten prognostiziert, dass es sich bei der Corona-Pandemie wahrscheinlich um ein "Beweis Desaster" handeln dürfte.
Professor John P.A.Ioannidis hatte bereits im März 2020 aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten gewarnt, dass des sich bei der von der WHO ausgerufenen Covid-19 Pandemie wahrscheinlich nicht um eine nur einmal im Jahrhundert auftretende tödliche Infektionswelle handelt, sondern eher um ein nur einmal im Jahrhundert zu beobachtendes "Beweis Fiasko" - eine Prognose, die sich aufgrund des extrem niedrigen Infektions-Sterberisikos (IFR) im Jahr 2022 als wahr herausgestellt hat.
mehr lesen (in englischer Sprache)
STAT+, März 2019
Diagnostik: Das riecht nach Parkinson
Hunde und Menschen ziehen an einem Strang
Die Krankenschwester Joy Milne kann Parkinson
erschnüffeln. Mit Hilfe ihrer Fähigkeit ist es Forschern nun gelungen,
einen Haut-Test zu entwickeln, der die Krankheit innerhalb kürzester Zeit per Hautabstrich erkennt –
und so neue Diagnosewege eröffnen könnte. Millonen Menschen warten weltweit
auf einen Facharzttermin - oft Jahre lang. hier könnte der innovative
Haut-Test helfen.
Von der fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankung sind allein
in den USA fast eine Million Menschen betroffen, in Deutschland leben rund
400. 000 damit.
In der Vergangenheit haben Forscher entdeckt, dass trainierte Hunde
Parkinson erschnüffeln können - Dr. Hund stellt mit über 90%iger
Zuverlässigkeit die richtige Diagnose. Die Organisation PADS for
Parkinson´s hat mehr als ein Dutzend vierbeinigen Helfer erfolgreich
trainiert.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 18.10.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PADS for Parkinsons,2022
Viele Haarpflegeprodukte erhöhen -möglicherweise - das Risiko für Gebärmutter-, Brust- und Eierstockkrebs
Oft ist unklar, welche Umweltfaktoren das Krebsrisko ursächlich erhöhen. Jetzt
hat ein Forscherteam der US-National Institutes of Health (NIH)
herausgefunden, dass bestimmte in Haarpflegeprodukten enthaltene Chemikalien
möglicherweise das Risko für Gebärmutterkrebs mehr als verdoppeln.
Die Produkte sollen
gegräuselte Haare glätten. Die gleiche Forschergruppe hatte schon
2019 Hinweise darauf gefunden, dass Produkte, die die Haare dauerhaft färben, bzw.
glätten sollen, möglicherweise das Brustkrebs-Risiko erhöhen. Es ergaben sich auch
Hinweise auf eine Erhöhung des Eierstockkrebs-Risikos.
mehr lesen (Studie 2020in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 10.10.2022
mehr lesen (Studie 2019 in englischer Sprache)
Quelle:NIH, 4.12.2019
Welche Therapie hilft bei Alkoholabhängigkeit – kontrolliert trinken oder abstinent bleiben?
Eines der größten Gesundheitsrisiken weltweit ist die Alkoholabhängigkeit, Therapien bleiben häufig erfolglos. Studien zeigen, dass neben der Abstinenz kontrolliertes Trinken unter enger medizinischer Begleitung ein geeignetes Therapieziel sein könnte. Alkoholabhängige Menschen glauben häufig nicht daran, dass eine Abstinenz erreichbar ist und brechen Behandlungen vorzeitig ab. Kontrolliertes Trinken könnte aber ein alternatives Therapieziel sein, wenn es unter ärztlicher oder psychotherapeutischer Begleitung erfolgt.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), September 2022
Prognose: die Zahl der insulinpflichtigen Typ-1-Diabetiker wird sich wahrscheinlich bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln
Es wird geschätzt, dass derzeit mehr als 8 Millionen Menschen an einem insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 leiden. Weltweit sind im Jahr 2021 etwa 3 Millionen Menschen an den Folgen einer mangelhaften Versorgung ihres Diabetes gestorben. Weitere 700.000 sind gestorben weil ihr Diabetes nicht erkannt worden war. Forscher aus Australien, Kanada und Luxemburg prognostizierten in einer im Fachblatt Lancet veröffentlichten Studie, dass sich die Zahl der Typ-1-Diabetiker bis zum Jahr 2040 mehr als verdoppeln wird.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,Lancet Diabetes and Endocrinology, September 2022
Ziel verfehlt
Analysen zweifeln
den Nutzen der Cholesterinsenkung an
- durch Änderungen der Lebensweise
oder durch Statine.
Trotz jahrzehntelanger Forschung keine wissenschaftlichen Beweise: Eine Reduktion der LDL-Werte schützt nicht vor Herzerkrankungen oder senkt das Sterberisiko, kritisieren Forscher in einer Analyse – und stellen die millionenfache Verordnung von Cholesterolsenkern infrage.Andere Kardiologen bezweifeln den Sinn von Änderungen des Lebensstils und der Ernährung und die Anwendung von Blutfettsenkern. Der Kardiologe Robert DuBroff hält die Verordnung von Statinen in vielen Fällen für falsch – und rät zu einer simplen Strategie.
mehr lesen (in deutscher Sprache Sprache)
Quelle:Pharmazeutische Zeitung,August 2020
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Zentrum der Gesundheit,11.8.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,22.9.2022
Galleri-Test: Revolution bei der Krebs-Frühdiagnostik?
Der von dem US-Unternehmen
GRAIL entwickelte Gallerie-Test weist Bestandteile
von Krebs-DNA nach.
Er erfaßt offenbar mehr als 50 unterschiedliche Krebsarten und ermöglicht es
sogar, den Ort der Erkrankung zu identifizieren. Die Forscher
von GRAIL arbeiten noch am Feintuning des Tests.
Dieser ist daher noch nicht für den Masseneinsatz geeignet. Jetzt wurde
der Test erstmalig mit Hilfe der Pathfinder Studie klinisch
getestet. Bei 6,529 Studienteilnehmern war der Test in 92 Fällen positiv.
Mit Hilfe zusätzlicher diagnostischer Massnahmen wurde der Krebsverdacht in
50 Fällen bestätigt.
Meist waren die Krebserkrankungen
noch in einem frühen Stadium und daher therapierbar. Die britische
Gesundheitsbehörde NHS bezeichnete den Test als möglichen
"Game Changer".
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:T-online,19.9.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Pathfinder Studie, Clinical Trials, US-Regierung
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Grail (Hersteller Galleri-Test
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:The Guardian, 11.9.2022
Sekundär-Prophylaxe nach Herzinfarkt: Eine vorbeugende Therapie nach einem ersten Herzinfarkt mit einer aus drei bewährten Wirkstoffen bestehenden "Polypill" senkt das Sterbe-, Herzinfarkt-, bzw. Schlaganfallrisiko, im Vergleich zur Standardtherapie, um rund ein Viertel.
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine
veröffentlichten Studie konnte bei Herzinfarktpatienten nachgewiesen werden,
dass die prophylaktische Behandlung mit einer aus Aspirin, Ramipril
und Atorvastadin zusammengesetzten "Polypill" des Risiko u.a. für Herztod
bzw. und einen erneuten Herzinfarkt und einen nicht-tödlichen Schlaganfall um rund ein
Viertel senkte.
Die Patienten der Kontrollgruppe wurden, wie
weltweit üblich, mit mehreren Einzelwirkstoffen behandelt - die
Studiendauer lag bei 36 Monaten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 15.9.2022
Die WHO warnt ungewöhnlich nachdrücklich vor der Verwendung von monoklonalen Antikörpern bei der Therapie von Covid-19-Erkrankungen
Kompromisslos warnt die Weltgesundheitsorganisation
WHO vor der Verwendung von monoklonalen SARS-CoV-2-Antikörpern wie
Sotrovimab und Casirivimab-Imdevimab bei der Therapie von
Covid-19-Erkrankungen.
Die monoklonalen Antikörper
schwächen besonders bei Infektionen mit neuen Virusvarianten das
körpereigene Immunsystem und können so die Covid-19-Patienten zusätzlich
gefährden.
Neu entwickelte monoklonale Antikörper müssen in klinischen Studien besonders
sorgfältig überprüft werden, bevor sie für die Therapie von Covid-19
zugelassen werden können.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ 16.9.2022, WHO Therapieempfehlungen bei Covid-19
Ein neuer, an die vorherrschenden Omikron-Varianten angepasster Booster-Impfstoff der Firma Moderna wurde erfolgreich getestet
In einer im Fachblatt New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Patienten, die den neuen bivalenten Corona-Booster-Impfstoff mRNA-1273.214 erhalten hatten, deutlich mehr neutralisierende Antikörper produzierten als die Patienten der Vergleichgruppe, die mit der alten Booster-Vaccine mRNA-1273 geimpft worden waren. Das Sicherheitsprofil war bei beiden Impfstoffen ähnlich. Die Effektivität der Impfungen bei der Vermeidung von Infektionen wurde in der Studie nicht untersucht.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 16.9.2022
Das Virostatikum Remdesivir vermindert das Sterberisiko von Covid-19 nicht
Eine im Fachblatt Journal of Chemotherapy veröffentlichte Meta-Studie zeigte, dass eine zusätzlich zur Standartherapie durchgeführte Behandlung mit dem Virostatikum Remdesivir beim Vorliegen einer Covid-19 Erkrankung nicht in der Lage ist, das Sterberisiko in Vergeich zur Standardtherapie zu senken. Allerdings konnte Remdesivir die Dauer der erforderlichen Sauerstofftherapie leicht verkürzen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Chemotherapy, 14.9.2022
Covid-19-Therapie: hilft viel Cortison auch viel?
Seit der Nachweis gelang, dass sich mit einer Cortison-Therapie (Dexamethason) das Sterberisiko bei auf Intensivstation behandelten Covid-19-Patienten deutlich senken läßt, lag der Gedanken nah, dass sich diese Vorteil durch eine Erhöhung der täglich verabreichten Cortisondosis - z.B. von 6 auf 12 mg - weiter senken läßt. Doch jetzt hat eine im Fachblatt JAMA Internal Medicine publizierte Meta-Studie gezeigt, dass sich das Sterberisiko bei intensiv-medizinisch behandelten Covid-19-Patienten nicht weiter senken ließ. Auch das Risiko einer invasiven mechanischen Beatmung konnte durch eine Verdoppelung der täglich verabreichten Cortison-Menge nicht vermindert werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 5.7.2022
Ernährungsstudie
Welche Meeresfrüchte gesund und zugleich
klimafreundlich sind
Die Menschen sollte weniger Fleisch und mehr Fisch essen, raten Forscher. Doch Meerestiere weisen große Unterschiede in ihrer Nährstoff- und Klimabilanz auf. Ein Überblick.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 12.9.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nature, Communications earth Á environment,8.9.2022
Wie verhindert man am besten nach einem Total-Austausch eines Knie- oder Hüftgelenks lebensbedrohliche Thrombosen ? Es zeigte sich in einer Studie, dass Heparin dem billigeren Aspirin deutlich überlegen ist
In Deutschland werden pro Jahr pro 100.000 Einwohnern rund 500 Hüft- bzw. Kniegelenke operativ ausgetauscht. Etwa 2% der Patienten erkranken nach der OP an einer lebensbedrohlichen Thrombose (US-Zahlen). Jetzt konnte eine im Fachblatt JAMA veröffentlichte australische Studie (unter Einschluß von 9.711 Patienten) statistisch eindeutig belegen, dass es unter der deutlich billigeren oralen Aspirin-Vorbeugung zu doppelt so vielen Thrombosen kam als unter der auch in Deutschland üblichen Heparin-Prophylaxe (mit Enoxaparin).
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 23.8.2022
Einladung zum teuren Herzscreening senkt innerhalb von 5 Jahren die allgemein Sterblichkeit um weniger als 10%.
In Dänemarkt wurden nach fünf Jahren Studiendauer die Daten von
16,736 (zum Herz-Screening eingeladenen) Männern und 29,790 Männern der Kontrollgruppe ausgewertet
(Alter der Männer 65-74).
Es zeigte sich, dass die Einladung zum teuren
und aufwändigem Herz-Kreislaufscreening (inklusive einer Herz-CT-
Untersuchung - nicht zu einer signifikanten Senkung des allgemeinen
Sterberisikos führte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:News England Journal of Medicine,27.8.2022
Affenpocken: WHO meldet weltweiten Rückgang der Fallzahlen
Weltweit sind seit Mai über 41 600 Fälle von Affenpocken bei Menschen ausserhalb endemischer Gebiete gemeldet worden, auch aus der Schweiz und Deutschland. Die wichtigsten Fragen und Antworten und die neuesten Entwicklungen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 26.8.2022
Covid-19:
EMA prüft Biontech-Vakzin gegen aktuelle Omikron-Varianten
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) beschäftigt sich bereits mit einem Impfstoff von Biontech/Pfizer, der an die Varianten BA.4 und BA.5 angepasst ist. Ein Zulassungsantrag des Unternehmens wird in Kürze erwartet.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Prisma, 24.8.2022
Affenpocken: WHO meldet weltweiten Rückgang der Fallzahlen
Weltweit sind seit Mai über 41 600 Fälle von Affenpocken bei Menschen ausserhalb endemischer Gebiete gemeldet worden, auch aus der Schweiz und Deutschland. Die wichtigsten Fragen und Antworten und die neuesten Entwicklungen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 26.8.2022
Affenpocken in 16 Ländern diagnostiziert
Zwischen April und Juni 2022 wurden in 16 Ländern an 43 Kliniken 528 Afffenpocken-Fälle diagnostiziert. 98% der Infizierten waren homo- bzw. bisexuell veranlagte Männer -von denen 41% HIV positiv waren. Wahrscheinliche Infektionsursache war in 95% der Fälle eine sexuelle Aktivität.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 25.8.2022
Covid-19: die meisten der 28 untersuchten Corona-Impfstoffe hatten eine Wirksamkeit besser als 50%.
Im Fachblatt Journal of Evidence based medicine wurde eine
Netzwerk-Metaanalyse veröffentlicht, in der die Wirksamkeit von 28 verwendten
Corona-Impfstoffen indirekt miteinander verglichen wurde.
In die Metaanalyse flossen
die Daten von 49 Studien mit 421,173 Studienteilnehmern ein. Die Wirksamkeit der
meisten Impfstoffe war besser als 50% (relative Zahlen). Die beste Wirksamkeit
gegen Infektionen hatte die Pfizer/Biontech-Vaccine. Schwere Verläufe wurden
am besten durch die Sputnick Vaccine
verhindert. und das beste Sicherheitsprofil
ergab sich für Sinopharm
und V-01.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Journal of Evidence based medicine , 23.8.2022
Affenpocken: Vorsicht bei Transplantation von Fremd-Fäkalien
Bei den unterschiedlichsten Darmerkrankungen stellen Transplanationen von Fremd-Stuhlgang oft die letzte Therapie-Hoffnung dar. Jetzt macht die US-Arzneimittelbehörde FDA darauf aufmerksam, dass sich in Analabstrichen und Stuhl-Analysen Affenpocken-Erreger nachweisen ließen. Daher rät die FDA Ärzten und möglicherweies Betroffenen zu zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:FDA Med Watch,24.8.2022
Neuer Berufsverband für Ärzte: „Hippokratischer Eid“ wurde gegründet – Mitglieder sind u.a. Prof. Bhakdi, Dr. Wodarg und Dr. Weikl
„Dieser neue Berufsverband eint bundesweit alle Ärzte aller Fachrichtungen, die eine freie Impfentscheidung, die Abschaffung der institutsbezogenen Impfpflicht, und eine echte evidenzbasierte Aufklärung der Bevölkerung über die hohen Risiken der genetisch manipulierenden mRNA- und Vektor-Technologien wollen.“
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Corona-Blog Net,21.6.2022
Covid-19-Erkrankungen bei Angestellten im Gesundheitswesen:
FFP2-Masken schützen besser als
einfache OP-Masken
Eine in der Schweiz durchgeführte und im Fachblatt
JAMA Network open veröffentlichte Studie zeigte, dass die
FFP2-Masken (Respirator Typ) den einfachen OP-Masken in ihrer Schutzwirkung
deutlich überlegen sind.
Von den 2.919 im Gesundheitswesen tätigen
Studienteilnehmern infizierten sich 26% mit SARS-CoV-2.
Ohne Patientenkontakt lag die Infektionshäufigkeit bei 13% -
mit Patienten-Kontakten waren es bei Benutzung von FFP2-Masken 21%
und bei Nutzern anderer Masken 35%. Je intensiver der Patientenkontakt,
um so höher das Infektionsrisiko.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Network open, 15.8.2022
Vierte Corona-Impfung nun für alle Menschen ab 60 Jahren empfohlen
Die STIKO rät allen Menschen ab 60 Jahren ab sofort zur zweiten Booster-Impfung – sofern die letzte Immunisierung oder Infektion mindestens sechs Monate zurückliegt. Auf angepasste Impfstoffe gegen die Omikron-Variante solle man nicht warten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 18.8.2022
Covid-19: Cortison senkt das Risiko für schwere Verläufe und Tod - der Hoffnungsträger Colchizin erwies sich hingegen als wirkungslos
Die Ergebnisse einer im Fachblatt Current Medical Research and Opinion veröffentlichten Metaanalyse von 17 Studien mit 18.956 Teilnehmern zeigte, dass eine Covid-19-Therapie mit Prednisolon, bzw. Methyl-Prednisolon (Cortison) das Sterbe-Risiko und jenes für schwere Verläufe um die Hälfte senkte - während eine Colchizin-Therapie den Krankheitsverlauf nicht positiv beeinflusste.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Current Medical Research and Opinion, 24.7.2022
Eine Corona-Impfung in der Schwangerschaft ist der effizienteste Weg, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Die Impfungen können daher bei Schwangeren empfohlen werden
Eine Schwangerschaft gilt als Risikofaktor für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung.
Millionen schwangere Frauen erhielten in den vergangenen 2 Jahren
Corona-Impfungen. Genaue Zahlen gibt es nicht.
Jetzt kamen die Autoren einer im British Medical Journal
publizierte Studie, nach Auswertung des in 45 Studien verfügbaren
Daten Zahlen-Materials, zu dem Schluß, dass Corona-Impfungen Schwangere
und ihre Kinder effektiv vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
Die Verträglichkeit und die Zahl der beobachteten Nebenwirkungen
entsprach in etwa den in der Gesamtbevölkerung
registrierten Daten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal,10.8.2022
Das virostatisch wirkende Medikament Paxlovid® ist erneut in die Schlagzeilen geraten.
Die Vorräte an Paxlovid® sind größer als die Nachfrage. Daher
droht die Massenvernichtung abgelaufener Tabletten. Die Arzneimittelkommission der
deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist ein wissenschaftlicher Fachausschuss
der Bundesärztekammer, der die Ärzteschaft vielfältig und aktuell über
rationale Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit informiert.
Die AkdÄ hat einen Übersichtsartikel zu Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid®)
veröffentlicht, der die meisten Fragen beantworten kann, die Ärzte und
Öffentlichkeit zu Nirmatrelvir/Ritonavir (Paxlovid®) haben.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Arzneimittelkommission der
deutschen Ärzteschaft (AkdÄ),
Arzneiverordnung in der Praxis
26. April 2022
Hochdosierte zusätzliche Gabe von Vitamin C reduziert bei Covid-19 Patienten das Sterberisiko um die Hälfte
In einer im Fachblatt Health Science Reports veröffentlichten Metaanalyse von 15 Studien mit 2.125 Covid-19 Patienten zeigte sich, dass die hochdosierte Gabe von Vitamin C das Sterberisiko und die Schwere der Erkrankung um rund die Hälfte senken kann. Die Patienten der Vitamin-C-Gruppe hatten eine leicht verlängerte Krankenhaus-Verweildauer.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Health Science Reports, 8.8.2022
Wissenschaftsbetrug:
Mehrere Studien über eine Ursache der
Alzheimer-Demenz sind mutmasslich Fälschungen
Wird damit nun die ganze Theorie zur Entstehung von Alzheimer obsolet? Und wurden aufgrund der Arbeiten eines einzigen Forschers Milliarden von Dollar in die falsche Medikamentenentwicklung gesteckt? Es geht um die Alzheimer-Forschung, an der die Hoffnungen von Millionen Patienten und Angehörigen hängen. Konkret soll der französische Forscher Sylvain Lesné über Jahre hinweg mehrere Studien zu der Entstehung der Erkrankung gefälscht haben. Darüber hat das Fachmagazin «Science» vor wenigen Tagen ausführlich berichtet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung,31.7.2022
Vitamin D ist bei der Prophylaxe von Covid-19 nicht mehr wegzudenken. Kann das Vitamin die drohende Herbst-Welle verhindern?
Ob Vitamin D zur Vermeidung einer SARS-CoV-2-Infektion ,bzw. einer Covid-19-Erkrankung ursächlich hilfreich sein kann, ist umstritten. Doch in letzte Zeit mehren sich die wissenschaftlichen Studien, die darauf hinweisen, dass die regelmäßige Gabe von Vitamin D - insbesondere in der sonnenarmen Jahreszeit - wahrscheinich die meisten Infektionen verhindern könnte. Auf der Website Spitzen-Prävention wurde zum Thema ein langer Übersichtsartikel veröffentlicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Akademie für menschliche Medizin, 9.8.22
Folgen der Klimaerwärmung
RKI-Chef warnt vor Ausbreitung exotischer Krankheiten in
Deutschland
Laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts gibt es hierzulande immer mehr Mücken und Zecken. Das habe Konsequenzen für die Gesundheit der Deutschen, sagt Lothar Wieler – womöglich sogar eine Rückkehr der Malaria.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 8.8.2022
Datenanalysen beweisen: die unterschiedlichen Covid-19 Omikron-Varianten sind offenbar mit einer niedrigeren Letalität belastet, als die in der Vergangenheit so gefürchtete Delta-Variante
Zahlreichen Studien haben sich mit dem Vergleich der Gefährlichkeit der verschiedenen Corona-Varianten beschäftigt. Nun zeigt eine große Metastudie, dass alles darauf hinweist, dass Omikron (einschließlich vorläufiger Daten der BA.4 and BA.5 Sub-Varianten) eine vergleichsweise niedrigere Letalität aufweist, wenn man diese mit jener der früher beobachteten Varianten vergleicht. Warum dies so ist, können die Wissenschaftler noch nicht abschließend beantworten. Es ist aufgrund der unübersichtlichen Datenlage auch möglich, dass dieses vorläufige Fazit noch überarbeitet werden muß.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 2.8.2022
Eine Hormonbehandlung erhöht bei Brustkrebs scheinbar nicht, wie befürchtet, das Rückfallrisiko
Eine Hormonersatztherapie mit Östrogen kann die Nebenwirkungen einer Brustkrebstherapie lindern, ohne dass der Krebs deswegen häufiger zurückkehrt. Das berichten Forschende um Søren Cold vom dänischen Universitätsklinikum Odense im »Journal of the National Cancer Institute«. Bisherige Untersuchungen hatten nahegelegt, die Verabreichung von Östrogen würde das Risiko eines Tumorrezidivs erhöhen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the National Cancer Institute
Das Corona-Spike-Protein schädigt die Herzmuskelzellen im Sinn einer Peri- oder Myokarditis
Zhiqiang Lin, Ph.D., Leitender Autor einer
am Masonic Medical Research Institute in Utica,
New York. durchgeführten Studie stellt auf der American Heart
Association's Basic Cardiovascular Sciences Scientific Sessions 2022
eine Studie vor, in der endlich eine Erklärung dafür
präsentiert wird,
warum es bei einer SARS-CoV-2-Infektion oft zur
Schädigung der Herzmuskelzellern
kommt.
"Unsere Daten zeigen, dass es das
Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus ist,
das die Herzmuskelzellen schädigt - zum Teil dauerhaft. Daher ist es
wichtig, sich impfen zu lassen."
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:MedicalXPress, 27.7.2022
Die mRNA-Corona-Impfungen senken wahrscheinlich das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko deutlich
Eine in Korea durchgeführte und im Fachblatt JAMA veröffentlichte
Studie räumte mit einem weit verbreiteten Vorurteil aus.
Die Analyse der Daten von 231.037 Covid-19 Patienten wurden ausgewertet.
Dabei zeigte sich, dass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall bei
den 168.310 vollständig geimpften Patienten, im Vergleich zu den
62.727 ungeimpften Studienteilnehmern, nicht wie befürchtet erhöht,
sondern signifikant um mehr als 50% erniedrigt war.
Ausgewertet wurden die Erkrankungsfälle in der Zeitperiode vom 31. Tag nach
der Impfung bis zum 120 Tag. In den ersten 30 Tagen ist es nach
Meinung der Forscher nahezu unmöglich, die Folgen der
Covid-19-Erkrankung von jenen der mRNA-Impfung zu unterscheiden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA, 22.7.2022
Verursachen verfälschte Honig-Produkte unerwünschte Erektionen?
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA warnt vor zwei Honig-Produkten in denen nicht deklarierte Anteile der Potenzmittel Sildenafil (Viagra, Kingdom Honey Royal Honey VIP by Shopaax.com) bzw. von Tadalafil (Vital VIP Vital Honey by MKS Enterprise) gefunden wurde. Die Zulassung wurde widerrufen und die Hersteller nahmen die Produkte vom Markt. Sildenafil und Tadalafil sind bei bestimmten Herzkrankheiten und niedrigem Blutdruck lebensgefährlich.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung FDA,20.7.2022
Mittlerweile rund 2000 Affenpockenfälle in Deutschland
Mehr als 2000 Menschen haben sich in Deutschland mit den Affenpocken infiziert, davon nur vier Frauen. Die Behörden gehen davon aus, dass sich der Ausbruch noch eindämmen lässt – mit entsprechenden Maßnahmen.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel,19.7.2022
WHO: Die Weltgesundheitsorganisation meldet den ersten Ausbruch des Marburg-Virus in Ghana
Bei dem Marburg Virus handelt es sich um einen Virus, der dem tödlichen Ebola-Virus ähnelt und ebenfalls mit einer sehr hohen Letalität einhergeht. Das Virus wurde bei zwei Verstorbenen nachgewiesen. Alle bekannten Kontaktpersonen werden von den Behörden engmaschig überwacht.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:WHO Pressemeldung,18.7.2022
Long Covid beunruhigt Ärzte und Betroffene. Ist nun eine Therapie in Sicht?
Das renommierte Fachblatt British Medical Journal (BMJ)
macht auf eine neue Long-Covid-Therapie aufmerksam, die in Deutschland,
der Schweiz und auf Zypern angeboten wird: die H.E.L.P. Apherese,
die seit Jahren bei Herzkrankheiten zum Einsatz kommt.
Bei Long-Covid angewandt soll die "Blutwäsche" Mikrothromben aus dem
Blut entfernen, die kleine Blutgefäße verstopfen und so die vielfältigsten
Bescherden auslösen können.
Das BMJ weist darauf hin, dass es bisher keine wissenschaftlichen
Beweise für die Wirksamkeit der teure Therapie gibt - dafür aber
zahlreiche Erfolgsberichte der anwendenden Ärzte.
Über erste Versuche mit der
Apherese bei Covid-19-Patienten
berichtete der Deutsche
Ärzteblatt bereits 2020.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 13.7.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Ärzteblatt, 24.6.2020
Auch wenig Alkohol kann
laut Studie das Gehirn schädigen
Geringer Konsum könnte die geistige Leistungsfähigkeit mindern.
Bereits moderater Alkoholkonsum kann das Gehirn schädigen und dessen Leistungen beeinträchtigen. In der nach eigenen Angaben bisher größten Studie zum Thema fanden Wissenschaftler der Universität Oxford einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Eisenablagerungen in bestimmten Bereichen des Gehirns - auch bei Alkoholmengen, die Fachgesellschaften noch als akzeptabel gelten. Die Eisenablagerungen gingen mit einer Abnahme der kognitiven Fähigkeiten einher, schreiben die Forscher im Fachmagazin Plos Medicine.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Zeitung, 15.78.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Plos Medicine,14.7.2022
In den USA: Notfallzulassung für einen weiteren Corona-Impfstoff
Die US-Food and Drug Adminstration FDA hat den neuen Corona-Impfstoff Novavax für die Anwendung bei Menschen über 18 Jahren zugelassen. Die Wirkung wird in relativen Zahlen mit rund 90% angegeben
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:FDA,13.7.2022
Eine Kortison-Therapie senkt bei Covid-19 das Sterberisiko
Eine Metaanalyse, die 17 klinischen Studien mit 18.956 Patienten
umfasst belegt, dass die Covid-19-Therapie mit Kortison (Corticosteroids)
die Sterblichkeit und das Risiko einer intensivmedizinische Behandlung
mit mechanischer Beatmung vermindert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle: Curr Med Res Opin. 2022 Jul 12
Interview mit dem Epidemiologen und Virologen
Professor Klaus Stöhr
Wer ist besser durch die Pandemie gekommen: Deutschland oder
die Schweiz?
Als Drosten-Nachfolger im Sachverständigenrat sollte Professor Klaus Stöhr die deutschen Corona-Massnahmen bewerten. Doch viele Fragen blieben im Gutachten offen. Im Gespräch nennt er die Gründe – und gibt für den Herbst eine klare Empfehlung ab.Die Schweiz und auch Schweden haben mit Blick auf die Übersterblichkeit eine deutlich bessere Bilanz vorzuzeigen. Besonders negativ wirkt sich der Mangel an Daten aus, da die immer wieder geforderten repräsentative Kohortenstudien in Deutschland nicht durchgeführt wurden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Neue Zürcher Zeitung, 13.7.2022
Vernichtende Kritik:
Der Virologe
und Epidemiologe Klaus Stöhr hält den
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach
aufgrund der Verbreitung von
Fake-News für ungeeignet,
approbierter Arzt
zu sein.
Der Virologe und Epidemiologe Professor Klaus Stöhr,
prominentes Mitglied im Corona-Sachverständigen-Ausschuss der
Bundsregierung und Nachfolger von
Professor Christian Drosten, spricht dem
Bundes-Gesundheitsminister Karl
Lauterbach die Eignung ab
approbierter Arzt zu sein. Grund ist die grob fehlerhafte
Informationspolitik des SPD-Mitglieds
rund um das Thema Corona-Pandemie.
Lauterbach hatte auf
Twitter behauptet, dass die
bedingt zugelassenen
mRNA-Corona-Impfstoffe keine Nebenwirkungen
haben.
Stöhr über Lauterbach „So ein Arzt sollte
keine Approbation haben“.
Der Epidemiologe Klaus Stöhr
erinnerte an die uralte, und nicht
umstrittene, Erkenntnis, dass
es keine zur Behandlung von
Krankheiten eingesetzten
Wirksubstanzen
und Impfstoffe gibt, die keine
Nebenwirkung haben.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Bild, 19.6.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Hessisch Niedersächsische Allgemeine,7.7.2022
Palliativmedizin:
Cannabis dient meist zur Schmerztherapie
Seit 2017 können schwer kranke Menschen
medizinisches Cannabis auf
Rezept erhalten. Nun legt das zuständige Bundesinstitut das Ergebnis
einer Begleitstudie vor.
Demnach werden Cannabisprodukte meistens gegen
Schmerzen und Übelkeit verschrieben. Der Bericht umfasst die Daten von
insgesamt 21 000 Behandlungen mit Cannabisprodukten seit 2017. In nahezu
75 Prozent der Fälle wurde durch die Anwendung von Cannabisarzneimitteln
eine Besserung der Symptomatik erreicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 7.7.2022
as unkritische Vertrauen in Impfungen wird weltweit immer kleiner - obgleich das Vertrauen in Ärzte mit bis zu 90% noch immer sehr hoch ist
Im Fachblatt New England Journal of Medicine analysierte eine Forschergruppe was hinter der zunehmenden Skepsis gegenüber Impfungen stckt. Einige Gründe sind nachvollziehbar - viele sind aber völlig irrational. Befragungen zeigen paradoxerweise, dass in den industrialisierten Ländern 90% der Menschen den Ärzten vertrauen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine, 7.7.2022
Die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt Konsumenten vor der Anwendung von Wirkkomponenten der Heilpflanze Kratom
Die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt vor der Anwendung von Wirkkomponenten der in Asien vorkommenden Heilpflanze Kratom. Die Pflanze enthält Opioide und ist daher nicht geeignet, bei Opioid-Abhängigkeit, oder entsprechenden Entzugssymptomen eingesetzt zu werden. Derzeit gibt es - so die FDA - keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Kratom bei einer Krankheit einen Nutzeffekt hat. Kratom ist auch in Deutschland bekannt und wird über das Internet angeboten. Die Rechtslage ist unklar.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:FDA, Juni 2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Arbos Germany, Juli 2022
Monate nach der ersten Transplantation des Herzens eines genmanipulierten Schweins auf einen Menschen ziehen Experten eine überwiegend positive Bilanz
Der Empfänger eines Schweineherzens überlebte die Transplantation 60 Tage. Dies macht Hoffnung für die Zukunft der Herztransplantationen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Editorial, News England Journal of Medicine, 22.6.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:News England Journal of Medicine,Preview, 22.6.2022
»Ein gesunder Mensch braucht keine Säfte«
Smoothies und Fruchtsäfte sind nicht so gesund, wie der Hype um sie es nahelegt, sagt die Ernährungsmedizinerin Yurdagül Zopf. Ein Gespräch über das, was man stattdessen zu sich nehmen sollte – und die Wirkung bestimmter Obst- und Gemüsesorten.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Süddeutsche Magazin, 28.6.2022
Antibiotikaresistenzen:
Multiresistenter Typhus verbreitet
sich weltweit
Immer wieder bildet der Typhuserreger Abwehrmechanismen gegen Antibiotika. Einige der Bakterienstämme reagieren nur noch auf wenige Wirkstoffe. Und gerade diese kommen oft nach Europa.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 23.6.2022
Die internationale Fachzeitschrift IJTH veröffentlicht Artikel speziell zum Themenkomplex Gesundheit von Trans-Personen (
Seit 2005 veröfffentlicht das International Journal of Transgender Health (bis 2019 bekannt als International Journal of Transgenderism) Fachartikel zum Themenkomplex Geschlechtsdysphorie.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:International Journal of Transgender Health, Juni 2022
Geschlechtsdysphorie: Internationales Expertengremium gibt Therapieempfehlungen und veröffentlicht Ethik-Richtlinien für Therapeuten
Das internationale Experten-Gremium World Professional Association for Transgender Health (WPATH), früher bekannt als Harry Benjamin International Gender Dysphoria Association (HBIGDA) aktualisiert seine online verfügbaren Empfehlungen für den professionellen Umgang mit Transgender-Personen.,
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Wpath, Juni 2022
Antikörper-Nachweis:
Eine SARS-CoV-2 Infektion kann im Urin
zuverlässig nachgewiesen werden
In einer im Fachblatt JAMA veröffentlichten Studie konnte
gezeigt werden, dass das Vorhandensein von
SARS-CoV-2 Antikörpern im Urin der Studienteilnehmer mit hoher Zuverlässigkeit
(94% Sensitivität,100% Spezifität) nachgewiesen werden
konnte. Parallel wurden zur Kontrolle PCR-Tests durchgeführt
Damit eröfffnet sich für die Zukunft die Möglichkeit, eine
Infektion mit dem Corona-Virus schnell und nicht invasiv nachzuweisen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,23.6.2022
Vitamine III
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) empfehlen weiterhin
Frauen die schwanger werden können, bzw. werden wollen die
vorbeugende Einnahme von Folsäure
Die Ernährungs-Experten der USPSTF empfielt Frauen, die schwanger werden können oder wollen zur Verhütung drohender Missbildungen der Neugeborenen die tägliche vorbeugende Einnahme von 0.4 bis 0.8 mg Folsäure.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamine II
Die Ernährungs-Experten der US Preventive
Services Task Force (USPSTF) warnen Gesunde
vor der vorbeugenden Einnahme der Vitamine
Beta-Carotin und E
Die Ernährungs-Experten USPSTF warnen aufgrund der Datenlage und von wissenschaftlichen Beweisen für einen Nutzen vor der Einnahme der Vitamine Beta-Carotin und E zum Zweck der Verhütung von lebensbedrohlichen Herz-Kreislaufenerkrankungen, bzw. von Krebs. Beide Vitamine stehen in Verdacht, die Entstehung bestimmter Krebs-Erkrankungen zu fördern.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Editorial, 21.6.2022
Vitamin I
Die Versorgung des menschlichen Körpers mit
Vitaminen und Spurenelementen über eine vernünftige Misch-Nahrung
deckt bei Gesunden den Vitamin-Bedarf und wird daher weiterhin von
den meisten Ernährungs-Experten empfohlen
Viele Menschen nehmen Vitamine in Form von
Nahrungsergänzungsmitteln ein-oft sehr hochdosiert.
Jetzt hat die von der US-Regierung unterstützte
Expertengruppe USPSTF (The US Preventive
Services Task Force) abermals darauf hingewiesen,
dass sie aufgrund der reichlich vorhandenen Daten
nach wie vor nicht in der Lage ist rational zu
entscheiden, ob zusätzlich zu den mit der Nahrung
aufgenommenen Vitamine und Spurenelemente mehr nutzen
als schaden.
Zumindest ist es durch die Zufuhr hochdosierter Vitamine
bisher nicht gelungen, das Risiko für Herz-Kreislauf-
oder Krebs-Todesfälle statistisch signifikant zu senken.
Die Experten empfehlen daher Gesunden weiterhin die
Vitamin-Versorung des Körpers über eine ausgewogene,
obst- und gemüsereiche Ernährung.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,21.6.2022
Bald weren "Affenpocken" anders bezeichnet
Die WHO arbeitet an ihrem Plan in Zukunft die derzeit als "Affenpocken" bezeichnete Virusinfektion anders zu nennen - angeblich, um einer drohenden Diskriminierung Erkrankter vorzubeugen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 17.6.2022
Molecular Farming: Corona-Impfstoff vom Acker
In Zukunft könnte die Landwirtschaft nicht nur Nahrung,
sondern auch Medikamente herstellen. In Kanada wurde jetzt ein
pflanzlicher rekombinanter Covid-19 Impfstoff
( Covifenz ) zugelassen, der aus der Pflanze Nicotiana
benthamiana gewonnen wird. Einer Pflanze, die zu einer
lebenden Produktionsanlage für Medikamente umgezüchtet wurde.
Covifenz hat im
Februar 2022 die dritte und letzte Phase des
Zulassungsprozesses erfolgreich bestanden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum 16.6.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:New England Journal of Medicine,2.6.2022
Kinderheilkunde:
Was über den
plötzlichen Kindstod bekannt ist
Die Ursachen für den plötzlichen Kindstod sind noch immer unklar. Eine neue Studie verspricht einen möglichen Biomarker zur Früherkennung. Aber sie hat Schwächen. Bester Schutz ist, bekannte Risikofaktoren zu vermeiden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum,17.6.2022
Extremes Übergewicht:
mit bariatrischen OPs
Körpergewicht dauerhaft absenken
Das von Übergewicht ausgehenden Gesundheitsgefahren
wie Krebserkrankungen, Herzinfarkte und Diabetes sind
unbestritten. Diäten sind nicht in der Lage, das Übergewicht
auf Dauer zu reduzieren.
Als letztes, heroisches Mittel werden im Rahmen der Adipositas-Chirurgie
sog. bariatrische Operationen wie Magenband und
Schlauchmagen durchgeführt. Die Effizienz dieser invasiven Therapien ist
umstritten.
Jetzt wurde im Fachblatt JAMA eine Studie
publiziert aus der hervorgeht, dass die bariatrischen Operationen
wahrscheinlich das Risiko für zahlreiche
unterschiedliche Krebserkrankungen
senken - doch der endgültige ursächliche Beweis ist schwer zu erbringen,
da die Operierten meist jung sind und die Krebserkrankungen oft erst
nach Jahrzehnten auftreten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA,3.6.2022
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA
Hundenasen sind den üblichen Corona-Schnelltests gleichwertig oder sogar überlegen
Dass Hundenasen geschätzt 50.000 mal besser riechen können als
Menschennasen ist schon lange bekannt. Jetzt zeigen die Ergebnisse einer
im Fachblatt PLOS one veröffentlichten
Diagnostik-Studie, dass trainierte
Hunde mit einer bis zu 100%-Sicherheit Covid-19 Infektionen entdecken
können.
Von den 335 Studienteilnehmern
erwiesen sich 143 als symptomatisch
infiziert und 192 asymptomatisch. Die Treffergenauigkeit der Hunde war
den kommerziellen nasopharyngealen
RT-PCR-Vergleichstests gleichwertig oder sogar überlegen.
Trainierte Hunde können daher in Fällen von schnell benötigten Massentests als
Alternative zu den üblichen aus dem Nasen-Rachenraum entnommenen
PCR-Tests
zum Einsatz kommen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:PLOS One, 1.6.2022
Lukrative Behandlungen senkt
Qualität im Gesundheitswesen
Experten warnen vor Übernahme von Arztpraxen
durch Finanzinvestoren
Ein Medizinethiker nennt die Lage alarmierend: Finanzinvestoren kaufen Arztpraxen als gewinnbringende Anlagemöglichkeit auf. Bayerns Gesundheitsminister fordert, schnell zu reagieren.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spiegel, 31.5.2022
Die WHO kritisiert die Hersteller von Muttermilchersatz-Produkten aufgrund zahlreicher unethischer Beeinflussungsversuche junger Mütter scharf
Jährlich erzielen die Hersteller von umstrittenen
Muttermilchersatz-Produkten aufgrund der unterschiedlichsten unethischen
Werbemassnahmen wie bezahlte Influenzer und verdeckte
Schleichwerbung weltweit einen Umsatz von mehr als 55 Milliarden Dollar.
Die WHO warnt die jungen Mütter vor diesen die Gesundheit
der Säuglinge gefährdenden Beeinflussungsversuchen.
Die Weltgesundheitsbehörde rät den Müttern seit vielen
Jahrzehnten und ohne wenn und aber dazu,
ihre neugeborenen Kinder möglichst
lange zu stillen, da Muttermilch extrem gesund ist und
die Säuglinge mit allem versorgt, was sie für eine gesunde
Entwicklung und die Abwehr vieler
Krankheiten benötigen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: WHO, 28.4.2022
Einfache Diagnose eines die Gesundheit gefährdenden Übergewichts
Das britische National Institute for Health and
Care Excellence (NICE) empfiehlt in ihren überarbeiteten Richtlinien
allen Erwachsenen mit einem Body Mass Index (BMI) unter 35 ihren
Bauchumfang (Waist) zu messen. Dieser sollte nicht mehr als 50% der
Körpergröße betragen.
Wird diese Grenze überschritten, so erhöht sich das
Risiko für Diabetes Typ 2, bzw. für gefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:British Medical Journal, 23.4.2022
15% aller Frauen haben beim Geschlechtsverkehr Schmerzen
Das Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA)
veröffentlichte einen Übersichtsartikerl, der
Ärzte und Frauen auf das Problem Dyspareunia (Paarungsschmerz
bzw. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) aufmerksam machen soll.
Diese
die Lebensqualität negativ beeinflussende Erkrankung wird oft übersehen,
da die betroffenen Frauen, und oft auch ihre Ärzte, aufgrund von
Schamgefühl daran gehindert werden, über die Beschwerden zu sprechen, die
Erkrankung zu diagnostizieren und die
oft erfolgreiche hormonelle
Therapie erfolgreich anzuwenden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of the American Medical Association
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:WIKIPEDIA, 2022
WHO empfiehlt dringend hochwirksame Covid-19 Kombi-Therapie
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt
für nicht schwer erkrankte Covid-19-Patienten die ungeimpft sind oder
zu einer anderen Hochrisikogruppe gehören
dringernd die möglichst frühzeitige
Therapie mit dem von Pfizer vermarkteten Kombinationspräparat
Paxlovid.
Dieses Medikament enthält die Anti-Viren-Wirkstoffe
Nirmatrelvir und Ritonavir.Die Empfelung basiert auf
den Ergebnissen von zwei zufallsgesteuerten Therapiestudien.
DasRisiko einer Krankenhauseinweisung wird durch die Therapie
um 85% vermindert. In der Vergangenheit hatte sich die WHO
gegen den Einsatz von Remdesivir, bei allen
Covid-19-Patienten ausgesprochen, da der Wirkstoff das Sterberisko nicht
vermindern konnte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Presseerklärung WHO, 22.4.2022
Die Vorstellung einer Evidenze basierten Medizin-Forschung erweist sich immer mehr als naive Illusion
In der Fachzeitung British Medical Journal erschien ein Diskussionsbeitrag, in dem die Autoren die Meinung vertraten, dass sich die Idee der Evidenz basierten Medizin-Forschung durch die Durchsetzung von wirtschaftlichen Firmeninteressen, eine fehlerhafte Gesetzgebung und die Kommerzialisierung der Universitäten als Illusion erwiesen hat.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ, 16.3.2022
Aufruf über Ärzteportal
Hunderte Mediziner melden sich für Einsatz in der Ukraine
Zahlreiche deutsche Ärztinnen und Ärzte stehen bereit, um in der Ukraine Kriegsverletzte zu behandeln. Nun koordiniert die Bundesärztekammer mit der ukrainischen Regierung, wie und ob sie eingesetzt werden können.
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Quelle:Spiegel, 18.4.2022
Das Risiko für Bluthochdruck erhöht sich bei Übergewichtigen in Abhängigkeit vom Lebensalter.
Eine im Fachblatt Heart (BMJ) veröffentlchte Studie zeigte, dass die Erhöhung des Bluthochdruck-Risikos im Vergleich zu Normalgewichtigen am höchsten in der Altersgruppe der 18 - 36 Jährigen ist. Beginnt die Adipositas erst nach dem 60. Lebensjahr, so erhöht sich das Bluthochdruckrisiko im Vergleich zu Normalgewichtigen nicht mehr.
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Quelle:Heart, online Publikation 8.4.2022
Spekulanten greifen nach Arztpraxen
Bleibt die ärztliche Ethik auf der Strecke?
Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit haben in den vergangenen Jahren ausländische Finanzinvestoren in Deutschland hunderte Arztpraxen aufgekauft. Sie spekulieren auf hohe Gewinne. Und das hat Folgen für Ärzte und Patienten. Oft negative. Besonders begehrt sind Augenarztpraxen.Welche Arztpraxen wem gehören ist unbekannt.
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Quelle:NDR Panorama, 7.4.2022
Kanadischer Corona-Impfstoff wurde von der WHO nicht für den Notfalleinsatz zugelassen
Kanadische Forscher haben den auf Pflanzenbasis (Nicotiana benthamiana), auch Benth oder Benthi genannt, entwickelten Impfstoff Covifenz synthetisiert, der in Kanada zugelassen ist und eine Wirksamkeit von 71% hat.
Doch die WHO verweigert die Notfall-Zulassung, da die Herstellerfirma Medicago zu einem Drittel dem Tabakkonzern Philip Morris gehört - der die In Misskredit geratene Marke Marlboro vermarktet. Medicago bietet nun den Impfstoff anderen Nationalstaaten wie UK und die USA an.
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Quelle:British Medical Journal, 28.3.2022
Neues aus Israel : eine vierte Impfung mit dem BionTech/Pfizer Corona-Impfstoff BNT162b2 schützt auch gut gegen eine Infektion mit der Omicron-Variante und vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung
In einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten
Studie wurden die Daten von 1,252,331 Personen ausgewertet, die älter als
60 Jahre waren und die - mindestens vier Monate nach der dritten Impfung
- eine vierte Impfung mit dem BionTech/Pfizer Corona-Impfstoff
BNT162b2 erhalten hatten.
Es zeigte sich, dass sich die viermal geimpften Personen seltener mit
SARS-CoV-2 infizierten, und auch seltener an Covid-19
erkrankten als die Personen der Vergleichsgruppe,
die nur dreimal geimpft waren.
Im Studienzeitraum
dominierte in Israel die B.1.1.529 (Omicron) Variante von SARS-CoV-2
das Infektionsgeschehen.
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Quelle:New England Journal of Medicine, 5.4.2022
Wundermittel Aspirin? Senkung des Leberkrebs-Risikos
Der Schmerzkiller Aspirin entfaltet auf vielen zusätzlichen Medizin-Gebieten positive Eigenschaften. So fand jetzt eine Forschergruppe mit Hilfe einer im Fachblatt Journal of Clinical Gastroenterology veröffentlichten Metastudie, die die Daten von 18 eigenständigen Studien auswertete, heraus, dass die Einnahme von Aspirin das Risiko für Leberkrebs um rund ein Drittel absenkt - ohne gleichzeitig das bei Aspirin-Gebrauch drohende Blutungsrisiko zu erhöhen.
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Quelle:Journal of Clinical Gastroenterology, 22.3.2022
Ärzte gegen Tierversuche verleiht Negativpreis
„Herz aus Stein“ an das Universitätsklinikum Düsseldorf
Ärzte gegen Tierversuche vergibt das „Herz aus Stein“ an die Poliklinik für zahnärztliche Chirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf für Versuche, in denen Hunden Zähne gezogen und Löcher in den Kiefer gebohrt werden. Der bundesweit tätige Ärzteverein will mit dem Negativpreis auf besonders grausame und absurde Tierversuche aufmerksam machen und eine herzlose Forschung anprangern, bei der fühlende Tiere zu bloßen Messinstrumenten herabgewürdigt werden.
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Quelle: Ärzte gegen Tierversuche, 5.4.2022
Schwere
Allergie nach der ersten Covid-19 Impfung:
Wie geht es nun weiter?
Eine große, Im Fachblattt JAMA Internal Medicine veröffentlichte Übersichtsstudie (22 Studien mit 1.366 Patienten, die eine allergische Reaktion hatten) verdeutlicht, dass eine Nachfolgeimpfung sicher durchgeführt werden kann, wenn sie in einer auf derartige Notfälle speziell vorbereiteten Umgebung, unter Aufsucht eines erfahrenen Allergologen, durchgeführt wird. Dann ist das Risiko für einen weiteren schweren allergisch bedingten Zwischenfall mit 0.16% sehr gering. In den analysierten Studien kam es zu keinem Todesfall.
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Quelle:JAMA Internal Medicine, 21.2.2022
Ethikrat rechnet mit Pandemiebekämpfung in Deutschland ab
Deutschland hat Fehler im Umgang mit dem Coronavirus gemacht – zu diesem Fazit kommt der Ethikrat. Das Expertengremium zieht daraus Lehren für die künftige Bewältigung von Pandemien.
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Quelle:Spiegel online 4.4.2022
Bluthochdruck: vereinfachte Diagnoseverfahren übersehen nur wenige Erkrankungen
Für die Diagnose Bluthochdruck (Hypertonie) werden weltweit im Regelfall mehrere Messungen herangezogen - und der Durchschnitt wird dann zur Basis der Diagnose gemacht. Dieser Aufwand beschränkt die Masen- Diagnostik. Jetzt wurde im angesehenen Fachblatt PLOS Medicine eine weltweit durchgeführte Studie veröffentlicht, die zeigte, dass auch bei einmaliger Blutdruckmessung nur wenige Erkrankungen übersehen werden, so dass die vorgeschriebenen Diagnoseverfahren ohne Qualitätsverlust vereinfacht werden können. Bluthochdruck gilt als Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall und verursacht somit jährlich weltweit Millionen von Todesfällen.
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Quelle:PLOS Medicine, 1.4.2022
Aspirin und der Blutverdünner Heparin schaden bei der Therapie akuter Schlaganfälle mehr als sie nutzen
Oft kommen bei der Behandlung akuter thrombotischer Schlaganfälle Blutverdünner wie Aspirin (ASS) oder unfraktioniertes Heparin zum Einsatz. Jetzt erbrachte eine im Fachblatt Lancet veröffentlichte Metastudie den Beleg dafür, dass diese Behandlung vermehrt zu gefährlichen Hirnblutungen führt - bei gleichzeitig fehlendem Nutzeffekt
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Quelle:Lancet, 12.3.2022
Kortison-Therapie senkt bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko und auch das Risiko schwerer Verläufe
Die weltweit übliche Kortison-Therapie (z.B. Methylprednisolon) bei Covid-19 ist unter Experten umstritten. Studien lieferten widersprüchliche Ergebnisse. Jetzt wurde im Fachblatt Steroids eine Metaanalyse veröffentlicht, die die Therapie-Effizienz anhand der Ergebnisse von 39 Studien klärt. Es zeigte sich statistisch eindeutig, dass der Einsatz von Methylprednisolon das Sterberisiko von Covid-19 um rund ein Drittel senkt - ebenso die Zahl der Einweisungen auf Intensivstationen, bzw. die Notwendigkeit der mechnischen Beatmung der Covid-19 Patienten.
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Quelle:Steroids,25.3.2022
Eine fehlerhafte Software ist in den USA für zu hohe Corona-Todeszahlen verantwortlich: Die Gesundheitsbehörde CDC korrigiert die Zahl der US-Corona-Toten deutlich nach unten
Wie die Centers of Disease Control (CDC) and Prevention der
Nachrichten Agentur Reuters mitteilten, starben in den USA bisher
966,575 Menschen an Covid-19 - das sind 72,277 weniger als bisher
angegeben. Durch die fehlerhafte Software waren
fälschlichweise auch 416 Kinder als Corona-Tote gezählt worden, die
an einer anderen Krankheit gestorben
waren. Der Korrektur betrug 24% und jetzt gelten
1.341 Kinder als Corona-Opfer. Das Letalitätsrisiko liegt damit bei Kindern
aus Sicht des CDC nur noch bei 0.26%.
Skeptiker gehen von noch viel
niedrigeren Covid-19-Sterbezaheln
aus, da noch immer Patienten mit
positivem PCR-Test als Corona-Tote
gezählt werden, obgleich sie
aufgrund anderer Erkrankungen in die
Klinik eingeliefert worden waren.
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Quelle: Reuters ,22.3.2022
Sensation: Hoffnung für Gelähmte
An der Universität EPFL (Ecole polytechnique fédérale de Lausanne) wurde ein neuartiges Implantat zur Behandlung von Lähmungen entwickelt. Dank der Arbeit von Grégoire Courtine und Jocelyne Bloch können Patientinnen und Patienten mit einer vollständigen Rückenmarksverletzung nun wieder stehen, gehen und sogar Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Rad- und Kanufahren nachgehen.
mehr lesen und Video sehen (in deutscher Sprache)
Quelle: Ecole polytechnique fédérale de Lausanne, EPFL,März 2022
Etwa jedes sechste Mamma-Karzinom
(sog. Brustkrebs) wird in den USA
aufgrund einer medizinisch fragwürdigen Überdiagnostik erkannt.
Welche Konsequenzen haben diese beim
Screening gesunder Frauen erkannten,
verdächtigen Gewebeveränderungen?
Experten diskutieren im Zusammenhang mit dem Brustkrebs-Screening wie groß deren
Nutzen ist. Das Fachblatt Annals of Internal
Medicine hat eine US-Studie veröffentlicht, in der die Daten von
35.986 Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren ausgewertet wurden - Frauen, bei
denen 82 677 Mammographien durchgeführt worden waren. In 718 Fällen wurde die Diagnose
Brustkrebs gestellt.
Kalkuliert wurde der Anteil von Tumoren, die zu
Lebzeiten der Frauen zu keinen klinischen Symptomen geführt hätten, bzw. bei denen die
betroffenen Frauen an einer anderen Krankheit
verstorben wären.
Die Rate der
Überdiagnostik war in der
Vergangenheit auf bis zu 50%
geschätzt worden.
Die Autoren
der jetzt
veröffentlichte Studie errechnete
einen niedrigeren Anteil an
Überdiagnostk. Nur etwa jeder 6.
Brustkrebsfall muß dem
Graubereich Überdiagnostik
zugeordnet werden. In diesen
Fällen ist nach Expertenmeinung eine
invasive Therapie nicht
zwingend erforderlich. Reicht eine
aufmerksame Beobachtung der Tumore
zu verantworten?
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(in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 1.3.2022
An Covid-19 erkrankte Schwangere haben ein höheres Komplikations- und Sterbe-Risiko
Eine vom NIH (National Insitutes of Health) finanzierte Studie zeigt
anhand der Daten von 2.400 an Covid-19 erkrankten Schwangeren, dass diese
bei mittelgradigem und schwerem
Krankheitsverlauf,im Vergleich zu anderen Schwangeren,
zusätzlich noch ein deutlich erhöhtes Risiko für die üblichen
Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen haben.
In erster Linie ein erhöhtes Früh- und Fehlgeburtsrisiko, bösartiger
Bluthochdruck, Blutungen und Infektionen nach der Geburt oder ein erhöhtes
Sterberisiko der Neugeborenen.
Auch die Schwangeren selbst hatten während Schwangerschaft und Geburt ein signifikant
erhöhtes Sterberisiko.
Dr. Diana Bianchi, Direktorin des
Eunice Kennedy Shriver National Institute of Child Health and
Human Development (NICHD), das die Studie finanziert hatte, wies auf die
besondere Dringlichkeit der Corona-Impfungen für Frauen hin, die eine
Schwangerchaft planen.
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Quelle:NIH Newsmeldung, 7.2.2022
Xenotransplantation
Mann lebt seit einem Monat mit Schweineherz
Die Überlebenszeit von einem Monat sei ein Riesenerfolg sagen die Ärzte von David Bennett. Er ist der erste Mensch, dem ein Schweineherz eingesetzt wurde. Sein Körper könnte das Tierorgan aber noch abstoßen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online,6.2.2022
Corona-Therapien:
Welche Medikamente es derzeit gegen Covid-19 gibt
Inzwischen gibt es eine Reihe von Therapien gegen Covid-19. Allerdings sind die besten Waffen knapp und in Deutschland nur schwer zu bekommen. Einen Überblick über die vorhandenen Medikamente hat das Magazin Spektrum veröffentlicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 29.1.2022
Nahrungsergänzungsmittel Curcumin lindert Covid-19-Symptome
In einer im Fachblatt Phytotherapy Research veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass die Gabe von Curcumin die Symptome von Covid-19 bessert und sich positiv auf die Sauerstoffsättigung der Blutes der Covid-19-Patienten auswirkt. Curcuminoide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die aus dem Wurzelstock (Rhizom) verschiedener Curcuma-Arten gewonnen werden. Curcumin, so die Forscher, ist daher bei Covid-19 als gut verträgliche Begleittherapie geeignet.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Phytotherapy Research, 12.1.2022
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Quelle:Bundesamt Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, 21.12.2020
Covid-19-Durchbruchinfektion: Immunität gegen Omikron ist wahrscheinlich eine Frage des richtigen Timings
Derzeitiger Stand des Wissens: wenn auf eine Corona-Impfung eine natürliche Corona-Infektion folgt (ein sog. "Impfdurchbruch"), dann ergibt sich daraus eine besonders hochwertige und langanhaltende Immunität. Jetzt hat das Wissenschaftsmagazin Spektrum einen zuerst in Nature erschienenen Artikel publiziert, der dieses Phänomen annalysiert hat. Es zeigte sich in einer vom Japan Agency for Medical Research and Development (AMED) finanzierten Studie, dass Monate nach einer Covid-Impfung erfolgte Coronainfektionen besser in Form neutralisierender Antikörper der Omikron-Variante schützen, als früher erfolgte Impfdurchbrüche. Darauf deutet ein auf dem Preprint-Server medRxiv publizierter Text hin. Fazit: je später die Infektion. desto höher ist der erzielte Spiegel von Omikron neutralisierenden Antkörpern.
mehr lesen (in deuscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 13.1.2022
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:medRxiv, 2.12.2021
Viele tausend Menschen sterben in jedem Jahr an den Folgen einer Blutvergiftung (Sepsis). Kann Vitamin C helfen?
Viele intensiv-medizinisch tätige Ärzte hoffen, dass die Gabe hochdosierten Vitamin C das bei einem septischen Schock sehr hohe Sterberisiko senken kann. Doch jetzt zeigten die Ergebnisse einer im Fachblatt Critical Care Medicine veröffentlichten Therapie-Studie, dass Vitamin C keinen Einfluss auf die Letalität des septischen Schocks hat.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Critical care medicine,
Berg und Talfahrt der Hoffnung: Vitamin D3 und
Covid-19
Viele Studien haben in der Vergangenheit untersucht, ob sich
der Verlauf von Covid-19 durch eine
Supplementation mit Vitamin D3
positiv beeinflussen läßt. Die Ergebnisse der Studien fielen widersprüchlich aus.
Ärzte und Patienten sind daher verunsichert.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt Diabetes
& Metabolic
Syndrome veröffentlichten Studie eine Metastudie publiziert in der 5 qualitativ hochwertige,
davon 3 zufallsgesteuerte Untersuchungen ausgewertet wurden an denen 467 Patienten teilgenommen hatten.
Das Ergebnis fiel enttäuschend aus: es zeigte sich nämlich, dass eine Vitamin D3 Supplementation nicht
wie erhofft in der Lage war, die Covid-19 Mortalität und die Zahl der auf
Intensivstationen eingewiesenen oder mechanisch beatmeten Patienten zu senken.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Diabetes Á Metabolic Syndrome, 28.6.2021
Blutfettsenker aus der Familie der Statine vermindern bei Covid-19 das Mortalitäts-Risiko
In einer Meta-Analyse von 8 klinischen Studien, an denen 14.446 Patienten teilnahmen, zeigte sich, dass die Therapie mit Statinen, bei Vorliegen einer Covid-19-Erkrankung, das Sterberisiko deutlich absenkte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Postgraduate Medical Journal, 30.6.2021
Hitze tötet
Extrem hohe Temperaturen können selbst junge Menschen töten. Wie funktioniert dies und was kann man dagegen machen?
mehr lesen (in deutscherenglischer Sprache)
Quelle:NZZ, 5.7.2021
Bindehautentzündungen bei Covid-19 - selten aber lästig
In einer im Fachblatt Therapeutic Advances in Ophthalmology veröffentlichten Meta-Studie zeigte sich, dass eine lästige Bindehautentzündungen zwar bei Covid-19 eine bekannte Komplikation darstellt - die aber mit einer "Odds Ratio" von 0,01 seltener als vermutet vorkommt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Therapeutic Advances in Ophthalmology,25.3.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: DocCheck Flexikon zum Begriff Odds Ratio
Der Unternehmens-Verband VFA Die forschenden Pharmaunternehmen veröffentlichte eine Liste der Therapeutischen Medikamente gegen die Coronavirusinfektion Covid-19
Gegen die Pandemie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 werden vorhandene Medikamente erprobt
und neue erfunden. Zwei sind schon zugelassen, weitere sollen in den kommenden Monaten folgen.
Große Anstrengungen sind darauf gerichtet, noch wirksamere Medikamente zur Behandlung von Menschen
zu entwickeln.
mehr lesen
(indeutscher Sprache)
Quelle: Newsmeldung VFA Die forschenden Pharmaunternehmen , 16.6.2021
Eine neue Anti-Baby-Pille wurde zugelassen - ohne, dass das von dem Medikament ausgehende Thromboserisiko bekannt ist.
Mit dem Medikament Drovelis ist im Mai ein Kombinations-Präparat zugelassen worden, das erstmalig den Wirkstoff Estetrol enthält, von dem nicht bekannt ist, wie groß das für Anti-Baby-Pillen typische Thromboserisiko ist. Damit werden tausende von Frauen unwissend zum Teil eines an russisches Roulette erinnernden Menschenexperiments.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online, 18.6.2021
In Smart-Watches und bestimmten Mobiltelefonen sind starke Magnete verbaut. Sie können daher theoretisch die Funktion von implantierten Medizin-Geräten wie Herzschrittmachern stören
Immer mehr technische Produkte enthalten starke Magnete. Obgleich bisher keine
konkreten Zwischenfälle
bekannt geworden sind,
warnt nun die US-Arzneimittelbehörde FDA
vorsorglich vor potentiellen Gefahren.
Menschen, bei denen Herzschrittmacher oder
Defibrillatoren implantiert wurden, sollten vorsichtshalber einen Abstand von 15 Zentimetern zwischen
ihrem Mobiltelefon, bzw.
ihrer Smart-Watch und einem
implantieren medizinischen Gerät einhalten
, um eine mögliche gefährliche
Fehlfunktion zu verhindern, die
bedrohliche
Herzrhythmusstörungen auslösen
können.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA, 15.6.2021
Covid-19-Therapie: Das Medikament Favipiravir scheint ein voller Erfolg zu sein
In einer im Fachblatt BMC Infectious Diseases veröffentlichten Metastudie konnten die beteiligten
japanischen Forscher anhand von fünf Qualitäts-Studien, bei denen es eine Kontrollgruppe gab, den Nachweis
erbringen, dass das antiviral wirkende Medikament Favipiravir besonders bei
leichten und mittelschweren Covid-19-Erkrankungen, gut wirkte.
Im Vergleich zu den Therapieergebnissen in der
jeweiligen Kontrollgruppe, konnten
die Forscher am 7. Therapie-Tag eine sehr gute Viren-Clearence und eine signifikante Symptombesserung
feststellen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: BMC Infectious Diseases, 27.5.2021
Hochdosierte Omega-3-Fettsäure DHA senkt das Risiko für Frühgeburten bei einigen Schwangeren um die Hälfte
Eine Expertenkommission der EU empfielt Schwangeren die Einnahme von 200mg DHA
(Docosahexaensäure)
pro Tag, um de Entwicklung des
Gehirns und der Augen der
Ungeborenen zu fördern. Ausserdem
soll die Omega-3-Fettsäure DHA auch
das Risiko für Frühgeburten
(Entbindung vor der 35.
Schwangerschaftswoche) und
weitere Schwangerschaftskomplikationen
senken.
Jetzt wurde in einer im Fachblatt
The Lancet veröffentlichten
Studie (1100 Teilnehmerinnen) gezeigt, dass speziell
Schwangere, die zu Beginn der
Schwangerschaft einen niedrigen
DHA-Blutspiegel aufwiesen,
durch die Zufuhr von täglich 1000mg
DHA das Risiko für eine
Frühgeburt um die Hälfte absenken können.
Doch Vorsicht: das deutsche Bundesinstitut
für Risikobewertungen rät bei
Nicht-schwangeren Personen von der Zufuhr von
DHA als Nahrungsergänzungsmittel ab
und weist auf verschiedene Risiken
hin, die über eine Erhöhung
des "bösen" LDL-Cholesterins von
Omega-3-Fettsäuren ausgehen können.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA, Mai 2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Presseinformation der National Instituts of Health der USA,
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: The Lancet, 17.5.2021
Schönheits-OP: die Nachfrage nach Gesäßvergrößerungen hat sprunghaft zugenommen - obgleich es nach dem Eingriff immer wieder zu Todesfällen kommt.
Das britische Magazin The Guardien berichtete
im Zusammenhang mit dem seit Jahren zu
beobachtenden Boom bei
Schönheitsoperationen, dass die Nachfrage
nach den sog. BBL´s - Brasilien Butt Lifts
- seit 2015 um 67% zugenommen hat.
Der Eingriff wurde von dem brasilianischen
Chirugen Ivo Pitanguy.in einem Land
populär gemacht, in dem
Schönheitsoperationen auch armen Frauen zu
niedrigen Preisen angeboten werden.
An diesen können die zahlreichen
Schönheitschirurgen dann üben. Bei dem
mehrere Stunden dauernden, bis zu 10.000
Euro teuren chirurgischen Eingriff , lassen
sich die Frauen ihr als zu flach und knochig
empfundenes Gesäß mit körpereigenem Fett
aufpolstern, das an anderen Körperstellen
abgesaugt wurde. Der Eingriff hat sich, so
meldet der weltweite Dachverband der
Schönheitschirurgen, die
Society of Aesthetic Plastic Surgerie,
als die gefährlichste Schönherits-OP
erwiesen die es gibt. In einem von jeweils
3.000 Fällen kommt es nach der Operation zu
einer tödlich verlaufenden
Op-Komplikation - oft zu einer Fett-Embolie
in der Lunge. Allein in
Süd-Kalifornien sind in den vergangenen
Jahren 15 Frauen nach der bei vielen Frauen
beliebten OP gestorben. Der britische
Fachverband der Schönheitschirurgen forderte
seine Mitglieder auf, diese Operationen
nicht mehr durchzuführen. Doch diese
Aufforderung hat nur Empfehlungscharakter
und wurde daher bisher kaum beachtet.
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Quelle:The Guardian, 9.2.2021
Neue nasale Corona-Schnelltests erleichtern die Covid-19-Diagnostik
Mehrere nasale Schnelltests auf Corona erfordern nur noch eine deutlich vereinfachte Entnahmetechnik. Währen bisher die für die Schnelltests erforderlich Abstriche tief (6-8cm) von der Schleimhaut der Nasen-Rachenhöhle entnommen werden mussten, reicht es bei den eneuen Schnelltest aus, dass die Abstrich weit vorn aus den Nasenlöchern (2cm) etnommen werden. Das bedeutet mehr Komfort für die Patienten und ihre Ärzte.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:DocCheck-Shop, 12.2.2021
Propaganda-Schlacht: sind tatsächlich 90% aller PCR-Tests falsch positiv?
Unversöhnlich stehen sich die Gegner gegenüber. Die Mitglieder des regierungstreuen
Lagers behaupten, dass die in Deutschland durchgeführten PCR-Corona-Tests verläßliche
Ergebnisse liefern - und die
Kritiker des Corona-Managements der Regierung behaupten das Gegenteil.
Sie beziehen sich
unter anderem auf
Informationen der WHO und auf einen Artikel der New York Times aus dem sie herauslesen,
dass bis zu 90% der in den USA in drei
Bundesstaaten durchgeführten PCR-Tests falsch positiv sind.
Und in Deutschand - so vermuten sie - soll es sich ähnlich verhalten. Wer hat nun Recht?
Wie es oft der Fall ist, haben beide Seiten "irgendwie" Recht.
Auf der formalen Ebene sind die als positiv gemeldeten
PCR-Tests nach dem Ja/Nein-Schema positiv. Und die Kritiker
haben auch Recht, wenn sie darauf hinweisen, dass ein grosser Anteil der positiven Tests
keine aktuelle Infektion und keine
Ansteckungsfähigkeit nachweisen.
Um eine komplizierte
Sachlage vereinfacht darzustellen muß man wissen, dass die gebräuchlichen PCR-Tests so
empfindlich sind, dass sie auch dann
positive Ergebnisse liefern, wenn die
Getesteten auf ihren Schleimhäuten so
geringe Mengen an SARS-CoV-2-Zelltrümmern
aufweisen, dass sie selbst nicht erkranken und andere Menschen nicht anstecken
können.
Fazit: die Tests sollten nur
dann als positiv gemeldet werden, wenn der
sog. Ct-Wert (cyle treshhold) darauf hinweist, das die
vorhandene Menge an Virus-Material
gross genug ist um den Getesteten krank zu
machen, bzw. um andere Menschen
anzustecken. Das ist bei Ct-Werten von 1-30
der Fall. Nur dann hat "positiv" nämlich die
Bedeutung, von der Getestete, ihre
nicht spezialisierten Ärzte und auch die Behörden
bzw. Politiker ausgehen. Niemand kommt auf
die Idee, dass bei einem positiven PCR-Test
biologisch inaktive Zelltrümmer nachgewisen
werden, die keinen Anlass zur Sorge
darstellen - und schon gar nicht, dass dies
vielleciht bei 90% der gemeldeten Tests der
Fall ist..
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New York Times, 19..1.2021
Universität Heidelberg: Studie bestätigt den Einfluss von Vitamin D auf die Gefährlichkeit von Covid-19
Eine Forschergruppe untersuchte an der Universität Heidelberg den Einfluss eines Vitamin-D-Mangels auf den Verlauf von Covid-19-Erkrankungen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass der Schwerregrad des Krankheitsverlaufs und das Sterberisiko bei Vorliegen eines Vitamin-D-Mangels deutlich höher war, als bei Patienten mit normaler Vitamin-D-Konzentration im Blutserum.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Nutrients, 10.9.2020
Die umstrittenen Corona-Antigen-Schnelltests haben nun ihren diagnostischen Wert mehrfach unter Beweis gestellt.
Jetzt hat eine Forschergruppe im Fachblatt
European Reviw for Medical and Pharmacological Sciences
eine Meta-Studie veröffentlicht in der 26
Untersuchungen analysiert wurden in deren Verlauf 3.242 von der FDA
nach dem Food and Drug Administration
Emergency Use Authorization (FDA-EUA)
zugelassene Point of Care-Antigen-Schnelltests
analysiert worden waren. Die Sensitivität und Spezifität
der verwendeten Tests lag jeweils bei nahezu 100%.
Diese Schnelltests können daher für den
Einsatz am Point of Care wie Flughäfen,
Pflegeheimen oder Industrieunternehmen
empfohlen werden.
Im Fachblatt EClinical Medicine
wurde eine weitere Studie veröffentlicht, die
dem preisgünstigen Abbot Panbio™ COVID-19 Ag Rapid
Test eine Spezifität von 100% und eine
Sensitivität von 95% (Ct-Werte im PCR-Kontrolltest unter
32) bescheinigte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:European Reviw for Medical and Pharmacological Sciences, 24.1.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: EClinical Medicine, 312.1.2021
Hype um das Malaria-Medikament Hydroxychloroquine erhält weiteren Dämpfer
Im Gesundheitswesen tätige Mitarbeiter, die Kontakt zu Covid-19-Patienten hatten, konnten ihr Infektionsrisiko durch die vorbeugende Einnahme von Hydroxychloroquine nicht senken. Die Krankheitsverläufe der infizierten Studienteilnehmer die Hydroxychloroquine eingenommen hatten unterschieden sich nicht von jenen der Studienteilnehmer der Vergleichsgruppe, die nur ein Scheinmedikament erhalten hatten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:JAMA Internal Medicine, 30.9.20
Eine vorbeugende ambulante Therapie mit Hydroxychloroquine (HCQ) reduziert Neuerkrankungen, Krankenhausaufnahme und Tod an Covid-19 um 24%
Eine Forschergruppe um Professor Harvey Risch ,
YaleSchool of Public Health, analysierte fünf Studien an denen 5.577 Patienten teilgenommen hatten.
Die Patienten erhielten vorbeugend Hydroxychloroquine (HCQ)
oder ein Scheinmedikament (Plazebo).
Es zeigte sich, dass es bei den nach dem
Zufallsprinzip ausgewählten Patienten der
HCQ-Gruppe 24% weniger Neuerkrankungen und
Krankenhuseinweisungen gab - auch das
Sterberisiko war erniedrigt.
Ernste Nebenwirkungen wurden nicht
beobachtet und Herzrhythmusstörungen traten
selten auf.
Andere Untersuchungen konnten
aber keinen Vorteil dieser Therapie finden. Die Lage
bleibt also weiter unübersichtlich.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Preprint-Server medRxiv, 30.9.2020
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Diabetes Metab Syndr. 2020 Sep 1
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 30.9.2020
Pharma-Riese Janssen/Johnson und Johnson legte nun Daten zu dem von ihm entwickelten Corona-Impfstoff vor
Der in der Phase-III-Entwicklung befindliche Corona-Impfstoff
Ad.26.COV2.S bzw. JNJ-78436725
erweist sich laut der nun vom National Institute of Health veröffentlchten Daten als wirksam und
sicher. Laut der Daten der 44,325 erwachsenen Studienteilnehmer kann
der Impfstoff mittelschwere
und schwere Covid-19-Erkrankungen verhindern.
Im Gegensatz zu den bereits zugelassenen Produkten
der Konkurrenz ist nur eine einzige Impfung erforderlich und der Impfstoff kann monatelang im
Kühlschrank aufbewahrt werdem - ohne seine Wirksamkeit zu verlieren.
Die Wirksamkeit lag mit Blick auf die kombinierten Endpunkte der Studie in den USA bei 72%.
Das reicht aus, um die Studie zu Ende fortzuführen und die Zulassung wahrscheinlich erscheinen zu lassen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:NIH Newsletter, 29.1.2021
Krieg der Homöopathen: Zwei Berufsverbände der in Deutschland tätigen ärztlichen Homöopathinnen und Homöopathen nehmen bei der Einschätzung der Corona-Pandemie Standpunkte ein, die gegensätzlicher nicht sein könnten
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
distanziert sich in einer
Presseerklärung mit Nachdruck von den Inhalten des „Corona-Newsticker“ der konkurrierenden
Hahnemann-Gesellschaft (Arbeitsgemeinschaft klassisch homöopathisch behandelnder Ärzte).
Die Hahnemann-Gesellschaft hatte
sich im Dezember 2020 eindeutig als
Opposition zum regierungsamtlichen
Management der Corona-Pandemie.
positioniert. Ihre aufmüpfige
Grundausage: es handelt sich bei der
Pandemie um eine sich selbst limitierende
Atemwegserkrankung -wie jede andere saisonal
auftretende virale Atemwegserkrankung.
Masken tragen, Lockdown-Massnahmen und
Impfungen sind wie wissenschaftliche Studien
eindeutig gezeigt haben, wirkungslos,
ja sogar kontraproduktiv und solllten daher
unterbleiben.
Der DZVhÄ beischeinigt der
Hahnemann-Gesellschaft extreme
Positionen, die sie in die Nähe von sog.
Corona-Leugnern und sog.
Covid-19-Verharmlosern rückt. Sie stellt die von Politik und Wissenschaft veranlassten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung in Frage.
Beides bringt nach Ansicht des DZVhÄ
die ärztliche Homöopathie in der
Öffentlichkeit in Misskredit.
Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) hat
nach eigenen Angaben hundert mal so viele
Ärztinnen und Ärzte als Mitglieder als die
Hahnemann-Gesellschaft - doch diese
wirbt selbstbewusst mit einer Aussage des
Deutschlandfunks Kultur, wo in
einer Themensendung über die
Hahnemann-Gesellschaft gesagt wurde,
dass diese Deutschlands führende Homöopathie
Gesellschaft ist. Zwei Positionen, die
- wenn es sich um Nationen und nicht um
Berufsverbände handeln würde - zum Krieg
führen würden.
mehr lesen (in deutscherenglischer Sprache)
Quelle:Hahnemann-Gesellschaft, 24.12.2020
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte, 28.1.2021
Plötzlicher Herztod bei Leistungssportlern
Immer wieder melden die Medien im
Zusammenhang mit dem Anschein nach gesunden
Leistungssportlern einen unerwarteten plötzlichen Herztod. Die zugrundeliegenden Erkrankungen der Herzmuskel
waren Sportmedizinern bei EKG-Untersuchungen
nicht aufgefallen.
Eine Gruppe von Kardiologen hat
das Problem anhand der vorhandenen Daten analysiert und empfahl in einer im Fachblatt
Heart veröffentlichten Untersuchung
die routinemäßige Durchführung von zwei
Echo-Kardiogramm-Untersuchungen: eine erste
in der Pubertät und eine zweite im mittleren
Alter von 30-35 Jahren, wenn sich als Folge
des intensiven Trainings der Herzmuskel
endgültig ausgeformt hat. Andere Experten
befürworten zwar Früherkennungsuntersuchungen - bezweifeln aber deren Effektivität.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Heart, 25.11.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Heart,Volume 107, Issue 4
Der Entzündungshemmer Colchizin vermindert bei nicht-hospitalsierten Covid-19-Patienten die Notwendigkeit einer stationären Behandlung und der mechanischen Beatmung, Der Wirkstoff senkt auch das Sterberisiko deutlich.
Eine am Montreal Heart Institute (MHI) durchgeführte Studie (COLCORONA an 4.480 Patienten weltweit)
zeigte bei nicht hospitalisierten Covid-19-Patienten, dass die orale Gabe des aus der Pflanze
Herbstzeitlose
gewonnene Wirkstoffs Colchizin das Sterberisiko PCR-positiver Covid-19-Patienten um 44 %, die Notwendigkeit
der Hospitalisierung um 25% und das der mechanischen Beatmung um 50% senkt.
Colchizin wurde bereits im alten
Ägypten bei Gicht als Medikament angewandt und wird heute
noch bei einigen entzündlichen Erkrankungen
ärztlich verordnet.
Der Leiter der
COLCORONA-Studie, Dr. Jean-Claude Tardif, Director des MHI Research Center
und Professor an der Universität Montréal betonte in einer Presseerklärung, dass das oral
verabreichte Colchizin als erstes
oral anzuwendendes Medikament eine
erfolgreiche Behandlung von Covid-19
ermöglicht. Colchizin rettet das
Leben von Covid-19-Patientern dadurch, dass
es offenbar das Risiko der lebensbedrohlichen "Zytokin-Stürme" signifikant vermindert.
mehr lesen
(in englischer Sprache)
Quelle:COLCOROMA Website, Presseerklärung 23.1.2021
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Presseerklärung CGI Deutschland24.3.2020
Covid-19: wann kehrt der gestörte Geruchssinn zurück?
Das Wissenschaftsmagazin Nature erklärt, was man derzeit über das Leit-Symptom Verlust des Geruchssinns weiss.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Spektrum, 22.1.2021, Übersetzung eines nature-Artikels
Unkonventioneller Covid-19-Therapieversuch mit Rheumamittel ist gescheitert
Studie wurde von der zuständigen Ethik-Kommission aufgrund eines im Vergleich zur Kontrollgruppe (Standardstherapie ohne Tocilizumab oder Sarilumab ) erhöhten Sterberisikos abgebrochen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: British Medical Journal, 22.1.2021
Arthritis-Medikamente Tocilizumab und Sarilumab erhöhen bei Covid-19 die Überlebenschancen und verkürzen die Zeitspanne der erforderlichen Beatmung
Im Fachblatt British Medical Journal wurden die Ergebnisse der REMAP-CAP-Studie vorgestellt die besagen, dass die Covid-19-Therapie mit den Interleukin 6 Rezeptor-Antagonisten Tocilizumab oder Sarilumab die Sterblichkeit von Covid-19 um absolute 8,5% senkt. Die Therapie verkürzte auch die Zeit der erforderlichen mechanischen Beatmung.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: British Medical Journal,, 8.1.2021
Erfolgreiche Covid-19-Prophylaxe durch das Tragen von Mund-Nasenmasken
Im Fachblatt American Journal of Infection Control wurde eine Metastudie veröffentlicht, in der die Daten von sechs in vier Ländern durchgeführten wissenschaftlichen Studien ausgewertet wurden. Es zeigte sich, dass durch das tragen von medizinischen Masken bis zu 70% von Covid-19-Erkrankungen verhindert werden konnten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:American Journal of Infection Control, 19.12.2020
Automatischer Covid-19-Antigen-Test hat eine Zuverlässigkeit von 100%
Im Fachblatt Journal of Clinical Medicin wurden bei symptomatischen und asymptomatischen Covid-19-Patienten (PCR bestätigt) vier serologische Antigen-Nachweis-Schnell-Tests von biotical, Panbio, Healgen und Roche analysiert. Es ergab sich eine Sensitivität von 93.1% bis 96.6%. Nur bei dem automatisch durchgeführten VITROS Antigen-Assay konnte eine 100%ige Sensitivität und Spezifität nachgewiesen werden. Eine breite Anwendung dieses Testverfahrens würde die Identifikation von SarsCoV-2-Infizierten schneller, leichter durchzuführen und preisgünstiger machen. Der VITROS-Test wurde im August 2020 im Auftrag des National Institut of Health validiert
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Journal of Clinical Medicin, 13.1.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Am J Clin Pathol. 2020 Aug 31
Für diagnostische PCR-Tests auf Sars-CoV-2 sind Speichelproben den üblichen Nasen-Rachenabstrichen nicht unterlegen
Im Fachblatt Annals of Internal Medicine wurde nun eine Studie veröffentlicht, deren
Ergebnisse die Durchführung
von PCR-Tests sehr vereinfachen wird. Die Auswertung der vorhandenen
Studien erbrachte den Beweis, dass
Speicheltests-was die Zuverlässigkeit angeht
-den weltweit angewandten Nasen-Rachenabstrichen nicht unterlegen sind.
Die preisgünstigen Speicheltests
können in Zukunft die aufwändigeren
Nasen-Rachenabstriche völlig ersetzen.
Eine
zweite im Fachblatt JAMA Internal
Medicine veröffentlichte Untersuchung
kam zu identischen Ergebnissen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine,12.1.2021
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: JAMA Internal Medicine, 15.1.2021
Zwei von drei in Großbritannien tätige Ärztinnen und Ärzte leiden unter Depressionen und Angststörungen
Das Fachblatt British Medical Journal
befragte 7.067 Ärztinnen und Ärzte über
ihre psychische Gesundheit. Bei der Studie gaben 58% der Mediziner an, dass sie
unter Depressionen, Angststörungen und anderen psychischen Erkrankungen leiden.
Nach den von ihnen vermuteten vermuteten Ursachen gefragt gaben sie an, dass sie
aufgrund der unzulänglichen Rahmenbedingungen
des Gesundheitssystems fürchten, ihren
Patienten keine angemessene
medizinische Versorgung bieten zu können.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: British Medical Journal, 5.1.2021
Der Covid-Impstoff des US-Unternehmens Moderna soll in den nächsten Tagen in der EU zugelassen werden
Wird der lähmende Impfstoffengpass nun beseitigt? Der Moderna-Impfstoff ist unkomplizierter als der derzeit in Deutschland verwendete Biontech/Pfizer-Impfstoff zu transportieren und zu lagern, da er nicht bei Minus 70 Grade tiefgefroren aufbewahrt werden muß. Die in den nächsten Tagen erwartete Entscheidung der EU-Arzneimittelbehörde ENA und der EU-Kommission könnte dabei helfen, die verfahrene Impfstoffsituation endlich zu entspannen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Spiegel online,6.1.2021
Die Kombination von zwei serologischen Covid-19-Antikörpertests erhöht die Diagnose-Sicherheit
Bisher war die Sensitivität der bei der Covid-19-Diagnostik zum Nachweis
von IgM und IgG Sars-CoV-2-Antikörpern
eingesetzten Lateralflow Covid-19-Antigen-Tests
unbefriedigend niedrig.
Doch jetzt zeigte eine unter Einschluss von 195 symptomatischen
Patienten bei Verdacht auf Covid-19 durchgeführte
serologische Untersuchung, dass sich die Sensitivität
der IgM und IgG Antikörper-Tests durch die kombinierte
Anwendung von zwei unterschiedlichen Test-Kits auf 87,7% steigern liess. Verwendet
wurden die Lateral Flow Immunoassay Test-Kits
Healgen Scientific , bzw. Raybiotech Test-Kits.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Front Cell Infect Microbiol, 2020 Oct 21
Therapiedurchbruch bei Covid-19?
Antiparasitikum Ivermectin überzeugt in
allen bisher durchgeführten zahlreichen Studien
Alle bisher durchgeführte Studien, die im Zusammenhang mit SARS-CoV-2-Infektionen und Covid-19 die Wirksamkeit des seit Jahrzehnten weltweit angewandten Antiparasitikums Ivermectin untersuchten, kamen zu sehr positiven Ergebnissen. Wann wird das preisgünstige und nebenwirkungsarme Medikament routinemäßig angewandt?
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Website c19ivermectin.com/2.12.2020
Verdachtsdiagnose Covid-19: eine Computertomografie (CT) ist der üblichen Standard Thorax-Röntgenaufnahme überlegen
In einer wissenschaftlichen Studie wurde die diagnostische Aussagekraft zweier bildgebender Verfahren bei der Verdachtsdiagnose Covid-19 miteinander verglichen. An der im Fachblatt BMJ Open veröffentlichten Studie nahmen 1.198 Personen mit positivem PCR-Test auf SARS-CoV-2 teil. Es zeigte sich, dass die diagnostische Aussagekraft einer Computertomografie (CT) des Brustbereichs (Thorax) den üblichen Thorax-Röntgenuntersuchungen um rund 30% besser war. Die Autoren der Untersuchung empfehlen daher eine Thorax-CT, wenn es in der Klinik auf schnelle, ausreichend zuverlässige Entscheidungen ankommt.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ Open, 2.12.20
Dritter Corona-Impfstoff soll bis zu 90 Prozent wirksam sein
Nach Biontech/Pfizer und
Moderna meldet nun ein weiteres
Pharma-Unternehmen
(AstraZeneca und
Universität Oxford)
vorläufige Ergebnisse
ihrer Phase III Coronavirus-Impfstoffstudien.
Dieser Corona-Impfstoff ist
leicht zu managen: er kann in
einem normalen Kühlschank
transportiert und aufbewahrt
werden und benötigt daher keine
aufwändige und teure
Spezial-Tiefkühlkette. Ausserdem
soll er viel preisgünstiger
(nur 2-3 US-Dollar je Impfdosis) abgegeben werden als die
Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.
Doch viele Experten kritisieren die vorgelegten
Studienergebnisse, die aus zwei
unterschiedlichen Studien
stammen. Ausserdem
kritisieren sie, dass Astra
Zeneca in den Studien kaum
ältere Menschen geimpft hat,
obgleich diese die
Hauptrisikogruppe darstellen.
Offenbar ist die
wissenschaftliche Basis der
vorgelegten Daten insgesamt sehr
kritikwürdig. Es ist möglich,
dass dieser umstrittene
Impfstoff in den USA keine
Notfallzulassung erhalten wird.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spiegel online, 23.11.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Science, 23.11.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: WIRED, 25.11.20
Die US-Arzneimittelbehörde FDA erteilt Regeneron eine Notfall-Zulassung
Die US-Arzneimittel-Behörde FDA (Federal Drug Administration) erteilte heute die Notfallzulassung für Regeneron - eine Antikörpertherapie von Covid-19, die Präsident Trump bei seiner Covid-19-Erkrankung erhalten hatte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New York Times, 22.11.20
Kostenloser Fortschritt: App soll eine Covid-19-Diagnose durch die Ton- Analyse eines forcierten Hustens stellen können
Mit Hilfe künstlicher Intelligenz
(KI) haben Forscher des angesehenen Massachusetts Institute of
Technology (MIT) eine
innovative Software (Covid-19
Cough-Test) entwickelt, deren Algorithmus mit Hilfe der
Tonaufnahme eines forcierten Hustens
mit hoher Sicherheit eine Covid-19-Erkrankung erkennen kann.
Eine für Smartphones geeignete App, die die kostenlose
Massen-Anwendung der Tests ermöglichen soll, ist
in der Entwicklungt. Erste Versuche mit
5.320 Patienten, bei
denen ein positiver Corona-PCR-Test vorlag,
haben gezeigt, dasss die auf dem
Prinzip künstlicher Intelligenz
basierende Analysesoftware 97,1%
der positiv getesteten
Studienteilnehmer identifizieren konnte (bei einer
Sensitivität von 98,5% und eine
Spezifität von 94,2%). Bei
asymptomatischen Versuchsteilnehmern
lag die Erkennungsrate bei 100%.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Spiegel online, 20.11.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Engeneering in Medicine and Biology
Dänemark meldet neueste Studienergebnisse zur Effizienz von Gesichts-Schutzmasken
In Dänemarkt wurde eine große, zufallsgesteuerte Studie
((DANMASK-19 [Danish Study to Assess
Face Masks for the Protection
Against COVID-19 Infection]).
(ClinicalTrials.gov: NCT04337541)) durchgeführt,
deren Ergebnisse nun im Fachblatt Annals of Internal Medicine
veröffentlicht wurden. An der Studie nahmen 3.030 Menschen teil, die
ausserhalb der Wohnung eine hochwertige Schutzmaske trugen - in der
Kontrollgruppe waren 2.994 Menschen, die keine Maske trugen.
Am Ende
der Studie wurde bei 42 Maskenträgern (1.8%)
durch Antikörper-Test eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen.
In der Kontrollgruppe waren es 53 (2.1%).
Die Forscher kamen zu dem Fazit,
dass die Masken unter den
bestehenden Rahmenbedingungen - es
gab keine allgmeine Maskenpflicht
und Masken wurden daher auch selten
getragen - die Maskenträger nicht
effektiv schützen konnten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Annals of Internal Medicine, 18.11.2020
Maskenpflicht bleibt in vielen Ländern ohne die erhoffte Wirkung
US-Forscher Yinon Weiss veröffentlicht auf Twitter zahlreiche Studienergebnisse, die übereinstimmend zeigen, dass sich die Maskenpflicht in vielen sehr unterschiedlichen Ländern nicht positiv auf die Zahl der an die Behörden gemeldeten SARS-CoV-2-Infektionen ausgewirkt hat.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:US researcher Yinon Weiss auf Twitter
Kann der Parasiten-Killer Ivermectin erfolgreich gegen Covid-19 eingesetzt werden?
Der Wirkstoff Ivermectin ist zur Behandlung von Krätze und anderen
Infektionen mit Parasiten wie Fadenwürmern, Läusen oder Milben zugelassen.
Das Medikament ist ein sehr junger
Wirkstoff aus der Gruppe der Antiparasitika.
Es hat sich gezeigt, dass Ivermectin gegen die
unterschiedlichsten Bakterien sowie
auch Viren hilft.
Chemisch zählt die Substanz zu den
Avermectinen. Sie beeinträchtigt die Beweglichkeit der Parasiten, lähmt und
führt letztendlich zum Tod von Fadenwürmern oder Krätzmilben.
Die Lähmung beruft auf
einer Aktivierung von Chloridkanälen in Nerven- und Muskelzellen.
In den vergangenen Monaten wurden
zahlreiche Studien abgesclossen, die
ausnahmslos eine positive Wirkung von
Ivermectin bei der Vorbeugung und
Therapie von Covid-19 bewiesen haben.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:Drug Res (Stuttg). 2020 Aug;70(8):337-340.doi: 10.1055/a-1185-8913. Epub 2020 Jun 19.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: https://c19ivermectin.com/
Hilft Hustensaft tatsächlich gegen Covid-19 ?
Die Suche nach einem wirksamen Medikament
gegen Covid-19 nimmt immer erstaunlichere Formen
an. Jetzt hat eine Forschergruppe in Tabriz,
Nord-West Iran den preisgünstigen Wirkstoff Bromhexin
untersucht, das aus der Familie der
schleimlösenden Medikamente stammt und auch in Deutschland in Hustensäften,
beispielsweise unter dem Namen Bisolvon
(Boehringer Ingelheim), enthalten ist.
Die
Forscher verordneten 39 Covid-19 Patienten Bromhexin.
Es zeigte sich, dass
die Mitglieder der Bromhexin-Gruppe
seltener als die Mitglieder der gleichgroßen
Kontrollgruppe intensivmedizinisch behandelt
werden (2 von 39 vs. 11 von 39),
bzw. intubiert werden mussten (1 von 39 vs. 9
von 39). Kein Patient der Bromhexin-Gruppe
verstarb (0 vs. 5).
Die Forscher kamen daher zu dem
Fazit, dass die frühe zusätzliche Gabe des
preisgünstigen Bromhexin (3x täglich oral) einen
vielversprechender Therapieversuch darstellt,
der dringend in größeren Studien erforscht werden sollte.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Bioimpacts, Trial Registration: IRCT202003117046797N4; https://irct.ir/trial/46969. ,Oktober 2020
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: WIKIPEDIA
Nach einer SARS-CoV-2-Infektion sorgen die T-Immunzellen mindestens 6 Monate lang zuverlässig für eine starke zelluläre Immunantwort
Eine im British Medical Journal veröffentlichte wissenschafliche Studie, an der 100 Patienten mit positiven PCR-Test, teilgenommen hatten, zeigte sich, dass alle Patienten nach sechs Monaten eine deutliche T-Zell-Immunantwort entwickelt hatten. Ausserdem fanden die Forscher heraus, dass die Reaktion der T-Immunzellen bei jenen Studienteilnehmern um rund 50% größer war, die nach der Infektion Covid-19-Symptome entwickelt hatten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:BMJ 2020; 371 doi:
Grippe-Schutzimpfung ist möglicherweise in diesem Jahr so wichtig wie noch nie zuvor - doch senkt sie auch das Covid-19-Risiko?
Eine Schutzimpfung gegen Covid-19 gibt es bisher nicht, an Vakzinen gegen Sars-CoV-2 forschen Teams weltweit noch intensiv. Gegen Grippe aber können sich viele impfen lassen und so das Gesundheitssystem entlasten. Außerdem, darauf deutet nun eine neue Preprint-Studie hin, könnte die Grippeimpfung das Risiko für Covid-19 senken. Da es sich um einen Vorabdruck handelt, ist die Untersuchung allerdings noch nicht von Fachkolleginnen und -kollegen begutachtet.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Spektrum, 2.11.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:medRxiv,1.11.2020
Die Schweiz weist seit 25 Wochen eine relative Untersterblichkeit auf
Der Grund dafür ist das sehr hohe Alter der Corona-Todesfälle (Median 84 Jahre). Die kumulierte Übersterblichkeit lag bis Mitte Oktober wieder bei null und damit unter den meisten Grippewellen der letzten zehn Jahre.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: swpr.org, 29.10.20
Eine Hormon-Ersatztherapie nach den Wechseljahren kann das Brustkrebsrisiko unter bestimmten Umständen erhöhen.
Die Hormonersatztherapie (HET) nach den Wechseljahren ist umstritten, da
die verwendeten Sexualhormone in Verdacht stehen,
lebensbedrohliche Nebenwirkungern zu haben. Das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und
Brustkrebs war in einigen Studien erhöht.
Jetzt wurde im
British Medical Journal eine Studie
veröffentlicht, die
die Daten von 98 611 Frauen im Alter von
50 bis 79 Jahren auswertete. In der
Kontrollgruppe waren 457 498 Frauen.
Es zeigte sich, dass das Brustkrebsrisiiko bei
einer Therapiedauer von mehr als 5 Jahren nahezu
verdoppelt war. Auch die Nutzung von Östrogen/Gestagen-Kombinationspräparaten
wird für die Risiko-Erhöhungen verantwortlich
gemacht. Wahrscheinlich, so die Forscher,
ist das Brustkrebs-Risiko bei einer
Therapiedauer von weniger als 5 Jahren nicht
erhöht - unabhängig von den bei der Behandlung
verwendeten Hormonen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Britsh Medical Journal, 28.10.2020
COVID-19-Krise: Falsch-Positiv-Rate der PCR-Tests als Problem
Qualitätsmängel, Geheimniskrämerei und
falsch-positive-PCR-Tests schädigen das
Vertrauen in die Covid-19-Diagnostik.
Weltweit
wird in der Diagnostik von
SARS-CoV-2-Infektionen eine unüberschaubare Zahl
hastig entwickelter, nicht wie üblich
evaluierter PCR-Tests eingesetzt. Kommerzielle
Interessen machen eine Validierung dieser Tests
unmöglich, da die Hersteller nicht einmal
Aufsichtsbehörden über die
Details ihrer Produkte informieren.
Die
für die Qualitätsüberprüfung benötigten
wissenschaftlichen Daten werden als
Geschäftsgeheimnisse eingestuft und der
besorgten Öffentlichkeit vorenthalten.
Daher fordern prominente Virologen wie Professor
Streeck, Universität Bonn, dass das
Infektionsgeschehen in Zukunft nicht
ausschliesslich aufgrund der an das RKI
gemeldeten Infektionszahlen beurteilt werden
sollte. Tatsächliche Erkrankungszahlen,
Arztkontakte, Klinikeinweisungen, Belegung der
Intensivstationen und durch Obduktion
bestätigte Covid-19-Sterbezahlen müssen nach
Meinung kritischer Experten unbedingt in die
politischen Überlegungen eingebettet werden.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle:Dtsch Arztebl 2020; 117(18), Prof. em. Dr. rer. nat. Dr. med. Dipl. math. Clemens F. Hess, Göttingen
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Experimental & Molecular Medicine volume 52, pages963–977(2020)
US-Experten empfehlen einen um fünf Jahre vorgezogenen Start der Screeningprogramme für Darmkrebs - dann auf 45Jahre
Die unabhängige Ärztevereinigung The U.S. Preventive Services Task Force,
fordert in Zuunft den Beginn von
Darmkrebs-Screening-Programmen von 50 Jahren auf
45 Jahre vorzuverlegen. Damit wollen sie auf die
zunehmende Zahl jüngerer Krebspatienten
reagieren.
In
Deutschland sind ca. 230.000 Frauen und 253.000
Männer an Darmkrebs erkrankt. 25.999 Todesfälle werden pro
Jahr in Deutschland verzeichnet. Zur
Früherkennung von Darmkrebs kann im Alter von
50 bis 54 Jahren jährlich und ab 55 Jahren alle
zwei Jahre ein immunologischer Test auf
verstecktes Blut im Stuhl durchgeführt werden.
Ab 50 Jahren (Männer), bzw. 55 Jahren (Frauen)
sieht das gesetzliche Früherkennungsprogramm
eine Darmspiegelung (Koloskopie) vor.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:StatNews, 28.10.20
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Medtronic
Eine wissenschaftlich gut abgesicherte Covid-19-Dreifach-Therapie verkürzt die Krankheitsdauer und senkt möglicherweise auch das Sterberisiko
Das derzeit beste dreifach-Therapie-Schema sieht
laut einer Publikation im renommierten Fachblatt Drugs so aus: zu Beginn der Covid-19-Erkrankung
Remdesivir 100mg/Tag (Veklury®)- am ersten Tag 200mg, in Kombination mit
Dexamethason 6mg/Tag
-zuzüglich dem Reumamedikament Baricitinib 4 mg/day
(Oluminant®) im Handel. Die Effizienz
des Medikaments Anakinra wird derzeit
im Zuge zufallsgesteuerter wissenschaftlicher Studien erforscht.
Durch die Kombination von Remdesivir
und Baricitinib soll sich angeblich das
Covid-19-Sterberisiko um 35% senken lassen und
die Zeitspanne bis zur Besserung von Covid-19 um
geschätzt 8 Tage verkürzen. Doch kleine
Patientenzahlen und kurze Studiendauer geben
Anlass zu Skepsis und die Zukunft wird zeigen,
wie Effizient diese Therapie tatsächlich ist.
mehr lesen ((in englischer Sprache)
Quelle: Drugs, 2020 Oct 17;
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 16.10.20
WHO-Studie widerspricht dem RKI: Covid-19 hat wahrscheinlich ein niedrigeres Sterberisiko als bisher angenommen - ähnlich dem langjährigen Durchschnittt (Deutschland) der saisonalen viralen Atemwegserkrankungen
Das renommierte Bulletin of the World
Health Organization veröffentlichte aktuelle Zahlen zum
weltweiten COVID-19-Sterberisiko (IFR= infection fatality rate)Der weltweit meistzitierte Epidemiologe, Professor
Dr. John P.A. Ioannides
von der Stanford Universität. USA, hat im
Bulletin of the World Health Organization die aktuellen Zahlen zum
Sterberisiko der COVID-19-Erkrankung (infection fatality rate) veröffentlicht.
Ausgewertet wurden 61 Antikörper-Studien und einige nationale Schätzungen zu Covid-19. Die Sterberate
liegt im Durchschnitt (an 51 Forschungsstandorten ) bei bereinigten 0.23% (Schwankung zwischen
0.09% und 0.57%.
Damit lag die
infection fatality rate deutlich unter
den früheren Schätzungen (z.B. Januar 2020 China
3,4%). Da wahrscheinlich sehr viel mehr
Menschen infiziert sind als positive Tests an
die Behörden gemeldet wurden, ist die tatsächliche
infection fatality rate wahrscheinlich
viel niedriger als 0.23%.
Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten
Zahlen können zur Einordnung dieser Prozentzahl herangezogen
werden.
Wie das Deutsche Ärzteblatt
schrieb, geht das RKI im
Zusammenhang mit den über viele Jahre
zusammengetragenen Sterbedaten der saisonalen
viralen Atemwegserkrankungen, sog. "Virusgrippe"
(Erreger z.B. Influenza-, Corona-, Rhino-
und andere Atemwegsviren),
von einem durchschnittlichen Sterberisiko von 0.1 bis 0,2% aus
und schätzte im Frühjahr 2020 das SARS-CoV-2-Sterberisiko,
abweichend zu den neu veröffentlichten
WHO-Daten, pessimistisch etwa zehnmal höher ein.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Bulletin of the World Health Organization , 14.10.2020
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsches Ärzteblatt zu RKI Daten, 27.2.2020
Malaria ist nach wie vor der große Killer und tötet weltweit Jahr für Jahr hunderttausende von Menschen. Ein neues und extrem preiswertes Schnelldiagnose-Kit wird die Bekämpfung der Krankheit schon bald revolutionieren. Das Testprinzip eignet sich auch für Covid-19.
In vielen Ländern der Dritten Welt ist die Malaria eine Volkskrankheit,
an der Jahr für Jahr mehrere hundert
Millionen Menschen erkranken - in 2017 starben
nach WHO-Angaben 435.000 Patienten an Malaria.
Wichtig ist die frühe Diagnose - doch dies ist in armen
Ländern oft nicht möglich. Jetzt haben Forscher an der Rice Universität
, Houston,Texas,USA,
ein Haut-Pflaster entwickelt und vorgestellt,
das an der Unterseite mit winzigen Mikro-Hohlnadeln
versehen ist. Auf der Haut befestigt, kann es
innerhalb von 20 Minuten mit Hilfe eines im
Pflaster enthaltenen Eiweiss-Bio-Markers,
durch Kontakt mit der Gewebeflüssigkeit der Unterhaut, eine zuverlässige
Malaria-Diagnose stellen. Die Forscher teilten
in einer Presseerklärung mit, dass das
Diagnose-Pflaster billig herzustellen ist und
bei Massenproduktion für 1US$ abgegeben werden
könnte. Diese diagnostische Methode kann auch
bei anderen infektiösen Krankheiten zum Einsatz
kommen, wenn für diese Biomarker bekannt sind.
Das gilt auch für Covid 19.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Nature, 6.11.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Medgadget, 6.11.20
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Tropeninstitut,23.11.18
Gefährden Covid-19-Schnelltests die Seuchenbekämpfung?
Die Bekämpfung von Covid-10 basiert auf der zuverlässigen Sammlung möglichst aussagekräftiger Datensätze. Diese Datensammlung und die schnelle und zuverlässige Meldung an die zuständigen Behörden bricht zusammen, wenn in Zukunft massenhaft und einfach vor Ort durchzuführende Covid-19-Schnelltests zum Einsatz kommen - oder zu Hause durchzuführende Schnell-Tests eine weite Verbreitung finden sollten. Die Zulassung derartiger Tests sollte daher mit strikten Meldepflichten verbunden werden.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:STAT News, 5.11.2020
"Long-Covid" betrifft nur relativ wenige Covid-19 Patienten
Berichte über langanhaltende Folgen einer Covid-19 Erkrankung nehmen zu.
Jetzt wurde auf dem Preprint Server MedRxiv
eine Studie (COVID Symptom Study app. 558) veröffentlicht an der 4.182
Patienten teilnahmen, die im Rahmen der
COVID Symptom Study app. 558 ihre
Krankheitszeichen über ihr Smartphone an die
Forscher meldeten.
13.3% der Studienteilnehmer gaben Symptome an, die länger als 28 Tage anhielten.
Bei 4.5% waren es mehr als 8 Wochen an und 2.3%
litten klagten länger als 12 Wochen unter
Gesundheitsstörungen.
Die Patienten klagten hauptsächlich über
Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Atemnot und ein
eingeschränktes Riechvermögen.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle:MedRxiv, Oktober 2020
Das renommierte Bulletin of the World Health Organization veröffentlichte aktuelle Zahlen zum weltweiten COVID-19-Sterberisiko (infection fatality rate)
Der weltweit meistzitierte Epidemiologe, Professor
John P.A. Ioannides
von der Stanford Universität. USA, hat im
Bulletin of the World Health Organization die aktuellen Zahlen zum
Sterberisiko der COVID-19-Erkrankung (infection fatality rate) veröffentlicht.
Ausgewertet wurden 61 Studien und 8
nationale Schätzungen zu Covid-19. Die Sterberate
liegt im Durchschnitt (an 51
Forschungsstandorten ) bei 0.23% (Schwankung
zwischen
0.09% und 0.57%. Damit lag die
infection fatality rate deutlich unter
den früheren Schätzungen (z.B. Januar 2020 China
3,4%). Da wahrscheinlich sehr viel mehr
Menschen infiziert sind als positive Tests an
die Behörden gemeldet wurden, ist die
tatsächliche
infection fatality rate wahrscheinlich
niedriger als 0.23%.
Die vom Robert-Koch-Institut
veröffentlichten Zahlen können zur Einordnung
dieser infection fatality rate
herangezogen werden. Wie das Deutsche
Ärzteblatt schrieb, geht das RKI im
Zusammenhang mit den über viele Jahre
zusammengetragenen Sterbedaten der saisonalen
viralen Atemwegserkrankungen, sog. "Virusgrippe"
(Erreger z.B. Influenza-, Corona-, Rhino-
und andere Atemwegsviren),
von einem durchschnittlichen Sterberisiko von 0.1 bis 0,2% aus
und schätzte im Frhjahr 2020 das SARS-CoV-2-Sterberisiko,
abweichend zu den neu veröffentlichten
WHO-Daten, etwa zehnmal höher ein.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Bulletin of the World Health Organization , 14.10.2020
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Deutsches Ärzteblatt zu RKI Daten , 27.2.2020
Blinddarmentzündung (Appendizitis): eine Antibiotikatherapie ist der weltweit millionenfach durchgeführten OP nicht signifikant unterlegen
Viele Ärzte empfehlen die Gabe von Antibiotika, um die
sehr häufig
durchgeführte Blinddarm-OP
(Appendektomie) zu vermeiden. Doch ist dies nicht zu gefährlich?
Um diese Frage zu beantworten, führte eine Ärztegruppe eine zufallsgesteuerte,
nicht verblindete Studie durch.
Im Verlauf der Untersuchung erhielten 776
Erkrankte über 10 Tage ein
Antibiotikum und 776 Patienten der
Kontrollgruppe wurden operiert. In 96% der Fälle minimalinvasiv
- also ohne Öffnung der Bauchhöhle.
46% der zur Antibiotikagruppe gehörenden Patienten wurden ambulant behandelt.
Jeder dritte der medikamentös
behandelten Patienten unterzog sich
dann doch innerhalb von 30 Tagen einer Appendektomie.
Diese Patienten hatten meist in
ihrem Blinddarm einen Kotstein
(appendicolith) der Beschwerden
verursachte und zu einer OP führte.
Ernste Komplikationen waren selten
und wurden in beiden Therapiegruppen in etwa gleich oft beobachtet.
Die Endauswertung zeigte nach
Meinung der Forscher, dass beide Therapiemethoden in etwa gleichwertig waren.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 2020 Oct 5
Nur wenige gegen SARS-CoV-2 gerichtete medikamentöse Therapien haben ihre Wirksamkeit wissenschaftlich halbwegs zuverläsig bewiesen
Eine Forschergruppe hat die Ergebnisse von 15 wissenschaftliche Studien ausgewertet von denen 14 zufallsgesteuertt konzipiert
waren. Es zeigte sich, dass es noch keine rundum überzeugende Therapie gibt.
Bewiesen ist lediglich, dass Remdesivir bei leichten und mittelgradigen Erkrankungen die Therapiedauer leicht verkürzt. Eine Dreifach-Therapie bestehend
aus Lopinavir-Ritonavir, Ribavirin und
Interferon beta-1b entfaltet bei leichten bis mittelgradigen
Covid-19-Erkrankungen eine
Wirkung. Bei Schwerkranken, die mechanisch
beatmet werden senkt Dexamethason die Sterblichkeit.
Das ist alles, was
derzeit Studien mit mittelgradiger Qualität nachweisen konnten.
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: Am J Emerg Med. 2020 Sep 1
Corona-Krise: Das Virostatikum Remdesivir senkt bei Covid-19 das Sterberisiko nicht signifikant
Das antiviral wirkende Medikament verkürzt bei Covid-19 die Behandlungszeit um 5 Tage. Wie die Studie WHO Solidarity Trial zeigt, vermindert das Medikament aber unter den am schwersten Betroffenen Todesfälle offensichtlich nicht.
mehr lesen (in deutscher Sprache)
Quelle: Spektrum, 17.10.20
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: New England Journal of Medicine, 8.10.2020
mehr lesen (in englischer Sprache)
Quelle: medRixiv, 15.10.20,
Menschen die adipös (fettsüchtig, BMI 30 oder höher) sind, haben im Vergleich zu normalgewichtigen Menschen ein deutlich erhöhtes Risiko an Covid-19 zu erkranken, auf eine Intensivstation eingewiesen und dort beatmet zu werden - und auch an der Krankheit zu sterben.
Bei Covid-19 erweist sich die bisher wenig
beachtete Adipositas (krankhafte Fettsucht, BMI
30 und höher) als ähnlich wichtiger Risikofaktor
wie Bluthochdruck und Diabetes.
Der
Ernährungsexperte Professor Dr. Barry Popkin,
PhD,
Nachfolgend haben im Gesundheitswesen tätige Personen, Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit,
über ihre besonderen Kompetenzgebiete, Produkte und Dienstleistungen
zu informieren , bzw. für diese zu
werben.
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